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Mit ‘Süß’ getaggte Beiträge

Mini Cheesecakes mit Salzkaramell -1

An manchen Tagen habe ich das Gefühl, der Demenz quasi schon auf dem Schoß zu sitzen. Heute ist so einer! Irgendwo auf meiner sehr konfus gekritzelten To-do-Liste steht ein Punkt, der lautet “Cheesecake backen für like a piece of New York Cheesecake“, denn anlässlich ihres Bloggeburtstags feiert Carina gerade eine große “I love New York Cheesecake”-Sause. Beim Anblick meines Zettels vor ein paar Tagen dann der Schock: Mist, nur noch Zeit bis zum Wochenende, also schnell mal backen! Daraufhin wurden Koch- und Backbücher gewälzt, das Internet durchstöbert und eine Einkaufsliste geschrieben. Das ist soweit schön, wären mir nicht bei der Bildbearbeitung zu einem anderen Blogpost zuuufällig diese Bilder in die Hände gefallen. Ich hatte schon gebacken, ich Deppin! Mini-Cheesecakes mit Salzkaramell. Und sie waren äußerst lecker! Über zwei Wochen ist das her, mein armes Siebhirn! Die fertigen Bilder bringen jedoch ein weiteres Problem mit sich. Woher stammte das Rezept doch gleich? Ich habe mir doch bestimmt Notizen dazu gemacht, aber wo sind sie?? Aaargh!

Mini Cheesecakes mit Salzkaramell -4

Panisches den Mann befragen und wildes Rumgewühle bringen zwei handgekritzelte Zettel zum Vorschein, deren kryptische Beschreibungen ich hier mal zu dekodieren versuche.

Mini Cheesecakes mit Salzkaramell -3

Mini-Cheesecakes mit Salzkaramell (für ca. 12 Stück):

Für die Cheesecakes
14 Vollkornbutterkekse
6 EL geschmolzene Butter
eine Prise Salz
180 g Zucker
2 EL Mehl
170 g Doppelrahmfrischkäse
3 Eier
1 TL Vanilleextrakt
80 g Schmand
90 ml Sahne

Für das Salzkaramell
250 g Zucker
80 ml Wasser
4½ EL Butter
90 ml Sahne
¼ TL Salz

1. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Eine Muffinform mit 12 Papierförmchen bestücken. Die Vollkornkekse in einer Schüssel fein zerbröseln. Geschmolzene Butter und eine Prise Salz hinzufügen und alles gut miteinander verrühren. Die Keksmischung auf 12 Förmchen verteilen, sodass der Boden jeweils gut bedeckt ist, dann leicht andrücken. Im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene etwa 5 Min. backen. Dann aus dem Ofen holen und abkühlen lassen.

2. In einer Schüssel Zucker und Mehl verrühren. Den Frischkäse hinzufügen und mit dem Handrührer alles gut miteinander verrühren. Die Eier nacheinander unterrühren. Vanilleextrakt, Schmand und Sahne hinzufügen und alles zu einer glatten Masse rühren. Die Frischkäse-Mischung auf die Förmchen mit den vorgebackenen Keksböden verteilen. Im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene ca. 20-25 Min. backen. Im ausgeschalteten Ofen, bei geöffneter Ofentür 1 Std. abkühlen lassen. Danach im Kühlschrank noch mal mind. 1 Std. kalt stellen.

3. Für das Salzkaramell den Zucker mit dem Wasser in einem Topf bei mittlerer Hitze erhitzen, bis sich der Zucker auflöst. Dabei konstant umrühren. Sobald die Zucker-Wasser-Masse zu blubbern beginnt, mit dem Rühren aufhören und warten, bis sich die Masse karamellbraun verfärbt. Dann sofort die Butter dazugeben, alles gut verrühren, bis eine etwas dickflüssigere Masse entsteht und das Karamell vom Herd nehmen. Mit dem Salz abschmecken und abkühlen lassen.

4. Die Cheesecakes zusammen mit der Karamellsoße servieren und ggf. mit etwas Meersalz bestreuen.

Mini Cheesecakes mit Salzkaramell -5

Orientiert hatte ich mich (offensichtlich) an dem Rezept von Cooking Classy, allerdings einige Sachen abgewandelt. Was die nächsten Rezepte angeht, nehme ich mir vor, alles ganz brav und sofort in einem angelegten Blogpost abzuspeichern und mir so die ewige Zettelsucherei zu ersparen. Ich gelobe Besserung!


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Apple Pie with Cinnamon Ice Cream-1

Als ich vor ein paar Jahren an meiner Magisterarbeit schrieb, hatte ich das Gefühl, ständig hungrig zu sein. Daran war zum einen (natüüürlich) das viele Denken schuld, zum anderen lag es aber auch daran, dass in den Büchern, über die ich schrieb, ständig gegessen (und gesoffen) wurde. Allen voran Jack Kerouacs Road Novel “On the Road“, in der die beiden Protagonisten Sal und Dean mehrmals quer durch die USA und somit auch durch die Küchen des Landes reisen. Immer wieder begegnete mir beim Lesen ein Gericht, das mich an meinem Schreibtisch sitzend danach lechzen ließ: Apple Pie mit Ice Cream. Sal futtert sich auf seiner Reise einmal quer durch die verschiedenen Apfelkuchen Amerikas und erkennt ihren nahrhaften Charakter: “I ate another apple pie and ice cream; that’s practically all I ate all the way across the country, I knew it was nutritious.” Sehr sympathisch, der Herr! Ich konnte mir auch jedes Mal ganz genau ausmalen, wie das große Stück Kuchen auf Sals Teller aussah und wonach es schmeckte, hatte ich doch bereits meine eigene Apple-Pie-Erfahrung in den USA sammeln können und dort den besten Apfelkuchen meines Lebens gegessen. Vor über 15 Jahren, im einzigen Café des südkalifornischen Vier-Seelen-Örtchens Amboy, stand er vor mir: ein monströser Traum von Apple Pie samt einer riesigen Kugel Eiscreme. An ihn kam bisher kein Apfelkuchen heran!

Trotzdem huldige ich anlässlich Bellas Blog-Event “Kulinarischer Roadtrip durch die USA“, das gerade bei Zorra stattfindet, dieser kulinarischen Erinnerung in etwas abgewandelter Form.

Apple Pie with Cinnamon Ice Cream-3

Mini Apple Pies mit Zimteis (für ca. 3 Pies (Ø 11 cm) und 3-4 Portionen Eiscreme):

Für die Pies

Teig
250 g Mehl
2 EL Zucker
1 Prise Salz
125 g kalte Butter
3-4 EL kaltes Wasser

Füllung
2 Äpfel
Saft und Abrieb einer halben Bio-Zitrone
25 g Zucker
25 g brauner Zucker
2 EL Speisestärke
1 TL Zimt
1 Prise Muskat
15 g Butter + etwas mehr zum Einfetten der Förmchen

1. Für den Mürbeteig Mehl in einer Schüssel mit Zucker und Salz vermischen. Die Butter in kleine Stücke schneiden und mit der Mehlmischung gut verkneten. Das kalte Wasser hinzufügen und weiterkneten, bis ein glatter Teig entsteht. Aus dem Teig drei gleich große Kugeln formen und in Frischhaltefolie gewickelt ca. 30 Min. im Kühlschrank lagern.

2. Für die Füllung die Äpfel schälen, entkernen und in Spalten schneiden. Die Apfelspalten in eine Schüssel geben und mit Zitronensaft beträufeln. Zitronenschale, Zucker, Speisestärke, Zimt und Muskat hinzufügen und alles gut mit den Äpfeln vermischen.

3. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Förmchen mit Butter einfetten. Die Teigbälle aus dem Kühlschrank holen, etwa ⅔ jeder Kugel auf einer bemehlten Arbeitsfläche kreisförmig ausrollen, die Förmchen damit auslegen und den Teig am Rand hochziehen. Die Pies auf der untersten Schiene des Ofens ca. 10 Min. blind backen. Dann die Apfelfüllung auf die drei Förmchen verteilen und kleine Butterstücke in die Mitte setzen. Den restlichen Teig ausrollen und pro Pie ca. sechs Gitterstreifen mit einem Teigrad zurechtschneiden. Die Streifen auf die Küchlein legen, miteinander verflechten und am Rand festdrücken. Im Ofen auf mittlerer Schiene ca. 40 Min. backen. Dann am besten lauwarm mit einer großen Kugel Zimteis servieren.

Für das Zimteis
4 TL Zimtpulver
240 ml Milch
160 g Zucker
1 Prise Salz
480 ml Sahne
6 Eigelb

1. Den Zimt unter Rühren in einer Pfanne erhitzen, bis er zu duften beginnt. Die Milch in einem Topf zusammen mit Zucker, Salz, Zimt und der Hälfte der Sahne vermischen und erwärmen.

2. Die restliche Sahne in eine Schüssel über einem Wasserbad mit Eiswasser geben. In einer anderen Schüssel das Eigelb verrühren, dann die warme Milch-Sahne-Mischung unter Rühren in das Eigelb schütten und alles gut miteinander verbinden. Die Ei-Milch-Mischung zurück in den Topf schütten und alles nochmals unter ständigem Rühren erhitzen, bis die Masse dickflüssig wird. Die warme Mischung dann unter die gekühlte Sahne geben und so lange rühren, bis die Masse abgekühlt ist.

3. Die Mischung kühlen und nach Gebrauchsanweisung der Eismaschine weiterverarbeiten oder im Tiefkühlfach in einer Schüssel unter regelmäßigem Umrühren gefrieren lassen.

Apple Pie with Cinnamon Ice Cream-2

Sollte ich noch einmal in die USA kommen und einen Heißhunger auf Apfelkuchen verspüren, zöge es mich wohl nach Iowa, denn was Sal in Kerouacs Roman beschreibt, klingt vielversprechend: “I ate apple pie and ice cream – it was getting better as I got deeper into Iowa, the pie bigger, the ice cream richer.”

Blog-Event XVC - Kulinarischer Roadtrip durch die USA (Einsendeschluss 15. Februar 2014)

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Valentinstagskekse-3

In zwei Tagen ist es wieder so weit, der Valentinstag steht an. Doch eigentlich wirft der rosarote Konsumalbtraum schon viel länger seine Schatten voraus. Von allen Seiten fliegen einem rote Herzchen, Rosen, Pralinen & Co. entgegen, die leise vor sich hin flüstern, “kauf mich, oder willst du deine/n PartnerIn etwa enttäuschen?”. Ihr merkt, ein großer Valentinstagsfan bin ich wirklich nicht. Doch die netten herzigen Kleinigkeiten, die ich zur Zeit täglich auf Pinterest, Instagram und auf anderen Blogs entdecke, wecken sogar in mir die Lust, selbst kreativ zu werden. Also gibts für alle, die am 14. Februar auf rosaroten Wolken schweben, ein paar unkomplizierte Valentinstagskekse und für diejenigen, die mit dem ganzen Valentinstagsgedöhns nichts anfangen können, deren Herz aber trotzdem für Cookies schlägt, einfach leckere Kekse, die rein zufällig ein Herz in der Mitte tragen.

Valentinstagskekse-2

Valentinstagskekse (für ca. 1 Blech Kekse):

55 g Butter (Zimmertemperatur)
100 g Zucker
1 kleines Ei
das Mark einer ½ Vanilleschote oder etwas Vanilleextrakt
½ TL Backpulver
1 Prise Salz
130 g Mehl
½ TL rote Lebensmittelfarbe
roter Dekozucker
Herzausstecher

1. In einer Schüssel Butter und Zucker cremig rühren. Ei und Vanille dazugeben und alles gut verrühren. In einer zweiten Schüssel Backpulver und Salz mit dem Mehl vermischen und nach und nach unter die Eimasse rühren.

2. Den Teig in zwei Hälften teilen und eine Hälfte mit Lebensmittelfarbe einfärben. Beide Teige jeweils zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie gewickelt 30 Min. im Kühlschrank lagern.

3. Den Backofen auf 170°C vorheizen. Aus beiden Teighälften zwei gleich große Teigrollen mit einem Durchmesser von etwa 5 cm formen. Die beiden Rollen jeweils in gleichmäßige Scheiben schneiden (etwa 1 cm dick). Den roten Dekozucker in ein Schälchen füllen, die Ränder der Kekse jeweils leicht anfeuchten und durch den Zucker rollen.

4. Die roten und hellen Teigscheiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen. Mit einem Förmchen aus der Mitte jeder Scheibe Herzen ausstechen. Dann jeweils die hellen Kekse mit einem roten Herz füllen und umgekehrt. Im Ofen etwa 8 bis 10 Min. backen, bis die Ränder leicht gebräunt sind. Auf einem Gitter komplett abkühlen lassen.

Valentinstagskekse-1

Falls ihr noch nach weiteren Ideen sucht, um euch am Valentinstag in die Herzen eurer Liebsten zu backen, schaut doch mal hier: Schoko-Kokos-Heart-Pops und Red Velvet Mini Cakes.

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Rosmarin-Vanille-Kuchen-3

Schnee. Überall Schnee. So viel Schnee wie in den letzten fünf Tagen haben wir seit einer Ewigkeit nicht mehr abbekommen. Drei Tage waren wir im Winter Wonderland im Süden Bayerns, sind durch Schneemassen gestapft, haben uns mit Schneebällen beworfen und uns ordentlich auf unsere (zum Glück gut gepolsterten) Hintern gelegt. Und obwohl wir nicht die allergrößten Winter- und Schneefans sind, müssen wir zugeben, dass die weiße Schneedecke, die momentan alles in ein glitzerndes Weiß verwandelt, etwas Magisches und Beruhigendes hat.

Rosmarin-Vanille-Kuchen-1

Wenn in ein paar Tagen dann auch die letzten Schneereste weggeschmolzen sind, gibt es trotzdem eine Möglichkeit, dieses heimelige Schneegefühl noch etwas länger zu erhalten und es um eine kulinarische Komponente zu erweitern. Man backt einfach einen Kuchen, der aussieht, als hätte er sich durch das Schneegestöber im Wald gekämpft, und dabei auch noch vanillig-süß und leicht herb nach Rosmarin schmeckt. Klingt doch nach dem perfekten Begleiter für die kalten Wintermonate, oder?

Rosmarin-Vanille-Kuchen-2

Rosmarin-Vanille-Kuchen (frei nach einem Rezept von Martha Stewart, für eine Kastenform):

Für den Teig
300 g Mehl
¾ TL Backpulver
1 Prise Salz
150 g weiche Butter
300 g Zucker
2 EL gehackter Rosmarin
1 TL Vanillearoma oder das Mark einer Vanilleschote
3 Eier
160 ml Milch

Für die Glasur
250 g Puderzucker
3-4 EL Milch
1 Spritzer Vanillearoma
1 Rosmarinzweig

1. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel vermischen. Eine Kastenform einfetten.

2. In einer zweiten Schüssel Butter und Zucker schaumig rühren. Rosmarin und Vanillearoma unterrühren. Die Eier einzeln mit der Buttermasse verrühren. Danach die Mehlmischung im Wechsel mit der Milch bei niedriger Geschwindigkeit unterrühren.

3. Den Teig in die Kastenform füllen und im Ofen 50-60 Min. backen. Der Kuchen sollte innen noch etwas feucht sein. Etwas abkühlen lassen und aus der Form holen.

4. Währenddessen den Puderzucker sieben, in einer Schüssel mit Milch glatt rühren und das Vanillearoma unterrühren. Den Zuckerguss über den Kuchen gießen und mit einem Rosmarinzweig dekorieren.

Rosmarin-Vanille-Kuchen-4

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Hand Pies mit Birnen-Amaretto-Füllung-2

Hand Pies standen schon lange auf unserer To-bake-Liste und die kalte Jahreshälfte bietet sich für diese leckeren Fruchtstückchen geradezu an. Frisch aus dem Ofen sind die kleinen Teigtaschen nicht nur praktische Handwärmer, die köstliche Birnen-Amaretto-Zimt-Füllung wärmt auch wunderbar von innen. Und da wir uns gedacht haben, dass ihr nach dem ganzen Süßkram im Dezember sicher die Nase davon voll habt so angefixt seid, dass ihr unbedingt noch mehr braucht, kommt hier das Rezept unserer ersten Hand-Pie-Kreation.

Hand Pies mit Birnen-Amaretto-Füllung-5

Hand Pies mit Birnen-Amaretto-Zimt-Füllung (für ca. 15 Stück):

275 g Mehl
½ TL Salz
½ TL Backpulver
230 g kalte Butter
120 g Schmand
2 Birnen
25 g Mandeln
1 EL Speisestärke
5 EL Amaretto
2½ EL + 1 TL brauner Zucker
1 TL Zimt
Das Mark einer halben Vanilleschote
1 Ei

1. Mehl, Salz und Backpulver in einer Schüssel vermischen. Die Butter würfeln, zur Mehlmischung geben und mit den Händen verkneten. Den Schmand einarbeiten und ggf. noch etwas Mehl hinzufügen, bis ein ausrollbarer (aber noch feuchter) Teig entsteht.

2. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 25 x 30 cm ausrollen, zweimal falten und erneut ausrollen. Nochmals falten und in Frischhaltefolie eingewickelt mindestens 30 Min. im Kühlschrank lagern.

3. Die Mandeln in einer Pfanne ohne Öl anrösten, bis sie zu duften beginnen. Abkühlen lassen und fein hacken. Die Birnen waschen und vierteln, vom Kerngehäuse befreien und in kleine Würfel schneiden. In einer Schüssel Birnen und Mandeln mit Stärke, Amaretto, 2½ EL braunem Zucker, Zimt und Vanille mischen.

4. Den Backofen auf 220°C vorheizen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche auf etwa 40 x 40 cm ausrollen. Mit einem Glas oder einem Teigausstecher (Ø 7 cm) ca. 30 Kreise ausstechen. Jeweils einen Kreis auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. 1-2 EL von der Birnenmischung in die Mitte geben, einen zweiten Teigkreis auflegen und mit einer Gabel rundherum festdrücken. In die Mitte mit einem Messer drei kleine Schnitte machen. Mit den restlichen Teigkreisen ebenso verfahren.

5. Das Ei mit 1 EL Wasser verquirlen und die Hand Pies damit einpinseln. Mit etwas braunem Zucker bestreuen und für 12-15 Min. auf der mittleren Schiene des Ofens goldbraun backen. Nach dem Backen kurz ruhen lassen und dann mit einem (oder zwei) Happs im Mund verschwinden lassen.

Hand Pies mit Birnen-Amaretto-Füllung-1

Dieses Rezept und viele weitere findet ihr übrigens auch im “Kleinigkeiten”-E-Mag.

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Spitzbuben mit Apfel-Ingwer-Gelee by feed me up before you go-go-1

Huch, da wäre die Adventszeit doch fast an uns vorbeigerauscht, ohne dass es ein Plätzchenrezept auf den Blog geschafft hätte. Zugegeben, der Weihnachtsbackwahn hat uns in diesem Jahr erst ziemlich spät gepackt, dann aber wurde drei Tage lang geknetet, gerollt und ausgestochen, was das Zeug hält. Für alle, die sich in diesem Jahr ebenfalls mit etwas Verspätung ans Weihnachtsbacken machen, haben wir ein leckeres Rezept für Mandelspitzbuben mit Apfel-Ingwer-Gelee.

Hö? Apfel-Ingwer-Gelee? War da nicht gerade erst was? Ja, genau! Ihr seht, wir haben für den Apfel-Ingwer-Gelee in diesem Jahr vielfältige Einsatzmöglichkeiten gefunden – die Geleekocherei muss sich ja schließlich auch lohnen und außerdem ist er einfach so lecker, dass wir ihn momentan am liebsten überall untermogeln würden.

Spitzbuben mit Apfel-Ingwer-Gelee by feed me up before you go-go-2

Mandelspitzbuben mit Apfel-Ingwer-Gelee (für ca. 35 Stück):

200 g kalte Butter
100 g Zucker
1 Prise Salz
1 Eigelb
150 g gemahlene Mandeln
180 g Mehl
Apfel-Ingwer-Gelee (hier gehts zum Rezept)
Puderzucker

1. Für den Teig die kalte Butter in Stücke schneiden und zusammen mit Zucker, Salz und Eigelb in einer Schüssel verkneten. Mandeln und Mehl hinzufügen und zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie gewickelt mind. 1 Std. in den Kühlschrank stellen.

2. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Den kalten Teig kurz durchkneten, dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 4 mm dick ausrollen. Aus der Hälfte des Teigs Sterne ausstechen, aus der anderen Hälfte Sterne mit einem Fenster. Falls ihr keinen Spitzbubenausstecher habt, könnt ihr z.B. auch einfach kleinere Sterne aus den großen Sternen ausstechen. So verfahren, bis der Mürbeteig aufgebraucht ist. Falls der Teig zwischendurch zu warm geworden ist, einfach noch mal kurz in den Kühlschrank legen. Die Sterne auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und im Ofen 8-10 Min. goldbraun backen. Dann auskühlen lassen.

3. Den Apfel-Ingwer-Gelee mit einem Löffel glatt rühren und in einen Spritzbeutel füllen. Mit kleiner Tülle oder abgeschnittener Spitze jeweils etwas Gelee auf die Rückseite der geschlossenen Sterne spritzen, gleichgroße Sterne mit Loch vorsichtig draufsetzen und leicht andrücken. Ggf. noch etwas Gelee in die Öffnung spritzen. Mit Puderzucker bestäuben und über Nacht trocknen lassen.

Spitzbuben mit Apfel-Ingwer-Gelee by feed me up before you go-go-3

Das Rezept für den Mandelmürbeteig haben wir übrigens bei “essen & trinken” gefunden – die Sterne lassen sich natürlich auch je nach Belieben mit einem anderen Gelee füllen. Also, auf gehts in den Weihnachtsplätzchenendspurt!

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Chai-White-Chocolate-Cupcakes by feed me up before you go-go-3

“Feines auf die Hand” – so lautet das Motto des kleinen, feinen Onlinemagazins “Kleinigkeiten”, das euch ab sofort die Vorweihnachtszeit versüßen wird. Carina von … like a piece of New York Cheesecake … und ihre Freundin Elli haben den vielen leckeren Kleinigkeiten, die mit einem Happs im Mund verschwinden können, gleich ein ganzes Magazin gewidmet. Unterstützt wurden sie bei ihrem Projekt von einigen Bloggerkolleginnen wie Rebecca von Baby Rock My Day, Persis von Ein Keks für unterwegs, Maria von Marylicious und Maja von moey’s kitchen. Und auch wir durften mitmischen und einige Rezepte beisteuern. Schaut unbedingt mal rein, das Magazin ist einfach lecker geworden!

KLeinigkeiten Cover

Als kleinen Appetitanreger auf die vielen schönen Kleinigkeiten, die das E-Mag für euch bereithält, gibts heute eine Runde Chai-White-Chocolate-Mini-Cupcakes. Diese nach warmem, würzigem Chaitee schmeckenden Küchlein im Miniformat und viele andere tolle Rezepte findet ihr im neuen “Kleinigkeiten”-Magazin.

Chai-White-Chocolate-Cupcakes-2

Chai-White-Chocolate-Mini-Cupcakes (für ca. 25 Stück):

Für den Teig
100 ml Milch
1 Beutel Schwarztee
100 g Mehl
1 EL Speisestärke
1 TL Backpulver
1 Prise grobes Salz
¼ TL gemahlener Pfeffer
¼ TL gemahlener Zimt
¼ TL gemahlener Ingwer
¼ TL gemahlener Kardamom
1 Prise gemahlene Nelken
30 g Butter
65 g brauner Zucker
1 Ei

Für das Frosting
60 g weiße Schokolade
60 g Butter (Zimmertemperatur)
115 g Frischkäse
150 g Puderzucker
½ TL Vanillearoma
Etwas dunkle Schokolade für die Deko

1. Den Ofen auf 180°C vorheizen, eine Minimuffinform mit Papierförmchen auslegen. Milch in einem Topf aufkochen, vom Herd nehmen und den Teebeutel darin 15 Min. ziehen lassen. Teebeutel entfernen und Milch komplett abkühlen lassen. Das Mehl mit Speisestärke, Backpulver, Salz, Pfeffer und Gewürzen vermischen.

2. Butter und braunen Zucker in einer Schüssel cremig schlagen. Das Ei unterrühren. Mehlmischung abwechselnd mit der Milch hinzufügen und alles gut miteinander verrühren.

3. Die Förmchen zu ⅔ mit Teig füllen und 10-12 Min. im Ofen backen, bis die Cupcakes goldbraun sind. Dann komplett abkühlen lassen.

4. Für das Frosting die weiße Schokolade im Wasserbad zum Schmelzen bringen, danach etwas abkühlen lassen. Die Butter in einer Schüssel cremig schlagen. Den Frischkäse dazugeben und kurz mit der Butter verrühren. Die etwas abgekühlte Schokolade unterrühren. Den Puderzucker sieben und zusammen mit dem Vanillearoma unter die Masse rühren. Das Frosting in einen Spritzbeutel füllen und die ausgekühlten Cupcakes damit verzieren. Nach Belieben mit etwas gehobelter dunkler Schokolade dekorieren.

Chai-White-Chocolate-Cupcakes-1

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Baileys-Pralinen by feed me up before you go-go-1-4

Was nun folgt, ist eine Mogelpackung, wir geben es zu – aber eine leckere! Während momentan auf vielen Blogs – wie immer in der Vorweihnachtszeit – das Pralinenfieber ausgebrochen ist und einem von allen Seiten die leckersten Kreationen vorgesetzt werden, herrscht in unserer Küche pralinentechnisch mehr als nur Stillstand. Wir streiken; leiden an einer kleinen Pralinenüberdosis. Satt haben wir die köstlichen kleinen Kugeln zwar nicht, ihre Zubereitung dagegen schon. Nach diversen Pralinenorgien in den letzten Jahren, bei denen uns tagelang nichts anderes als Hohlkörper, Ganache und Kuvertüre durch den Kopf ging, pausieren wir in diesem Winter mit der Produktion und freuen uns, wenn ab und zu dennoch eine Praline den Weg zu uns findet (vielen Dank noch mal, liebe Ylva! Deine Kokos-Limoncello-Trüffel und Whisky-Pralinen schmecken großartig!).

Die Pralinenlust aller anderen scheint jedoch ungebremst – täglich landen momentan Leute auf unserem Blog, die nach “Pralinen selbst gemacht” suchen. Da hier bislang nur ein Rezept für Limoncello-Pralinen zu finden war, nehmen wir doch gleich mal unser Blog-Event “Blogg den Suchbegriff” zum Anlass, um unser Repertoire zu erweitern. Deshalb schummeln wir ein bisschen und präsentieren euch ein oberleckeres Überbleibsel aus dem letzten Jahr: Baileys-Pralinen. Den Baileys, den ihr für die Pralinenfüllung braucht, könnt ihr übrigens in wenigen Minuten selbst herstellen. Darüber hinaus eignet sich so ein kleines Fläschchen selbst gemachter Baileys natürlich auch wunderbar als Weihnachtsgeschenk! Eine blitzschnelle und gelingsichere Anleitung für den Baileys findet ihr hier.

Baileys-Pralinen by feed me up before you go-go-3

Baileys-Pralinen (für 30 Stück):

Für die Füllung
100 g weiße Schokolade
50 g Vollmilchschokolade
70 g Sahne
1 EL lösliches Kaffeepulver
50 ml Baileys

Für die Umhüllung
150 g Vollmilchkuvertüre
30 Vollmilchhohlkörper
Essbare Goldflocken für die Deko

1. Für die Füllung weiße und dunkle Schokolade hacken und in eine Schüssel geben. Die Sahne in einem kleinen Topf kurz aufkochen, von der Herdplatte nehmen und Kaffeepulver und Baileys unterrühren. Die Sahnemischung über die gehackte Schokolade in die Schüssel gießen und alles gut verrühren, bis die Schokolade geschmolzen ist. Die Ganache ca. 20 Min. auskühlen lassen.

2. Für die Umhüllung die Kuvertüre fein hacken und in einer Schüssel im heißen Wasserbad zum Schmelzen bringen. Die geschmolzene Kuvertüre sollte eine Temperatur von 40-45°C erreichen – am besten mit einem Thermometer messen. Um die Kuvertüre zu temperieren, die Schüssel aus dem Wasserbad nehmen und auf einer kühlen Fläche (z.B. Fensterbank) unter ständigem Rühren auf 27°C runterkühlen. Sobald die Temperatur erreicht ist, die Schüssel wieder ins warme Wasserbad geben und auf 31-32°C erwärmen – dann hat sie die ideale Temperatur, um weiterverarbeitet zu werden.

3. Die abgekühlte Ganache in einen Spritzbeutel geben und damit die Pralinenhohlkörper füllen. Einen ca. 2 mm hohen Rand frei lassen.

4. Die temperierte Kuvertüre in einen zweiten Spritzbeutel geben und die Hohlkörper je mit einem Klecks verschließen. Kurz trocknen lassen, dann die Pralinen (am besten mit einer Pralinengabel) in die temperierte Kuvertüre tauchen, mit Schokolade überziehen, abtropfen lassen und auf Butterbrotpapier setzen. Mit Goldflocken bestreuen und komplett trocknen lassen.

Das Rezept stammt aus dem Buch “Pralinen & Konfekt“, erschienen 2011 bei GU.

Blog-Event - Blogg den Suchbegriff (Einsendeschluss 18. Dezember 2013)

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Bratapfelpunsch_Weihnachten mit Frl Klein-1

Ho, ho, ho! Da ist er schon wieder, der dicke alte Mann mit dem roten Mäntelchen. Spätesten jetzt sollte auch die/der Letzte gemerkt haben, dass es steil auf Weihnachten zugeht. Höchste Zeit also, um endlich Weihnachtskugeln und Co. aus dem Keller hervorzukramen und sich mit einem Gläschen Punsch winterlich einzustimmen. Vielleicht geht es euch aber wie uns und ihr habt euch an der alten Weihnachtsdeko eigentlich schon längst satt gesehen. Etwas Neues muss her, möglichst fix! Hübsch muss es sein und den Geldbeutel sollte es natürlich auch nicht allzu sehr belasten! Geht nicht? Geht wohl! Unzählige Anregungen, wie man seine Umgebung schnell, kinderleicht und kostengünstig in ein kleines “Winter Wonderland” verwandelt, finden sich in Yvonne Bauers neuem Buch “Weihnachten mit Fräulein Klein“, das kürzlich im Callwey Verlag erschienen ist. Yvonnes schöner Blog “Fräulein Klein” dürfte mittlerweile ja fast allen ein Begriff sein. Ähnlich wie auf ihrem Blog und in ihrem ersten Buch, vereint “Weihnachten mit Fräulein Klein” hübsche kleine DIYs und leckere Rezeptideen, die auch den allergrößten Weihnachtsmuffel (ja, dazu zählen wir in diesem Jahr auch!) langsam, aber sicher in festliche Stimmung versetzen.

So finden sich darin neben allerlei Ideen für die Adventsdeko und das Basteln mit Kindern auch jede Menge Tipps zu Geschenken aus der Küche, Leckereien aus der Weihnachtsbäckerei, hübschen Verpackungen, festlicher Deko für die Weihnachstafel und Inspirationen für die Silvesterparty. Viele der Basteleien sind wirklich einfach nachzumachen, wie zum Beispiel die kleinen Bäumchenanhänger aus Zahnstochern, die mir gleich beim ersten Blättern ins Auge gestochen sind. Sehen die nicht hübsch aus?

Bratapfelpunsch_Weihnachten mit Frl Klein-1-4

Wie auch schon sein Vorgänger “Die wunderbare Welt von Fräulein Klein“, kommt das Buch liebevoll gestaltet und mit einer Vielzahl an Bildern daher. Leider bin ich von der Bildqualität etwas enttäuscht, weisen doch sehr viele der schön inszenierten Fotos ein starkes Rauschen und eine (ungewollte) Unschärfe auf. Nichtsdestotrotz können die ausgefallenen Ideen überzeugen, auch wenn ich mir bei manchen Bastelanleitungen und Rezepten eine etwas ausführlichere Beschreibung gewünscht hätte. Aber ein bisschen mitdenken hat ja auch noch nie geschadet.

Besonders gut gefallen mir die abwechslungsreichen Rezepte, die sich deutlich von den ewig gleichen zur Adventszeit kursierenden Backideen unterscheiden. Da wären z.B. die winterliche Mascarpone-Panna-Cotta mit Toffee-Bratäpfeln, das Orangen-Chai-Trifle oder die megalecker klingenden Cheesecake-Cookies. Zwei Rezepte aus dem Buch haben wir bereits nachgemacht und waren von beiden begeistert: Den einfachen, aber sehr wirkungsvollen Bratapfelpunsch wird es in diesem Winter sicher noch häufiger bei uns geben, und auch das Orangen-Kardamom-Shortbread mit Rosmarin wurde viel zu schnell weggeknabbert. Unzählige Rezepte hängen noch in der Warteschleife – ob wir alles, wo ein Klebezettel dran haftet, auch wirklich noch diesen Winter schaffen, ist fraglich. Falls nicht, wird der Winter einfach noch ein bisschen verlängert!

Bratapfelpunsch_Weihnachten mit Frl Klein-2-2Den fruchtigen und nach einer ordentlichen Portion Weihnachten schmeckenden Bratapfelpunsch wollen wir euch nicht vorenthalten. Die alkoholfreie Variante mit den hübschen Apfelsternen kommt sicher auch gut bei Kindern an. Wer seinen Punsch mit etwas “Wumms” aufpimpen möchte, ersetzt die Hälfte des Apfelsafts durch Weiß- oder Apfelwein und fügt 4 cl Calvados hinzu. Alternativ kann der Bratapfelpunsch auch einfach mit einem ordentlichen Schuss Whisky “verfeinert” werden – der Mann hat’s geliebt und würde seitdem am liebsten nichts anderes mehr trinken.

Bratapfelpunsch_Weihnachten mit Frl Klein-4

Bratapfelpunsch (für ca. 6 Gläser):

1,5 l Apfelsaft
1 Bio-Zitrone
1 Vanilleschote
4 Nelken
2 Zimtstangen
2 säuerliche Äpfel
Keksausstecher in Sternform

1. Den Apfelsaft in einen Topf schütten und langsam erwärmen. Die Zitrone heiß abwaschen, trocknen und die Schale fein abreiben. Die Vanilleschote aufschneiden und auskratzen. Mark und Schote zusammen mit Nelken, Zimtstangen, braunem Zucker und Zitronenschale zum Apfelsaft hinzufügen und gut verrühren. Den Sud ca. 30 Min. bei geringer Hitze und geschlossenem Deckel ziehen lassen.

2. Die Äpfel waschen und in dünne Scheiben schneiden. Mit einem sternförmigen Keksausstecher kleine Sterne ausstechen. 10 Min. vor Ende der Garzeit den Sud durch ein Sieb in einen anderen Topf schütten, die Apfelsterne hinzufügen und alles nochmals für 10 Min. auf den Herd stellen. Heiß servieren und warten, bis der Nikolaus an die Tür klopft!

Fazit: Die außergewöhnlichen Bastelideen und abwechslungsreichen Rezepte inspirieren zum Nachmachen und machen das Buch zum perfekten Begleiter durch die Adventszeit. Kleine Abzüge gibts für die nicht immer überzeugende Bildqualität und die manchmal etwas informationsarmen Beschreibungen. Dennoch ein schönes Buch, das sicherlich auch bei jedem Weihnachtsmuffel die Vorfreude aufs Fest weckt. 4 von 5 Weihnachtssternen.

Klein_Weihnachten_3D Yvonne Bauer

Weihnachten mit Fräulein Klein

Callwey Verlag, München 2013.

€ 24,95 / ISBN 978-3-7667-2042-9

Vielen Dank an den Callwey Verlag, der uns das Buch zur Verfügung gestellt hat. Unsere Meinung bleibt davon, wie immer, unberührt.

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Kennt ihr das auch? Eben gerade schien die Sonne noch gefühlte 20 Stunden am Tag, wir liefen in Flipflops durch die Gegend und haben Cocktails auf dem Balkon geschlürft. Dann scheint die Zeit auf einmal im Fast-forward-Modus zu laufen, der Dezember rennt schneller an einem vorbei, als man “Advent, Advent die Keksdose brennt” sagen kann, Weihnachten steht quasi vor der Tür und dabei gibt es noch so viel zu tun: Adventskalender befüllen (hätte natürlich schon vor Taaagen erledigt werden müssen), Plätzchen backen, Silvesterpläne schmieden undundund. Nicht zu vergessen: die Geschenke für Freunde, KollegInnen und Verwandte (oops, da waren ja noch drei Großcousinen …), die zu besorgen sind. Wie schön, dass sich nicht alle eine neue Spielkonsole wünschen und sich oft auch über Kleinigkeiten freuen, wie beispielsweise ein Glas selbst gemachte Marmelade. Dieses Apfel-Ingwer-Gelee, das die perfekte Balance zwischen fruchtiger Süße und leichter Schärfe bietet, haben wir bereits im letzten Winter verschenkt und damit (hoffentlich) ein paar lieben Menschen eine Freude bereitet. Die Zubereitung könnte fast nicht einfacher sein, was man dem Geschmack aber keinesfalls anmerkt. Perfekt also für alle, die noch ein Last-Minute-Weihnachtsgeschenk brauchen, keine Zeit haben oder einfach ein bisschen faul sind! Aber vergesst bloß nicht, euch auch selbst ein paar Gläser davon zurückzubehalten!

Apfel-Ingwer-Gelee by feed me up before you go-go-1

Apfel-Ingwer-Gelee mit Vanille und Zimt (für ca. 2 Liter):

200 g frischer Ingwer
1 Vanilleschote
1,6 l Apfelsaft
2 Zimtstangen
1 kg Gelierzucker 2:1

1. Den Ingwer schälen und in kleine Stückchen schneiden. Die Vanilleschote aufschneiden und das Mark ausschaben. In einem großen Topf den Apfelsaft mit den Ingwerstücken, Vanillemark und -schote und den Zimtstangen zum Kochen bringen und ca. 5 Min. köcheln lassen. Dann durch ein Sieb in einen anderen Topf abgießen.

2. Alles zusammen mit dem Gelierzucker gut verrühren und bei starker Hitze und unter ständigem Rühren aufkochen. Das Gelee sollte mind. 3 Min. sprudelnd kochen. Wenn die Gelierprobe gelingt, das Gelee in saubere, ausgekochte Gläser einfüllen, verschließen und für ein paar Min. auf dem Deckel stehen lassen. Fertig!

Die Label haben wir übrigens wieder mit dem Jam Labelizer gebastelt.

Und was man mit dem Gelee sonst noch Schönes anstellen kann, verraten wir euch ganz bald, wenn wir einen unserer Suchbegriffe für “Blogg den Suchbegriff” verarbeiten …

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Kaiserschmarren mit Rosmarin und Birnen Kuhn Rikon Pfanne-1

Vor einigen Wochen ist eine neue Mitbewohnerin eingezogen. Sie kommt aus der Schweiz, steht auf Rosa und hilft gerne im Haushalt. Nein, wir haben nicht etwa ein Au-pair aufgenommen, sondern können eine brandneue Pfanne unser Eigen nennen. Als Frau Wu das Schmuckstück von Kuhn Rikon im Sommer in einem Küchenladen in Bozen entdeckt hatte, war es um sie geschehen. Dabei hat sie sich zunächst einmal sehr von den Äußerlichkeiten bezirzen lassen, denn offensichtlich war eine PINKE Pfanne genau das, was unserer Küche schon immer gefehlt hatte (so so, wusste ich bislang auch noch nicht …). Passenderweise hatte unsere bisherige Standardpfanne ihre besten Zeiten bereits hinter sich und Kuhn Rikon war so freundlich, uns eine Colori Cucina Ceramic Pfanne im gewünschten Pink zum Testen zur Verfügung zu stellen.

So haben wir in den letzten Wochen ausführlich gebraten, geröstet und geschmort und die Pfanne einem wahren Härtetest unterzogen. Das gute Stück ist zwar für den Gebrauch auf Induktionsherden optimiert, lässt sich aber auch auf allen anderen Herdarten inklusive Gas verwenden. Ofenfest bis 150° C ist sie auch, und sogar in die Spülmaschine könnte man sie packen. Das Gewicht liegt bei 28 cm Durchmesser etwas über einem Kilo, d.h. genug Gewicht, um nicht ständig wegzurutschen, aber gleichzeitig auch nicht so schwer, dass man Arme wie Schwarzenegger bräuchte.

Kaiserschmarren mit Rosmarin und Birnen Kuhn Rikon Pfanne-3

Eigentlich ist die Pfanne mit der weißen Keramikbeschichtung laut Hersteller in erster Linie für Fleisch und Fisch gedacht, muss sich bei uns aber zur Hauptsache mit vegetarischen Gerichten arrangieren und hat sich auch auf diesem Feld bestens bewährt (Risotto, Omelett oder Gemüse – hat alles 1A geklappt). Vor einigen Tagen habe ich die Pfanne auch noch einmal mit Fleisch getestet und Burger darin gebraten. Es landeten zwei Rindfleischpatties in der Pfanne und wieder gab es nichts zu beanstanden. Außen schön knusprig, innen saftig, da hat unsere bewährte Grillpfanne echte Konkurrenz bekommen! Im Anschluss zeigte sich auch noch einmal der letzte Pluspunkt der hübschen Eidgenossin: das Säubern geht quasi wie von selbst. Bei vielen Gelegenheiten reicht es schon aus, einmal gründlich mit einem feuchten Tuch durchzuwischen und auch Geschmäcker bleiben nicht haften (da war unsere bisherige Pfanne ein ganz anderes Kaliber …). Übrigens: Wer sich nicht mit der Idee einer pinken Pfanne anfreunden kann, der sollte hier mal stöbern, denn die Keramikpfanne gibt es in fünf schicken Farben. Da findet sich sicherlich auch ein passendes Exemplar für die eigene Küche …

Kaiserschmarren mit Rosmarin und Birnen Kuhn Rikon Pfanne-2

Gleichzeitig war der Pfannentest auch eine prima Gelegenheit, endlich mal wieder Kaiserschmarren zu machen, denn seit unserem Wien-Urlaub und den riesigen Kaiserschmarrenportionen, die im Café Central an uns vorbeigetragen wurden, lüstete es uns danach. Ein ganz “normaler” Kaiserschmarren sollte es jedoch nicht werden, denn wir hatten eine etwas ausgefallenere Variante mit Birnen und Rosmarin im Kopf. Hört sich komisch an? Mag sein, schmeckt aber hervorragend. Der Rosmarin verleiht dem luftigen Teig die gewisse Würze, während die angeschmorten und leicht karamellisierten Birnen für die Süße sorgen. Dann noch einen Klecks frischen Honig-Mandel-Joghurt darauf und der Sonntagmorgen/Montagabend/Dienstagmittag kann nicht mehr besser werden! Und die Pfanne? Die hat sich in der Königsdisziplin aller Pfannengerichte (ich liebe Pfannkuchen, Crêpes und Kaiserschmarren!) bestens geschlagen. Gleichmäßige Hitzeverteilung, kein Anhaften, perfekte Bräunung! Jetzt wird es in Zukunft wohl noch häufiger Pfannkuchen geben als ohnehin schon …

PS: Was Frau Wu noch zur Pfanne ergänzen wollte: SIE IST PINK!!!

Kaiserschmarren mit Rosmarin und Birnen Kuhn Rikon Pfanne-5

Birnen-Rosmarin-Kaiserschmarren mit Honig-Mandel-Joghurt (für 2 Personen):

1-2 Zweige Rosmarin
130 ml Milch
100 g Mehl
50 g Zucker
1 Prise Salz
4 Eier
1 große Birne
3 EL Butter
Puderzucker, nach Belieben

Für den Joghurt
1 kleine Handvoll Mandeln
150 g griechischer Joghurt
1 EL Honig

1. Rosmarin waschen und trocken schütteln, die Nadeln abzupfen und fein hacken. Milch, Mehl, Zucker, Rosmarin und Salz in einer Schüssel gründlich verrühren. Die Eier trennen und die Eigelbe mit der Mehl-Milch-Mischung verrühren.

2. Die Birne waschen, vom Kerngehäuse befreien und in etwa 1 cm große Stücke schneiden. In einer Pfanne 1 EL Butter erhitzen, die Birnenstücke dazugeben, mit etwas Puderzucker bestäuben und bei mittlerer Hitze 5-10 Min. weich schmoren lassen. Währenddessen das Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter den Teig heben.

3. Für den Joghurt die Mandeln grob hacken. Joghurt mit dem Honig verrühren, die Mandeln unterheben.

4. In einer großen Pfanne 1 EL Butter schmelzen lassen, dann den Teig 2 cm hoch einfüllen und mit der Hälfte der geschmorten Birnen belegen. Wenn die Oberseite leicht gestockt ist, mithilfe eines großen Tellers wenden und von der anderen Seite kurz bräunen. Dann den Teig z.B. mit zwei hölzernen Kochlöffeln in Stücke reißen, mit Puderzucker bestreuen und noch einmal in der Pfanne von allen Seiten anbräunen. Warm stellen und aus dem restlichen Teig eine weitere Portion Kaiserschmarren backen.

5. Vor dem Anrichten nach Belieben noch einmal mit etwas Puderzucker bestäuben und mit dem Honig-Mandel-Joghurt servieren.

Kaiserschmarren mit Rosmarin und Birnen Kuhn Rikon Pfanne-4

Vielen Dank an Kuhn Rikon, die uns die Pfanne zum Testen zur Verfügung gestellt haben. Unsere Meinung bleibt davon, wie immer, unberührt.

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And the raven, never flitting, still is sitting, still is sitting
On the pallid bust of Pallas just above my chamber door;
And his eyes have all the seeming of a demon’s that is dreaming,
And the lamp-light o’er him streaming throws his shadow on the floor;
And my soul from out that shadow that lies floating on the floor
Shall be lifted – nevermore!

- “The Raven”, Edgar Allan Poe

Kürbis-Buttermilch-Cupcakes mit Vanille-Frosting by feed me up before you go-go-1

Halloween ist da, und womit könnte man sich besser auf die Gruselnacht einstimmen, als mit den Kurzgeschichten und Gedichten Edgar Allan Poes? Vor ein paar Tagen verspürte ich plötzlich das Bedürfnis, noch einmal all die unheimlich unheimlichen Geschichten zu lesen, die ich während des Studiums fest in mein Literaturherz geschlossen hatte. Ich hatte allerdings gar nicht mehr in Erinnerung, wie gruselig die Geschichten sein können, wenn man sie nachts alleine im Bett liest. Der psychotische Roderick und seine lebendig begrabene Schwester Madeline, das pochende Herz, das einen Mann in den Wahnsinn treibt und der schwarze Kater Pluto, der sein Herrchen nach dem Tod heimsucht – sie alle versetzen einen beim leisesten Knarzen der Bodendielen schon mal in leichte Panik.

Kürbis-Buttermilch-Cupcakes mit Vanille-Frosting by feed me up before you go-go-2

Da Halloween wortwörtlich vor der Tür steht, ist ein bisschen Grusel natürlich durchaus angebracht. Für all die Angsthasen und Nervenschwachen habe ich aber einen Spitzentipp, der garantiert gegen die Angst hilft: ZUCKER! Unmengen davon! Gute Abhilfe leisten zum Beispiel unsere Splatter Cookies und Devil’s Food Cupcakes vom letzten Jahr. Aber auch dieses Halloween soll natürlich nicht rezeptlos auf dem Blog vorübergehen. Etwas weniger blutig, dafür höllisch gut sind die Kürbis-Buttermilch-Cupcakes nach einem Rezept aus diesem Buch. Die kleinen Cupcakes sind so saftig, herbstlich und lecker, dass die ganzen Monster, Vampire und Zombies da draußen mit jedem Bissen etwas mehr in Vergessenheit geraten.

Kürbis-Buttermilch-Cupcakes mit Vanille-Frosting by feed me up before you go-go-4

Kürbis-Buttermilch-Cupcakes mit Vanille-Frosting (für ca. 15 Cupcakes):

Für den Teig
230 g Mehl
30 g Speisestärke
½ TL Natron
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 TL gemahlener Zimt
1 TL gemahlener Ingwer
½ TL gemahlener Muskat
1 Prise gemahlene Nelken
115 g Butter (Zimmertemperatur)
180 g brauner Zucker
2 Eier
140 ml Buttermilch
150 g Kürbispüree

Für das Frosting
75 g Butter (Zimmertemperatur)
110 g Frischkäse
½ TL Vanilleextrakt
160 g Puderzucker

Für die Kürbisse
150 g Marzipan (ergibt ca. 15 Kürbisse)
Orange und grüne Lebensmittelfarbe
Zahnstocher

1. Den Ofen auf 180° C vorheizen. Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. Mehl, Speisestärke, Natron, Backpulver, Salz und Gewürze in einer Schüssel vermischen.

2. In einer zweiten Schüssel Butter und Zucker mit dem Handrührer cremig schlagen. Die Eier nacheinander unterrühren. Die Mehlmischung abwechselnd mit der Buttermilch hinzufügen und gut verrühren. Das Kürbispüree unterrühren.

3. Die Förmchen zu ⅔ mit Teig füllen und 15-18 Min. im Ofen backen, dann abkühlen lassen.

4. Für das Frosting Butter, Frischkäse und Vanilleextrakt mit dem Handrührer in einer Schüssel cremig schlagen. Den Puderzucker durch ein Sieb einrieseln lassen und unterrühren. Die Cupcakes damit bestreichen oder mittels einer Spritztüte damit verzieren.

5. Für die Kürbisse etwa ¾ der Marzipanmasse mit oranger Lebensmittelfarbe, ¼ mit grüner Lebensmittelfarbe mischen und gut verkneten. Aus der orangen Masse 15 kleine Kugeln formen, leicht flach drücken. Mit einem Zahnstocher Rillen in die Kürbisse drücken. Aus der grünen Marzipanmasse 15 kurze Stiele formen, auf die Kürbisse setzen und leicht andrücken.

Kürbis-Buttermilch-Cupcakes mit Vanille-Frosting by feed me up before you go-go-3

Apropos gruseln … eigentlich hatten wir geplant, euch an dieser Stelle etwas ganz anderes zu präsentieren, doch unsere prähalloween’schen Backversuche gingen gehörig in die Hose. Spooky Cake Pops sollten es werden, doch offensichtlich hat mich mein Cake-Pop-Mojo nun endgültig verlassen. Nach mehreren geglückten Versuchen, folgte nun das absolute Cake-Pop-Massaker. Herauskamen jede Menge geplatzte Schokolade, glitschige Glasur und unförmige Knubbel mit mieser Schminke. Zu Halloween ja irgendwie auch ganz passend. Deswegen gibts zur allgemeinen Erheiterung einen kleinen Einblick in unsere “Outtakes” (das Rezept ersparen wir euch lieber) und ein freudiges HAPPY HALLOWEEN!

Halloween Cake Pops-1

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Kürbishappen by feed me up before you go-go-1

Wie nennt man kleine gebackene Teigtaler, die laut Rezept als Kekse gedacht waren, doch im Backofen explosionsartig zu Miniamerikanern expandieren, so fluffig sind, wie kleine Kuchenstücke und sogar ein bisschen nach Lebkuchen schmecken? Keine Ahnung?? Wir auch nicht! Aber auch ohne klare Zuordnung war das, was da aus dem Ofen geholt wurde, ziemlich lecker. Die kleinen süßen Dinger, die kurzerhand Kürbishappen getauft wurden, sind zudem das erste Kürbisrezept, das es in diesem Herbst auf den Blog schafft. Unglaublich eigentlich, jonglieren wir doch seit Anfang September fast wöchentlich in der Küche mit Butternut, Hokkaido und Konsorten. Aber kommt Zeit, kommt Kürbisrezept. Solange bleibt uns nur der Verweis auf unser Archiv und die leckeren Kürbisrezepte vom letzten Herbst, z.B. hier, hier oder hier.

Kürbishappen by feed me up before you go-go-1-2

Kürbishappen (für ca. 25 Stück):

1 EL gemahlener Zimt
½ TL gemahlener Ingwer
½ TL Muskat
1 Msp. Piment
1 Msp. gemahlene Nelken
300 g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Natron
½ TL Salz
115 g Butter (Zimmertemperatur)
220 g Zucker
100 g brauner Zucker
220 g Kürbispüree (eine Anleitung findet ihr in diesem Rezept)
1 Ei
½ TL Vanillearoma
100 ml Milch

Für die Glasur
120 g Puderzucker
1-2 EL Milch
1 EL geschmolzene Butter
1 Msp. Vanillearoma
ggf. Zuckerstreusel zur Deko

1. Den Ofen auf 175°C vorheizen. Zimt, Ingwer, Muskat, Piment und Nelken verrühren und einen ½ TL davon zur Seite stellen. Den Rest zusammen mit Mehl, Backpulver, Natron und Salz in einer Schüssel vermischen.

2. In einer zweiten Schüssel die Butter mit den beiden Zuckersorten cremig schlagen. Das Kürbispüree dazugeben, Ei und Vanillearoma unterrühren. Die Mehlmischung abwechselnd mit der Milch hinzufügen und alles gut miteinander verrühren.

3. Je einen gehäuften EL des Teigs auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und etwas flach drücken. Im Ofen 12-15 Min. goldbraun backen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

4. Für die Glasur den Puderzucker sieben und mit Milch, Butter und Vanillearoma in einer kleinen Schüssel glatt rühren. Den ½ TL der Gewürzmischung unterrühren. Die Kürbishappen mit der Glasur bestreichen und ggf. mit Zuckerstreuseln bestreuen.

Kürbishappen by feed me up before you go-go-3

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1_Matcha-Kokos-Pudding mit Sesam-Karamell

Die liebe Ylva von Der Klang von Zuckerwatte legt eine kleine Blogpause ein und wir freuen uns sehr, sie dort heute mit einem Gastbeitrag (hoffentlich würdig) vertreten zu dürfen. Als sie uns fragte, ob wir Lust hätten, uns für ihren wunderbaren Blog ein Rezept zu überlegen, mussten wir keine Sekunde zögern. Klar hatten wir! Denn Ylva und ihr Blog sind uns schon seit längerer Zeit sehr ans Herz gewachsen. Doch was präsentiert man einer Bloggerin, die mit derart viel Einsatz bloggt, inzwischen sogar Kochvideos dreht und deren Gerichte bei uns schon einen festen Platz im Speiseplan erobert haben? Da wäre zum Beispiel Ylvas Tamagoyaki, eine Art japanisches Omelett, das bei uns inzwischen regelmäßig am Wochenende aus der Pfanne rutscht. Oder die detaillierte Videoanleitung, dank derer auch wir den Dreh mit den pochierten Eiern endlich raus haben! Also, mit was für einem Rezept können wir da noch überraschen? Angeregt durch Ylvas Vorliebe für die asiatische und vor allem japanische Küche, haben wir uns an einen japanisch inspirierten Nachtisch gewagt und hoffen, dass er euren und deinen, liebe Ylva, Geschmack trifft: ein Matcha-Kokos-Pudding mit Sesam-Karamell.

Matcha-Kokos-Pudding mit Sesam-Karamell-1-2

Klingt lecker? Ist er auch! Das Rezept dafür findet ihr hier und auf Ylvas Blog.

Matcha-Kokos-Pudding mit Sesam-Karamell (für 3-4 Portionen):

Für den Pudding
250 ml Milch
250 ml Kokosmilch
3 EL Zucker
3 EL Speisestärke
1 gehäuften TL Matchapulver
2 EL Kokosflocken

Für das Sesam-Karamell
1 TL neutrales Öl
50 g Zucker
1½ EL Wasser
8 g schwarze Sesamsamen
8 g helle Sesamsamen

1. Für das Sesam-Karamell ein Blech mit Backpapier auslegen und mit Öl bepinseln. Zucker und Wasser in einem Topf erhitzen, bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat. Die Mischung solange kochen lassen, bis sie sich leicht bräunlich verfärbt. Den Sesam unterrühren und kurz köcheln lassen, bis die Masse goldbraun ist, dann auf das vorbereitete Backpapier schütten und ggf. etwas verstreichen. Komplett abkühlen lassen und in Stücke brechen.

2. Für den Pudding in zwei kleinen Töpfen je 125 ml Milch mit 125 ml Kokosmilch mischen, jeweils ca. 3 EL davon abschöpfen. In einer kleinen Schüssel Zucker und Speisestärke vermischen und mit der abgeschöpften Milchmischung glatt anrühren.

3. Die beiden Töpfe mit den Milchmischungen erwärmen. In einen der Töpfe das Matchapulver geben und kräftig verrühren, bis sich der Tee aufgelöst hat (ggf. mit dem Pürierstab durchgehen). In den zweiten Topf die Kokosflocken geben und unterühren. Dann die beiden Milchmischungen zum Kochen bringen, die Hitze etwas reduzieren und jeweils die Hälfte der angerührten Speisestärke-Zucker-Mischung in die Töpfe geben und gut verrühren. Noch einmal kurz aufkochen lassen und vom Herd nehmen. Die beiden Puddingsorten abwechselnd in Gläser schichten und abkühlen lassen. Zusammen mit dem Sesam-Karamell servieren.

2_Matcha-Kokos-Pudding mit Sesam-Karamell

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Buchteln mit Nuss-Marzipanfüllung und Vanillesoße by feed me up before you go-go-2

Vier Tage Wien, prall gefüllt mit Museen, alten Gebäuden, Stadtspaziergängen, Feinkostläden, Kaffeehäusern, hübschen kleinen Shops, Märkten, tollen Restaurants und unglaublich gutem Essen. Viel zu schnell verflog die Zeit und zu gern hätten wir einfach noch vier weitere Tage drangehängt. Dass dies nicht unser letzter Wien-Besuch war, ist zumindest sicher. An dieser Stelle auch noch einmal lieben Dank an unsere Urlaubsvertretungen hier auf dem Blog: Liebe Ela, liebe Silvia, danke, dass ihr uns bei unserer kleinen Österreich-Woche so toll unterstützt habt und euch so leckere Gerichte habt einfallen lassen!

Buchteln mit Nuss-Marzipanfüllung und Vanillesoße by feed me up before you go-go-1

Einige unserer Wien-Highlights werden wir euch hier schon bald noch etwas ausführlicher vorstellen. Aber zunächst gibt es für euch zum Abschluss unserer österreichischen Woche – wie sollte es anders sein – eine typisch österreichische Mehlspeise: Buchteln mit Vanillesoße. In Wien haben wir die köstlichen kleinen Hefekugeln zwar nicht gegessen (es gab einfach zu viele andere leckere Dinge, die probiert werden wollten), aber zum Glück lassen sie sich auch ganz einfach zu Hause nachbacken und bringen so etwas österreichischen Charme in den hauseigenen Ofen. Ganz besonders mögen wir es, wenn sich in ihnen eine kleine Überraschung verbirgt, z.B. in Form von Pflaumenmus, Aprikosenkonfitüre, Früchten oder Nüssen. Deshalb haben wir noch schnell eine Haselnuss-Marzipan-Mischung zusammengerührt und so jedem Teigling etwas zusätzliche Süße verliehen.

Buchteln mit Nuss-Marzipanfüllung und Vanillesoße by feed me up before you go-go-4

Buchteln mit Haselnuss-Marzipan-Füllung und Vanillesoße (für ca. 12 Stück):

Für die Buchteln
250 ml Milch
75 g Butter + 50 g + 1 TL zum Einfetten der Form
500 g Mehl + etwas mehr zum Ausrollen
1 Pck. Trockenhefe
50 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
2 Eier
100 g Marzipanrohmasse
50 g gehackte Haselnüsse

Für die Vanillesoße
1 Vanilleschote
450 ml Milch
2 EL Zucker
1 Prise Salz
5 g Speisestärke
2 Eigelbe

1. Für die Buchteln die Milch in einem Topf erwärmen und darin 75 g Butter zum Schmelzen bringen. Das Mehl mit der Trockenhefe in einer Schüssel vermischen. Zucker, Vanillezucker, Salz, 1 Ei und die warme Milchmischung dazugeben und alles gut mit einem Mixer verkneten. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat. In der Zwischenzeit eine Auflaufform mit etwas Butter einfetten und den Ofen auf 180°C vorheizen.

2. Für die Füllung das Marzipan klein schneiden und in einer Schüssel mit 1 Ei und den Haselnüssen verrühren. Zur Seite stellen.

3. Den aufgegangenen Teig mit etwas Mehl bestreuen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch mal durchkneten. Aus dem Teig eine Rolle formen und diese in 12 gleich große Stücke schneiden. Daraus Kugeln formen, etwas von der Marzipan-Haselnuss-Füllung in die Kugeln drücken und die Füllung mit Teig umschließen, sodass daraus wieder Kugeln entstehen. Die Kugeln nebeneinander in die gefettete Auflaufform legen. 50 g Butter in einem Topf zum Schmelzen bringen, die Kugeln damit bestreichen und sie dann noch einmal an einem warmen Ort gehen lassen, bis sie sich vergrößert haben. Dann die Buchteln im Ofen ca. 25 Min. backen.

4. Für die Vanillesoße die Vanilleschote aufschneiden und das Mark herauskratzen. In einem Topf 300 ml Milch mit Zucker, Vanilleschote und -mark und Salz aufkochen, vom Herd nehmen und 10 Min. ziehen lassen. Die Vanilleschote herausnehmen. Die restliche Milch mit Stärke und Eigelb verrühren. Die Vanille-Milch-Mischung erneut aufkochen, die Eiermilch unterrühren und bei schwacher Hitze ca. 2 Min. köcheln lassen.
Die warmen Buchteln zusammen mit der Vanillesoße servieren und sich wie im Kaffeehaus fühlen.

Das Rezept für die Buchteln haben wir übrigens von hier und etwas abgewandelt.

Buchteln mit Nuss-Marzipanfüllung und Vanillesoße by feed me up before you go-go-3

Lasst sie euch schmecken. Wir verbringen den Sonntag damit, in Wien-Erinnerungen und -Fotos zu schwelgen und dabei die vielen Leckereien, die wir von unserer Reise mitgebracht haben, durchzuprobieren.

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