Feeds:
Beiträge
Kommentare

Mit ‘Salat’ getaggte Beiträge

Begeistert ihr euch auch manchmal für Ideen, die ihr später dann bereut? Mir geht es gerade so mit einem Aufsatz, den ich vor fast einem Jahr versprochen habe zu schreiben und der dann schön im Gedächtnis nach ganz weit hinten gerutscht ist. War ja noch so lange hin. Jetzt sind es noch knapp vier Wochen bis zur Abgabe und außer der groben Recherche ist noch nicht viel getan. Die nächsten Wochen werde ich wohl täglich meine Nase tief in schlaue Bücher stecken und mir eloquente Dinge zur spanischen Erinnerungskultur aus den Fingern saugen. Abends bleibt dann hoffentlich immer noch genügend Zeit, um beim Schnippeln, Köcheln und Rühren in der Küche zu entspannen und anschließend bei leckerem Essen abschalten zu können.

Salat mit Belugalinsen, Ofenkürbis, Schafskäse und Orangendressing-2

Wie zum Beispiel bei diesem himmlischen Salat, der sich schon nach zweimaliger Zubereitung auf unserer persönlichen Lieblingssalateliste nach ganz oben katapultiert hat. Netterweise ist er auch noch vegetarisch und wahrscheinlich der perfekte Salat, um Fleischliebhaber vergessen zu lassen, dass sie sich eben noch ein Steak zum Abendessen gewünscht hatten. Wen diese deftige Mischung aus würzigen Hülsenfrüchten, süßlichem Kürbis, cremigem Schafskäse und knackigen Nüssen nicht satt und glücklich zurücksinken lässt, dem ist wohl nicht mehr zu helfen. Wir werden uns jedenfalls beeilen, denn eigentlich ist die Kürbiszeit ja schon wieder vorbei und wir müssen den Salat definitiv noch einmal machen, bevor es zu spät ist!

Die Inspiration zu diesem Salat haben wir uns aus dem sehr zu empfehlenden (und wie für uns gemachten) Buch “Tofu küsst Steak” geholt und das Rezept nach unseren Vorlieben abgewandelt.

Salat mit Belugalinsen, Ofenkürbis, Schafskäse und Orangendressing-3

Salat mit Belugalinsen, Ofenkürbis, Schafskäse und Orangendressing (für 2 Personen als Hauptspeise):

150 g Belugalinsen
1 kleiner Hokkaidokürbis
1 EL gehackter Rosmarin
Salz, Pfeffer
¼ TL Chiliflocken
3 EL Olivenöl
100 g Salat (z.B. Feldsalat und Rucola gemischt)
100 g Schafskäse
40 g Walnüsse
2 Schalotten
3 EL Apfelessig
1 EL Honig
Salz, Pfeffer

Für das Dressing
5 EL frisch gepresster Orangensaft
2 EL Balsamicoessig
4 EL starke Gemüsebrühe
1 TL Senf
1 EL Honig
3 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

1. Den Ofen auf 220°C vorheizen. Die Linsen mit 300 ml Wasser in einen Topf geben und 25 Min. bei schwacher Hitze gar köcheln lassen.

2. Den Kürbis waschen, den Strunk entfernen und vierteln. Mit einem Löffel das Kerngehäuse entfernen. Die Viertel in jeweils vier Scheiben schneiden und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Mit Rosmarin, Salz, Pfeffer und Chiliflocken bestreuen und anschließend mit 2 EL Olivenöl bestreichen. Für 20 Min. im oberen Drittel des Ofens backen, bis die Spitzen der Kürbisspalten kross sind.

3. Währenddessen den Salat waschen, trocken schleudern und auf zwei großen Tellern verteilen. Schafskäse in Würfel schneiden und die Walnüsse grob hacken.

4. Für das Dressing Orangensaft, Balsamico, Gemüsebrühe, Senf und Honig gut vermischen, dann das Olivenöl unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

5. Die Schalotten schälen und fein würfeln. Apfelessig mit Honig verrühren. Wenn die Linsen gar sind, abgießen, den Topf kurz auswischen und 1 EL Olivenöl darin erhitzen. Die Schalottenwürfel darin glasig dünsten, dann die gekochten Linsen hinzufügen und alles mit der Balsamico-Honig-Mischung ablöschen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und warm halten. Die Walnusskerne in einer Pfanne ohne Öl anrösten, bis sie zu duften beginnen.

6. Zum Servieren die Kürbisspalten auf dem Salat verteilen, das Dressing darüber träufeln, die Linsen zwischen den Kürbisspalten verteilen und alles mit Schafskäse und Walnüssen garnieren.

Salat mit Belugalinsen, Ofenkürbis, Schafskäse und Orangendressing-1

Read Full Post »

Avocado_Mango_Mozarella_Salat-4Nur noch wenige Tage bis zur Sommerpause und dann habe ich erst einmal fast drei Wochen Urlaub. So sehr ich meinen Job auch mag, die letzten Wochen waren sehr kräftezehrend und ich freue mich wahnsinnig aufs Nichtstun. Und darauf, die bayrischen Seen durchzuplanschen, ins Kino zu gehen, Konzerte zu besuchen, gemeinsam mit Frau Wu nach Südtirol zu fahren (habt ihr tolle Tipps für Meran und Umgebung???), um dort ihren Geburtstag zu feiern, und vor allem ein paar Rezepte aus Heston at Home nachzukochen, das seit meinem Geburtstag meine Bettlektüre ist. Bis dahin läuft der Herd noch etwas auf Sparflamme und wir beschränken uns auf einfache, schnelle Sommergerichte, wie diesen hammermäßigen Salat, den wir bei Christian Rach entdeckt haben. Jetzt, wo gerade überall reife Avocados zu bekommen sind, ist genau der richtige Moment dafür. Und glaubt uns, er schmeckt noch viel besser, als er aussieht. Wir haben die Zutaten bereits nachgekauft und am Wochenende folgt der zweite Durchgang.

Avocado_Mango_Mozarella_Salat-3

Avocado-Mango-Mozzarella-Salat (für 2 Personen als Hauptspeise oder für 4 Personen als Vorspeise):

100 ml Orangensaft
evtl. etwas rote Chilischote in feinen Ringen oder Chilipulver
3 EL gutes Olivenöl
1 EL Honig (vorzugsweise Akazienhonig)
125 g Büffelmozzarella
1 große reife Mango
½ Bund Rucola
30 g Pinienkerne
Saft von 1 Limette
1 reife Avocado
Salz
Pfeffer

1. Den Orangensaft in einen Topf geben und auf die Hälfte einkochen lassen. Die Reduktion in einer Schüssel mit Salz, Pfeffer, Chili, Olivenöl und Honig zu einer Vinaigrette verrühren.

2. Während der Saft köchelt, den Mozzarella in 1 cm große Würfel schneiden. Die Mango schälen, das Fruchtfleisch vom Kern schneiden und ebenso würfeln. Den Rucola gründlich waschen und trocken schleudern. Die Pinienkerne in einer Pfanne anrösten und beiseitestellen. Die Limette auspressen.

3. Die Avocado schälen, halbieren und den Kern entfernen. Das Fruchtfleisch ebenfalls in 1 cm große Würfel schneiden und sofort mit dem Limettensaft beträufeln, da es sich sonst braun verfärbt. Avocado mit Salz und Pfeffer würzen.

4. Zum Anrichten einen Dessertring (8-10 cm Durchmesser) auf einen Teller setzen und zuerst eine Lage Avocado einfüllen. Darauf nacheinander Mozzarella- und Mangowürfel geben. Insgesamt etwas mehr Mango als Mozzarella und Avocado verwenden. Die Masse mit einem Löffel festdrücken und mit etwas Orangenvinaigrette beträufeln. Den Metallring abziehen und 1-3 weitere Teller auf diese Weise vorbereiten. Nun den Rucola mit der restlichen Vinaigrette in einer Schüssel anmachen und auf den Türmchen verteilen. Mit Pinienkernen bestreuen und sofort servieren.

Wer den Salat als Hauptspeise genießen möchte, kann auch alles auf einer großen Platte anrichten. Dazu passt frisches Baguette oder Foccacia.

Avocado_Mango_Mozarella_Salat-5Außerdem haben wir natürlich noch die Gewinnerin unseres letzten Gewinnspiels zu verkünden. Wir haben aus der Vielzahl an TeilnehmerInnen mithilfe von random.org eine Gewinnerin ausgelost.

Über ein tolles Ti-Paket darf sich freuen:

Claudia von Giftmischerin86

Herzlichen Glückwunsch, liebe Claudia! Bitte schicke uns doch deine Adresse, damit du das Paket so schnell wie möglich in deinen Händen halten kannst. Allen anderen herzlichen Dank fürs Teilnehmen!

Read Full Post »

Avocado-Tomaten-Salat_mit_Babypaprika-1

Ich muss zugeben, dass mir zur Zeit etwas die Motivation zum Bloggen fehlt. Das hat nichts damit zu tun, dass es mir auf einmal keinen Spaß mehr machen würde oder mir die Ideen ausgingen, sondern vielmehr damit, dass ich momentan lieber abends auf dem Balkon oder in den Restaurants der Stadt einen Gin Tonic schlürfend das schöne Wetter genieße. Daher spare ich mir auch heute die vielen Worte und zeige euch nur ganz fix einen Sonntagsquickie, der so lecker ist, dass wir ihn in dieser Woche schon zweimal gegessen haben (wer uns auf Twitter oder Instagram folgt, hat das bestimmt schon mitbekommen): ein schneller Avocado-Tomaten-Salat mit Babypaprika. Knackig, leicht, erfrischend und in Nullkommanichts fertig – damit passt er natürlich auch perfekt zu den sommerlichen Temperaturen.

Avocado-Tomaten-Salat_mit_Babypaprika-2

Avocado-Tomaten-Salat mit Babypaprika (für 2 Personen als Hauptspeise oder für 4 Personen als Vorspeise):

6-8 große Tomaten
2 reife Avocados
6 Babypaprika
Saft von einer Limette
5-6 EL Olivenöl
½ Bund glatte Petersilie
Meersalz, Pfeffer

1. Tomaten waschen, vom Strunk entfernen und in Scheiben schneiden. Auf vier Tellern anrichten. Avocados halbieren, den Kern auslösen und in dünne Spalten schneiden. Auf den Tomaten anrichten und sofort mit Limettensaft beträufeln. Die Babypaprika waschen und in dünne Ringe schneiden.

2. Den Salat mit Olivenöl beträufeln und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kurz durchziehen lassen. Die Petersilie in der Zwischenzeit waschen, trocken schütteln, die Blätter abzupfen und über den Salat streuen.

Avocado-Tomaten-Salat_mit_Babypaprika-3

Geht schnell, oder? Total simpel, aber sehr effektiv! Das Rezept stammt übrigens aus der Zeitschrift “So is(s)t Italien”, ich habe es nur leicht abgeändert. Falls ihr die Zeitschrift noch nicht kennt, solltet ihr unbedingt mal reinschauen. Entdeckt habe ich sie im letzten Jahr auf der Eat & Style (mir sagte sie vorher gar nichts) und seitdem sind wir beide große Fans – abwechslungsreiche italienische Rezeptideen und toll inszenierte Foodfotos. Falls ihr noch etwas Lesestoff für den Balkon brauchen solltet …

Apropos Balkon und sommerliche Temperaturen – bis Mittwoch könnt ihr hier übrigens noch die volle Dröhnung Erfrischung gewinnen!

Avocado-Tomaten-Salat_mit_Babypaprika-4

Read Full Post »

Seit gestern dringen plötzlich neben Rasenmähergeräuschen auch Grilldüfte durch die weit geöffneten Fenster in unsere Wohnung. Das ist zum einen schön, da die dazugehörigen sommerlichen Temperaturen mehr als überfällig waren, zum anderen aber stimmt uns das auch ein klein wenig traurig, da wir so jedes Mal aufs Neue vor Augen bzw. unter die Nase gehalten bekommen, dass wir weder einen Rasen besitzen, der gemäht werden könnte, noch einen Garten, der zu ausschweifende Grillabenden einladen würde. Immerhin dürfen wir einen Balkon unser Eigen nennen, und darauf gegrillt haben wir auch schon. Einmal. Mit jeder Menge Rauch und einer Wohnung, die (gefühlt) auch noch zwei Wochen später danach gerochen hat. Eine Wiederholung ist so bald also nicht in Aussicht.

Antipasti-Kartoffelsalat-5

Das heißt aber noch lange nicht, dass wir uns deswegen jeglichem Grillgut entsagen. Die (vegetarischen) Würstchen und Gemüsespieße fühlen sich auch in unserer Grillpfanne ganz wohl, und zum draußen Essen eignet sich unser Balkon dann doch allemal. Fast noch toller als das, was auf dem Grill landet, finde ich ja meistens die Speisen drumherum. Leckere Dips, selbst gebackenes Brot und vor allem frische Salate. Einer, der sich für laue (Grill-)Sommernächte geradezu aufdrängt, ist diese deutsch-italienische Variante eines Kartoffelsalats. Dafür werden große Mengen Gemüse mit viel Öl und frischen Kräutern im Ofen geschmort, bevor es dann in der Schüssel zum Showdown mit Vanilletomaten und Kartoffelstückchen kommt.

Antipasti-Kartoffelsalat-6

Antipasti-Kartoffelsalat mit Vanilletomaten (für 3 bis 4 Personen):

1 kg Kartoffeln
250 g Minipaprika
1 kleine Zucchini
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Ein paar Zweige frischen Rosmarin
250 g Kirschtomaten
5-8 EL Ingwer-Zitronen-Olivenöl (z.B. von Oliviers & Co.)
1 TL brauner Zucker
Frisches Vanillemark oder ein paar Umdrehungen aus der Dr. Oetker Vanille-Mühle
1 Handvoll Basilikum
2 Handvoll Rucola
½ Kugel Mozzarella
5-7 EL Joghurt
3-4 EL Balsamico-Feigen-Condiment
Meersalz, Pfeffer

1. Die Kartoffeln waschen und in leicht gesalzenem Wasser gar kochen. Abgießen, unter kalten Wasser abschrecken und ausdampfen lassen. Schälen und in Scheiben schneiden. Natürlich kann man auch kleine Frühkartoffeln verwenden. In diesem Fall die Knollen einfach vor dem Garen halbieren und mit der Schale verwenden.

2. Den Ofen auf 220°C vorheizen. Paprika waschen, entkernen und in große Stücke schneiden. Zwiebel schälen und in halbe Ringe schneiden. Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Zucchini waschen und ebenfalls in Scheiben schneiden. Das Gemüse in eine Auflaufform geben, mit Salz, Pfeffer und einer Prise braunem Zucker würzen und mit 4-5 EL Ingwer-Zitronen-Olivenöl beträufeln. Alles mit ein paar Zweigen frischen Rosmarin vermischen und für ca. 40 Min. in den Ofen stellen.

3. Die Tomaten waschen und halbieren. Mit der Schnittfläche nach oben in eine Auflaufform legen, mit etwas Salz, Pfeffer und braunem Zucker bestreuen. Etwas Vanille darüber geben und mit dem restlichen Ingwer-Zitronen-Olivenöl beträufeln. Im Ofen ca. 30 Min. bei 220°C schmoren lassen.

4. Wenn man die Tomaten aus dem Ofen geholt hat, den Grill des Backofens anstellen und das Gemüse noch einmal direkt unter den Grill stellen. Solange im Ofen lassen, bis das Gemüse leicht angeröstet ist und ein paar leckere Röstaromen entstanden sind.

5. Den Basilikum waschen, trocken schütteln und grob hacken. Den Rucola waschen und trocknen, den Mozarella fein würfeln. Für das Dressing den Joghurt mit dem Balsamico-Feigen-Condiment, Salz und Pfeffer verrühren. In einer großen Schüssel oder auf einer großen Platte die Kartoffeln mit Gemüse, Käse, Rucola, Basilikum und Dressing vermischen, nochmals abschmecken und 15 Min. ziehen lassen.

Antipasti-Kartoffelsalat-3

Na, habt ihr jetzt auch mehr Lust auf die Beilage als auf (Soja-)Steak & Co. bekommen? Ach was, macht am besten gleich eine riesige Schüssel davon und lasst das Grillgut einfach weg. Als schnöde Beilage ist dieser sommerliche Kartoffelsalat ohnehin fast zu schade.

Antipasti-Kartoffelsalat-4

Read Full Post »

Wow, wir sind geplättet! Geplättet von eurer regen Teilnahme an unserer “Home Made. Sommer”-Verlosung. Vielen Dank, dass ihr so fleißig kommentiert, Einblicke in euren Bücherschrank gewährt und so viele Lesetipps hinterlassen habt! Eine Gewinnerin gibt es natürlich auch – wer die Glückliche ist, die sich bald den Sommer in die Küche holen darf, erfahrt ihr am Ende des Posts. Für alle anderen haben wir ein kleines, aber ungeheuer leckeres Trostpflaster, das natürlich auch aus Yvette van Bovens neuem Buch stammt.

Fenchel-Sellerie-Salat-Datteln-2

Schon beim ersten Durchblättern sprang mir der Fenchel-Sellerie-Salat mit Datteln und Walnüssen förmlich ins Auge. Ehrlich gesagt habe ich Fenchel erst vor Kurzem für mich entdeckt und bin seitdem ganz verliebt in die grün-weiße Knolle. Die ersten Fenchel-Kochversuche musste ich noch alleine aufessen, denn Steffen war der festen Überzeugung, dass Fenchel das Gewächs des Teufels sei, so tief saß offensichtlich sein Kindheitstrauma. Da ich meine Freude über das neue Lieblingsgemüse immer und immer wieder in nicht enden wollenden Begeisterungsstürmen zum Ausdruck brachte, verfiel Steffen irgendwann jedoch seiner eigenen Neugier und schließlich auch dem Fenchel. Ha! Mission erfüllt! Jetzt befinden sich also zwei Fencheljünger im Hause feed me up, immer auf der Suche nach neuen Einsatzmöglichkeiten für die Knolle. Da kam Frau van Bovens Salat gerade recht, und was schon im Buch so gut klang, entpuppte sich zubereitet als einer der besten Salate, die ich jemals probiert habe.

Fenchel-Sellerie-Salat-Datteln-1

Fenchel-Sellerie-Salat mit Datteln und Walnüssen (für zwei Hungrige als Hauptspeise oder für vier Personen als Vorspeise):

3 Stangen Staudensellerie
1 Fenchelknolle
Saft von ½ Limette oder Zitrone
3 EL Kürbiskerne
75 g Walnüsse
100 g Parmesan
15 entsteinte Datteln
1 Handvoll Petersilie

Für das Dressing:
2 EL Olivenöl
2 EL Walnussöl
Saft von ½ Limette oder Zitrone
Salz, Pfeffer

1. Die Kürbiskerne und die Walnüsse in einer Pfanne ohne Öl kurz anrösten und zur Seite stellen.

2. Das Gemüse waschen. Den Staudensellerie schräg in feine Stücke schneiden. Die Fenchelknolle halbieren und in sehr dünne Scheiben schneiden. Beides in einer Salatschüssel mit dem Limetten- oder Zitronensaft vermischen.

3. Die Datteln der Länge nach vierteln, den Käse stiften oder grob reiben und die Petersilie grob hacken. Alle Zutaten vermengen.

4. Für das Dressing den Limetten- oder Zitronensaft mit Oliven- und Walnussöl vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Soße mit dem Salat vermischen, noch einmal abschmecken und sofort servieren.

Hinweis: Wenn euch das Dressing zu sauer ist, könnt ihr einfach etwas Honig daruntermischen. Zum Pimpen des Salats eignet sich außerdem ein süßer Apfel, der in dünne Spalten geschnitten unter das Gemüse gemischt wird.

Fenchel-Sellerie-Salat-Datteln-3

Wir sind mittlerweile süchtig nach diesem Salat! Ganze dreimal kam er in der letzten Woche auf den Tisch (etwas eintönig, ich weiß, aber er ist eben einfach so unglaublich lecker!) – wenn ihr ihn probiert, werdet ihr es sicher nachvollziehen können. Wie steht ihr denn zu Fenchel? Tolle Knolle oder eher Gewächs aus der Hölle?

Und nun gibt’s endlich Geschenke! Ein Exemplar von Yvette van Bovens “Home Made. Sommer”, das uns der DuMont Verlag für euch zur Verfügung gestellt hat, geht an …. Trommelwirbel ….

Sara von Love Nonpareille

Herzlichen Glückwunsch, liebe Sara! Wir hoffen, dass dir das Buch genauso viel Freude bereiten wird wie uns! Bitte melde dich doch bei uns per E-Mail und teile uns deine Adresse mit, damit sich das Buch schon bald auf den Weg zu dir machen kann. Allen anderen noch einmal herzlichen Dank fürs Mitmachen!

Read Full Post »

Melonen-Ingwer-Salat? Mit Minzjoghurt?? Das klingt doch nach Balkon, Sonne und Bikini! Stimmt, das tut es und es schmeckt auch genauso! Passend zu den milden, ja fast schon sommerlichen Temperaturen der letzten Woche (die leider schwups so schnell wieder verschwanden wie sie gekommen waren), habe ich den Sommer in unsere Küche geholt. Dazu bewogen hat mich ein Fläschchen Leinöl, das unbedingt probiert werden wollte. Ich muss gestehen, dass ich bis vor Kurzem noch keinerlei Erfahrung mit Leinöl gesammelt hatte und auch in unserem zugegebenermaßen seeehr umfangreichen Ölvorrat weit und breit kein Leinöl zu finden war. Ich wusste auch nicht besonders viel über das Öl, nur dass es wahnsinnig gesund sei und in zu Hohen Dosen angeblich nach Motoröl schmecken sollte. Hm, letztere Information macht einem das Öl auch nicht unbedingt schmackhafter, aber interessiert war ich dennoch. Als wir kürzlich von MeineÖle, einem Online-Shop für hochwertige Bio-Speiseöle aus naturbelassener Herstellung, das Angebot erhielten, ein Öl aus ihrem Sortiment zu testen, war das also die perfekte Möglichkeit, dem Leinölmythos mal etwas genauer auf den Grund zu gehen (oje, das klingt ja wie Galileo Mystery …).

Melonen-Ingwer-Salat_mit_Minzjoghurt-2

Vor der ersten Testrunde wurde sich also schnell noch ein bisschen schlau gemacht, wieso das Leinöl eigentlich als sooo gesund und besonders gilt. Ein paar Klicks und etwas Geblätter schafften erste Klarheit: Das aus Leinsamen gewonnene Öl besitzt einen hohen Gehalt an mehrfach ungesättigten und Omega-3-Fettsäuren und zählt somit zu den “guten” Fetten. Dem Leinöl wird vor allem eine gesundheitsfördernde Wirkung auf Stoffwechsel, Herz und Kreislauf nachgesagt, es soll einen positiven Effekt auf die Psyche haben und zur allgemeinen Stärkung des Immunsystems beitragen. Soso, ein echter Alleskönner also. Aber ob das auch schmeckt?

Ein Löffel des dunkelgelben Öls nährte zunächst meine Zweifel. Pur schmeckt das Öl nussig-herb, allerdings mit einem leicht bitteren Beigeschmack, was den Vergleich mit Motoröl nachvollziehbar erscheinen lässt. Bei kühler und dunkler Lagerung und angesichts der Frische des Öls (denn laut MeineÖle wird das Leinöl stets ein bis zwei Tage vor der Lieferung frisch gepresst) dürfte das eigentlich nicht der Fall sein. Hm. Nach Verarbeitung des Öls verflogen meine Zweifel jedoch, denn vom bitteren Beigeschmack war nichts mehr zu spüren. Die leicht herbe, nussige Note bleibt jedoch erhalten und verleiht somit einem Gericht einen ganz eigenen Geschmack. Dieser kommt vor allem in Salaten, im Quark, Joghurt oder Müsli prima zur Geltung, denn das Leinöl eignet sich hauptsächlich zur Verarbeitung von kalten Speisen (Erhitzen oder Anbraten mag das Leinöl dagegen gar nicht).

Melonen-Ingwer-Salat_mit_Minzjoghurt-5

Wichtig scheint außerdem die Art und Weise, wie das Öl verarbeitet wird. So soll das Öl sich am besten entfalten können, wenn es nicht bloß untergerührt oder darüber geschüttet, sondern mit einem Pürierstab untergemixt wird. Oho, wieder was gelernt. Und wenn wir schon dabei sind, so heiße Tipps rauszuhauen, gibt’s noch eine Empfehlung on top: Im Quark fühlt sich das Leinöl am wohlsten! Gerade in dieser Kombination kann der Körper das Leinöl am effektivsten aufnehmen und verwerten.

Ein passendes Rezept, in dem das Öl wirklich gut zur Geltung kommt, habe ich hier gefunden und es leicht abgewandelt. Und auch wenn ich kein großer Schuhbeck-Fan bin, muss ich gestehen, dass der Melonen-Ingwer-Salat mit Minzjoghurt wirklich lecker ist. Also unbedingt schon mal vormerken für das nächste Temperaturhoch!

Melonen-Ingwer-Salat_mit_Minzjoghurt-3

Melonen-Ingwer-Salat mit Minzjoghurt (für 2 Personen):

200 g Naturjoghurt
2 TL Honig
1 TL abgeriebene Schale einer Bio-Limette
3 TL Limettensaft
1 gute Handvoll Minzblätter + 2 Minzspitzen
2½ EL Leinöl
½ Melone nach Wahl (ich habe eine Honigmelone verwendet)
½ TL fein geriebener Ingwer

1. Für den Minzjoghurt die Hälfte der Minzblätter fein hacken. Den Joghurt mit Honig anrühren, den Limettenabrieb, 2 TL Limettensaft, die gehackte Minze und 2 EL Leinöl unterrühren.

2. Für den Melonansalat die Melone entkernen und in kleine Stücke schneiden. Eine Handvoll Melonenstücke zusammen mit dem geriebenen Ingwer, dem restlichen Limettensaft und dem Leinöl in einen hohen Becher geben und mit dem Pürierstab fein pürieren. Das Püree über die Melonenstücke geben, die restlichen Minzblätter hineingeben und miteinander vermischen.

3. Den Melonensalat in zwei Schälchen geben, den Minzjoghurt darauf verteilen und mit den Minzspitzen garnieren.

Melonen-Ingwer-Salat_mit_Minzjoghurt-6

Bei uns wird es die nächsten Tage und Wochen wohl öfter mal ein Leinöl-Gericht geben, da das angebrochene Öl relativ zügig aufgebraucht werden sollte. Da das Öl schnell ranzig wird, sollte man die geöffnete Flasche im Kühlschrank aufbewahren. Dort hält es sich etwa einen Monat.

Erhältlich ist das Bio-Leinöl zum Preis von 8,95€/250ml bei MeineÖle. Wenn ihr die Bio-Öle, die übrigens in sehr hübschen Fläschchen daherkommen, auch mal selbst probieren möchtet, bekommt ihr bis Ende Mai mit dem Rabattcode MEINEÖLE13 15% Rabatt auf eure Bestellung.

Habt ihr auch schon Erfahrung mit Leinöl gemacht und vielleicht ein tolles Rezept für uns parat?

Melonen-Ingwer-Salat_mit_Minzjoghurt-4

Vielen Dank an MeineÖle, die uns das Leinöl zur Verfügung gestellt haben; die wiedergegebene Meinung ist natürlich wie immer unsere eigene.

Read Full Post »

Um auf dem hartumkämpften Lebensmittelmarkt zu bestehen, muss man sich – gerade als junges Unternehmen – ganz schön was ausdenken. Der Trend geht zwar zu lokal produzierten Produkten, am besten noch mit dem halben Acker an der Wurzel, aber es hat ja nicht jeder einen Bauernhof geerbt. Die Berliner von Spice for Life haben deswegen beschlossen, Obst zu Pulver zu verarbeiten. Fruchtpulver nennt sich das dann, kommt in stylischen, quadratischen Päckchen daher und soll uns auch im Winter mit dem Geschmack von Himbeeren, Maracujas oder Mangos versorgen. Die Früchte werden dazu gefriergetrocknet, vom lästigen Wasser befreit und dann fein gemahlen. Herauskommt laut Waschzettel ein “Maximum” an “natürlichem Geschmack”.

Das macht natürlich neugierig, denn wer möchte nicht auch im Dezember Himbeergeschmack in seine Gerichte integrieren? Entdeckt haben wir das Bio-Fruchtpulver auf der eat&style – dort hat uns auch der nette junge Herr von Spice for Life drei Packungen des brandneuen, magischen Pülverchen zur Verfügung gestellt (nochmals vielen Dank!!). Eine haben wir für einen ausführlichen Test genutzt, die beiden anderen geben wir im Rahmen unseres Bloggeburtstags an euch weiter! Mit ein wenig Glück könnt ihr also auch bald in der Küche stehen und euer Leben etwas fruchtiger gestalten.

Ausprobiert haben wir das Himbeerpulver in verschiedenen Variationen: In Form eines Salatdressings, als Vanille-Himbeer-Waffeln und in einem Smoothie. Ganz schön viel Aufregung für so ein junges Ding, aber wir wollten euch ja ausführlich über die Verwendungsmöglichkeiten informieren.

Winterlicher Salat mit Maronen und Himbeerdressing (für zwei Personen):

1 Packung Feldsalat
10 Maronen
eine Handvoll Pilze
3 Frühlingszwiebeln

Für das Dressing:
6 EL Walnussöl
2 EL Weißweinessig
1 TL Senf
2 TL Honig (oder 1 TL brauner Zucker)
3 EL Joghurt
2 TL Himbeerpulver + 1 TL zum Bestreuen
Salz, Pfeffer

1. Den Ofen auf 200°C vorheizen. Den Salat waschen, die Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden, die Pilze säubern und vierteln. Die Maronen kreuzförmig einschneiden und im Ofen ca. 20 Min. garen.

2. Für das Dressing alle Zutaten in einer Schüssel vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

3. Die Maronen aus dem Ofen holen, kurz abkühlen lassen, danach schälen und grob hacken. Die Pilze in einer Pfanne kurz anbraten und salzen und pfeffern. Den Salat auf zwei Tellern verteilen. Pilze, Zwiebeln und Maronen darauf anrichten und das Dressing darüber geben. Mit dem restlichen Himbeerpulver bestreuen und servieren.

Vanille-Himbeer-Waffeln mit Himbeer-Mascarpone-Topping (für 10 Waffeln ⌀ 18 cm):

150 g weiche Butter
80 g Zucker
1 TL Vanillearoma
3 Eier
200 g Mehl
½ TL Backpulver
250 ml Milch
3 TL Himbeerpulver

100 g Mascarpone
2-3 EL Milch
1 Päckchen Vanillezucker
2 TL Himbeerpulver

1. Butter und Zucker in einer Schüssel schaumig schlagen. Eier einzeln unterrühren, Vanillearoma dazugeben.

2. Mehl, Backpulver und Himbeerpulver vermischen und abwechselnd mit der Milch einarbeiten. Den Teig danach etwa 20 Min. gehen lassen.

3. Mascarpone mit etwas Milch glatt rühren, Vanillezucker und Himbeerpulver einrühren.

4. Ein Waffeleisen vorheizen und mit Öl bestreichen. 3-4 EL Teig auf die Backfläche geben und goldgelb backen.

5. Die warmen Waffeln mit der Himbeermascarpone servieren.

Die Verarbeitung des Fruchtpulvers hat prima geklappt – gerade für den Salat war so ein Himbeer-Frische-Boost genau richtig. Beim Verbacken muss man allerdings schon eine ordentliche Menge des Pülverchens untermischen, damit der Geschmack gut durchkommt. Zu den Waffeln hat die leichte Himbeernote perfekt gepasst, sicherlich lassen sich auch Kekse, Glasuren und Frostings prima mit dem Pulver aufpimpen. Wir werden auf jeden Fall damit noch weiter in der Küche experimentieren!

Das Bio-Fruchtpulver könnt ihr online auf der Spice for Life-Website bestellen (bis Ende 2012 sogar versandkostenfrei!). Ein Päckchen mit 40 g gibt es zum Preis von 6,90 bzw. 7,90€.

Read Full Post »

Auf unserer Facebook-Seite hatte ich letzte Woche schon ein Foto von diesem Salat gepostet. Eigentlich hatte ich ja nicht geplant, dazu einen eigenen Post zu schreiben, aber da er sooo lecker war, will ich ihn euch nicht vorenthalten. Fruchtig, scharf, salzig, knackig, süß – dieser Salat ist so viel auf einmal und auch noch schnell zubereitet. Da wir gerade 2 kg Sojaschnetzel von “Alles Vegetarisch” ins Haus geliefert bekommen haben, lag eine vegetarische Variante natürlich auf der Hand und ich sehe wirklich keinen Grund, stattdessen jemals wieder Huhn in meinen Salat zu packen. Das Rezept für die Soße stammt von Pinch of Yum (die übrigens im August unglaubliche 4102,16$ mit ihrem Blog verdient hat) und ich habe die Zusammensetzung ein wenig an meine eigenen Vorlieben angepasst.

So ist zum Beispiel unser dunkles Sesamöl sehr stark im Geschmack und würde die Soße zu sehr dominieren, wenn ich nicht noch zusätzlich ein neutrales Pflanzenöl genommen hätte. Bei der Wasabipaste habe ich mich auch etwas zurückgehalten, musste aber trotzdem ganz schön keuchen. Bei den Zutaten unten habe ich die Menge deswegen noch einmal ein wenig reduziert, wer es gerne schärfer mag, kann ja nachwürzen.

Fusion-Salat mit Sojaschnetzeln und süß-scharfer Soße (für 2 Personen):

Für die Sojaschnetzel:
100 g getrocknete Sojaschnetzel
Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer, Chilipulver für den Sud
Öl für die Pfanne

Für die Salatsoße:
125 ml Sweet Chili Soße
6 EL Honig
2 EL Sesamöl
3 EL Pflanzenöl
3 EL Weißweinessig
4 EL Limetten- oder Zitronensaft
1-2 TL Wasabipaste

Außerdem:
3 EL Sesamsamen
150 g kernlose Trauben
100 g Feta
1 Kopf/Packung Salat (z.B. Feldsalat)

1. In einem Topf 1 Liter Gemüsebrühe aufkochen, mit Salz, Pfeffer und Chilipulver würzen. Lieber etwas zu salzig werden lassen, die Sojaschnetzel sollen ja ordentlich Geschmack annehmen. Die getrockneten Schnetzel für 10-15 Min. köcheln lassen, bis sie den gewünschten Weichheitsgrad erreicht haben. Abgießen, gut ausdrücken und zur Seite stellen.

2. Für die Salatsoße alle Zutaten in einer Schüssel zusammenrühren und mit Salz, Pfeffer und Wasabipaste abschmecken.

3. Den Salat waschen, die Trauben halbieren und den Feta würfeln. Alles auf zwei großen Tellern anrichten.

4. In einer Pfanne die Sesamsamen leicht anrösten und zur Seite stellen.

5. In der gleichen Pfanne die gekochten Sojaschnetzel in Öl bei hoher Hitze von allen Seiten knusprig anbraten. Herausnehmen und mit der Soße vermischen. Einen Moment lang ziehen lassen und dann auf die beiden Teller aufteilen. Die übrige Soße über den Salat träufeln. Mit den Sesamsamen bestreuen. Dazu passt frisches Baguette.

Europa meets Asien und dann auch noch vegetarisch!

Read Full Post »

Gerade rechtzeitig zum Wochenende feiert der Sommer sein Comeback. Das trifft sich gut, denn hier haben sich mittlerweile einige Sommersalatrezepte angesammelt, die bisher vergeblich auf ihren Einsatz warteten. Den Anfang macht ein unkomplizierter Himbeer-Melonen-Salat mit Minz-Limetten-Quark. Erfrischend fruchtig passt er perfekt zu den spätsommerlichen Temperaturen. Entdeckt habe ich ihn in dem großartigen goldenen „Vegetarisch!“-Buch von GU, das ich nur immer wieder empfehlen kann.

Für 4 Portionen:

1 Cantaloup- oder Galiamelone
1 Schale Himbeeren (ca. 125 g)
2 Limetten
250 g Magerquark
50 ml Milch
50 g Zucker
einige Minzblätter

1. Für den Limettenquark die Schale der (Bio-)Limetten abreiben und den Saft auspressen. Die Minzblätter klein hacken. Die Limettenschale mit den Minzblättern und dem Zucker in einem Mörser zermahlen.

2. Das Fruchtfleisch der Melone in Würfel schneiden, mit 2 EL Limettensaft beträufeln und 1 EL des Limettenzuckers unterrühren. Die Himbeeren mit den Melonenstückchen vorsichtig vermischen.

3. Den Quark mit der Milch glatt rühren und mit dem restlichen Limettenzucker vermischen. Den Quark zusammen mit dem Obst servieren und in der Sonne genießen.

Bleibt nur zu hoffen, dass dies nicht der letzte Auftritt des Sommers war und auch die anderen frischen Salatrezepte bald ausprobiert werden können.

Read Full Post »

Die Spargelsaison hat ja vor Kurzem begonnen und auch jetzt liegt schon wieder ein Bund grüner Spargel (den mag ich irgendwie noch lieber als den weißen) in der Küche und wartet darauf, heute Abend zusammen mit Schupfnudeln in die Pfanne zu kommen. Das erste Spargelgericht des Jahres war allerdings ein Salat, den wir in der Zeitschrift Lecker gefunden und ein wenig an unseren Geschmack angepasst haben. Darin finden sich fast nur Zutaten, die Frau Wu und mir sofort das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen: Ziegenkäse, Walnüsse, karamellisierte Zwiebeln … Das Ergebnis bestätigte unsere Vorahnung und der Salat wird dieses Jahr bestimmt noch einmal auf dem Teller landen.

Stillleben mit Nüssen

Spargelsalat mit Ziegenkäse und karamellisierten Balsamicozwiebeln

Für vier Personen

1 kg weißer Spargel
1 kg grüner Spargel
Salz, Pfeffer
1 TL + 1-2 EL Zucker
Honig
100 g Walnusskerne
4 rote Zwiebeln
6EL Olivenöl
150 ml +  4EL dunkler Balsamico-Essig
125-150 g Salat (Rucola, Feldsalat, Salatmix etc.)
300 g Ziegenfrischkäse

1. Spargel waschen und weißen Spargel schälen. Spargel in Stücke schneiden und zunächst den weißen Spargel in Salzwasser mit 1 TL Zucker 10-12 Min. kochen. Grünen Spargel 5 Min. später dazugeben.

2. Die Zwiebeln nicht zu fein würfeln. Nüsse in Öl anrösten und dann Zwiebeln dazugeben und glasig werden lassen. 1-2 EL Zucker drüberstreuen und warten bis der Zucker karamellisiert. Die Masse mit Essig ablöschen und bei schwacher Hitze ca. 8 Min. einkochen lassen. Abschmecken und etwas abkühlen lassen.

3. Den Salat waschen und trocken schleudern. Essig mit Salz, Pfeffer, Zucker und ein wenig Honig verrühren. 2-3 EL Öl dazugeben und verquirlen.

4. Spargel, Salat und Vinaigrette mischen. Ziegenkäse drüberbröckeln und zum Schluss die Zwiebel-Nussmischung darauf verteilen.

Dazu schmeckt frisches Baguette oder Ciabatta

Dies ist auch unser Beitrag zum Spargelblogevent bei aus-meinem-kochtopf.de

Blogevent Duell der Köpfe

Read Full Post »

Follow

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 582 Followern an