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Posts Tagged ‘Salat’

Kartoffel-Bärlauch-Paratha und Gurkensalat mit Kräuter-Nuss-Gremolata Rezept-3

Bei uns im Haus beschränkt sich der Einfluss der indischen Küche zum Großteil auf die Zubereitung von Curry und Dal. Rote Currypaste steht deswegen immer im Kühlschrank, Ingwer ist sowieso immer im Haus und im Schrank versteckt sich eine Vielzahl an Gewürzen. Schade eigentlich, dass diese Zutaten dann nicht noch für weitere indische Gerichte verwendet werden, denn schließlich hat die Küche Indiens noch so viel mehr zu bieten – von der Brotauswahl und den Fleischgerichten des Nordens bis zu den scharfen Kokosrezepten des Südens. Dieser Abwechslungsreichtum macht die indische Küche außerdem zu einer wahren Fundgrube für VegetarierInnen, gerade die Küche Westindiens hat da besonders viel zu bieten.

Für unsere beiden Rezepte haben wir uns von einem etwas älteren Kochbuch inspirieren lassen, das all diese unterschiedlichen Kochstiele vereint: Indien: die neue vegetarische Küche von Vidhu Mittal (das kürzlich mit verändertem Einband und Titelneu aufgelegt wurde). Das Buch ist eine wahre Fundgrube für LiebhaberInnen indischer Aromen. Es bietet außerdem viele Hinweise zu Grundlagen der indischen Küche, wie die Zubereitung von geklärter Butter, Joghurt etc. Da lässt sich auch darüber hinwegsehen, dass Fotos und Layout mehr an die 80er als an die 2000er Jahre erinnern.

Kombiniert werden die typisch indischen Teigfladen oder Pfannkuchen – Parathas – bei uns allerdings mit Bärlauch. Der passt mit seinem Knoblaucharoma gut zur Kartoffelfüllung und harmoniert auch prima mit dem frischen Gurkensalat. Hier haben wir das leicht süßliche Joghurtdressing mit einer würzigen Gremolata getoppt. Ein bisschen Ingwer sorgt für die Schärfe und die Kräuter für etwas Frische. Zusammen mit den warm aus der Pfanne kommenden Parathas erhält man dann eine tolle Mahlzeit für sommerliche Temperaturen.

Kartoffel-Bärlauch-Paratha und Gurkensalat mit Kräuter-Nuss-Gremolata Rezept-2

Gurkensalat mit Joghurtdressing und Kräuter-Nuss-Gremolata (für 2 Personen als Vorspeise oder Beilage):

200 g Naturjoghurt
250 g Salatgurke
1-2 EL weißer Balsamico-Essig oder Balsamico-Condiment
1 kleine Handvoll Korianderblätter
1 kleine Handvoll Minzblätter
1 EL geröstete Erdnüsse
1 EL geröstete Cashewkerne
½-1 TL fein geriebener Ingwer
Salz, Pfeffer

1. Den Joghurt in einem sehr feinen Sieb oder in einem mit zwei Lagen Küchenpapier bzw. Passiertuch ausgelegten Sieb 20 Min. abtropfen lassen. Die Salatgurke waschen und in Scheiben schneiden. Den abgetropften Joghurt in einer Schüssel mit Balsamico und ca. ¼ TL Salz verrühren, dann die Gurkenscheiben dazugeben. Gut vermischen und im Kühlschrank aufbewahren.

2. Für die Gremolata Kräuter und Nüsse fein hacken und mit dem Ingwer vermischen. Mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.

3. Zum Servieren die gekühlten Gurkenscheiben auf einem Teller anrichten und mit der Gremolata bestreuen.

Kartoffel-Bärlauch-Paratha und Gurkensalat mit Kräuter-Nuss-Gremolata Rezept-1

Kartoffel-Bärlauch-Paratha (für 2 Personen als Hauptspeise):

250 g Mehl
½ Salz
½ TL zerlassenes Ghee (oder normale Butter)
150 ml Wasser
300 g gekochte Pellkartoffeln
10 mittelgroße Blätter Bärlauch (andere Kräuter gehen hier natürlich auch)
½ TL gehackte Chili
½ TL gemahlener Koriander
Pfeffer
Pflanzenöl

1. Mehl und Salz vermischen und dann mit Ghee und Wasser zu einem geschmeidigen Teig verkneten. 10 Min. ruhen lassen.

2. Die Kartoffeln schälen und in einer Schüssel zerdrücken. Den Bärlauch waschen und fein hacken. Zusammen mit Chili, Koriander und etwas Pfeffer unter den Kartoffelbrei rühren.

3. Aus dem Teig acht gleich große Kugeln formen. Jeweils eine Kugel mit ordentlich Mehl zu einem runden Fladen (∅20 cm) ausrollen. Einen EL von der Kartoffelmasse in die Mitte setzen und dann nach oben hin so zusammenfalten, dass ein Beutel entsteht. In der Mitte zusammendrücken, dann mit den Händen vorsichtig zu Fladen von etwa ∅ 15 cm pressen. Wenn dabei etwas Kartoffelmasse herausquillt, ist das nicht weiter schlimm, die Reste einfach oben auf dem Teig festdrücken.

4. 1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und die Paratha darin von beiden Seiten knusprig braun braten. Dabei die Fladen ruhig mit dem Pfannenwender noch etwas flachdrücken.

5. So schnell wie möglich servieren oder warm halten, bis alle acht Parathas fertig sind. Zusammen mit dem Gurkensalat servieren.

Tipp: Gut passt dazu auch Chutney oder Relish.

Kartoffel-Bärlauch-Paratha und Gurkensalat mit Kräuter-Nuss-Gremolata Rezept-4

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Fenchel-Blutorangen-Salat mit Avocado, Granatapfel, Dill Rezept-4-2

Der folgende Salat brauchte ganze fünf Anläufe. Nicht etwa, weil er so schwierig zuzubereiten oder das Rezept nicht stimmig wäre, sondern weil die Kombination aus Fenchel, Blutorangen, Avocado, Granatapfel und Dill so lecker ist, dass wir ihn unbedingt mit euch teilen wollten. Mit Fotos versteht sich. Doch genau da lag das Problem. Nach dem ersten Probeessen und den Salat für gut befinden (an mehr als ein farblich fragwürdiges Instagram-Bildchen war spät abends nicht zu denken), folgten vier weitere Einkäufe, mit der Absicht, den Fenchel-Blutorangen-Salat blogtauglich zu fotografieren. Doch sämtliche Versuche scheiterten – von fehlender “Ach, jetzt isses doch schon wieder 20.30 Uhr, dunkel draußen, stürmt und schneit”-Lichtquelle bis mangelnder Selbstbeherrschung (“Boah, ich bin so hungrig und sterbe, wenn ich nicht sofort die ganze Schüssel aufesse!”) und sich erst sonntags bemerkbar machender Einkaufsdemenz (“Ich könnte schwören, dass ich einen Granatapfel gekauft habe!!!”) war so ziemlich alles dabei.

Gut, dass es uns nicht mit allen Gerichten so geht, das würde die (ohnehin gerade etwas leidende) Blogpostfrequenz doch deutlich verringern. Aber aller guten Dinge sind ja bekanntlich fünf! Und obwohl uns der nordafrikanisch anmutende Salat nun mehrere Wochen begleitet hat, haben wir ihn auch nach dem fünften Mal noch nicht über und werden ihn sicher schon bald wieder kredenzen. Ich denke, das spricht eindeutig für den Salat!

Fenchel-Blutorangen-Salat mit Avocado, Granatapfel, Dill Rezept-1

Fenchel-Blutorangen-Salat mit Avocado, Granatapfel und Dill (als Hauptspeise für 2 Personen):

1 Fenchelknolle
5 Radieschen
3 Blutorangen
1 Avocado
½ Granatapfel
2-3 Zweige Dill

Für das Dressing:
2 EL frisch gespresster Blutorangensaft
2 EL Olivenöl
1 TL Dijonsenf
Meersalz, Pfeffer

1. Den Fenchel waschen, längs halbieren, den Strunk entfernen und in schmale Streifen schneiden. Die Radieschen waschen und in dünne Scheiben schneiden. Die Blutorangen schälen, ringsum das Weiß entfernen und die Orangen in Scheiben schneiden. Die Avocado schälen und in Spalten schneiden. Die Kerne des Granatapfels auslösen. Den Dill waschen, trocken schütteln und die Spitzen abzupfen.

2. Für das Dressing alle Zutaten in einer kleinen Schüssel miteinander verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

3. Die geschnittenen Zutaten für den Salat in eine große Schüssel geben, das Dressing darübergießen und vorsichtig durchheben.

Fenchel-Blutorangen-Salat mit Avocado, Granatapfel, Dill Rezept-2-2

Das Rezept für den Fenchel-Blutorangen-Salat stammt übrigens aus dem ganz wunderbaren Buch “Zu Gast in Marokko. Verführerische Rezepte einer kulinarischen Reise“, das vor Kurzem im Callwey Verlag erschienen ist. Eine ausführliche Buchvorstellung folgt hier in der kommenden Woche. Heute verraten wir euch jedoch schon, dass ihr das Buch ab nächsten Donnerstag sogar gewinnen könnt. Am 23.04. ist Welttag des Buches und auch in diesem Jahr nehmen wir wieder an der schönen Aktion “Blogger schenken Lesefreude” teil, in deren Rahmen wir diesmal ein Exemplar von “Zu Gast in Marokko” verlosen. Alle Infos dazu findet ihr hier ab dem 23.04. – wir freuen uns natürlich, wenn ihr uns dann wieder besucht!

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Ziegenkäserollen mit Kürbiskaramell und Radicchio-Birnen-Salat Rezept2-1

Als wir am Ende des letzten Restaurant Days nach über fünf Stunden Flammkuchenteig ausrollen (wusstet ihr, dass man Muskelkater in den Fingern bekommen kann?), Schmand verstreichen und sich die Finger am heißen Ofen verbrennen, erschöpft an den nun leeren Tischen saßen, mussten wir mit Schrecken feststellen, dass wir uns bei der Kalkulation des Belags wohl etwas vertan hatten. Warenwirtschaft scheint nicht unsere Stärke zu sein, denn obwohl die 7-8 Kilo Teig restlos verbraucht waren, stapelten sich noch immer beutelweise geschnittene Zwiebeln, gewürfelter Speck und unzählige Becher Crème Fraîche in der Küche. Trotz unserer Bemühungen, die letzten Gäste mit “Abschiedsgeschenken” (hier, ein Becher Schmand für die Kinder!) zu beschenken, blieben wir dennoch auf einigen Zutaten sitzen. In der Woche nach dem Restaurant Day wurden dementsprechend die KollegInnen mit Birnen-Schmand-Walnuss-Kuchen beglückt, Blaubeeren zu Marmelade verarbeitet, Apfelkompott eingekocht und für die Mittagspause im Büro eine Zucchinisuppe angerührt. Nach diesen Anstrengungen leerten sich langsam Keller und Kühlschränke, bis es plötzlich nur noch einige Rollen Ziegenkäse und ein paar hartnäckige Birnen waren, die ganz dringend auf ihre Verarbeitung warteten.

Zum Glück haben wir eine passende Inspiration gefunden, deren Interpretation wir euch nicht vorenthalten möchten. Die Kombination aus Karamell und Käse mag zunächst ungewöhnlich klingen, aber wir garantieren euch: das funktioniert geschmacklich wunderbar! Die Würze des Ziegenkäses und das Bittere des Radicchios werden durch den süßen und knackigen Karamell in Schach gehalten und ergeben eine köstliche Vorspeise (oder mit etwas Brot auch ein Abendessen für zwei).

Ziegenkäserollen mit Kürbiskaramell und Radicchio-Birnen-Salat Rezept2-2

Ziegenkäsetaler mit Kürbiskernkaramell und Radicchio-Birnen-Salat (für 4-6 Personen als Vorspeise oder 2 Personen als Hauptspeise):

60 g Zucker
40 g + 10 g geröstete Kürbiskerne
1 halber Kopf Radicchio
1 große Birne
2 EL Balsamicoessig
3 EL Birnensaft
1 EL Walnussöl
2 EL Olivenöl
½ TL Senf
½ TL Honig
1 Rolle Ziegenkäse
Salz, Pfeffer

1. Für das Kürbiskernkaramell den Zucker in einer beschichteten Pfanne hellbraun karamellisieren lassen, sofort 40 g Kürbiskerne hinzufügen, vermischen und die Masse auf einem Blatt Backpapier dünn verstreichen. Vollständig abkühlen lassen und in acht Stücke brechen, die etwa dem Durchmesser der Ziegenkäserolle entsprechen.

2. Den Radicchio in Streifen schneiden, waschen und trocknen. Die Birne waschen, entkernen und in lange Spalten schneiden.

3. Für das Dressing Balsamicoessig, Birnensaft, Walnuss- und Olivenöl, Senf und Honig mit etwas Salz und Pfeffer verrühren.

4. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Den Ziegenkäse in acht Scheiben schneiden und nebeneinander auf ein mit Backpapier augelegtes Backblech setzen. Jeweils ein Stück Kürbiskernkaramell auf die Käsescheiben legen. Auf der mittleren Schiene des Ofens ca. 8-10 Min. backen, bis der Karamell flüssig geworden ist. Währenddessen den Salat und die Birnen auf Tellern anrichten. Sobald die Ziegenkäsetaler fertig sind, diese aus dem Ofen direkt auf die Teller geben, das Dressing über Salat und Birnen verteilen, die restlichen Kürbiskerne darüberstreuen und sofort servieren.

Ziegenkäserollen mit Kürbiskaramell und Radicchio-Birnen-Salat Rezept2-3

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Mezze vegetarisch Quinoa Taboulé eingelegter Feta Pita-3

Wie letzte Woche bereits angekündigt, kommt hier der zweite Teil unserer vegetarischen Mezze-Tafel (hier gehts zu Teil 1 mit Rezepten für Baba Ghanoush, Artischocken-Walnuss-Aufstrich und Zucchinirollen). Da sich der Sommer und seine Ausläufer nun endgültig verabschiedet haben, bieten die kleinen Mezze-Gerichte eine schöne Gelegenheit, sich noch mal eben ein bisschen Mittelmeerfeeling nach Hause zu holen. Mit dabei sind diesmal ein Quinoa-Taboulé mit Granatapfelkernen, eingelegter Feta mit jeder Menge frischen Kräutern und ein Pita-Brot aus der Pfanne. Riecht ihr nicht auch schon die Pinienwälder, hört das Rauschen der Wellen und schmeckt das frische Olivenöl? Nein? Dann aber ab in die Küche und losgelegt! Das hier vorgestellte Taboulé ist ein Klassiker der Mezze-Küche und wird normalerweise mit Bulgur oder Couscous zubereitet. Wir haben zur Abwechslung Quinoa verwendet, was auch ganz hervorragend passt. Wichtig ist, nicht an der Petersilie zu sparen, die Mischung sollte so richtig schön kräuterig sein! Ebenso wie der eingelegte Feta ist auch das Taboulé ein perfekter Begleiter zum Fladenbrot, das am besten schmeckt, wenn es ganz frisch und warm aus der Pfanne kommt.

Zusammen mit den Gerichten aus dem ersten Teil ergibt das übrigens eine Menge, die locker 4-6 hungrige Mezze-LiebhaberInnen glücklich macht.

Mezze vegetarisch Quinoa Taboulé eingelegter Feta Pita-1

Quinoa-Taboulé mit Granatapfelkernen:

100 g Quinoa
1 großer Bund frische Petersilie
300 g Tomaten
2 kleine Zwiebeln
2 Zitronen
80 ml Olivenöl
1 halber Granatapfel
Salz, Pfeffer

1. Quinoa nach Packungsanweisung zubereiten. Die Petersilie waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stielen zupfen. Die Blätter mittelfein hacken. Tomaten waschen und zusammen mit den Zwiebeln fein würfeln. Die Granatapfelkerne auslösen. Die Zitronen auspressen.

2. Olivenöl und Zitronensaft in einer Schüssel verrühren. Quinoa, Petersilie, Tomaten und Zwiebeln hinzufügen, gut vermischen, Granatapfelkerne unterheben und alles mit Salz und Pfeffer würzen.

Mezze vegetarisch Quinoa Taboulé eingelegter Feta Pita-2

Eingelegter Feta mit Kräutern, Knoblauch und Granatapfelkernen:

15o g Feta
2 Handvoll gemischte Kräuter (Minze, Koriander, Rosmarin, Petersilie, Thymian)
1 rote Chili (Größe nach gewünschtem Schärfegrad)
1 Knoblauchzehe
Schale von 1 Bio-Zitrone
2 EL Granatapfelkerne
Olivenöl
Salz, Pfeffer

1. Den Feta würfeln. Die Kräuter waschen, trocken schütteln und fein hacken. Die Chili ggf. entkernen und ebenfalls fein hacken. Den Knoblauch schälen und sehr fein hacken.

2. Kräuter, Knoblauch und Chili zusammen mit der Zitronenschale und den Granatapfelkernen in einer Schüssel vermischen und mit ordentlich Olivenöl übergießen. Den Käse vorsichtig unterheben und nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen. Dann alles mind. 1 Stunde durchziehen lassen.

Pita-Brot aus der Pfanne (für 8 Brote):

12 g frische Hefe
140 ml lauwarmes Wasser
250 g Mehl
½ TL Zucker
½ TL Salz

1. Die Hefe in lauwarmem Wasser auflösen und kurz quellen lassen. Währenddessen in einer Schüssel Mehl, Zucker und Salz vermischen. Dann das Hefewasser hinzufügen und alles miteinander verkneten. Zugedeckt 1 Std. an einem warmen Ort stellen und gehen lassen.

2. Den Teig noch einmal gründlich durchkneten und anschließend in ca. 8 Kugeln aufteilen. Die Teigkugeln ausrollen (je nach Größe der eigenen Pfanne).

3. Eine beschichtete Pfanne stark erhitzen und die Fladen darin von jeder Seite 1-2 Min. backen. Sie sollten leicht gebräunt sein und etwas aufgehen. Sofort servieren oder bis zum Essen in ein feuchtes Küchentuch einwickeln, damit sie weich bleiben.

Für den Feta haben wir uns von einem Rezept von The Closet Chef inspirieren lassen und das Fladenbrot haben wir bei Claudia von Fool for Food gefunden.

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Pfirsich-Halloumi-Salat-1

Da kündigt man großspurig einen Salat mit gegrillten Thymian-Pfirsichen und Halloumi an, und dann braucht es nur schlappe 18 Monate, bis man endlich mal mit dem Rezept um die Ecke kommt. Faule Ausreden wie “keine Zeit gehabt” und “für so ein aufwendiges Gericht braucht man Zeit und Muße” zählen hier wirklich nicht, denn erstens hat man die wenigen Zutaten für den Salat sehr fix zusammengerührt (und er eignet sich somit auch hervorragend als schnelles Feierabendgericht) und zweitens gab es den Salat seit unserer Ankündigung tatsächlich ganz schön oft zu essen. “Fotografieren vergessen” und “zu hungrig gewesen und alles sofort aufgegessen” sind also schon etwas näher an der Wahrheit. Aber genug der Ausflüchte, denn die Aufmerksamkeit sollte voll und ganz den saftig-süßen karamellisierten Thymian-Pfirsichen und den knusprig gebratenen und im Mund lustig quietschenden Halloumischeiben gebühren, die sich auf der rucolalastigen Grünfläche pudelwohl fühlen und bei uns mittlerweile zum Dauerbrenner avanciert sind. Besser kann der Sommer nicht schmecken!

Pfirsich-Halloumi-Salat-3

Salat mit gegrillten Thymian-Pfirsichen und Halloumi (für 2 Personen als Hauptspeise oder 4 Personen als Vorspeise):

4 Handvoll gemischter Salat
2 EL Himbeeressig (oder einen anderen Fruchtessig)
2 TL brauner Zucker
9 EL Olivenöl
2 EL Naturjoghurt
Salz, Pfeffer
4 reife Pfirsiche
3-4 Zweige Thymian
1 EL Zitronensaft
250 g Halloumi

1. Den Salat waschen und trocken schleudern. Für die Salatsoße Himbeeressig mit einer Prise Zucker, 5 EL Olivenöl und dem Joghurt verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

2. Die Pfirsiche waschen, halbieren und entsteinen. Den Thymian waschen, trocken schütteln und die Blätter abzupfen. Die Pfirsichhälften in einer Schüssel mit Thymianblättchen, 2 EL Olivenöl, Zitronensaft und restlichem Zucker vermischen.

3. Den Halloumi in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Eine Grillpfanne erhitzen, die Pfirsiche darin von beiden Seiten anbraten, bis sie leicht braun geworden sind. Aus der Pfanne nehmen, diese kurz auswischen und dann das restliche Olivenöl darin erhitzen. Den Halloumi darin von jeder Seite ca. 3-4 Min. anbraten, bis er außen gut gebräunt und kross geworden ist. Wer zwei Pfannen hat, kann die Pfirsiche und den Käse natürlich auch parallel anbraten.

4. Den Salat mit dem Dressing vermischen und zusammen mit Pfirsichen und Halloumi auf einem Teller anrichten.

Pfirsich-Halloumi-Salat-2

Die Idee für das Rezept stammt übrigens aus “Vegetarisch! Das Goldene von GU“, das wir an dieser Stelle noch einmal nachdrücklich empfehlen möchten.

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Möhren-Haselnuss-Salat mit Dill-2

Was das Kochen unter der Woche angeht, bin ich ja eher faul. Meine Lust, mich abends noch eine halbe Ewigkeit in die Küche zu stellen und ein ausgeklügeltes Gericht vorzubereiten, ist verhältnismäßig überschaubar. Pasta mit Rucola, Pesto oder ein schneller Gemüseauflauf sind da meist die Retter in der Not. Noch fauler bin ich, wenn ich abends nach Hause komme, der Mann unterwegs ist und ich für mich alleine kochen muss. Der Abstecher zum Kühlregal des Supermarkts wäre da sicher naheliegend, allerdings ist ein gewisser kulinarischer Anspruch trotz aller Kochunlust dann ja doch noch vorhanden. Für solche faulen Momente ist der Möhrensalat mit Haselnüssen und Dill, den ich in Lisa Lemkes Buch “Sommerküche” entdeckt habe, geradezu prädestiniert! Fünf Zutaten und 15 Minuten später steht ein Teller Möhrensalat auf dem Tisch, dem man die Einfachheit, die dahintersteckt, keineswegs anschmeckt. Perfekt für ein schnelles Abendessen und sicherlich auch für die nächste Grillparty!

Möhren-Haselnuss-Salat mit Dill-1

Möhren-Haselnuss-Salat mit Dill (für 2 Personen):

25 g Haselnusskerne
200 g Möhren
25 g Butter
10 g Dill
Meersalz

1. Die Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten, kurz abkühlen lassen und groß hacken. Die Möhren schälen und in dünne Späne hobeln. Den Dill waschen, trocken schütteln und fein hacken.

2. Die Butter in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze zerlassen, bis sie goldbraun ist. Die Möhren in eine Schüssel geben, die warme Butter über die Möhren träufeln, Haselnüsse und Dill unterheben und mit Meersalz abschmecken. Den Salat auf zwei Teller verteilen und sofort servieren.

Der schicke neue Teller stammt übrigens von Maxwell & Williams, die uns kürzlich mit einem Paket voller schönem Geschirr überrascht haben. Hier ein kleiner Einblick, für welche Teller, Vasen, Schüsseln & Co. wir nun ein wenig Platz in unseren (leider übervollen) Küchenschränken schaffen müssen:

Geschirr_Maxwell_&_Williams-1

Dem einen oder anderen Prachtstück werdet ihr hier nun sicher häufiger begegnen – wir sind jedenfalls ganz angetan von unseren hübschen neuen Mitbewohnern. Falls euch Maxwell & Williams noch kein Begriff sein sollte, lohnt sich ein Blick in den Onlineshop, denn das Sortiment der australischen Marke ist nicht nur schön anzusehen, sondern auch für einen sehr fairen Preis zu erstehen.

Vielen Dank an Maxwell & Williams, die uns eine Auswahl ihres Geschirrs zur Verfügung gestellt haben. Unsere Meinung bleibt davon natürlich unberührt.

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Begeistert ihr euch auch manchmal für Ideen, die ihr später dann bereut? Mir geht es gerade so mit einem Aufsatz, den ich vor fast einem Jahr versprochen habe zu schreiben und der dann schön im Gedächtnis nach ganz weit hinten gerutscht ist. War ja noch so lange hin. Jetzt sind es noch knapp vier Wochen bis zur Abgabe und außer der groben Recherche ist noch nicht viel getan. Die nächsten Wochen werde ich wohl täglich meine Nase tief in schlaue Bücher stecken und mir eloquente Dinge zur spanischen Erinnerungskultur aus den Fingern saugen. Abends bleibt dann hoffentlich immer noch genügend Zeit, um beim Schnippeln, Köcheln und Rühren in der Küche zu entspannen und anschließend bei leckerem Essen abschalten zu können.

Salat mit Belugalinsen, Ofenkürbis, Schafskäse und Orangendressing-2

Wie zum Beispiel bei diesem himmlischen Salat, der sich schon nach zweimaliger Zubereitung auf unserer persönlichen Lieblingssalateliste nach ganz oben katapultiert hat. Netterweise ist er auch noch vegetarisch und wahrscheinlich der perfekte Salat, um Fleischliebhaber vergessen zu lassen, dass sie sich eben noch ein Steak zum Abendessen gewünscht hatten. Wen diese deftige Mischung aus würzigen Hülsenfrüchten, süßlichem Kürbis, cremigem Schafskäse und knackigen Nüssen nicht satt und glücklich zurücksinken lässt, dem ist wohl nicht mehr zu helfen. Wir werden uns jedenfalls beeilen, denn eigentlich ist die Kürbiszeit ja schon wieder vorbei und wir müssen den Salat definitiv noch einmal machen, bevor es zu spät ist!

Die Inspiration zu diesem Salat haben wir uns aus dem sehr zu empfehlenden (und wie für uns gemachten) Buch “Tofu küsst Steak” geholt und das Rezept nach unseren Vorlieben abgewandelt.

Salat mit Belugalinsen, Ofenkürbis, Schafskäse und Orangendressing-3

Salat mit Belugalinsen, Ofenkürbis, Schafskäse und Orangendressing (für 2 Personen als Hauptspeise):

150 g Belugalinsen
1 kleiner Hokkaidokürbis
1 EL gehackter Rosmarin
Salz, Pfeffer
¼ TL Chiliflocken
3 EL Olivenöl
100 g Salat (z.B. Feldsalat und Rucola gemischt)
100 g Schafskäse
40 g Walnüsse
2 Schalotten
3 EL Apfelessig
1 EL Honig
Salz, Pfeffer

Für das Dressing
5 EL frisch gepresster Orangensaft
2 EL Balsamicoessig
4 EL starke Gemüsebrühe
1 TL Senf
1 EL Honig
3 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

1. Den Ofen auf 220°C vorheizen. Die Linsen mit 300 ml Wasser in einen Topf geben und 25 Min. bei schwacher Hitze gar köcheln lassen.

2. Den Kürbis waschen, den Strunk entfernen und vierteln. Mit einem Löffel das Kerngehäuse entfernen. Die Viertel in jeweils vier Scheiben schneiden und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Mit Rosmarin, Salz, Pfeffer und Chiliflocken bestreuen und anschließend mit 2 EL Olivenöl bestreichen. Für 20 Min. im oberen Drittel des Ofens backen, bis die Spitzen der Kürbisspalten kross sind.

3. Währenddessen den Salat waschen, trocken schleudern und auf zwei großen Tellern verteilen. Schafskäse in Würfel schneiden und die Walnüsse grob hacken.

4. Für das Dressing Orangensaft, Balsamico, Gemüsebrühe, Senf und Honig gut vermischen, dann das Olivenöl unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

5. Die Schalotten schälen und fein würfeln. Apfelessig mit Honig verrühren. Wenn die Linsen gar sind, abgießen, den Topf kurz auswischen und 1 EL Olivenöl darin erhitzen. Die Schalottenwürfel darin glasig dünsten, dann die gekochten Linsen hinzufügen und alles mit der Essig-Honig-Mischung ablöschen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und warm halten. Die Walnusskerne in einer Pfanne ohne Öl anrösten, bis sie zu duften beginnen.

6. Zum Servieren die Kürbisspalten auf dem Salat verteilen, das Dressing darüber träufeln, die Linsen zwischen den Kürbisspalten verteilen und alles mit Schafskäse und Walnüssen garnieren.

Salat mit Belugalinsen, Ofenkürbis, Schafskäse und Orangendressing-1

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Avocado_Mango_Mozarella_Salat-4Nur noch wenige Tage bis zur Sommerpause und dann habe ich erst einmal fast drei Wochen Urlaub. So sehr ich meinen Job auch mag, die letzten Wochen waren sehr kräftezehrend und ich freue mich wahnsinnig aufs Nichtstun. Und darauf, die bayrischen Seen durchzuplanschen, ins Kino zu gehen, Konzerte zu besuchen, gemeinsam mit Frau Wu nach Südtirol zu fahren (habt ihr tolle Tipps für Meran und Umgebung???), um dort ihren Geburtstag zu feiern, und vor allem ein paar Rezepte aus Heston at Home nachzukochen, das seit meinem Geburtstag meine Bettlektüre ist. Bis dahin läuft der Herd noch etwas auf Sparflamme und wir beschränken uns auf einfache, schnelle Sommergerichte, wie diesen hammermäßigen Salat, den wir bei Christian Rach entdeckt haben. Jetzt, wo gerade überall reife Avocados zu bekommen sind, ist genau der richtige Moment dafür. Und glaubt uns, er schmeckt noch viel besser, als er aussieht. Wir haben die Zutaten bereits nachgekauft und am Wochenende folgt der zweite Durchgang.

Avocado_Mango_Mozarella_Salat-3

Avocado-Mango-Mozzarella-Salat (für 2 Personen als Hauptspeise oder für 4 Personen als Vorspeise):

100 ml Orangensaft
evtl. etwas rote Chilischote in feinen Ringen oder Chilipulver
3 EL gutes Olivenöl
1 EL Honig (vorzugsweise Akazienhonig)
125 g Büffelmozzarella
1 große reife Mango
½ Bund Rucola
30 g Pinienkerne
Saft von 1 Limette
1 reife Avocado
Salz
Pfeffer

1. Den Orangensaft in einen Topf geben und auf die Hälfte einkochen lassen. Die Reduktion in einer Schüssel mit Salz, Pfeffer, Chili, Olivenöl und Honig zu einer Vinaigrette verrühren.

2. Während der Saft köchelt, den Mozzarella in 1 cm große Würfel schneiden. Die Mango schälen, das Fruchtfleisch vom Kern schneiden und ebenso würfeln. Den Rucola gründlich waschen und trocken schleudern. Die Pinienkerne in einer Pfanne anrösten und beiseitestellen. Die Limette auspressen.

3. Die Avocado schälen, halbieren und den Kern entfernen. Das Fruchtfleisch ebenfalls in 1 cm große Würfel schneiden und sofort mit dem Limettensaft beträufeln, da es sich sonst braun verfärbt. Avocado mit Salz und Pfeffer würzen.

4. Zum Anrichten einen Dessertring (8-10 cm Durchmesser) auf einen Teller setzen und zuerst eine Lage Avocado einfüllen. Darauf nacheinander Mozzarella- und Mangowürfel geben. Insgesamt etwas mehr Mango als Mozzarella und Avocado verwenden. Die Masse mit einem Löffel festdrücken und mit etwas Orangenvinaigrette beträufeln. Den Metallring abziehen und 1-3 weitere Teller auf diese Weise vorbereiten. Nun den Rucola mit der restlichen Vinaigrette in einer Schüssel anmachen und auf den Türmchen verteilen. Mit Pinienkernen bestreuen und sofort servieren.

Wer den Salat als Hauptspeise genießen möchte, kann auch alles auf einer großen Platte anrichten. Dazu passt frisches Baguette oder Foccacia.

Avocado_Mango_Mozarella_Salat-5Außerdem haben wir natürlich noch die Gewinnerin unseres letzten Gewinnspiels zu verkünden. Wir haben aus der Vielzahl an TeilnehmerInnen mithilfe von random.org eine Gewinnerin ausgelost.

Über ein tolles Ti-Paket darf sich freuen:

Claudia von Giftmischerin86

Herzlichen Glückwunsch, liebe Claudia! Bitte schicke uns doch deine Adresse, damit du das Paket so schnell wie möglich in deinen Händen halten kannst. Allen anderen herzlichen Dank fürs Teilnehmen!

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Avocado-Tomaten-Salat_mit_Babypaprika-1

Ich muss zugeben, dass mir zur Zeit etwas die Motivation zum Bloggen fehlt. Das hat nichts damit zu tun, dass es mir auf einmal keinen Spaß mehr machen würde oder mir die Ideen ausgingen, sondern vielmehr damit, dass ich momentan lieber abends auf dem Balkon oder in den Restaurants der Stadt einen Gin Tonic schlürfend das schöne Wetter genieße. Daher spare ich mir auch heute die vielen Worte und zeige euch nur ganz fix einen Sonntagsquickie, der so lecker ist, dass wir ihn in dieser Woche schon zweimal gegessen haben (wer uns auf Twitter oder Instagram folgt, hat das bestimmt schon mitbekommen): ein schneller Avocado-Tomaten-Salat mit Babypaprika. Knackig, leicht, erfrischend und in Nullkommanichts fertig – damit passt er natürlich auch perfekt zu den sommerlichen Temperaturen.

Avocado-Tomaten-Salat_mit_Babypaprika-2

Avocado-Tomaten-Salat mit Babypaprika (für 2 Personen als Hauptspeise oder für 4 Personen als Vorspeise):

6-8 große Tomaten
2 reife Avocados
6 Babypaprika
Saft von einer Limette
5-6 EL Olivenöl
½ Bund glatte Petersilie
Meersalz, Pfeffer

1. Tomaten waschen, vom Strunk entfernen und in Scheiben schneiden. Auf vier Tellern anrichten. Avocados halbieren, den Kern auslösen und in dünne Spalten schneiden. Auf den Tomaten anrichten und sofort mit Limettensaft beträufeln. Die Babypaprika waschen und in dünne Ringe schneiden.

2. Den Salat mit Olivenöl beträufeln und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kurz durchziehen lassen. Die Petersilie in der Zwischenzeit waschen, trocken schütteln, die Blätter abzupfen und über den Salat streuen.

Avocado-Tomaten-Salat_mit_Babypaprika-3

Geht schnell, oder? Total simpel, aber sehr effektiv! Das Rezept stammt übrigens aus der Zeitschrift “So is(s)t Italien”, ich habe es nur leicht abgeändert. Falls ihr die Zeitschrift noch nicht kennt, solltet ihr unbedingt mal reinschauen. Entdeckt habe ich sie im letzten Jahr auf der Eat & Style (mir sagte sie vorher gar nichts) und seitdem sind wir beide große Fans – abwechslungsreiche italienische Rezeptideen und toll inszenierte Foodfotos. Falls ihr noch etwas Lesestoff für den Balkon brauchen solltet …

Apropos Balkon und sommerliche Temperaturen – bis Mittwoch könnt ihr hier übrigens noch die volle Dröhnung Erfrischung gewinnen!

Avocado-Tomaten-Salat_mit_Babypaprika-4

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Seit gestern dringen plötzlich neben Rasenmähergeräuschen auch Grilldüfte durch die weit geöffneten Fenster in unsere Wohnung. Das ist zum einen schön, da die dazugehörigen sommerlichen Temperaturen mehr als überfällig waren, zum anderen aber stimmt uns das auch ein klein wenig traurig, da wir so jedes Mal aufs Neue vor Augen bzw. unter die Nase gehalten bekommen, dass wir weder einen Rasen besitzen, der gemäht werden könnte, noch einen Garten, der zu ausschweifende Grillabenden einladen würde. Immerhin dürfen wir einen Balkon unser Eigen nennen, und darauf gegrillt haben wir auch schon. Einmal. Mit jeder Menge Rauch und einer Wohnung, die (gefühlt) auch noch zwei Wochen später danach gerochen hat. Eine Wiederholung ist so bald also nicht in Aussicht.

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Das heißt aber noch lange nicht, dass wir uns deswegen jeglichem Grillgut entsagen. Die (vegetarischen) Würstchen und Gemüsespieße fühlen sich auch in unserer Grillpfanne ganz wohl, und zum draußen Essen eignet sich unser Balkon dann doch allemal. Fast noch toller als das, was auf dem Grill landet, finde ich ja meistens die Speisen drumherum. Leckere Dips, selbst gebackenes Brot und vor allem frische Salate. Einer, der sich für laue (Grill-)Sommernächte geradezu aufdrängt, ist diese deutsch-italienische Variante eines Kartoffelsalats. Dafür werden große Mengen Gemüse mit viel Öl und frischen Kräutern im Ofen geschmort, bevor es dann in der Schüssel zum Showdown mit Vanilletomaten und Kartoffelstückchen kommt.

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Antipasti-Kartoffelsalat mit Vanilletomaten (für 3 bis 4 Personen):

1 kg Kartoffeln
250 g Minipaprika
1 kleine Zucchini
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Ein paar Zweige frischen Rosmarin
250 g Kirschtomaten
5-8 EL Ingwer-Zitronen-Olivenöl (z.B. von Oliviers & Co.)
1 TL brauner Zucker
Frisches Vanillemark oder ein paar Umdrehungen aus der Dr. Oetker Vanille-Mühle
1 Handvoll Basilikum
2 Handvoll Rucola
½ Kugel Mozzarella
5-7 EL Joghurt
3-4 EL Balsamico-Feigen-Condiment
Meersalz, Pfeffer

1. Die Kartoffeln waschen und in leicht gesalzenem Wasser gar kochen. Abgießen, unter kalten Wasser abschrecken und ausdampfen lassen. Schälen und in Scheiben schneiden. Natürlich kann man auch kleine Frühkartoffeln verwenden. In diesem Fall die Knollen einfach vor dem Garen halbieren und mit der Schale verwenden.

2. Den Ofen auf 220°C vorheizen. Paprika waschen, entkernen und in große Stücke schneiden. Zwiebel schälen und in halbe Ringe schneiden. Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Zucchini waschen und ebenfalls in Scheiben schneiden. Das Gemüse in eine Auflaufform geben, mit Salz, Pfeffer und einer Prise braunem Zucker würzen und mit 4-5 EL Ingwer-Zitronen-Olivenöl beträufeln. Alles mit ein paar Zweigen frischen Rosmarin vermischen und für ca. 40 Min. in den Ofen stellen.

3. Die Tomaten waschen und halbieren. Mit der Schnittfläche nach oben in eine Auflaufform legen, mit etwas Salz, Pfeffer und braunem Zucker bestreuen. Etwas Vanille darüber geben und mit dem restlichen Ingwer-Zitronen-Olivenöl beträufeln. Im Ofen ca. 30 Min. bei 220°C schmoren lassen.

4. Wenn man die Tomaten aus dem Ofen geholt hat, den Grill des Backofens anstellen und das Gemüse noch einmal direkt unter den Grill stellen. Solange im Ofen lassen, bis das Gemüse leicht angeröstet ist und ein paar leckere Röstaromen entstanden sind.

5. Den Basilikum waschen, trocken schütteln und grob hacken. Den Rucola waschen und trocknen, den Mozarella fein würfeln. Für das Dressing den Joghurt mit dem Balsamico-Feigen-Condiment, Salz und Pfeffer verrühren. In einer großen Schüssel oder auf einer großen Platte die Kartoffeln mit Gemüse, Käse, Rucola, Basilikum und Dressing vermischen, nochmals abschmecken und 15 Min. ziehen lassen.

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Na, habt ihr jetzt auch mehr Lust auf die Beilage als auf (Soja-)Steak & Co. bekommen? Ach was, macht am besten gleich eine riesige Schüssel davon und lasst das Grillgut einfach weg. Als schnöde Beilage ist dieser sommerliche Kartoffelsalat ohnehin fast zu schade.

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Wow, wir sind geplättet! Geplättet von eurer regen Teilnahme an unserer “Home Made. Sommer”-Verlosung. Vielen Dank, dass ihr so fleißig kommentiert, Einblicke in euren Bücherschrank gewährt und so viele Lesetipps hinterlassen habt! Eine Gewinnerin gibt es natürlich auch – wer die Glückliche ist, die sich bald den Sommer in die Küche holen darf, erfahrt ihr am Ende des Posts. Für alle anderen haben wir ein kleines, aber ungeheuer leckeres Trostpflaster, das natürlich auch aus Yvette van Bovens neuem Buch stammt.

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Schon beim ersten Durchblättern sprang mir der Fenchel-Sellerie-Salat mit Datteln und Walnüssen förmlich ins Auge. Ehrlich gesagt habe ich Fenchel erst vor Kurzem für mich entdeckt und bin seitdem ganz verliebt in die grün-weiße Knolle. Die ersten Fenchel-Kochversuche musste ich noch alleine aufessen, denn Steffen war der festen Überzeugung, dass Fenchel das Gewächs des Teufels sei, so tief saß offensichtlich sein Kindheitstrauma. Da ich meine Freude über das neue Lieblingsgemüse immer und immer wieder in nicht enden wollenden Begeisterungsstürmen zum Ausdruck brachte, verfiel Steffen irgendwann jedoch seiner eigenen Neugier und schließlich auch dem Fenchel. Ha! Mission erfüllt! Jetzt befinden sich also zwei Fencheljünger im Hause feed me up, immer auf der Suche nach neuen Einsatzmöglichkeiten für die Knolle. Da kam Frau van Bovens Salat gerade recht, und was schon im Buch so gut klang, entpuppte sich zubereitet als einer der besten Salate, die ich jemals probiert habe.

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Fenchel-Sellerie-Salat mit Datteln und Walnüssen (für zwei Hungrige als Hauptspeise oder für vier Personen als Vorspeise):

3 Stangen Staudensellerie
1 Fenchelknolle
Saft von ½ Limette oder Zitrone
3 EL Kürbiskerne
75 g Walnüsse
100 g Parmesan
15 entsteinte Datteln
1 Handvoll Petersilie

Für das Dressing:
2 EL Olivenöl
2 EL Walnussöl
Saft von ½ Limette oder Zitrone
Salz, Pfeffer

1. Die Kürbiskerne und die Walnüsse in einer Pfanne ohne Öl kurz anrösten und zur Seite stellen.

2. Das Gemüse waschen. Den Staudensellerie schräg in feine Stücke schneiden. Die Fenchelknolle halbieren und in sehr dünne Scheiben schneiden. Beides in einer Salatschüssel mit dem Limetten- oder Zitronensaft vermischen.

3. Die Datteln der Länge nach vierteln, den Käse stiften oder grob reiben und die Petersilie grob hacken. Alle Zutaten vermengen.

4. Für das Dressing den Limetten- oder Zitronensaft mit Oliven- und Walnussöl vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Soße mit dem Salat vermischen, noch einmal abschmecken und sofort servieren.

Hinweis: Wenn euch das Dressing zu sauer ist, könnt ihr einfach etwas Honig daruntermischen. Zum Pimpen des Salats eignet sich außerdem ein süßer Apfel, der in dünne Spalten geschnitten unter das Gemüse gemischt wird.

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Wir sind mittlerweile süchtig nach diesem Salat! Ganze dreimal kam er in der letzten Woche auf den Tisch (etwas eintönig, ich weiß, aber er ist eben einfach so unglaublich lecker!) – wenn ihr ihn probiert, werdet ihr es sicher nachvollziehen können. Wie steht ihr denn zu Fenchel? Tolle Knolle oder eher Gewächs aus der Hölle?

Und nun gibt’s endlich Geschenke! Ein Exemplar von Yvette van Bovens “Home Made. Sommer”, das uns der DuMont Verlag für euch zur Verfügung gestellt hat, geht an …. Trommelwirbel ….

Sara von Love Nonpareille

Herzlichen Glückwunsch, liebe Sara! Wir hoffen, dass dir das Buch genauso viel Freude bereiten wird wie uns! Bitte melde dich doch bei uns per E-Mail und teile uns deine Adresse mit, damit sich das Buch schon bald auf den Weg zu dir machen kann. Allen anderen noch einmal herzlichen Dank fürs Mitmachen!

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Melonen-Ingwer-Salat? Mit Minzjoghurt?? Das klingt doch nach Balkon, Sonne und Bikini! Stimmt, das tut es und es schmeckt auch genauso! Passend zu den milden, ja fast schon sommerlichen Temperaturen der letzten Woche (die leider schwups so schnell wieder verschwanden wie sie gekommen waren), habe ich den Sommer in unsere Küche geholt. Dazu bewogen hat mich ein Fläschchen Leinöl, das unbedingt probiert werden wollte. Ich muss gestehen, dass ich bis vor Kurzem noch keinerlei Erfahrung mit Leinöl gesammelt hatte und auch in unserem zugegebenermaßen seeehr umfangreichen Ölvorrat weit und breit kein Leinöl zu finden war. Ich wusste auch nicht besonders viel über das Öl, nur dass es wahnsinnig gesund sei und in zu Hohen Dosen angeblich nach Motoröl schmecken sollte. Hm, letztere Information macht einem das Öl auch nicht unbedingt schmackhafter, aber interessiert war ich dennoch. Als wir kürzlich von MeineÖle, einem Online-Shop für hochwertige Bio-Speiseöle aus naturbelassener Herstellung, das Angebot erhielten, ein Öl aus ihrem Sortiment zu testen, war das also die perfekte Möglichkeit, dem Leinölmythos mal etwas genauer auf den Grund zu gehen (oje, das klingt ja wie Galileo Mystery …).

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Vor der ersten Testrunde wurde sich also schnell noch ein bisschen schlau gemacht, wieso das Leinöl eigentlich als sooo gesund und besonders gilt. Ein paar Klicks und etwas Geblätter schafften erste Klarheit: Das aus Leinsamen gewonnene Öl besitzt einen hohen Gehalt an mehrfach ungesättigten und Omega-3-Fettsäuren und zählt somit zu den “guten” Fetten. Dem Leinöl wird vor allem eine gesundheitsfördernde Wirkung auf Stoffwechsel, Herz und Kreislauf nachgesagt, es soll einen positiven Effekt auf die Psyche haben und zur allgemeinen Stärkung des Immunsystems beitragen. Soso, ein echter Alleskönner also. Aber ob das auch schmeckt?

Ein Löffel des dunkelgelben Öls nährte zunächst meine Zweifel. Pur schmeckt das Öl nussig-herb, allerdings mit einem leicht bitteren Beigeschmack, was den Vergleich mit Motoröl nachvollziehbar erscheinen lässt. Bei kühler und dunkler Lagerung und angesichts der Frische des Öls (denn laut MeineÖle wird das Leinöl stets ein bis zwei Tage vor der Lieferung frisch gepresst) dürfte das eigentlich nicht der Fall sein. Hm. Nach Verarbeitung des Öls verflogen meine Zweifel jedoch, denn vom bitteren Beigeschmack war nichts mehr zu spüren. Die leicht herbe, nussige Note bleibt jedoch erhalten und verleiht somit einem Gericht einen ganz eigenen Geschmack. Dieser kommt vor allem in Salaten, im Quark, Joghurt oder Müsli prima zur Geltung, denn das Leinöl eignet sich hauptsächlich zur Verarbeitung von kalten Speisen (Erhitzen oder Anbraten mag das Leinöl dagegen gar nicht).

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Wichtig scheint außerdem die Art und Weise, wie das Öl verarbeitet wird. So soll das Öl sich am besten entfalten können, wenn es nicht bloß untergerührt oder darüber geschüttet, sondern mit einem Pürierstab untergemixt wird. Oho, wieder was gelernt. Und wenn wir schon dabei sind, so heiße Tipps rauszuhauen, gibt’s noch eine Empfehlung on top: Im Quark fühlt sich das Leinöl am wohlsten! Gerade in dieser Kombination kann der Körper das Leinöl am effektivsten aufnehmen und verwerten.

Ein passendes Rezept, in dem das Öl wirklich gut zur Geltung kommt, habe ich hier gefunden und es leicht abgewandelt. Und auch wenn ich kein großer Schuhbeck-Fan bin, muss ich gestehen, dass der Melonen-Ingwer-Salat mit Minzjoghurt wirklich lecker ist. Also unbedingt schon mal vormerken für das nächste Temperaturhoch!

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Melonen-Ingwer-Salat mit Minzjoghurt (für 2 Personen):

200 g Naturjoghurt
2 TL Honig
1 TL abgeriebene Schale einer Bio-Limette
3 TL Limettensaft
1 gute Handvoll Minzblätter + 2 Minzspitzen
2½ EL Leinöl
½ Melone nach Wahl (ich habe eine Honigmelone verwendet)
½ TL fein geriebener Ingwer

1. Für den Minzjoghurt die Hälfte der Minzblätter fein hacken. Den Joghurt mit Honig anrühren, den Limettenabrieb, 2 TL Limettensaft, die gehackte Minze und 2 EL Leinöl unterrühren.

2. Für den Melonansalat die Melone entkernen und in kleine Stücke schneiden. Eine Handvoll Melonenstücke zusammen mit dem geriebenen Ingwer, dem restlichen Limettensaft und dem Leinöl in einen hohen Becher geben und mit dem Pürierstab fein pürieren. Das Püree über die Melonenstücke geben, die restlichen Minzblätter hineingeben und miteinander vermischen.

3. Den Melonensalat in zwei Schälchen geben, den Minzjoghurt darauf verteilen und mit den Minzspitzen garnieren.

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Bei uns wird es die nächsten Tage und Wochen wohl öfter mal ein Leinöl-Gericht geben, da das angebrochene Öl relativ zügig aufgebraucht werden sollte. Da das Öl schnell ranzig wird, sollte man die geöffnete Flasche im Kühlschrank aufbewahren. Dort hält es sich etwa einen Monat.

Erhältlich ist das Bio-Leinöl zum Preis von 8,95€/250ml bei MeineÖle. Wenn ihr die Bio-Öle, die übrigens in sehr hübschen Fläschchen daherkommen, auch mal selbst probieren möchtet, bekommt ihr bis Ende Mai mit dem Rabattcode MEINEÖLE13 15% Rabatt auf eure Bestellung.

Habt ihr auch schon Erfahrung mit Leinöl gemacht und vielleicht ein tolles Rezept für uns parat?

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Vielen Dank an MeineÖle, die uns das Leinöl zur Verfügung gestellt haben; die wiedergegebene Meinung ist natürlich wie immer unsere eigene.

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Um auf dem hartumkämpften Lebensmittelmarkt zu bestehen, muss man sich – gerade als junges Unternehmen – ganz schön was ausdenken. Der Trend geht zwar zu lokal produzierten Produkten, am besten noch mit dem halben Acker an der Wurzel, aber es hat ja nicht jeder einen Bauernhof geerbt. Die Berliner von Spice for Life haben deswegen beschlossen, Obst zu Pulver zu verarbeiten. Fruchtpulver nennt sich das dann, kommt in stylischen, quadratischen Päckchen daher und soll uns auch im Winter mit dem Geschmack von Himbeeren, Maracujas oder Mangos versorgen. Die Früchte werden dazu gefriergetrocknet, vom lästigen Wasser befreit und dann fein gemahlen. Herauskommt laut Waschzettel ein “Maximum” an “natürlichem Geschmack”.

Das macht natürlich neugierig, denn wer möchte nicht auch im Dezember Himbeergeschmack in seine Gerichte integrieren? Entdeckt haben wir das Bio-Fruchtpulver auf der eat&style – dort hat uns auch der nette junge Herr von Spice for Life drei Packungen des brandneuen, magischen Pülverchen zur Verfügung gestellt (nochmals vielen Dank!!). Eine haben wir für einen ausführlichen Test genutzt, die beiden anderen geben wir im Rahmen unseres Bloggeburtstags an euch weiter! Mit ein wenig Glück könnt ihr also auch bald in der Küche stehen und euer Leben etwas fruchtiger gestalten.

Ausprobiert haben wir das Himbeerpulver in verschiedenen Variationen: In Form eines Salatdressings, als Vanille-Himbeer-Waffeln und in einem Smoothie. Ganz schön viel Aufregung für so ein junges Ding, aber wir wollten euch ja ausführlich über die Verwendungsmöglichkeiten informieren.

Winterlicher Salat mit Maronen und Himbeerdressing (für zwei Personen):

1 Packung Feldsalat
10 Maronen
eine Handvoll Pilze
3 Frühlingszwiebeln

Für das Dressing:
6 EL Walnussöl
2 EL Weißweinessig
1 TL Senf
2 TL Honig (oder 1 TL brauner Zucker)
3 EL Joghurt
2 TL Himbeerpulver + 1 TL zum Bestreuen
Salz, Pfeffer

1. Den Ofen auf 200°C vorheizen. Den Salat waschen, die Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden, die Pilze säubern und vierteln. Die Maronen kreuzförmig einschneiden und im Ofen ca. 20 Min. garen.

2. Für das Dressing alle Zutaten in einer Schüssel vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

3. Die Maronen aus dem Ofen holen, kurz abkühlen lassen, danach schälen und grob hacken. Die Pilze in einer Pfanne kurz anbraten und salzen und pfeffern. Den Salat auf zwei Tellern verteilen. Pilze, Zwiebeln und Maronen darauf anrichten und das Dressing darüber geben. Mit dem restlichen Himbeerpulver bestreuen und servieren.

Vanille-Himbeer-Waffeln mit Himbeer-Mascarpone-Topping (für 10 Waffeln ⌀ 18 cm):

150 g weiche Butter
80 g Zucker
1 TL Vanillearoma
3 Eier
200 g Mehl
½ TL Backpulver
250 ml Milch
3 TL Himbeerpulver

100 g Mascarpone
2-3 EL Milch
1 Päckchen Vanillezucker
2 TL Himbeerpulver

1. Butter und Zucker in einer Schüssel schaumig schlagen. Eier einzeln unterrühren, Vanillearoma dazugeben.

2. Mehl, Backpulver und Himbeerpulver vermischen und abwechselnd mit der Milch einarbeiten. Den Teig danach etwa 20 Min. gehen lassen.

3. Mascarpone mit etwas Milch glatt rühren, Vanillezucker und Himbeerpulver einrühren.

4. Ein Waffeleisen vorheizen und mit Öl bestreichen. 3-4 EL Teig auf die Backfläche geben und goldgelb backen.

5. Die warmen Waffeln mit der Himbeermascarpone servieren.

Die Verarbeitung des Fruchtpulvers hat prima geklappt – gerade für den Salat war so ein Himbeer-Frische-Boost genau richtig. Beim Verbacken muss man allerdings schon eine ordentliche Menge des Pülverchens untermischen, damit der Geschmack gut durchkommt. Zu den Waffeln hat die leichte Himbeernote perfekt gepasst, sicherlich lassen sich auch Kekse, Glasuren und Frostings prima mit dem Pulver aufpimpen. Wir werden auf jeden Fall damit noch weiter in der Küche experimentieren!

Das Bio-Fruchtpulver könnt ihr online auf der Spice for Life-Website bestellen (bis Ende 2012 sogar versandkostenfrei!). Ein Päckchen mit 40 g gibt es zum Preis von 6,90 bzw. 7,90€.

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Auf unserer Facebook-Seite hatte ich letzte Woche schon ein Foto von diesem Salat gepostet. Eigentlich hatte ich ja nicht geplant, dazu einen eigenen Post zu schreiben, aber da er sooo lecker war, will ich ihn euch nicht vorenthalten. Fruchtig, scharf, salzig, knackig, süß – dieser Salat ist so viel auf einmal und auch noch schnell zubereitet. Da wir gerade 2 kg Sojaschnetzel von “Alles Vegetarisch” ins Haus geliefert bekommen haben, lag eine vegetarische Variante natürlich auf der Hand und ich sehe wirklich keinen Grund, stattdessen jemals wieder Huhn in meinen Salat zu packen. Das Rezept für die Soße stammt von Pinch of Yum (die übrigens im August unglaubliche 4102,16$ mit ihrem Blog verdient hat) und ich habe die Zusammensetzung ein wenig an meine eigenen Vorlieben angepasst.

So ist zum Beispiel unser dunkles Sesamöl sehr stark im Geschmack und würde die Soße zu sehr dominieren, wenn ich nicht noch zusätzlich ein neutrales Pflanzenöl genommen hätte. Bei der Wasabipaste habe ich mich auch etwas zurückgehalten, musste aber trotzdem ganz schön keuchen. Bei den Zutaten unten habe ich die Menge deswegen noch einmal ein wenig reduziert, wer es gerne schärfer mag, kann ja nachwürzen.

Fusion-Salat mit Sojaschnetzeln und süß-scharfer Soße (für 2 Personen):

Für die Sojaschnetzel:
100 g getrocknete Sojaschnetzel
Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer, Chilipulver für den Sud
Öl für die Pfanne

Für die Salatsoße:
125 ml Sweet Chili Soße
6 EL Honig
2 EL Sesamöl
3 EL Pflanzenöl
3 EL Weißweinessig
4 EL Limetten- oder Zitronensaft
1-2 TL Wasabipaste

Außerdem:
3 EL Sesamsamen
150 g kernlose Trauben
100 g Feta
1 Kopf/Packung Salat (z.B. Feldsalat)

1. In einem Topf 1 Liter Gemüsebrühe aufkochen, mit Salz, Pfeffer und Chilipulver würzen. Lieber etwas zu salzig werden lassen, die Sojaschnetzel sollen ja ordentlich Geschmack annehmen. Die getrockneten Schnetzel für 10-15 Min. köcheln lassen, bis sie den gewünschten Weichheitsgrad erreicht haben. Abgießen, gut ausdrücken und zur Seite stellen.

2. Für die Salatsoße alle Zutaten in einer Schüssel zusammenrühren und mit Salz, Pfeffer und Wasabipaste abschmecken.

3. Den Salat waschen, die Trauben halbieren und den Feta würfeln. Alles auf zwei großen Tellern anrichten.

4. In einer Pfanne die Sesamsamen leicht anrösten und zur Seite stellen.

5. In der gleichen Pfanne die gekochten Sojaschnetzel in Öl bei hoher Hitze von allen Seiten knusprig anbraten. Herausnehmen und mit der Soße vermischen. Einen Moment lang ziehen lassen und dann auf die beiden Teller aufteilen. Die übrige Soße über den Salat träufeln. Mit den Sesamsamen bestreuen. Dazu passt frisches Baguette.

Europa meets Asien und dann auch noch vegetarisch!

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Gerade rechtzeitig zum Wochenende feiert der Sommer sein Comeback. Das trifft sich gut, denn hier haben sich mittlerweile einige Sommersalatrezepte angesammelt, die bisher vergeblich auf ihren Einsatz warteten. Den Anfang macht ein unkomplizierter Himbeer-Melonen-Salat mit Minz-Limetten-Quark. Erfrischend fruchtig passt er perfekt zu den spätsommerlichen Temperaturen. Entdeckt habe ich ihn in dem großartigen goldenen „Vegetarisch!“-Buch von GU, das ich nur immer wieder empfehlen kann.

Für 4 Portionen:

1 Cantaloup- oder Galiamelone
1 Schale Himbeeren (ca. 125 g)
2 Limetten
250 g Magerquark
50 ml Milch
50 g Zucker
einige Minzblätter

1. Für den Limettenquark die Schale der (Bio-)Limetten abreiben und den Saft auspressen. Die Minzblätter klein hacken. Die Limettenschale mit den Minzblättern und dem Zucker in einem Mörser zermahlen.

2. Das Fruchtfleisch der Melone in Würfel schneiden, mit 2 EL Limettensaft beträufeln und 1 EL des Limettenzuckers unterrühren. Die Himbeeren mit den Melonenstückchen vorsichtig vermischen.

3. Den Quark mit der Milch glatt rühren und mit dem restlichen Limettenzucker vermischen. Den Quark zusammen mit dem Obst servieren und in der Sonne genießen.

Bleibt nur zu hoffen, dass dies nicht der letzte Auftritt des Sommers war und auch die anderen frischen Salatrezepte bald ausprobiert werden können.

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