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Düdelüü … in der Weihnachtsschickerei gibt es manche Leckerei … Vorbildlich und früher denn je sind wir der kulinarischen Weihnachtsproduktion verfallen. Schuld daran sind die drei netten Weihnachtselfen von Post aus meiner Küche. Nach 3 verpassten Runden haben wir es auch endlich geschafft, uns rechtzeitig anzumelden. Yay! Und dann noch zu so einem tollen Thema: in der Weihnachtsschickerei. Da liefen gleich alle Geschmacksnerven Amok und am liebsten hätten wir 20 verschiedene Küchengeschenke in unser Päckchen gequetscht. Gut, dass die Vorweihnachtszeit noch etwas anhält und genügend Zeit für weitere Adventsexperimente lässt.

Da die PAMK-Tauschwoche mit unserem Berlin-Trip kollidierte,  wurde die feed me up-Küche bereits letzte Woche in eine Weihnachtsbraterei, -mixerei , -einkocherei und –bäckerei verwandelt. Manches ging zwar schief (bye-bye Du leckerer Himbeer-Marshmallow-Auflauf – Du hättest Dich aber auch wenigstens mal anstrengen können, fest zu werden!), aber auf die allerletzte Minute machte sich vergangenen Freitag schließlich doch noch ein winterlich gefülltes Paket auf den Weg zu unserer Tauschpartnerin nach Bautzen. Da es dort mittlerweile (sogar unversehrt) angekommen ist und die liebe Janina beglücken konnte, ist es Zeit für eine erste Sneak Peek in unsere Weihnachtsschickerei. In den kommenden Posts werden wir euch den Inhalt samt Rezepten genauer vorstellen – heute aber erst mal ein kleiner Überblick.

Ins Päckchen geschafft haben es:

White Chocolate Almond Cookies

Christmas Punch Jam

Gebrannte Zimtmandeln

Home made Baileys (Yvette van Boven-Style)

Da der Weg in die große weite Welt (= Berlin) so lang war, haben wir uns die Fahrt dorthin mit den Überbleibsel unserer Kreationen versüßt und kurzerhand etwas Weihnachtsmarktstimmung im Zugabteil verbreitet.

Gestern kam die Nachricht, dass das Paket für uns auf dem Weg sei – wahrscheinlich werden wir den ganzen Tag hüpfend vor der Tür verbringen und warten, bis es endlich klingelt. Hui-ui-ui, sind wir gespannt!

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Um auf dem hartumkämpften Lebensmittelmarkt zu bestehen, muss man sich – gerade als junges Unternehmen – ganz schön was ausdenken. Der Trend geht zwar zu lokal produzierten Produkten, am besten noch mit dem halben Acker an der Wurzel, aber es hat ja nicht jeder einen Bauernhof geerbt. Die Berliner von Spice for Life haben deswegen beschlossen, Obst zu Pulver zu verarbeiten. Fruchtpulver nennt sich das dann, kommt in stylischen, quadratischen Päckchen daher und soll uns auch im Winter mit dem Geschmack von Himbeeren, Maracujas oder Mangos versorgen. Die Früchte werden dazu gefriergetrocknet, vom lästigen Wasser befreit und dann fein gemahlen. Herauskommt laut Waschzettel ein “Maximum” an “natürlichem Geschmack”.

Das macht natürlich neugierig, denn wer möchte nicht auch im Dezember Himbeergeschmack in seine Gerichte integrieren? Entdeckt haben wir das Bio-Fruchtpulver auf der eat&style – dort hat uns auch der nette junge Herr von Spice for Life drei Packungen des brandneuen, magischen Pülverchen zur Verfügung gestellt (nochmals vielen Dank!!). Eine haben wir für einen ausführlichen Test genutzt, die beiden anderen geben wir im Rahmen unseres Bloggeburtstags an euch weiter! Mit ein wenig Glück könnt ihr also auch bald in der Küche stehen und euer Leben etwas fruchtiger gestalten.

Ausprobiert haben wir das Himbeerpulver in verschiedenen Variationen: In Form eines Salatdressings, als Vanille-Himbeer-Waffeln und in einem Smoothie. Ganz schön viel Aufregung für so ein junges Ding, aber wir wollten euch ja ausführlich über die Verwendungsmöglichkeiten informieren.

Winterlicher Salat mit Maronen und Himbeerdressing (für zwei Personen):

1 Packung Feldsalat
10 Maronen
eine Handvoll Pilze
3 Frühlingszwiebeln

Für das Dressing:
6 EL Walnussöl
2 EL Weißweinessig
1 TL Senf
2 TL Honig (oder 1 TL brauner Zucker)
3 EL Joghurt
2 TL Himbeerpulver + 1 TL zum Bestreuen
Salz, Pfeffer

1. Den Ofen auf 200°C vorheizen. Den Salat waschen, die Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden, die Pilze säubern und vierteln. Die Maronen kreuzförmig einschneiden und im Ofen ca. 20 Min. garen.

2. Für das Dressing alle Zutaten in einer Schüssel vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

3. Die Maronen aus dem Ofen holen, kurz abkühlen lassen, danach schälen und grob hacken. Die Pilze in einer Pfanne kurz anbraten und salzen und pfeffern. Den Salat auf zwei Tellern verteilen. Pilze, Zwiebeln und Maronen darauf anrichten und das Dressing darüber geben. Mit dem restlichen Himbeerpulver bestreuen und servieren.

Vanille-Himbeer-Waffeln mit Himbeer-Mascarpone-Topping (für 10 Waffeln ⌀ 18 cm):

150 g weiche Butter
80 g Zucker
1 TL Vanillearoma
3 Eier
200 g Mehl
½ TL Backpulver
250 ml Milch
3 TL Himbeerpulver

100 g Mascarpone
2-3 EL Milch
1 Päckchen Vanillezucker
2 TL Himbeerpulver

1. Butter und Zucker in einer Schüssel schaumig schlagen. Eier einzeln unterrühren, Vanillearoma dazugeben.

2. Mehl, Backpulver und Himbeerpulver vermischen und abwechselnd mit der Milch einarbeiten. Den Teig danach etwa 20 Min. gehen lassen.

3. Mascarpone mit etwas Milch glatt rühren, Vanillezucker und Himbeerpulver einrühren.

4. Ein Waffeleisen vorheizen und mit Öl bestreichen. 3-4 EL Teig auf die Backfläche geben und goldgelb backen.

5. Die warmen Waffeln mit der Himbeermascarpone servieren.

Die Verarbeitung des Fruchtpulvers hat prima geklappt – gerade für den Salat war so ein Himbeer-Frische-Boost genau richtig. Beim Verbacken muss man allerdings schon eine ordentliche Menge des Pülverchens untermischen, damit der Geschmack gut durchkommt. Zu den Waffeln hat die leichte Himbeernote perfekt gepasst, sicherlich lassen sich auch Kekse, Glasuren und Frostings prima mit dem Pulver aufpimpen. Wir werden auf jeden Fall damit noch weiter in der Küche experimentieren!

Das Bio-Fruchtpulver könnt ihr online auf der Spice for Life-Website bestellen (bis Ende 2012 sogar versandkostenfrei!). Ein Päckchen mit 40 g gibt es zum Preis von 6,90 bzw. 7,90€.

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Im Moment stapeln sich die neuen Kochbücher im Hause feed me up. Als ob wir nicht schon genug davon hätten und Platz im Bücherregal ist ohnehin schon längst nicht mehr. Aber an gewissen Werken kann man irgendwie nicht vorbeigehen. So auch bei Yvette van Bovens Kochbuch “Winter. Home Made“. Das Cover hatte uns auf der Frankfurter Buchmesse sofort angezogen und der erste Eindruck beim Durchblättern war “da würde ich gerne mal länger drin lesen”! Passend zum kommenden Wintereinbruch hat uns der DuMont Verlag netterweise ein Exemplar für die dunkle Jahreszeit zur Verfügung gestellt, und bei unserem Geburtstagsgewinnspiel könnt ihr ebenfalls eins abstauben.

Yvette van Boven ist eine zwischen Paris und Amsterdam (wo sie ein Restaurant betreibt) pendelnde Köchin, Designerin und eben auch Kochbuchautorin. Aufgewachsen ist sie allerdings in Irland und ihre Wurzeln hat sie in diesem Kochbuch kulinarisch verarbeitet. Dem etwas kühleren Klima Irlands ist es auch geschuldet, dass sie das Buch dem Winter gewidmet hat (ein weiteres Buch zum Sommer wird folgen). Ich hatte mir ehrlich gesagt noch nie großartig Gedanken darüber gemacht, was man in Irland so konsumiert. Vielleicht Whisky mit Kerrygold-Butter? Schafsköpfe sind ja eher eine schottische Spezialität, glaube ich. Wenn man die Rezepte des 250 Seiten dicken Werkes als Anhaltspunkt nimmt, bestimmen deftige Gerichte, heiße Getränke, weihnachtliche Kekse und viele Suppen und Eintöpfe die irischen Esstische. Einiges scheint wirklich der traditionellen irischen Küche zu entstammen, aber viele Gerichte kommen mit einem modernen Kniff, man merkt der Autorin ihr Jetset-Leben definitiv an.

Impressionen aus dem Inneren: Nusscreme, Baileys, Salat mit Feigen und flambierter Plumpudding.

Besonders gut gefallen an der Aufmachung des Buches haben mir die vielen Zeichnungen. Yvette van Boven kann – im Gegensatz zu mir – nicht nur kochen, sondern auch zeichnen. Neid! Sie kann das sogar ziemlich gut und so sind manche Rezepte nicht klassisch getippt, sondern handgeschrieben und -gezeichnet. Überhaupt merkt man, dass sie sich viel Mühe mit der Gestaltung des Buches gegeben hat. Auch der Verlag hat sich nicht lumpen lassen und dem Buch einen dicken Einband, festes und griffiges Papier und ein Lesebändchen spendiert. Neben vielen großformatigen Rezeptfotos (ab und zu gibt es auch mal Step-Fotos) finden sich im ganzen Buch Aufnahmen, die die Winterstimmung gut vermitteln. Leider haben alle Bilder diesen gewissen Instagram-Charme, sehen also aus wie die vergilbten Fotos aus den Fotoalben meiner Eltern. Bei den Nicht-Food-Fotos mag das noch ganz schön sein, die Farben passen ja auch gut zum Winterthema. Beim Essen geht diese Konsistenz im Design manchmal leider zulasten der Appetitlichkeit, manches ist einfach zu dunkel und sieht zu sehr nach Handykamera aus. Aber wie schon gesagt, es passt natürlich zum Gesamtkonzept des Buches. Und wie schreibt Yvette selbst im Vorwort: “Ein Kochbuch sollte nämlich meiner Meinung nach [...] eine bestimmte Stimmung ausstrahlen, durch die Sie Lust bekommen, sich in der Küche an die Arbeit zu machen.” Die Stimmung ist bei mir auf jeden Fall angekommen und Lust aufs Kochen habe ich trotz dunkler Fotos auch bekommen. Mission erfüllt würde ich sagen!

Frisch aus dem Ofen.

Nun aber zum wirklich Wichtigen, den Rezepten. Bisher habe ich das Ofenrisotto mit Gruyère und knuspriger Brotkruste nachgekocht. Da ich keinen Blumenkohl bekommen habe, kaufte ich notgedrungen Brokkoli. Egal, den essen wir sowieso lieber. Geschmeckt hat es auch trotz reduzierter Käsemenge (ich habe nur 100 g genommen, das war immer noch käsig genug) und die Zubereitung im Ofen ist wirklich total einfach. Zwar ist es nicht ganz so cremig wie ein liebevoll gerührtes Risotto, aber dafür hat man nebenbei viel Zeit. Die kann man nutzen, um noch schnell einen selbst gemachten Baileys zu mischen. Dann flutscht auch der Käse besser.

Ofenrisotto mit Gruyère und knuspriger Brotkruste (für zwei Personen):

1 Kopf Brokkoli (500 g)
1 EL Olivenöl
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
200 g Risottoreis
125 ml Weißwein
500 ml Gemüsebrühe
200 g geriebener Gruyère (Emmentaler oder Bergkäse gehen auch)
2-3 Scheiben trockenes Weißbrot

1. Brokkoli putzen und in gleichmäßige Röschen teilen. In kochendem Wasser 2-3 Min. vorkochen und abgießen. Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln. Den Ofen auf 180°C vorheizen.

2. Das Olivenöl in einer ofenfesten Pfanne erhitzen. Zwiebeln darin glasig dünsten, den Knoblauch dazu und 1 Min. mitbraten. Dann den Risottoreis 2 Min. unter ständigem Rühren andünsten. Mit dem Weißwein ablöschen und die Brühe hinzufügen. Brokkoli und Käse unterrühren, mit einem Deckel abdecken und für 25 Min. in den Ofen stellen.

3. Das trockene Brot mit einem Messer fein hacken und nach 25 Min. den Deckel abnehmen und das Brot auf dem Risotto verteilen. Für weitere 5-10 Min. im Ofen lassen, bis sich eine knusprige, braune Kruste gebildet hat.

Fazit: Ein wunderschönes Kochbuch, dem man die persönliche Handschrift der Autorin auf jeder Seite anmerkt. Trotz der etwas zu dunklen Bilder eine klare Empfehlung und auf den 250 Seiten sollten sich genügend Köstlichkeiten finden lassen, die einen durch den fiesen kalten Winter bringen. 4½ von 5 Whiskyflaschen.

Yvette van Boven: Winter. Home Made DuMont Verlag, Köln 2012.
€ 29,95 / ISBN 978-3-8321-9460-4

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Der Kopf brummt! Und das schon seit Tagen. Vielleicht liegt’s am nass-trüben Herbstwetter, das sich so langsam schon recht winterlich anfühlt? Und dabei sollte ich doch in Anbetracht unserer Geburtstagswoche in Feierlaune sein! Aber da kann bestimmt ein Mandelsüppchen helfen. Was so nett klingt, kann nur guttun und schmecken! Gefunden habe ich es im neuen Dr. Oetker-Kochbuch “Rezepte ohne Fleisch”, das ihr übrigens bei unserer Geburtstagsverlosung noch bis zum 19.11.2012 gewinnen könnt!

Hinter dem Buch mit dem etwas einfallslosen Titel verbergen sich 70 ansprechend präsentierte vegetarische und teilweise vegane Rezepte, vom Brotaufstrich über Aufläufe bis zum Dessert. Passend zur kalten Jahreszeit findet man auf den 120 Seiten eher deftige Gerichte. Besonders toll ist, dass alle Rezepte bebildert sind und immer eine entsprechende Zubereitungszeit mit angegeben wird. Ausprobiert haben wir bisher die Mandelsuppe, von der wir schwer begeistert waren. Die Zubereitung ging ratzfatz und herauskam ein herrlich cremiges und nussiges Süppchen, das von uns noch mit etwas Milchschaum aufgepimpt wurde.

Mandelsüppchen mit Milchschaum und Croûtons (für 4 Portionen):

2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
2 EL Butter
125 g gehobelte Mandeln
1 EL Mehl
750 ml Gemüsebrühe
2-3 Schreiben Mehrkorntoast
4 EL Olivenöl
2 EL gehackte Mandeln
2 Stängel Rosmarin
250 ml ungesüßte Mandelmilch (Reformhaus)
Salz, Pfeffer
etwas aufgeschäumte Milch

1. Schalotten und Knoblauch schälen und grob zerkleinern, Butter in einem Topf zerlassen. Schalotten und Knoblauch darin kurz andünsten. Die gehobelten Mandeln dazugeben und kurz andünsten, mit Mehl bestäuben und unterrühren. Die Gemüsebrühe dazugießen, zum Kochen bringen und mit Salz abschmecken. Alles etwa 10 Min. bei schwacher Hitze köcheln lassen.

2. Die Toastscheiben entrinden, in Würfel schneiden. 2 EL des Öls in einer Pfanne erhitzen. Die Brotwürfel darin goldgelb braten. Wenn die Brotwürfel anfangen Farbe zu nehmen, die gehackten Mandeln und etwas Rosmarin mitbraten.

3. Die Mandelmilch in die Suppe geben und kurz mitkochen lassen. Die Suppe mit einem Pürierstab fein pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

4. Die Suppe in Schälchen füllen und etwas von dem restlichen Olivenöl daraufträufeln. Einen Löffel Milchschaum auf die Suppe geben und jeweils einige Croûtons mit den Mandeln und dem restlichen Rosmarin darauf verteilen.

Ich habe mir im Buch schon ein paar Must-cooks für die nächsten Wochen markiert:

Paprika-Auberginen-Pie, Tofuschnitzel auf Paksoi mit Zitronengrassahne, French-Toast-Auflauf oder Kürbis-Gnocchi mit Pfifferlingen?? … Mhhh, klingt alles sooo gut!

Fazit: Lasst euch nicht vom Titel abschrecken – im Inneren geht’s kreativer zu! Das Kochbuch kommt zwar ohne persönliche Note eines/r dahinterstehenden Kochs/Köchin und Geschichten rund um die Rezepte aus, überzeugt aber mit einem übersichtlichen Layout und einfallsreichen Rezepten. 4 von 5 Tofusticks!

Rezepte ohne Fleisch“. Dr. Oetker Verlag, Bielefeld 2012.

€ 12,00 / ISBN 978-3-7670-0852-6

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Huch, vor lauter beruflichem Veränderungsstress habe ich doch fast Halloween verpasst. Zum Glück blieb noch Zeit für eine very-last-minute-Backrunde. Herausgekommen sind unschuldige Vanille-Zitronen-Kekse, die ein Blutbad durchlebt haben, und teuflisch gute Schoko-Cupcakes à la Martha Stewart.

Die Splatter-Cookies, die ich bei Annie entdeckt habe, erweckten sofort den Patrick Bateman in mir! Zack wurde in der Küche eine blutspritzsichere Splatter-Zone errichtet und mit debilem Grinsen im Gesicht und einer Gabel in der Hand losgemordet.

DIY-Splatter-Zone

Splatter-Cookies (für ca. 2 Bleche):

Für den Keksteig:
115 g Butter (Raumtemperatur)
110 g Puderzucker
1 kleines Ei
2 TL Vanillearoma
Die abgehobelte Schale einer halben Zitrone
170 g Mehl
1 Prise Salz

Für das Royal Icing:
1 Eiweiß
1 + 2 TL Zitronensaft
170 g + 50 g Puderzucker (gesiebt)
rote Lebensmittelfarbe

1. Für den Keksteig die Butter mit dem Puderzucker cremig rühren. Das Ei unterrühren und Vanillearoma und Zitronenschale hinzufügen.

2. Das Mehl mit dem Salz vermischen, in die Buttermasse einrühren und alles gut verkneten, bis eine formbare Masse entsteht. Falls der Teig zu klebrig ist, noch etwas Mehl dazugeben. Eine große Kugel formen und in Frischhaltefolie verpackt ca. 1 Std. im Kühlschrank lagern.

3. Den Backofen auf 190°C vorheizen. Den gekühlten Teig auf einer bemehlten Oberfläche ausrollen und nach Belieben mit Förmchen ausstechen. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech im Backofen auf mittlerer Schiene 8 bis 10 Min. backen; die Kekse sollten dabei nicht braun werden. Die Cookies auskühlen lassen.

4. Für die verschiedenen Icing-Schritte werden drei unterschiedliche Konsistenzen benötigt, die alle leicht aus dem Basisrezept angemischt werden können. Dafür das Eiweiß mit 1 TL Zitronensaft kurz verrühren. 170 g Puderzucker nach und nach auf niedriger Stufe unterrühren. Von der Puderzuckermasse ⅔ zur Seite stellen und mit Folie abdecken.

5. Das übrige Icing weiter zu einer dickflüssigeren Masse verarbeiten, die für die Umrandung der Kekse eine feste Konsistenz benötigt. Dazu noch einmal 50 g Puderzucker unterrühren, ggf. noch etwas mehr, falls die Masse noch zu flüssig wirkt.

6. Das Icing für die Umrandung in einen Spritzbeutel mit kleiner Öffnung füllen. Die Kekse dünn umranden und ca. 30 Min. trocknen lassen. Die Umrandung soll als Damm dienen und verhindern, dass das flüssige Icing aus dem nächsten Schritt über den Rand hinausläuft.

7. Mit einem kleinen Löffel die Kekse mit dem Icing, das zuvor zur Seite gestellt wurde, ausfüllen und am besten über Nacht trocknen lassen. Das übrige Icing abgedeckt für die Weiterverarbeitung zur Seite stellen.

8. Let the splatter begin: Zum “Splattern” das Icing mit roter Lebensmittelfarbe und 2 TL Zitronensaft verrühren, bis eine recht flüssige Konsistenz erreicht ist (ggf. noch etwas Zitronensaft oder Wasser hinzufügen). Jetzt selbst zum Massenmörder werden und die Kekse mit einer Gabel oder einem Pinsel rot bespritzen (am besten vorher die Küche gut abdecken, sonst sieht es tatsächlich aus, als würde man gerade den neuesten “Saw”-Teil drehen). Trocknen lassen und zum Krümelmonster werden!

Ob Dexter wohl analysieren könnte, dass die Mordwaffe eine Gabel war?

Und weil’s so schön war, wurde gleich die zweite Backrunde eingeläutet: Devil’s Food Cupcakes.

Devil’s Food Cupcakes (ca. 15 Stück):

Teig:
45 g ungesüßtes Kakaopulver
100 ml heißes Wasser
170 g Mehl
½ TL Backpulver
½ TL Natron
½ TL Salz
170 g Butter
225 g Zucker
2 große Eier
1 TL Vanillearoma
110 g Schmand

Frosting:
100 g Butter (Raumtemperatur)
100 g Puderzucker
175 g Frischkäse
1 TL Vanillearoma
rote Lebensmittelfarbe

1. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Kakaopulver mit heißem Wasser verrühren. In einer anderen Schüssel Mehl, Backpulver, Natron und Salz vermischen.

2. Die Butter mit dem Zucker in einem Topf zum Schmelzen bringen. In eine andere Schüssel geben und mit dem Handrührer so lange rühren, bis die Butter abgekühlt ist (ca. 5 Min.). Die Eier nacheinander zur die Buttermasse geben und verrühren. Vanillearoma, dann Kakaomasse dazugeben und verrühren. Auf niedriger Stufe das Mehl abwechselnd mit dem Schmand unterrühren.

3. Cupcake-Förmchen zu ⅔ mit dem Teig befüllen und auf mittlerer Schiene ca. 20 Min. im Ofen backen, dann abkühlen lassen.

4. Für das Frosting die zimmerwarme Butter mit dem Puderzucker cremig rühren. Den Frischkäse und das Vanillearoma dazugeben und alles gut vermischen. Zum Schluß die rote Lebensmittelfarbe einrühren und die Masse mit einem Spritzbeutel auf den Cupcakes verzieren.

Mit Gebäck bewaffnet lauere ich jetzt an der Tür und warte, bis sich ein paar Kinder trauen, auf die Klingel zu drücken … muahahaha! Happy Halloween!

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Irgendwie kommen wir von unserem derzeitigen Kürbis-Trip nicht runter. Es ist aber momentan auch schwer, das Thema Kürbis zu umgehen. Wieso auch, wenn’s so lecker ist? Diesmal trifft Kürbis auf Mango und vereint sich zu einem fruchtigen Curry. Das hilft auch gut gegen die aktuelle Stimmungslage. Draußen wird es immer dunkler, ich stehe morgens frierend auf dem Bahnsteig und am Wochenende soll es sogar schneien (hallooo?!). Was kann es also Besseres geben, als mit einem Teller dampfenden Curry auf dem Sofa zu sitzen und sich auftauen zu lassen? Schnell zubereitet ist es ebenfalls, das kriege ich auch beim derzeitigen Stresslevel noch hin. Irgendwie scheint sich zum Ende des Jahres im Büro alles zu stauen. Da will ein internationales Projekt vorbereitet werden, freie Mitarbeiter stehen im Minutentakt mit Fragen in der Tür und in einem Anfall von Übermut habe ich mir letzten Sommer einen Vortrag für Anfang November in den Kalender gepackt. Kein Wunder, dass nur wenig Zeit zum Kochen bleibt und keine filigranen Drei-Gänge-Menüs auf dem Tisch landen. Dafür aber indisch Angehauchtes: schön scharf, mit viel Ingwer und dazu duftender Reis. Die Gewürzangaben sind eher Richtwerte, ich rate zur Experimentierfreude, bis man die eigenen Geschmacksnerven zufriedengestellt hat.

PS: Dies ist zudem die Gelegenheit, einem Freund aus Studienzeiten zu danken, der mir im Sommer 2005, als wir zusammen Konzerte organisierten, gezeigt hat, dass Curry so viel mehr sein kann, als nur Currypulver und Kokosmilch! Vielen Dank, Patrick!

Statt Basilikum passt dazu auch frischer Koriander

Kürbis-Mango-Curry (für 2-3 Personen):

1 reife Mango
600 g Kürbis (ungeschält)
200 ml Gemüsebrühe
150 ml Kokosmilch
1 Zwiebel
2 cm Ingwer
1 Knoblauchzehe
1 TL rote Currypaste
1 TL Currypulver
1 TL Kurkuma
etwas Chili
Salz, Pfeffer, Öl
ca. 20 Blätter Basilikum
250 g Reis

1. Kürbis schälen, von den Kernen befreien und in Würfel schneiden. Mango schälen, Fruchtfleisch vom Kern entfernen und in Würfel schneiden. Zwiebel schälen und ebenfalls würfeln. Ingwer schälen und in kleine Stücke hacken oder fein reiben. Knoblauch schälen und fein hacken oder pressen. Chili fein schneiden.

2. Reis in einem Topf gar kochen.

3. Ordentlich Öl in einem Wok oder einer großen Pfanne erhitzen. Die Zwiebelwürfel glasig anbraten, dann Knoblauch, Ingwer und Chili dazugeben und kurz mitbraten. Currypaste in die Pfanne, Currypulver und Kurkuma einstreuen, alles kurz anrösten.

4. Kürbiswürfel hinzufügen und alles mit Gemüsebrühe und Kokosmilch ablöschen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis der Kürbis gar ist. Basilikum waschen und grob hacken.

5. Mangowürfel und ⅔ vom Basilikum ins Curry einrühren, erhitzen und noch einmal mit Salz, Pfeffer und Currypulver abschmecken.

6. Reis auf einem Teller anrichten, eine Portion Curry draufgeben und mit Basilikum garnieren.

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Puuuh, die Nachwehen einer anstrengenden Buchmessewoche sind noch immer deutlich zu spüren und wirken sich leider auch auf meine Kochlust aus. Zu müde bin ich, um lange in der Küche zu stehen, zu schwach, um den Kochlöffel in der Hand zu halten. Naja, ok, zumindest bin ich ziemlich kaputt. Da braucht es schon hungrigen Besuch und ein leckeres Rezept aus der neuen Deli (wie toll ist eigentlich diese Zeitschrift???), um mich wieder aus der Selbstmitleidssuhle heraus und in die Nähe des Herds zu locken. Wenn dann auch noch Kürbis und Ziegenkäse mit im Spiel sind, ist die Kochunlust schnell verflogen.

Das Rezept für diesen oberleckeren, aber auch ganz schön üppigen Kürbis-Zwiebel-Kuchen habe ich leicht abgeändert. Eigentlich gehört noch frischer Salbei auf den Kuchen, den habe ich meinem Besuch zuliebe weggelassen, stattdessen wurden die Zwiebeln von weiß auf rot gepimpt.

Kürbis-Zwiebel-Kuchen (für 3-4 Personen):

350 g rote Zwiebeln
150 ml Öl
Zucker
500 g Butternutkürbis
200 g Schmand (die Schmandmenge habe ich schon etwas reduziert, 150 g reichen aber auch locker)
150 g Ziegenfrischkäse
Salz, Pfeffer
250 g Magerquark
2 Eier
400 g Mehl
2 TL Backpulver

1. Die Zwiebeln in schmale Streifen schneiden. 3 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin glasig anbraten. Mit einer Prise Zucker bestreuen und bei schwacher Hitze 10 Min. weich schmoren lassen.

2. Den Kürbis schälen und entkernen, danach in dünne Scheiben schneiden. Schmand und Ziegenkäse vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Den Ofen auf 180°C vorheizen.

3. Quark, 100 ml Öl und Eier in einer Schüssel verrühren. Mehl, Backpulver und 2 TL Salz dazugeben und mit den Knethaken des Handrührers oder in der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verarbeiten.

4. Ein Backblech mit dem restlichen Öl einpinseln. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, das Blech damit auslegen und mit den Händen an den Ecken ins Blech einpassen.

5. Den Teig mit der Ziegenkäse-Schmand-Mischung bestreichen und mit dem Kürbis und den Zwiebeln belegen. Im Ofen im unteren Drittel etwa 30 bis 40 Min. backen.

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Der Herbst klopft nicht nur an die Tür, eigentlich hat er sich schon selbst hereingebeten und es sich auf dem Sofa bequem gemacht. Obwohl der September ungewöhnlich warm war, muss ich mich wohl langsam damit abfinden, dass die sonnige Jahreszeit vorbei ist und ich für diesen Herbst leider keine Archivreise nach Spanien geplant habe, die den Sommer verlängern könnte. Die vielen Kürbisrezepte, ohne die im Moment kein Blog auskommt (z.B. in Form von Ravioli, Pesto oder einfach aus dem Ofen), bestätigen diese Erkenntnis. Immerhin lieben wir Kürbis und haben inzwischen schon so einige vernichtet. So hat der Herbst dann doch auch seine guten Seiten. Bisher gab es in der feed me up-Küche Kürbissuppe, -Risotto, -Curry und diesen Auflauf. Gefunden haben wir das Rezept (mal wieder) im goldenen Vegetarisch-Kochbuch von GU! Dieser 500 Seiten schwere Wälzer ist wirklich eine unerschöpfliche Quelle an Rezepten für jeden Tag. Fairerweise muss man allerdings sagen, dass für die gefüllten Cannelloni etwas mehr Zeit eingeplant werden muss. Wer spätabends hungrig und müde nach Hause kommt, sollte sich vielleicht lieber etwas anderes suchen (z.B. diese leckeren Ricotta-Rucola-Nudeln!). Dem Rest sei gesagt, dass sich der Aufwand lohnt! Diese feinen Röllchen werden wir an kalten Winterabenden bestimmt noch öfter aus dem Ofen holen.

Wie steht ihr denn zum Herbst? Freut ihr euch auf tolle Herbstgerichte und fiebert schon seit Wochen Halloween entgegen? Oder würdet ihr ab Oktober am liebsten für sechs Monate in den Süden fliehen?

Wir haben das Rezept minimal verändert, u.a. etwas mehr Gemüsebrühe zum Kürbis hinzugefügt, denn die Füllung hätte ein klein wenig saftiger sein können. Bei der Tomatensoße solltet ihr auch nicht zu sparsam sein, die Nudeln saugen viel Flüssigkeit auf. Für das Befüllen der Cannelloni sucht man sich übrigens besser Unterstützung, das erleichtert die Sache ungemein.

Ricotta-Kürbis-Cannelloni (für 4 Personen):

350 g geschälte Kartoffeln
250 g Ricotta
2 Eier
600 g Kürbis (wir haben Butternut genommen)
Olivenöl, Salz, Pfeffer
500 ml Gemüsebrühe
6 EL gehackte Mandeln
20-25 Cannelloni
1 Zwiebel
1½ Dosen gestückelte Tomaten
ggf. Kräuter für die Tomatensoße
150 g geriebener Käse (z.B. Gouda oder Parmesan)

1. Die Kartoffeln schälen und in grobe Stücke schneiden. In einem Topf mit Salzwasser ca. 20 Min. garen lassen. Abgießen und ausdampfen lassen. Zeitgleich den Kürbis schälen, entkernen und in Würfel schneiden. 2 EL Olivenöl in einem Topf erhitzen und den Kürbis darin zwei Min. scharf anbraten. Salzen und pfeffern und mit 200 ml Brühe ablöschen. Bei halb geschlossenem Topf ca. 15-20 Min. weich kochen. Abgießen und abkühlen lassen.

2. Für die Tomatensoße die Zwiebeln fein würfeln und in Olivenöl glasig dünsten. Die Tomaten und 300 ml Gemüsebrühe dazugeben. Aufkochen und 10-15 Min. bei kleiner Hitze köcheln lassen. Salzen und pfeffern, nach Belieben mit Kräutern würzen.

3. Die Kartoffeln in einer Schüssel zerstampfen und mit dem Ricotta und den Eiern vermischen. Den Kürbis ebenfalls zu Mus zerdrücken und zusammen mit den Mandeln unter die Kartoffelmasse rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

4. Die Masse mit einem Spritzbeutel (oder einem Frischhaltebeutel, von dem man eine Ecke abschneidet) in die Nudeln spritzen. Die gefüllten Cannelloni in eine eingefettete Auflaufform (oder zwei) legen. Die Tomatensoße drüber gießen, mit Käse bestreuen und im Ofen bei 180°C in ca. 30-35 Min. goldbraun überbacken.

Vegetarisch! Das Goldene von GU: Rezepte zum Glänzen und Genießen. München 2011. 20€

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Heute gibt’s erneut einen “Klassiker” aus dem Hause feed me up … äh, ok, aus dem Hause Jamie Oliver. So oft haben wir dieses Rezept bereits nachgebacken, dass es sich schon anfühlt, als wäre es unser eigenes. Diesmal kam die schokoladig-luftige Kalorienbombe (kein Wunder, dass Jamie im Laufe der Jahre so zugelegt hat) für den sonntäglichen Last-Minute-Besuch, der sich spontan zum Kaffee angekündigt hat, auf den Tisch. Zum Glück hat die Tanke um die Ecke Butter und Eier im Programm, sodass wir unsere Gäste standesgemäß mit selbst gebackenem Kuchen versorgen können. Diese easy-peasy Schoko-Walnuss-Brownies sind auch ratzfatz zusammengerührt und in den Ofen geschoben und das Ergebnis schmeckt so bombig gut, dass schon unzählige Familienmitglieder, FreundInnen und KollegInnen zum Nachbacken animiert wurden.

Der (unglaublich leckere) flüssige Schokoladenkern der Brownies wird einem allerdings beim Fotografieren zum Verhängnis. Viel zu flüssig ist das Innere, die Schokolade fließt in alle Richtungen, überzieht alles mit einem klebrigen Guss. Mit zwei Stücken vom Rand haben wir es trotzdem versucht, das Ergebnis ist so lala. Aber hey, der Kuchen ist ja schließlich auch zum Essen da, und nach dem ersten Bissen ist das etwas unglückliche Äußere ohnehin schon längst vergessen.

Schoko-Walnuss-Brownies à la Jamie Oliver (für eine quadratische Brownie-Backform ca. 20×20 cm):

50g Vollmilchschokolade
50g Zartbitterschokolade
125g Butter
4 große Eier
300g Zucker
100g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
125g Walnusskerne
etwas Puderzucker zum Bestäuben
evtl. etwas Vanilleeis

1. Schokolade in kleine Stücke brechen und mit der Butter im heißen Wasserbad schmelzen. Etwas abkühlen lassen.

2. Backofen auf 200°C (Elektro) vorheizen. Die Backform fetten bzw. den Boden mit Backpapier auslegen.

3. Die Walnüsse grob hacken und zur Seite stellen. Eier, Zucker, Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel verrühren. Schokoladenmischung kurz unterrühren. Walnüsse unterheben.

4. Gleichmäßig in der Backform verteilen und im Ofen auf der mittleren Schiene ca. 15-20 Min. backen, bis sich eine Kruste gebildet hat. Innen sollten die Brownies aber noch weich sein, also nicht ganz durchgebacken. Auskühlen lassen, in kleine Stücke schneiden und mit Puderzucker bestäuben. Wenn man das Abkühlen nicht abwarten kann und will (ist bei uns meist der Fall!), lässt eine Kugel Vanilleeis zu den ofenwarmen Brownies einen in den siebten Schokoladenhimmel schweben.

P.S.: Die hübschen Milchflaschen gibt’s bei Blueboxtree; die gepunkteten Strohhalme bei meincupcake.

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Heute gibt es mal einen “Klassiker” aus unserem Rezeptefundus. Diese Nudeln kochen wir schon seit unserer Studienzeit und wollen sie euch natürlich nicht vorenthalten. Die Zubereitung geht ganz schnell, das Rezept eignet sich also auch prima für Wochentage, an denen man erst spät nach Hause kommt. Die Soße ist schön cremig, durch die Mandeln auch etwas knackig und der Schmand sorgt für eine leichte Säure. Wer es gerne scharf mag, kann noch ein bisschen Chili oder Tabasco hinzufügen. Für eine winterlich-deftige Variante lassen sich Pasta und Soße übrigens auch in einer Auflaufform schichten und im Ofen mit Käse überbacken.

Linguine mit Paprika-Mandel-Soße (für zwei Personen):

250 g Linguine
2 Paprika
1 kleine Zwiebel
3 EL gestiftete Mandeln (oder Pinienkerne)
200 ml Gemüsebrühe
100 g Schmand
Paprikapulver
Olivenöl, Salz, Pfeffer
etwas Schnittlauch

1. Die Zwiebel schälen, Paprika entkernen und beides würfeln. In einer Pfanne gemeinsam mit den Mandeln kurz in Öl anbraten, bis die Mandeln leicht gebräunt und die Zwiebeln glasig sind.

2. 5 EL der Gemüse-Mandel-Mischung aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen. Den Rest mit der Gemüsebrühe aufgießen und 10 Min. weich kochen lassen. Alles in einen hohen Becher geben und zusammen mit dem Schmand fein pürieren. Die pürierte Masse wieder in die Pfanne geben und die restlichen Gemüse-Mandel-Stücke untermischen. Mit Paprikapulver, Salz und Peffer abschmecken.

3. Die Nudeln in Salzwasser gar kochen und gemeinsam mit der Soße servieren. Mit etwas Schnittlauch garnieren.

Dies ist unser zweiter Beitrag zu Zorras Geburtstagsblogevent. Als Gewinn winken neben tollen Küchengeräten und einem Kochkurs auch die Möglichkeit, mit seinem Rezept in ein Kochbuch zu kommen. Wenn das mal kein Anreiz ist!

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Unsere Affinität zu Spanien dürfte mittlerweile aus verschiedenen Posts herauszulesen sein. Frau Wu und ich haben beide – zumindest im Nebenfach – Spanisch studiert, was im Laufe unseres Studiums und auch danach aufgrund meiner Promotion und unserer anhaltenden Hispanophilie zu zahlreichen Spanienaufenthalten geführt hat. Inzwischen haben wir mehr Zeit zwischen Pyrenäen und Gibraltar verbracht, als in jedem anderem Land (außer Deutschland natürlich). Zuletzt vor gut einem Jahr, als ich zwei Monate für Archivrecherchen in Sevilla war. Ich hatte das Glück, dort in einer sehr netten WG im Herzen der Stadt zu wohnen und in meinen Mitbewohner/innen Rocío und Ugo (der im Übrigen ein unglaublich guter Tierfotograf ist) zwei regelmäßige Kochkolleg/innen gefunden zu haben. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir ein Tag, an dem ich beim Gang durch die Markthalle Lust auf Kürbis verspürt hatte. Irgendwie war Risotto die nächste Assoziation, und da es zu der Zeit überall frische Maronen gab, packte ich auch davon noch eine Tüte ein. Herausgekommen ist am Ende ein himmlisch cremiges Gericht, das durch die im Mund leise knackenden Esskastanien einen besonderen Dreh bekam. Dazu gab es eine Flasche Weißwein und einen unvergesslichen Abend auf der Dachterrasse.

Ohne Dachterrasse, aber dafür mit Federweißer (passt super dazu!)

Gut ein Jahr später ist auch im Deutschland wieder Kürbissaison und endlich kann ich mein Risotto wiederholen. Aber wie das manchmal so ist, zu Hause schmeckt es dann doch nicht so wie im Urlaub. Der Wein, den man literweise am Strand getrunken hat, entpuppt sich als ungenießbares Gesöff und das in der Erinnerung so perfekte Risotto erscheint beim Abschmecken irgendwie ganz schön lasch. Zum Glück hatten wir gerade Ricotta im Kühlschrank, von dem ich spontan einige Löffel untergerührt habe. Genau diesen Kick hatte das Risotto noch benötigt – plötzlich schmeckte alles viel ausgewogener. Der Kürbisgeschmack kam toll zur Geltung, der Käse gab dem Gericht eine intensive Cremigkeit und ich musste mich schwer zurückhalten, mich nicht gleich am Herd über das Risotto herzumachen. Getoppt wurde das Ganze noch durch die in etwas Butter kross angebratenen Maronen – die sind das sprichwörtliche i-Tüpfelchen auf dem goldgelben Reis. Also, nichts wie nachkochen und dann selig zurücksinken. Der Herbst kann doch so schön sein!

Kürbisrisotto mit Ricotta und gerösteten Maronen (für 2-3 Personen):

Für das Kürbismus:
600g Kürbis
250ml Gemüsebrühe
Olivenöl

Für das Risotto:
250g Risottoreis
1 kleine Zwiebel
50-100ml Weißwein
750ml Gemüsebrühe
2-3 EL Ricotta
Olivenöl, Salz, Pfeffer

Für die Maronen:
50g Maronen
etwas Butter

1. Für das Kürbismus den Kürbis schälen, entkernen und in Würfel schneiden. In einem Topf kurz in etwas Öl anbraten, mit der Brühe ablöschen und köcheln lassen, bis der Kürbis sehr gar ist (etwa 15-20 Min.). Mit dem Pürierstab zu einem feinen Mus verarbeiten.

2. Die Zwiebel fein würfeln und in einer Pfanne oder einem Topf in Olivenöl glasig braten. Den Reis dazugeben und einen Moment mitbraten. Mit dem Weißwein ablöschen, kurz köcheln lassen und nach und nach Gemüsebrühe zugießen. Immer wieder umrühren und Brühe nach Bedarf dazugeben.

3. Nach ¾ der Garzeit ca. 10 EL Kürbismus unterrühren. Gegebenenfalls noch einmal Brühe dazugießen und aufpassen, dass nichts anbrennt (das kann mit dem Kürbismus im Risotto sehr schnell passieren).

4. Wenn der Reis gar, aber noch bissfest ist, vom Herd nehmen und den Ricotta einrühren. 5 Min. ruhen lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

5. Die Maronen schälen, grob hacken und in einer Pfanne in etwas Butter anrösten.

6. Das Risotto auf einem Teller anrichten und mit den Kastanien bestreut servieren.

Das Rezept ist gleichzeitig unser Beitrag zu Zorras “8 Jahre Kochtopf Blog Event”, das unter dem schönen Titel “Rezepte für Sieger” steht. Da der Kürbis mit dem Pürierstab bearbeitet werden muss, bevor man ihn zum Reis geben kann, passt dieses Rezept perfekt und vielleicht klappt es ja sogar mit der Küchenmaschine, die man gewinnen kann.

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Sonntag ist Kuchenzeit. Erst recht, wenn Besuch naht! Aufgrund eines spontanen Verlangens nach Käsekuchen fiel die Auswahl nicht allzu schwer. Bei der Suche nach einem passenden Rezept wurde mir dann schlagartig bewusst, dass ich tatsächlich noch nie einen Käsekuchen gebacken habe – von dieser leckeren Miniversion einmal abgesehen. Unfassbar eigentlich, wo ich doch gerade die amerikanische Variante mit Frischkäse so liebe. Noch immer erinnern sich meine Geschmacksknospen an die gigantische Auswahl in der Cheesecake Factory, die wir während unseres Florida-Urlaubs zweimal besucht haben. Wer schon einmal dort war, weiß, in welchen Dimensionen die Cheesecakes auf den Tellern landen (umso erschreckender, dass es Wagemutige gibt, die sich durch alle 33 (!) Sorten futtern). Wir haben uns im Sommer zu zweit gerade einmal durch ein großes monströses Stück Red Velvet Cheesecake gekämpft und beim zweiten Mal mit Mühe eine noch dekadentere Portion White Chocolate Caramel Macadamia Nut bezwungen. Puuuh, allein beim Gedanken daran, stellt sich ein spontanes Sättigungsgefühl ein, aber diese cremig-süßen Cheesecake-Kreationen gehören wirklich zu den leckersten Desserts, die wir bisher probiert haben!

Eine nicht ganz so üppige (aber zugegebenermaßen auch nicht gerade kalorienarme) Variante landete schließlich in unserem Ofen. Um dem Kuchen einen Hauch von “Vitaminen” zu verleihen, kamen noch ein paar Alibi-Beeren zum Einsatz, die mit ihrer Säure einen tollen Kontrast zur Süße der Frischkäsemasse bilden. Im Mund landet schließlich eine Geschmacksexplosion, die auf der Zunge zergeht und einen trotz spontanem Magenverschluss nach einem zweiten Stück betteln lässt. So gut? Ja, definitiv!

Gestatten: “Berry White” – White Chocolate Cheesecake mit Beerenhaube (für eine ⌀ 26 cm Springform):

Für den Boden:
200g Vollkornbutterkekse
100g geschmolzene Butter

Für die Käsemasse:
375g Frischkäse
80g Zucker
3 große Eier
200g weiße Schokolade
225g Crème fraîche
½ TL Vanillearoma

Außerdem:
125g Himbeeren
50g Blaubeeren
etwas geraspelte weiße Schokolade

1. Den Ofen auf 160°C (Elektro) vorheizen. Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen, die Ränder einfetten.

2. Die Butterkekse in einer Küchenmaschine klein mahlen. In einer Schüssel die gemahlenen Kekse mit der geschmolzenen Butter vermengen, dann auf dem Boden der Springform verteilen und fest andrücken. Kalt stellen.

3. Die Schokolade im Wasserbad zum Schmelzen bringen. Vom Herd nehmen und die Crème fraîche zügig unterrühren.

4. Mit dem Handrührer oder der Küchenmaschine den Frischkäse mit dem Zucker vermischen, dann die Eier einzeln unterrühren. Die Schokoladen-Crème-fraîche-Masse zusammen mit dem Vanillearoma zur Frischkäsemischung geben und gut verrühren.

5. Die Füllung auf dem Keksboden gleichmäßig verteilen und für ca. 1 Stunde im Ofen backen. Damit die Oberfläche des Kuchens beim Abkühlen keine Risse bekommt, den Kuchen langsam im Backofen auskühlen lassen. Danach für einige Stunden in den Kühlschrank stellen und kurz vorm Verzehr mit Himbeeren, Blaubeeren und geraspelter Schokolade verzieren.

Endlich hatte auch die neue hübsche Kuchenplatte von Rice ihren großen Auftritt (an dieser Stelle noch mal herzlichen Dank an den Schwiegervater!)

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Ich weiß, der Sommer ist endgültig vorbei und damit eigentlich auch die Eissaison. Aber manche Dinge sind einfach zu gut, die kann man nicht nur sechs Monate in Jahr zu sich nehmen. Dazu zählt ein unglaublich leckerer Milchshake mit Vanilleeis und Oreo-Keksen. Als wir das Rezept bei Julie von Table for Two entdeckt haben, saßen wir sofort sabbernd vor dem Bildschirm. Dank unserem neuen Mixer geht die Zubereitung ratzfatz, funktioniert aber bestimmt auch mit einem Pürierstab.

Seit den Blueberrymilchshakes haben wir übrigens aufgerüstet und uns zwei Milchshakepokale besorgt. Die heben das authentische “American Diner”-Gefühl natürlich enorm.

Oreo-Milkshake (für 2-3 Personen)

400 ml Vanilleeis
225 ml Milch
4-5 Oreos
1 TL Vanilleextrakt (z.B. von Dr. Oetker)

1. In einem Mixer alle Zutaten gut verrühren. Wer es lieber etwas dickflüssiger mag, nimmt weniger Milch, sonst einfach etwas mehr dazugeben

2. Auf zwei bis drei Gläser verteilen, genießen und nach mehr verlangen!

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Auberginenauflauf rot-weiß

Bei manchen Lebensmitteln dauert es irgendwie seine Zeit, bis man sie mag. Auberginen fand ich früher ziemlich ungenießbar und heute koche ich ständig damit. So zum Beispiel diesen schnellen Auflauf, den man auch gut zubereiten kann, wenn man unter der Woche den ganzen Tag arbeiten war. Während erst die Auberginen und dann der Auflauf im Ofen garen, kann man schon einmal ein Radler/Wein/etc. aufmachen und die letzten Septembersonnenstrahlen auf dem Balkon genießen. Wichtig für dieses Rezept ist, dass die Auberginen lange genug im Ofen gegrillt werden, denn Frau Wu und ich mögen es nicht, wenn sie nicht ganz durch sind. Also lieber ein paar Minuten länger im Ofen lassen.

Der Ricotta, den wir für dieses Gericht verwendet haben, ist übrigens von Galbani, da wir über brandnooz fünf Packungen zum Testen erhalten haben. Ich gebe zu, dass ich keinen großen Unterschied zu anderen Sorten feststellen kann und viel Auswahl hat man hier im Supermarkt ja normalerweise eh nicht. Es schmeckt aber sehr lecker und das ist ja die Hauptsache! Einen kleinen Teil des restlichen Ricottas haben wir am Dienstag schon auf einer Pizza mit Rucola, frischen Tomaten und Champignons verteilt (ebenfalls sehr zu empfehlen!) und am Wochenende wird wohl irgendein Nachtisch mit Ricotta und Feigen auf den Tisch kommen. Ich freu mich schon!

Lecker gebräunte Auberginenscheiben

Auberginenauflauf mit Ricotta & Tomatensoße (für 2 Personen):

2 große Auberginen (ca. 750 g)
1 Knoblauchzehe
1 Dose gestückelte Tomaten
150 g Ricotta
100 ml fettarme Milch
3 EL geriebener Parmesan
Rosmarin
Salz, Pfeffer

1. Backofen auf 200°C vorheizen. Die Auberginen in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und im Ofen ca. 10-15 Min. bräunen. Die Scheiben sollten ordentlich weich sein. Herausnehmen und abkühlen lassen.

2. Knoblauch schälen, hacken und zusammen mit den Tomaten in einer Schüssel verrühren. Mit Rosmarin, Salz und Pfeffer würzen. Den Ricotta in einer zweiten Schüssel mit Milch und Parmesan vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen.

3. Eine größere Auflaufform nehmen und den Boden mit einem Drittel der Tomatensoße bedecken. Ein Drittel der Auberginen darauf verteilen, mit Salz und Pfeffer würzen und mit einem Drittel der Ricottamasse bestreichen. Wiederholen bis alle Zutaten aufgebraucht sind.

4. Den Auflauf im 200°C heißen Ofen (Elektro) ca. 30 Min. garen. Die obere Schicht sollte leicht gebräunt sein und die Flüssigkeit blubbern.

Und wieder kam die neue Auflaufform zum Einsatz

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Auf unserer Facebook-Seite hatte ich letzte Woche schon ein Foto von diesem Salat gepostet. Eigentlich hatte ich ja nicht geplant, dazu einen eigenen Post zu schreiben, aber da er sooo lecker war, will ich ihn euch nicht vorenthalten. Fruchtig, scharf, salzig, knackig, süß – dieser Salat ist so viel auf einmal und auch noch schnell zubereitet. Da wir gerade 2 kg Sojaschnetzel von “Alles Vegetarisch” ins Haus geliefert bekommen haben, lag eine vegetarische Variante natürlich auf der Hand und ich sehe wirklich keinen Grund, stattdessen jemals wieder Huhn in meinen Salat zu packen. Das Rezept für die Soße stammt von Pinch of Yum (die übrigens im August unglaubliche 4102,16$ mit ihrem Blog verdient hat) und ich habe die Zusammensetzung ein wenig an meine eigenen Vorlieben angepasst.

So ist zum Beispiel unser dunkles Sesamöl sehr stark im Geschmack und würde die Soße zu sehr dominieren, wenn ich nicht noch zusätzlich ein neutrales Pflanzenöl genommen hätte. Bei der Wasabipaste habe ich mich auch etwas zurückgehalten, musste aber trotzdem ganz schön keuchen. Bei den Zutaten unten habe ich die Menge deswegen noch einmal ein wenig reduziert, wer es gerne schärfer mag, kann ja nachwürzen.

Fusion-Salat mit Sojaschnetzeln und süß-scharfer Soße (für 2 Personen):

Für die Sojaschnetzel:
100 g getrocknete Sojaschnetzel
Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer, Chilipulver für den Sud
Öl für die Pfanne

Für die Salatsoße:
125 ml Sweet Chili Soße
6 EL Honig
2 EL Sesamöl
3 EL Pflanzenöl
3 EL Weißweinessig
4 EL Limetten- oder Zitronensaft
1-2 TL Wasabipaste

Außerdem:
3 EL Sesamsamen
150 g kernlose Trauben
100 g Feta
1 Kopf/Packung Salat (z.B. Feldsalat)

1. In einem Topf 1 Liter Gemüsebrühe aufkochen, mit Salz, Pfeffer und Chilipulver würzen. Lieber etwas zu salzig werden lassen, die Sojaschnetzel sollen ja ordentlich Geschmack annehmen. Die getrockneten Schnetzel für 10-15 Min. köcheln lassen, bis sie den gewünschten Weichheitsgrad erreicht haben. Abgießen, gut ausdrücken und zur Seite stellen.

2. Für die Salatsoße alle Zutaten in einer Schüssel zusammenrühren und mit Salz, Pfeffer und Wasabipaste abschmecken.

3. Den Salat waschen, die Trauben halbieren und den Feta würfeln. Alles auf zwei großen Tellern anrichten.

4. In einer Pfanne die Sesamsamen leicht anrösten und zur Seite stellen.

5. In der gleichen Pfanne die gekochten Sojaschnetzel in Öl bei hoher Hitze von allen Seiten knusprig anbraten. Herausnehmen und mit der Soße vermischen. Einen Moment lang ziehen lassen und dann auf die beiden Teller aufteilen. Die übrige Soße über den Salat träufeln. Mit den Sesamsamen bestreuen. Dazu passt frisches Baguette.

Europa meets Asien und dann auch noch vegetarisch!

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