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Die Dezember-Box von Brandnooz erreichte uns kurz vor Weihnachten, sodass wir fast den vollständigen Inhalt über die Weihnachtstage mit zur Familie nahmen. Mentos und Kekse wurden während der langen Autofahrt geknabbert, die Mikrowelle der Schwiegermutter musste für das Popcorn herhalten und BBQ-Soße und Gurken sollten zum Raclette auf dem Esstisch landen. Die Januar-Box fiel dagegen recht übersichtlich aus und auch der Inhalt konnte nicht so recht überzeugen. Brandnooz Box Dezember 2013 Januar 2014-1 Und das war drin in der Dezember-Box: Goldmännchen Cocktail Tea “Kir Royal” (UVP 2,49€ / o.A.): Bis heute haben wir es nicht geschafft, den Tee zu probieren. Unser Teeregal quillt ohnehin schon über, sodass wir mit dem Trinken gar nicht hinterherkommen. Seeberger Mikrowellen-Popcorn “Salz-Pfeffer” (UVP 0,99€ / Launch November 2013): Da wir selbst keine Mikrowelle besitzen, kamen die Weihnachtstage und die Küche der Schwiegermutter wie gerufen. Allerdings starrten mich fast ausnahmslos angewiderte Gesichter an, als ich die Schüssel mit dem Salz-Pfeffer-Popcorn in die Runde hielt. Ich bin ja bei sowas eher schmerzbefreit und habe natürlich probiert. Grundsätzlich ist mir süßes Popcorn zwar lieber, aber als Abwechslung zwischen den Süßattacken während der Weihnachtstage kam das würzige Popcorn gar nicht so ungelegen. John West “Thunfischfilets in Sonnenblumenöl” (UVP 1,99€ / Launch März 2013): Die Firma John West setzt auf nachhaltige Fischerei und handgeangelten Thunfisch. Auf jeder Dose findet sich zudem ein Tracker, über den sich Herkunft, Fanggebiet und Boot online zurückverfolgen lassen. Für den Preis eine faire Sache; ob die Filets auch schmecken, muss der Mann demnächst herausfinden. Löwensenf “BBQ Sauce” (UVP 2,69€ / Launch März 2013): Die Soße wurde an Weihnachten den anderen Raclettesoßen zur Seite gestellt und fand bei einigen Mitessern großen Anklang. Mir persönlich ist sie allerdings zu rauchig, aber ich bin ohnehin kein großer Fan von BBQ-Soßen. Hengstenberg “Chili-Paprika-Gurken” (UVP 1,59€ / Launch September 2013): Unser Plan, die Chili-Paprika-Gurken an Weihnachten unter die anderen Raclettezutaten zu mogeln, wurde von allen Seiten sabotiert und so fuhren wir mit einem vollen Glas Gurken wieder zurück nach München, wo die Gürkchen in der Speisekammer noch immer auf ihren großen Auftritt warten. DeBeukelaer Glückskex “Weiße Schokolade” (UVP 1,49€ / Launch Dezember 2013): Die dunklen Kekse mit Weißer-Schoko-Milchcreme-Füllung haben uns gut durch den staugeplagten Vorweihnachtsverkehr begleitet. Ach ja, und lecker waren sie auch! Mentos “Erdbeer-Mix” (UVP 0,70€ / Launch Oktober 2013): Die Rolle mit den drei Erdbeergeschmacksrichtungen süß, “original” (was auch immer das bedeuten mag …) und “sauer” fungierte ebenfalls als Fahrtproviant. Von den sauren Mentos bitte mehr! Lacroix “Gänsefond” (UVP 2,99€ / o.A.):  Darüber freute sich der Mann, zum Einsatz kam der Fond bisher allerdings nicht. Die Januar-Box – das war drin: Milford “Cherry-Kick” (UVP 1,79€ / Launch Februar): Und noch eine Packung Tee … Der “Kick”, den der Tee verspricht, bezieht sich auf die Kombination aus Früchte- und Schwarztee. Na, mal sehen, ob’s auch wirklich kickt! Bonduelle “Dunkle Champignons in Scheiben” (UVP 1,99€ / Launch Dezember 2012): Och nöö, Dosenpilze, grmpf. Mehr ist dem eigentlich nicht hinzuzufügen. Old El Paso “Fajita Kit” (UVP 3,99€ / o.A): Tatsächlich fand das Kit schon gleich bei uns Verwendung, da ca. ⅔ der benötigten Zutaten für das ursprünglich geplante Abendessen beim Einkaufen einfach vergessen worden waren. Oops. Das Kit beinhaltet neben acht Weizentortillas auch eine Würzmischung und eine milde Salsa. Für ein schnelles Notfallabendessen schon ok, aber die Soßen kann man sich auch wirklich schnell und viel leckerer selbst machen! Uncle Ben’s Express Risotto “3 Käse” (UVP 2,29€ / Launch Januar 2013): Das landet mal wieder auf dem “Notfallstapel”, den der Mann fürs Mittagessen im Büro hortet. Farmer’s Snack Schokolata “Bitter-Sweet” (UVP 2,29€ / Launch Mai 2013): Offensichtlich sind diese Nuss-Schoko-Mischungen die neuen Halsbonbons der Brandnooz Box, denn schon zum dritten Mal innerhalb weniger Monate begrüßte uns eine solche Packung beim Öffnen der Box. Etwas mehr Abwechslung wäre schon schön, zumindest bietet diese Sorte neben Zartbitterschokolade und Mandeln auch Cranberries, Ananas- und Kokoswürfel sowie schwarze Johannisbeeren und Brombeeren umhüllt mit weißer Schokolade. Gar nicht mal so schlecht, die Mischung, nur auf die Zartbitterschoki hätte ich verzichten können. Go Splash “Lightning Red” (UVP 2,99€ / Launch November 2013): Was sich dahinter genau verbirgt, habe ich bis heute noch nicht verstanden. Irgendwas mit Energy, sugar free und Wasser aromatisieren. Ich habe ein bisschen Angst!

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Da es im letzten Monat keinen Einblick in die Brandnooz Box gab, kommt der Dezember gleich mit einer Doppelvorstellung daher. Mit der Oktober-Box wurde die Einführung des “Nooz-Magazins” lanciert, das ab sofort jeder Box beiliegt. Dabei handelt es sich um ein kleines Werbeblättchen, das – wie die Box – verstärkt Supermarktneuheiten aufgreift und vorstellt. Dazu gesellen sich einige Rezepte, Rätsel und Berichte über Foodtrends. Wenn jedoch Cake Pops im „Neuheiten-Magazin“ einer „Neuheiten-Box“ als großer neuer Foodtrend angepriesen werden, obwohl mittlerweile schon jeder zweite Supermarkt Fertigbackmischungen im Sortiment hat, erscheint das fast schon etwas lächerlich. Darüber hinaus sorgt ein aufgedruckter Preis von 1€ auf dem Magazin für leichte Verwirrung. Soll das reine Werbemagazin ernsthaft irgendwo zum Verkauf angeboten werden? Oder dem „Noozie“ nur vor Augen führen, welch hochwertiges Magazin er/sie da vorliegen hat?

Brandnooz Box Oktober November 2013-1

Anyway … das war drin in der Oktober-Box:

Afri Cola “sugarfree” (UVP 1,29€ / Launchtermin April): Die Light-Variante schmeckt etwas lascher und weniger süß als ihre Vollversion, ist geschmacklich aber trotzdem in Ordnung.

Schokolata “Soft & Sweet” (UVP 2,29€ / Launchtermin Mai): Eine leckere Mischung aus Cashewkernen, Mandeln, Cranberries und Vollmilchschokolade, die innerhalb einer DVD-Session weggeknabbert wurde. Nachkaufen würden wir so eine Mischung jedoch trotzdem nicht.

Chiefs Milk Shake “Raspberry Falls” (UVP 2,19€ / Launchtermin tba): Ein Milkshake aus der Schweiz nach amerikanischem Vorbild, allerdings ohne Zuckerzusatz – das verspricht zumindest die Packung. Der Shake ist ziemlich cremig und leicht fruchtig nach Himbeer schmeckend. Richtig toll schmeckt’s leider nicht und wird daher auch nicht nachgekauft. Dann lieber schnell selbst einen Milchshake mixen – diesen hier zum Beispiel.

Pulmoll “Mixed Berry mit Acai” (UVP 1,29€ / Launchtermin Juni): Nachdem mehrere Monate hintereinander Hals- oder Hustenbonbons in der Box waren, konnten wir eigentlich keine Bonbons mehr sehen. Die Acai-Mischung mit Stevia kam uns Erkältungsgeplagten diesmal jedoch mehr als gelegen. Fruchtig, lecker, passt.

Erasco Kleine Mahlzeit “Bauerntopf mit Rindfleisch” (UVP 1,99€ / Launchtermin Dezember 2012): Uaaah, das ist so gar nicht unser Ding. Ich bin dank des Rindfleisches ohnehin raus, Steffen wird’s als Notfallration mit zur Arbeit nehmen.

Müller’s Mühle “Beluga Linsen” (UVP 2,49€ / Launchtermin August): Unser Highlight der Oktober-Box! Wirklich lecker, vor allem in diesem Gericht!

Livio “Natives Olivenöl Extra aus griechischen Oliven” (UVP 4,49€ / Launchtermin Januar 2009): Livio gehört normalerweise zwar nicht in unser Standard-Olivenöl-Repertoire, aber Olivenöl kann man ja eh nie genug haben.

Thomy “Gratin Sauce für Lasagne” (UVP 1,39€ / Launchtermin Oktober): Vor solchen Soßen gruselt es uns eigentlich immer und wir kämen nie auf die Idee so etwas zu kaufen. Verwendung fand sie aber dennoch letzte Woche in unserer Reste-Gemüselasagne – vermischt mit den anderen Zutaten war die Soße sogar ganz ok.

November-Box – das war drin:

Kluth “Schoko Studentenfutter” (UVP 2,29€ / Launchtermin Oktober): Huch, gab’s das nicht schon in der letzten Box? Ach nee, die hießen anders – der Inhalt war aber fast identisch. Zweimal hintereinander eine Nuss-Schoko-Mischung in der Box zu finden, ist dann doch etwas langweilig.

Krüger “Coffeecano Typ Cappuccino” (UVP 2,99€ / Launchtermin November): Der Cappuccino wurde den Instant-Cappuccino-Junkies in unserer Familie geschenkt. Bislang gab’s keine Beschwerden, das Cappuccinopulver war daher wohl ok.

Maggi “So saftig garen Rahmlendchen mit Champignons und Schalotten” (UVP 0,99€ / Launchtermin Oktober): Och nöö, nicht schon wieder dieses Maggi-Zeugs – braucht kein Mensch, als Vegetarierin sowieso nicht! Die Packung wurde verschenkt, doch auch bei den Beschenkten hielt sich die Begeisterung in Grenzen.

Maya Mate (UVP 0,79€ / Launchtermin Juli): Lustige Verpackung, leckerer Inhalt. Der Mate-Tee aus der Dose ist ein ganz leckerer Kaffeeersatz, der gut gegen die Nachmittagsmüdigkeit hilft.

Schapfenmühle “Hafer Cookies” (UVP 1,69€ / Launchtermin Juni): Eine Fertigbackmischung für Kekse kam uns bislang, glaube ich, noch nie ins Haus. Wieso auch, wenn man im Handumdrehen selbst eine leckere Keksmischung zusammenrühren kann, wie z.B. White Chocolate Almond Cookies oder Zitronenkekse mit weißer Schokolade?

DeBeukelaer “Kex Schoko-Butterkeks Vollmilch” (UVP 1,29€ / Launchtermin Oktober): Diese Butterkekse mit Schokolade sind ein tolles Beispiel, wie die Lebensmittelindustrie Bedürfnisse schafft, die es vorher (bei uns zumindest) nicht gab: Kekse, denen an einem Ende der Schokoüberzug fehlt, damit man sich die Finger nicht verschmiert. Schon nicht unpraktisch und geschmeckt haben sie auch, aber ich glaube, die Welt wäre auch ohne diese “Innovation” gut klargekommen.

Funny-frisch “Kessel Chips Sweet Chili & Red Pepper” (UVP 1,99€ / Launchtermin Mai 2012): Für Chips sind wir ja meistens zu haben, aber diese hier waren irgendwie nichts Ganzes und nichts Halbes – ganz schön lasch für “scharfe” Chips, keine ordentliche Würze und irgendwie etwas pappig.

Lindt “Hello Dark Chocolate Cookie” (UVP 2,20€ / Launchtermin September): Yay, über diese Tafel haben wir uns wirklich gefreut, da sie einige der wenigen Hello-Sorten ist, die wir bislang nicht probiert haben. Aufgrund der Masse an Weihnachtsgebäck und der derzeitigen Schokoüberdosis muss sie allerdings noch etwas auf ihren Einsatz warten.

Crodino (UVP 5,99/8er-Pack): Hatten wir das nicht schon einmal? Nein, dann war das wohl ein anderer Bitter. Dieser hier besteht aus über 30 Kräutern und Fruchtextrakten und schmeckt leicht orangig. Besonders mit Weißwein gemischt sehr lecker!

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SodaStream Crystal Premium Weiß-3

Habt ihr schon mal in einer engen Fußgängerzone gewohnt, in die man mit dem Auto nur mit einer Sondergenehmigung fahren darf? Nicht mal nur kurz, um eben schwere Einkaufstüten oder Wasserkisten auszuladen? Nein? Wir schon. Dabei hatte es durchaus auch seine Vorteile, denn einen Schritt vor die Tür gesetzt, befand man sich sofort mitten im Geschehen, konnte sich nebenan ins Café setzen, mal eben mitten in der Nacht den Dönerhunger stillen oder einfach nur die Treppe runterfallen und schon landete man in der siffigsten besten Kneipe der Stadt (an dieser Stelle viele Grüße an das Marburger Deli!). Für uns bedeutete das aber auch, acht Jahre lang in wohldosierten Mengen einzukaufen, gerade mal so viel, dass man damit noch den Berg zur Wohnung hinaufkam, und vor allem den Verzicht auf Getränkekisten. Als uns dann zufällig ein SodaStream-Sprudler über den Weg lief, schien das als eine super Lösung für unsere geplagten Wasserschlepparme. Viele Jahre sprudelte das Gerät munter in unserer Küche, doch mit dem Umzug nach München und der eigenen Tiefgarage im Haus, die das Wasserkistenproblem endgültig löste, verschwand auch langsam der Wassersprudler. Nicht etwa, weil er altersschwach geworden wäre, sondern vielmehr, weil uns die Plastikflaschen (die man leider nicht einfach zum Säubern in die Spülmaschine stecken konnte) schon länger ein Dorn im Auge waren.

SodaStream Crystal Premium Weiß-1

Als uns kürzlich der neue SodaStream Crystal Premium Weiß zum Testen angeboten wurde, wurden wir hellhörig. Mit unserem Gerät an sich waren wir immer zufrieden gewesen und das neue Modell kommt moderner, futuristischer und sogar mit einer hübschen Glasflasche daher, die auch in der Spülmaschine überlebt. Hui, klingt prima! Also höchste Zeit dem SodaStream eine zweite Chance zu geben und ihn ausgiebig zu testen. Und das Beste ist: ihr könnt ihn auch testen! Denn SodaStream hat uns freundlicherweise ein super Paket zusammengestellt, das wir an euch verlosen dürfen! Was ihr neben dem SodaStream Crystal Premium noch gewinnen könnt und was ihr tun müsst, um dieses tolle Paket abzustauben, erfahrt ihr weiter unten. Vorab aber noch ein paar unserer Eindrücke zum SodaStream.

SodaStream Crystal Premium Weiß-4

Die neue Generation des Wassersprudlers kommt nicht nur optisch in ansprechenderem Look daher, auch das Handling hat sich gegenüber den Vorgängermodellen deutlich vereinfacht. Die Flasche muss nun nicht mehr in ein Gewinde eingeschraubt werden (was früher gerne mal für kleine Überschwemmungen sorgte, hatte man das nicht fest genug getan), sondern wird einfach in die Flaschenhalterung gestellt, diese wird geschlossen und schon kann losgesprudelt werden. Ein bis drei Mal auf den Sprudelknopf gedrückt, und schon ist für leicht bis stark kohlensäurehaltiges Wasser gesorgt. Ganz easy und individuell auf die bevorzugte Sprudelstärke abstimmbar. Mit leichtem Zischen lässt sich dann der Verschlussring (der sich anfangs nur mit etwas Kraft drehen lässt) öffnen und die Halterung samt Flasche kommt einem quasi automatisch und ganz futuristisch entgegengefahren. Das hat schon ein bisschen was von Star Trek, ist aber ein nettes Gadget, das bei der ersten Betätigung für ein paar “Ooohs” sorgt. Gewünscht hätten wir uns, dass sich die Flaschenhalterung zum Säubern abnehmen lässt, da dort ab und zu etwas Restwasser von oben hineintropft und sich so in der Halterung kleine Pfützen bilden. Den Vorteil der neuen Glasflasche können wir dagegen nicht genug hervorheben. Sie nimmt weder Geruch noch Geschmack an und lässt sich in der Spülmaschine reinigen. Mit einem Fassungsvermögen von 0,6 Liter ist sie zwar eher klein geraten, für ein bis zwei Personen reicht sie aber dennoch gut aus. Eine weitere Glasflasche werden wir uns für den Fall der Fälle trotzdem dazukaufen. Auch der Umweltaspekt ist nicht zu vernachlässigen. Ein CO2-Zylinder (der übrigens in zahlreichen Geschäften immer wieder gegen einen vollen getauscht werden kann) reicht für etwa 60 Liter gesprudeltes Wasser. Das heißt natürlich weniger PET-Flaschen, die produziert, gereinigt und transportiert werden müssen und weniger Plastikmüll. Dass man auf längere Zeit gesehen mit dem Wassersprudler etwas günstiger wegkommt als mit Wasserkisten, ist zudem ein netter Nebeneffekt.

Das Gewinnpaket:

SodaStream Crystal Premium Weiß-2

So, jetzt wollt ihr sicher wissen, was das Paket enthält, das ihr hier gewinnen könnt. Neben dem SodaStream Crystal Premium Weiß (inkl. einer Glaskaraffe und einem Kohlensäure-Zylinder) spendiert SodaStream die vier Cola-Sirups “Cola”, “Cola light”, “Cola+Orange” und “Cola+Orange ohne Zucker” (vielen Dank an dieser Stelle!).

Hö? Sirup? Davon war bisher gar nicht die Rede. Stimmt, wird aber sofort nachgeholt! Für diejenigen, denen Wasser auf Dauer zu langweilig ist, hält SodaStream eine Vielzahl an Sirups bereit, die aus dem gesprudelten Wasser schnell Fruchtschorlen, Limonaden, Energydrinks oder eben Cola machen. Der Vorteil dabei ist, dass man die jeweilige Sirupmenge seinen Vorlieben entsprechend dosieren kann, also mal mehr, mal weniger süß, fruchtig etc. Bis man seine persönliche Lieblingsmischung raus hat, dauert es zwar einen Moment, wir haben uns aber mittlerweile auf etwas weniger als eine halbe Kappe pro Glasflasche eingespielt, das passt bei den meisten Sorten für uns ganz gut. Obwohl wir unsere Getränke eigentlich gar nicht so süß mögen, haben die “normalen” Cola-Sorten bei uns besser abgeschnitten als ihre Light-Varianten. Am besten geschmeckt hat uns die Sorte “Cola+Orange”, auch wenn wir gestehen müssen, mit den Sirups wohl nicht die allerbesten Freunde zu werden und meist doch lieber zum Wasser greifen. Aber probiert es am besten selbst – wir sind gespannt, wie die Sirupsorten bei euch ankommen!

SodaStream Crystal Premium Weiß-5

Und so könnt ihr am Gewinnspiel teilnehmen:

Hinterlasst einfach bis Dienstag, 19.11.2013, 23:59 Uhr einen Kommentar unter diesem Beitrag. Wir freuen uns, wenn ihr uns auch auf Facebook ein „Like“ schenkt oder uns auf Twitter folgt – für die Teilnahme am Gewinnspiel ist das aber keine Voraussetzung.

Mitmachen kann jede/r (mit oder ohne Blog) mit einer Postanschrift in Deutschland. Bitte hinterlasst im entsprechenden Feld eure E-Mail-Adresse (die ist natürlich nur für uns sichtbar) und einen Namen, damit wir euch kontaktieren können, falls ihr gewonnen habt. Den oder die Gewinner/in werden wir über random.org auslosen und hier am 20.11.2013 verkünden. Mit der Teilnahme gebt ihr euer OK, dass wir Namen und Adresse im Falle des Gewinns an SodaStream weitergeben, damit sie euch das Paket schicken können. Die Daten werden natürlich nicht anderweitig genutzt. Der Rechtsweg ist selbstverständlich ausgeschlossen.

Wir wünschen euch viel Glück und freuen uns auf eure Kommentare!

Edit (20.11.2013): Wir haben eine glückliche Gewinnerin zu verkünden! Random.org hat Julia (ohne Blog) ausgelost, die folgenden Kommentar hinterlassen hat:

“Was für ein genialer Gewinn! Vor “Urzeiten” hatte ich auch das alte Soda-Stream-Modell, das aus fast den gleichen Gründen wie eures dann irgendwann aus der Küche verbannt wurde. Aber schon des Öfteren hab ich über eine Neuanschaffung nachgedacht – da wäre der Gewinn natürlich gerade sowas von Willkommen!!!
Liebe Grüße, Julia”

Herzlichen Glückwunsch, liebe Julia! Eine E-Mail-Benachrichtigung geht gleich noch an dich raus. Wir benötigen dann nur noch deine Adresse für den Versand des Gewinns! Allen anderen vielen lieben Dank fürs Mitmachen!

Vielen Dank an Blume PR und SodaStream, die uns ein Test- und Verlosungspaket zur Verfügung gestellt haben. Unsere Meinung bleibt davon natürlich unberührt.

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Kaiserschmarren mit Rosmarin und Birnen Kuhn Rikon Pfanne-1

Vor einigen Wochen ist eine neue Mitbewohnerin eingezogen. Sie kommt aus der Schweiz, steht auf Rosa und hilft gerne im Haushalt. Nein, wir haben nicht etwa ein Au-pair aufgenommen, sondern können eine brandneue Pfanne unser Eigen nennen. Als Frau Wu das Schmuckstück von Kuhn Rikon im Sommer in einem Küchenladen in Bozen entdeckt hatte, war es um sie geschehen. Dabei hat sie sich zunächst einmal sehr von den Äußerlichkeiten bezirzen lassen, denn offensichtlich war eine PINKE Pfanne genau das, was unserer Küche schon immer gefehlt hatte (so so, wusste ich bislang auch noch nicht …). Passenderweise hatte unsere bisherige Standardpfanne ihre besten Zeiten bereits hinter sich und Kuhn Rikon war so freundlich, uns eine Colori Cucina Ceramic Pfanne im gewünschten Pink zum Testen zur Verfügung zu stellen.

So haben wir in den letzten Wochen ausführlich gebraten, geröstet und geschmort und die Pfanne einem wahren Härtetest unterzogen. Das gute Stück ist zwar für den Gebrauch auf Induktionsherden optimiert, lässt sich aber auch auf allen anderen Herdarten inklusive Gas verwenden. Ofenfest bis 150° C ist sie auch, und sogar in die Spülmaschine könnte man sie packen. Das Gewicht liegt bei 28 cm Durchmesser etwas über einem Kilo, d.h. genug Gewicht, um nicht ständig wegzurutschen, aber gleichzeitig auch nicht so schwer, dass man Arme wie Schwarzenegger bräuchte.

Kaiserschmarren mit Rosmarin und Birnen Kuhn Rikon Pfanne-3

Eigentlich ist die Pfanne mit der weißen Keramikbeschichtung laut Hersteller in erster Linie für Fleisch und Fisch gedacht, muss sich bei uns aber zur Hauptsache mit vegetarischen Gerichten arrangieren und hat sich auch auf diesem Feld bestens bewährt (Risotto, Omelett oder Gemüse – hat alles 1A geklappt). Vor einigen Tagen habe ich die Pfanne auch noch einmal mit Fleisch getestet und Burger darin gebraten. Es landeten zwei Rindfleischpatties in der Pfanne und wieder gab es nichts zu beanstanden. Außen schön knusprig, innen saftig, da hat unsere bewährte Grillpfanne echte Konkurrenz bekommen! Im Anschluss zeigte sich auch noch einmal der letzte Pluspunkt der hübschen Eidgenossin: das Säubern geht quasi wie von selbst. Bei vielen Gelegenheiten reicht es schon aus, einmal gründlich mit einem feuchten Tuch durchzuwischen und auch Geschmäcker bleiben nicht haften (da war unsere bisherige Pfanne ein ganz anderes Kaliber …). Übrigens: Wer sich nicht mit der Idee einer pinken Pfanne anfreunden kann, der sollte hier mal stöbern, denn die Keramikpfanne gibt es in fünf schicken Farben. Da findet sich sicherlich auch ein passendes Exemplar für die eigene Küche …

Kaiserschmarren mit Rosmarin und Birnen Kuhn Rikon Pfanne-2

Gleichzeitig war der Pfannentest auch eine prima Gelegenheit, endlich mal wieder Kaiserschmarren zu machen, denn seit unserem Wien-Urlaub und den riesigen Kaiserschmarrenportionen, die im Café Central an uns vorbeigetragen wurden, lüstete es uns danach. Ein ganz “normaler” Kaiserschmarren sollte es jedoch nicht werden, denn wir hatten eine etwas ausgefallenere Variante mit Birnen und Rosmarin im Kopf. Hört sich komisch an? Mag sein, schmeckt aber hervorragend. Der Rosmarin verleiht dem luftigen Teig die gewisse Würze, während die angeschmorten und leicht karamellisierten Birnen für die Süße sorgen. Dann noch einen Klecks frischen Honig-Mandel-Joghurt darauf und der Sonntagmorgen/Montagabend/Dienstagmittag kann nicht mehr besser werden! Und die Pfanne? Die hat sich in der Königsdisziplin aller Pfannengerichte (ich liebe Pfannkuchen, Crêpes und Kaiserschmarren!) bestens geschlagen. Gleichmäßige Hitzeverteilung, kein Anhaften, perfekte Bräunung! Jetzt wird es in Zukunft wohl noch häufiger Pfannkuchen geben als ohnehin schon …

PS: Was Frau Wu noch zur Pfanne ergänzen wollte: SIE IST PINK!!!

Kaiserschmarren mit Rosmarin und Birnen Kuhn Rikon Pfanne-5

Birnen-Rosmarin-Kaiserschmarren mit Honig-Mandel-Joghurt (für 2 Personen):

1-2 Zweige Rosmarin
130 ml Milch
100 g Mehl
50 g Zucker
1 Prise Salz
4 Eier
1 große Birne
3 EL Butter
Puderzucker, nach Belieben

Für den Joghurt
1 kleine Handvoll Mandeln
150 g griechischer Joghurt
1 EL Honig

1. Rosmarin waschen und trocken schütteln, die Nadeln abzupfen und fein hacken. Milch, Mehl, Zucker, Rosmarin und Salz in einer Schüssel gründlich verrühren. Die Eier trennen und die Eigelbe mit der Mehl-Milch-Mischung verrühren.

2. Die Birne waschen, vom Kerngehäuse befreien und in etwa 1 cm große Stücke schneiden. In einer Pfanne 1 EL Butter erhitzen, die Birnenstücke dazugeben, mit etwas Puderzucker bestäuben und bei mittlerer Hitze 5-10 Min. weich schmoren lassen. Währenddessen das Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter den Teig heben.

3. Für den Joghurt die Mandeln grob hacken. Joghurt mit dem Honig verrühren, die Mandeln unterheben.

4. In einer großen Pfanne 1 EL Butter schmelzen lassen, dann den Teig 2 cm hoch einfüllen und mit der Hälfte der geschmorten Birnen belegen. Wenn die Oberseite leicht gestockt ist, mithilfe eines großen Tellers wenden und von der anderen Seite kurz bräunen. Dann den Teig z.B. mit zwei hölzernen Kochlöffeln in Stücke reißen, mit Puderzucker bestreuen und noch einmal in der Pfanne von allen Seiten anbräunen. Warm stellen und aus dem restlichen Teig eine weitere Portion Kaiserschmarren backen.

5. Vor dem Anrichten nach Belieben noch einmal mit etwas Puderzucker bestäuben und mit dem Honig-Mandel-Joghurt servieren.

Kaiserschmarren mit Rosmarin und Birnen Kuhn Rikon Pfanne-4

Vielen Dank an Kuhn Rikon, die uns die Pfanne zum Testen zur Verfügung gestellt haben. Unsere Meinung bleibt davon, wie immer, unberührt.

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Der/die eine oder andere hat es vielleicht schon mitbekommen – wir sind ein bisschen käseverrückt. Besser gesagt: ich bin käsewahnsinnig und habe Steffen mit der Zeit ganz schön damit infizieren können. Es gibt fast nichts Schöneres, als am Wochenende den Lieblingskäsestand auf dem Viktualienmarkt anzusteuern und sich mit Bergkäse und Feigensoße einzudecken! So ist es auch nicht verwunderlich, dass die erste Station bei unserem Südtirol-Ausflug im letzten Sommer eine Käserei war, die auf halber Strecke zwischen italienischer Grenze und Meran eine herrliche Auswahl an feinsten Käsesorten bietet. Dass wir uns dort ordentlich mit Käse eingedeckt haben, muss ich wohl nicht erwähnen.

Käse-TastyBox Oktober 2013-5

Als uns kürzlich eine Anfrage von TastyBox erreichte und man uns anbot, eine Box mit ausgewählten Käsesorten zu probieren, war unsere Begeisterung entsprechend groß. Aber bevor wir euch einen ausführlicheren Einblick in die Box gewähren, kurz noch ein paar Infos zu TastyBox für diejenigen, die das Konzept noch nicht kennen. Besucht man die Website des Münchner Unternehmens zum ersten Mal, fühlt man sich von der Fülle an Angeboten, die einem dort entgegenspringen, ein wenig erschlagen. Ein paar Klicks später wird das Konzept schon etwas klarer: Die Food-Scouts von TastyBox stöbern kulinarische Highlights aus kleinen Manufakturen auf, immer mit wachem Blick für hohe Qualität, nachhaltige Erzeugung, faire Bedingungen und überzeugenden Geschmack. Ihre Entdeckungen präsentieren sie dann in verschiedenen Spezialitäten-Boxen; so gibt es neben der Käse-Box z.B. auch spezielle Zusammenstellungen für Wein-, Bier-, Schokoladen-, Kartoffel- oder Fleischliebhaber. Wer auf den Kochbox-Trend aufspringen möchte, findet bei TastyBox ebenfalls ein entsprechendes Angebot. Das alles zur individuellen Zusammenstellung und ohne Abo-Pflicht. Klingt gut? War’s auch! Zumindest bescherte uns die Käse-Box einige “Mmhhs” und “Oohhs”.

Und das war drin:

Der Inhalt der Box kam diesmal aus der Schweiz, aus Bern um genau zu sein. Dort vertreiben die Jungs von “Jumi” fast ausschließlich Rohmilchkäse aus kleinbäuerlichen Käsereien. Gut verpackt und gekühlt begrüßten uns drei Heumilchkäse und ein Früchte-Nuss-Brot bereits beim Öffnen der Kiste mit ihrem Geruch.

Käse-TastyBox Oktober 2013-4

1. Après-Soleil: Die Reifung im sonnendurchfluteten Teil eines Kellers verleiht dem mittelfesten Rohmilchkäse seinen Namen. Der Geschmack ist besonders: weich, buttrig, mild und trotzdem ausdrucksstark. Die leichte Haselnussnote, die dem Käse nachgesagt wird, konnten wir zwar nicht erschmecken, dennoch ist der Après-Soleil ein absoluter Genuss und unser Favorit der Box.

2. Cironé: Das Besondere an dem bis zu 45 Monaten gereiften Kuhmilchkäse ist die Cironé-Phase, eine von insgesamt drei Kellergängen, die der Käse durchlebt. Dabei wird er Käsemilben ausgesetzt, die sich durch seine Rinde fressen und ermöglichen, dass der Käse weiter reift. Herauskommt ein leicht brüchiger Käse mit fruchtiger (Ananas-)Note und süß-salzigem Geschmack. Toll!

Käse TastyBox Oktober 2013-1

3. Sommerhimu: Obwohl wir nicht die allergrößten Blauschimmelfans sind, kam der Sommerhimu prima bei uns an. Der cremige, fast buttrige Käse schmeckt zunächst mild und entfaltet seinen Blauschimmelcharakter erst im Abgang. Dann jedoch mit ordentlichem Wumms. Definitiv kein Käse für jeden Tag, aber wohldosiert ein kleines Highlight.

4. Ligu Lehm: Herrlich fruchtig, nussig und wunderbar passend zur Käseplatte war auch die whiskeyveredelte Fruchtschnitte aus getrockneten Früchten, Nüssen und Hülsenfrüchten.

Wir waren jedenfalls begeistert von der Auswahl der Käsesorten und der Qualität der Produkte, die auch den auf den ersten Blick vielleicht etwas hohen Preis von 24,95€ (bzw. 19,99€ für TastyClub-Mitglieder) rechtfertigen. Toll sind auch die Zusatzinfos, die ein kleines Begleitheft liefert. So erfährt man z.B. in welcher Reihenfolge die Käsesorten am besten verköstigt werden sollten, bei welcher Temperatur sie optimal lagern und welcher Käse mit oder ohne Rinde gegessen werden kann. Darüber hinaus gibt es zu den einzelnen Produkten ebenfalls jede Menge Infos.

Welche der TastyBoxen wäre für euch denn interessant? Oder habt ihr eine der Boxen vielleicht sogar schon selbst bestellt?

Vielen Dank an TastyBox, die uns die Box zum Testen zu Verfügung gestellt haben. Unsere Meinung bleibt davon, wie immer, unberührt.

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Als das Jahr noch sonnig und warm war (lang, lang ist’s her …), erreichte uns eine Kiste voller fruchtiger Erfrischung von Voelkel. Deren 7-Zwerge-Kindersaft hatten wir schon einmal in einer Brandnooz Box gefunden und für lecker befunden. Diesmal gab es aber die Erwachsenenversion mit Biococktails, Cidre und Ayurveda-Drinks.

Voelkel_Säfte_Cidre_Ayurveda_Cocktail-1

Bevor wir euch von unseren Eindrücken berichten, vielleicht noch ein paar Worte zu Voelkel. Die Produkte des Familienbetriebs findet man zur Hauptsache in den Regalen von Bioläden und Reformhäusern, womit auch schon geklärt wäre, was für Obst und Gemüse in den Flaschen landet: alles in Bio-Qualität und aus nachhaltigem Anbau (z.B. traditionellen Streuobstwiesen). Wie so oft bei Bio-Firmen wird auch hier streng nach Demeter-Kriterien gearbeitet. Das darf man gerne etwas kritisch sehen, ändert aber natürlich nichts an der Qualität der Produkte. Daneben steht Voelkel nach eigenen Aussagen auch für soziale Aspekte ein und engagiert sich in verschiedenen humanitären und ökologischen Projekten. Also nicht nur bio, sondern auch fair. Soweit so gut also, aber das alles hilft natürlich nichts, wenn der Geschmack nicht stimmt. Deswegen haben wir uns durch die bunte und vielfältige Saftwelt der Firma geschlürft und sie einem kritischen Geschmackstest unterworfen.

Voelkel_Säfte_Cidre_Ayurveda_Cocktail-2

Die verschiedenen Biococktails sind alle alkoholfrei und orientieren sich teilweise an altbekannten Cocktailklassikern. Piña Colada erinnert dann auch wirklich weniger an einen Saft und mehr an einen Drink, den man am liebsten unter Palmen schlürfen würde. Von der Konsistenz her hätte die Mischung aber ruhig noch etwas cremiger sein können. Geschmacklich dominiert Ananas, das Kokosaroma hält sich dagegen dezent im Hintergrund. Für den Abend auf dem Balkon (oder auf dem Sofa) auf jeden Fall eine gute Wahl! Caipiriñha hat es grundsätzlich etwas schwerer, immerhin fehlen hier die frischen Limetten – wäre auch etwas schwierig, die Stücke in die Flasche zu pressen. Der Geschmack der Voelkel-Variante erinnert irgendwie an eine säuerliche Fanta ohne Kohlensäure und kann uns nicht restlos überzeugen. Eiskalt aus dem Kühlschrank schon erfrischend, aber insgesamt auch etwas zu süß. Als nächstes kam Sex on the beach an die Reihe. Diese Mischung schmeckt von allen getesteten Fruchtcocktails am wenigsten nach dem Originaldrink, was uns aber nicht besonders störte. Der Flascheninhalt war nämlich ziemlich lecker und erfrischend grapefruitig. Beim letzten Biococktail – der Sorte Mango Chai – schieden sich die Meinungen im Hause Feed me up. Frau Wu ist ja ein totaler Chai-Fan, ich selbst kann der Würzmischung nicht ganz so viel abgewinnen. In diesem Fall trifft dickflüssiger Mangosaft auf einen dezent-würzigen Chaigeschmack. Dieser ist aber nicht zu dominant, sodass auch ich nicht ganz abgeneigt war. Frau Wu hätte die Flasche aber am liebsten alleine ausgetrunken.

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Als nächstes haben wir uns die beiden Cidre-Varianten vorgenommen. Zunächst einmal den “normalen” Apfel-Cidre (ist das nicht eigentlich schon eine Tautologie?), der uns beide schwer begeistern konnte. Sehr sanft, schön apfelig und perfekt für heiße Sommertage (bei dem aktuellen Wetter sollte man den Cidre wohl besser erwärmen, schmeckt bestimmt auch super). Bitte mehr davon! Der Sorte Apfel-Cidre Holunderblüte ergeht es allerdings wie dem Mango Chai, nur dass diesmal Frau Wu abwinkt. Holunder ist nicht ihr Ding und so nippt sie nur kurz an der Flasche, um sich bestätigt zu wissen. Ich finde es dagegen super und eine tolle Abwechslung zum normalen Cidre, aber man sollte schon auf ordentlichen Holundergeschmack können.

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Am gespanntesten waren wir auf die verschiedenen Ayurveda-Drinks, die Voelkel im Sortiment hat. Die Bio-Säfte sind zur Verbesserung des körperlichen und psychischen Wohlbefindens nach Ayurveda-Regeln zusammengestellt und enthalten verschiedenste Früchte, Gewürze und Kräuter. Den Anfang machte eine Sorte mit dem schönen Namen Happy Feeling, die bei uns aber leider nicht gerade für Freundensprünge sorgte. Die Mischung aus Traubensaft, Mango-, Aprikosen- und Hagebuttenmark, Gewürzen und vielen Kräutern trifft einfach nicht unseren Geschmack. Besonders die Nelken treten stark in den Vordergrund und erinnern ein wenig zu sehr an Weihnachten. Uns zu intensiv und landet deswegen nicht auf der Einkaufsliste. Wenig besser ergeht es uns mit der Sorte High Energy, bei der Trauben- und Granatapfelsaft sowie Dattelsirup die Grundlage bilden, die Kräutermischung aber wieder nicht ganz unseren Geschmack trifft. Zum Glück konnte uns die Sorte Inner Peace gänzlich mit den Ayurveda-Säften versöhnen. Frau Wus Fazit nach nur einem Schluck: “DAS ist MEIN Drink!” Hier ist so ziemlich alles drin, was wir an Aromen toll finden: Minze, Kardamom, Süßholz, Zitronengras, Thymian, Koriander, Berberitzen und grüner Tee. Klingt toll, oder? Das alles auf einer Trauben- und Limettensaftbasis. Wir sind begeistert! Die Sorte wurde mittlerweile auch ein paar Mal nachgekauft und ist unser persönliches Highlight im Voelkel-Test.

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Da wir so begeistert waren von der Vielfalt der Voelkel-Säfte, haben wir beim letzten Besuch im Bioladen weiter im Sortiment gestöbert und sind dabei auf BioZisch Ginger Life gestoßen. Geschmacklich erinnert der Drink an eine weniger künstlich schmeckende Version von Ginger Ale – der Ingwergeschmack tritt hier aber viel deutlicher hervor und sorgt für eine leichte Schärfe im Abgang. Wir finden’s toll!

Insgesamt bietet Voelkel eine riesige Auswahl an Frucht- und Gemüsesäften, Mixgetränken und Sirupen an. Alles biologisch, fair gehandelt und somit ohne schlechtes Gewissen konsumierbar. Welche Sorte würdet ihr denn am liebsten probieren? Oder stehen die Säfte vielleicht sogar schon bei euch im Kühlschrank?

Vielen Dank an Voelkel, die uns die Getränke zum Testen zur Verfügung gestellt haben. Unsere Meinung bleibt davon, wie immer, unberührt.

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Im Moment scheint es, als würde Brandnooz bzgl. der Zusammenstellung der Boxen noch einmal die Kurve kriegen. Die letzten Boxen haben uns wirklich gut gefallen, die Auswahl der Produkte wurde deutlich interessanter und abwechslungsreicher, und auch die September-Box kann dieses Niveau halten, auch wenn sie diesen Monat ganz schön süß daherkommt.

Brandnooz Box September 2013-1

Und das war drin:

Ragusa “Jubilé” (UVP 2,29€ / Launchtermin 2011): Wieder mal ein älteres Produkt, das es in die Box geschafft hat. Doch bewusst wahrgenommen hatten wir die Schweizer Zartbitterschokolade mit Pralinéfüllung bislang nicht. Ein großer Fehler! Denn die Schokolade ist cremig, samtig, nussig und so unglaublich lecker. Wir sind begeistert!

Eat Natural mit Cranberries, Macadamianüssen und Zartbitterschokolade (UVP 0,99€ / Launchtermin 2010): Und noch ein Produkt, das schon seit mehreren Jahren auf dem Markt ist. Grmpf! Bereits mit der Juni-Box hatten wir die Möglichkeit, eine andere Eat-Natural-Sorte zu probieren und waren von ihr nur bedingt begeistert. Der zweite Riegel hat nicht so einen ollen Geschmack wie sein Vorgänger, schmeckt nussig-fruchtig, aber so richtig toll ist auch dieser leider nicht.

Mentos 45 Minuten (UVP 1,79€ / Launchtermin Juli):  “Das erste Kaugummi, das 45 Minuten seinen Frischeeffekt behält. Keines hält länger!” – Oha, das ist mal ne Ansage! Und das gerade von Mentos, deren Kaugummis im Geschmackstest sonst keine zwei Minuten durchhalten. Als Kaugummijunkie bin ich die Erste, die motzt, wenn ein Kaugummi nach 10 Minuten schon keinen Geschmack mehr hat. Daher setze ich meistens auf Airwaves, alle anderen konnten mich bisher nicht überzeugen. Dementsprechend gespannt war ich auf die neuen Mentos. Und siehe da, der Kaugummi behält seinen Geschmack und seine Frische tatsächlich überraschend lange. Geschmacklich bleibe ich aber trotzdem bei Airwaves.

Lotus “Karamellgebäck Creme” (UVP 2,99€ / Launchtermin März): Oh, wie lustig – diese Creme hatten wir letzte Woche in einem Wiener Feinkostladen in der Hand, weil sie so interessant klang. Das Wiedersehen in der Box löste daher große Freude bei uns aus. Und sie schmeckt tatsächlich nach den kleinen Karamellkeksen, die man zum Kaffee dazubekommt. Lecker und bestimmt auch zum Backen oder für Pfannkuchen gut geeignet.

McVitie’s “Digestive Original” (UVP 1,49€ / Launchtermin Juli): Englische, sehr bröselige Weizenkekse mit einer leicht salzigen Note. Gar nicht so schlecht.

Afri Cola (UVP 1,29): Hier ist Brandnooz eine kleine Verwechslung unterlaufen. Statt der neuen Afri “sugarfree” ist die normale Cola in der Box gelandet. Da wir die Afri Cola mögen, kein Problem. Die zuckerfreie Variante wird mit der nächsten Box nachgeliefert. Na denn.

Bitburger “0,0% Apfel alkoholfrei” (UVP 0,79€ / Launchtermin Februar): Das alkoholfreie Bier mit leichtem Apfelgeschmack kommt leider etwas wässrig daher. Sonst geschmacklich ok, aber auch nicht allzu aufregend.

Biotta “Bio Energy” (UVP 2,70€ / Launchtermin September): Ein koffeeinhaltiges Getränk aus Säften, Guarana und Matetee verspricht einen Energieschub auf ganz natürliche Art. Der blieb bei mir jedoch aus. Der Drink schmeckt nach Traubensaft mit einer leicht herben Teenote. Hm, für den stolzen Preis von 2,70€ muss ich das nicht noch mal haben.

Eine ganz gute Mischung diesen Monat, oder was sagt ihr? Was würdet ihr davon gerne mal probieren?

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Wenn uns eine E-Mail erreicht, in der wir gefragt werden, ob man uns mit einer vollgepackten Kiste hochwertiger Schokolade überraschen darf, können wir das natürlich unter keinen Umständen ablehnen! Als uns Ende August der Paketbote also eine Box von Schokostück in die Hand drückte, waren wir ganz aus dem Häuschen und konnten es kaum erwarten, den hübschen kleinen Karton zu öffnen.

Schokostück Box August 2013-1

Schokostück gehört zu jenen derzeit an allen Ecken aufploppenden Start-ups, bei denen man Boxenabos bestellen kann und in regelmäßigen Abständen mit verschiedenen Leckereien versorgt wird. Komplette Mahlzeiten, Produktneuheiten, Knabberzeug etc. – die Liste scheint endlos, und wir sind neugierig. Das noch sehr junge Unternehmen Schokostück (seit weniger als einem Jahr unterwegs) hat sich – man wird es sich denken können – auf Schokolade spezialisiert. Jeden Monat wird eine neue Box verschickt, die eine Auswahl an schokoladigen Produkten enthält. Natürlich werden dabei keine 08/15-Tafeln, die in jedem Supermarkt erhältlich sind, auf den Postweg gebracht, sondern eine Auswahl an hochwertigen Schokoprodukten, die die nationale und internationale Branche so zu bieten hat: Cake Pops, Pralinen & Trüffel, Schokoriegel oder auch mal Popcorn mit Schokoüberzug (ein Boxenarchiv verrät den Inhalt vergangener Boxen).

Wir durften die August-Box einem ausgiebigen (wenn auch leider viel zu schnell beendeten) Test unterziehen und stellen euch die einzelnen Produkte hier noch einmal ausführlich vor:

Schokostück Box August 2013-2

Makrönchen Manufaktur Macarons: Als Erstes vernascht wurden die Macarons der Berliner Makrönchen Manufaktur, die laut Hinweiszettel aufgrund der Haltbarkeit möglichst schnell verzehrt werden sollten. Kein Problem! Es gab je einen hellen und einen dunklen Macaron mit Valrhona-Ganache, deren Teig zwar schön luftig war, aber leider etwas trocken daherkam. Vielleicht lag es auch an der sehr sparsam aufgetragenen Füllung, für uns es hätte es ruhig etwas mehr Creme sein dürfen. Während Frau Wu die helle Variante bevorzugte, hat mir die dunkle besser geschmeckt, auch wenn die französische Süßspeise hier einen leicht säuerlichen Untergeschmack hatte. Schon nicht schlecht, aber eben etwas zu trocken. Da stellt sich dann wirklich die Frage, ob es sich lohnt, etwas derart Empfindliches wie Macarons einmal quer durch Deutschland zu schicken.

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Chocri Vollmilchkarrees: Die Pralinen der ich-stell-mir-meine-Schokoladen-und-Pralinenkreationen-selbst-zusammen-Seite Chocri hören auf den Namen Vollmilchkarrees und bestehen aus weißen Pralinenwürfeln, die mit Vollmilchschokoladencreme gefüllt sind. Uns haben die vier kleinen Würfel sehr gut geschmeckt, sie waren schön samtig und zerschmolzen im Mund. Davon bitte mehr!

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Chocri Orangentafel: Auch die nächste Kandidatin kam von Chocri und hatte mit ordentlichen Vorurteilen zu kämpfen. Eine dunkle Orangen-Schoko-Tafel – wir waren ganz schön skeptisch! Frau Wu, weil sie überhaupt kein Fan von dunkler Schokolade ist, und ich, weil ich die Kombination aus Schokolade und Orange eigentlich nicht besonders mag. Aber holla wurden wir überrascht! Die dunkle Schoki ist cremig und sanft, die Orangennote leicht und angenehm und die Krokantstreusel sorgen für ein knuspriges Kauerlebnis. Toll!

Chocri Trinkschokolade Zartbitter-Chili: Chocri zum Dritten (hätte man das nicht auf zwei Boxen verteilen können?) kam in Schoko-am-Stiel-Form daher. Zugegebenermaßen sind wir beide nicht so große Fans von Trinkschokolade am Stiel, in Würfeln oder in sonstigen lustigen Formen. Das mag vielleicht auch daran liegen, dass wir bisher keine gefunden haben, die uns überzeugen konnte. Dementsprechend skeptisch waren wir auch dieser Trinkschokolade gegenüber. Beim Schmelzen in der Tasse flockte die Chocri Zartbitter-Chili etwas aus und hinterließ bröselige Reste am Tassenrand. Dafür war der Geschmack ganz angenehm – mild, schokoladig und vor allem nicht so ölig, wie bisher probierte Trinkschokowürfel. Der Chiligeschmack konnte allerdings nur mit etwas Fantasie herausgeschmeckt werden. Nachkaufen würden wir uns die Trinkschokolade eher nicht.

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Cavalier Stevia-Zartbitter-Schokolade: Die letzte Tafel Schokolade hatte den Weg aus Belgien zu uns gefunden. Auch hier handelt es sich wieder um Zartbitterschokolade. Nachdem selbst Frau Wu als Zartbitterverweigerin von der Orangentafel recht angetan war, überließ sie mir diese Tafel nach nur einem Probebissen. Das Besondere an der Cavalier-Schokolade ist, dass sie mit Stevia gesüßt wird und die Tafel damit immerhin 100 Kalorien weniger hat, als andere Schokoladen aus unserem Vorratsschrank. Mir hat sie geschmacklich durchaus gefallen, für eine Zartbitterschokolade schon etwas trocken und weniger süß als erwartet. Ob das jetzt aber am Stevia liegt, kann ich nicht beurteilen. Was zu unserer Überraschung gefehlt hat, ist der penetrante Eigengeschmack, den man sonst oft bei anderen Steviaprodukten findet. Dennoch würde ich wohl eher zur Zartbitter von Chocri greifen.

Fazit: Jeden Monat ein prall gefülltes Schokopaket nach Hause geliefert zu bekommen, hat durchaus seinen Reiz. Insgesamt waren uns (bzw. vor allem Frau Wu) jedoch zu viele Zartbitterprodukte in der Box und wir hätten uns etwas mehr Abwechslung in der Markenauswahl gewünscht. Geschmacklich und qualitativ konnten jedoch fast alle Produkte überzeugen. Für Schokoholics, die auf hochwertige (dunkle) Schokolade stehen und Lust haben, ihren Schokoladenhorizont zu erweitern, ist die Box vermutlich genau das Richtige und für 15€ zzgl. Versandkosten zu haben.

Vielen Dank an Schokostück, die uns die Box zum Testen zur Verfügung gestellt haben. Unsere Meinung bleibt davon, wie immer, unberührt.

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Neuer Monat, neue Brandnooz Box. Schon die Zusammenstellung der letzten Box überraschte uns positiv, und auch diese trifft bis auf ein bis zwei Ausnahmen unseren Geschmack.

Brandnooz Box August 2013-1

Und das war drin:

Chio “Exxtra Crunchy Sweet Chili” (UVP 1,99€ / Launchtermin Mai): Die neuen Chio-Chips versprechen ein optimales “Crunch-Erlebnis” und kommen besonders dick und gewellt daher. Sie sind etwas fester als normale Chips, schön knackig und auch geschmacklich gut. Ich empfinde sie als etwas zu scharf – ist vielleicht aber auch ganz gut, das hält einen zumindest davon ab, die ganze Tüte auf einmal aufzufuttern.

Veltins V+ “Berry mit Guarana” (UVP 3,49-3,99€ pro Sixpack / Launchtermin April): Ich mag die Veltins-Bier-Mix-Getränke ganz gerne, obwohl (oder vielleicht gerade weil) sie kaum nach Bier und eher nach Limonade schmecken. Besonders die Sorte “Apfel-Ingwer” lagert im Sommer des Öfteren in unserem Kühlschrank. Die beerige Sorte hörte sich grundsätzlich ganz interessant an und ich hätte sie zum Probieren vermutlich auch im Supermarkt gekauft. Allerdings kann sie geschmacklich nicht so richtig überzeugen. Der Bier-Mix schmeckt zwar nicht schlecht, aber das Beerige tritt für mich nicht stark genug hervor, stattdessen hat das Bier einen säuerlichen Untergeschmack (Guarana?), der mich stört. Nachkaufen würde ich diese Sorte nicht, bin aber ganz glücklich, dass ich sie probieren durfte.

Landliebe “Fruchtcreme Waldbeeren” (UVP 1,49€ / Launchtermin Juli): Die Fruchtcreme wurde gleich zum Sonntagsfrühstück ausprobiert und für gut befunden. Fruchtig, samtig, lecker. Passt also.

Menzi “Starke Basis für dunkle Soßen” (UVP 1,89€ / Launchtermin Januar): Da die Soßenbasis fleischhaltig ist, muss Steffen sie alleine probieren. Von ihm wurde sie aber schon interessiert beäugt.

Hengstenberg “Aceto Balsamico di Modena Walnuss” (UVP 1,99€ / Launchtermin April): Auch wenn unser Essig- und Ölvorrat sowas von überquillt, ist Nachschub bei uns immer willkommen. Walnuss-Balsamico haben wir bisher noch nie probiert und sind dementsprechend gespannt auf den Geschmack.

Spumanteau “Bianco” (UVP 1,49€ / Launchtermin Dezember 2012): Huch, kurze Verwirrung. Hier stimmen Produkt und beigefügte Produktabbildung nicht überein. Scheinbar wurden Produktdesign und -bezeichnung gerade überarbeitet. Verschickt wurden wohl die Restbestände des alten Designs. Es handelt sich jedenfalls um eine alkoholfreie Alternative zu Sekt & Co. Nachdem ein ähnliches Produkt schon in der letzten Box nicht überzeugen konnte, sind wir auch hier skeptisch. Zumindest klingt die Sorte auf alkoholfreier Cidre-Basis schon mal besser als die letzte.

Diamant “Eiszauber für Joghurt” (UVP 1,89€ / Launchtermin 2009): Soll das ein Scherz sein? Ein Produkt, das seit mehr als vier Jahren in jedem Supermarkt erhältlich ist, finde ich auch als “Tipp” in einer Neuheitenbox völlig deplatziert. Dazu kommt, dass wir das Produkt vor einigen Jahren schon mal ausprobiert hatten und davon alles andere als begeistert waren. Ein künstlicher Eigengeschmack des Pulvers war leider auch nach Zubereitung des Eis herauszuschmecken. Dann doch lieber ein wenig mehr Zeit in leckeres selbst gemachtes Eis investieren!

Seeberger “Golden Physalis” (UVP 2,89€ / Launchtermin April): Ui, getrocknete Physalis – darüber freue ich mich! Die kommen auf jeden Fall in die nächste Granola-Mischung!

Gar nicht so schlecht, die neue Brandnooz Box. Oder was meint ihr?

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Über die letzten Brandnooz-Boxen habe ich ganz schön geflucht. Immer wieder fanden sich ähnliche Produkte in der Box, die Zusammenstellungen waren langweilig und unkreativ, viele der Produkte waren schon länger auf dem Markt und hatten eigentlich nichts in einer Neuheitenbox zu suchen. Doch ich muss sagen, die Juli-Box versöhnt mich ein wenig. Ich finde die Auswahl recht gelungen, auch wenn ich mit ein paar Produkten nur wenig anfangen kann.

Brandnooz_Box_Juli_2013-1

Und das war drin:

Wasa Delicate Thin Crackers “Black & Green Olives” (1,99€ / Launchtermin Mai): Knabbert sich ganz gut weg, der Olivengeschmack könnte aber viel deutlicher hervortreten. Er ist sogar so dezent, dass selbst Steffen, der beim leisesten Olivenaroma sofort kreischend die Flucht ergreift, nichts davon bemerkt hat. Trotzdem zum Gläschen Wein ganz ok.

Bärenmarke “Der Kakao” (0,89€ / Launchtermin April): Sehr unaufregend und vor allem ziemlich wässrig, der Geschmack war dementsprechend auch nicht überzeugend. Kleine Pluspunkte gibts für das Zurück-in-die-Kindheit-Gefühl. Noch mal brauche ich den Drink allerdings nicht.

Haribo “Happy Cola gefüllt” (0,99€ / Launch Mai): Colaflaschen mit flüssigem Colakern = leeecker! Kannte ich aber schon. Da ich aber zugegebenermaßen eine Schwäche für solche Gummisachen habe, war das kein Problem. Die Colaflaschen kamen auf jeden Fall bei uns beiden super an.

Je eine Dose Valensina Saft-Limonade der Sorten “Orange” und “Zitrone” (0,99€ / Launchtermin Juni): Interessanter Geschmack, da vor allem die Sorte “Orange” wirklich wie süßer Saft mit Kohlensäure schmeckt. Oder eben wie stark bizzelige Saftschorle. Irgendwie ganz interessant und bei den sommerlichen Temperaturen auch schnell weggeschlürft.

N.A! Nature Addicts Frucht Snack “Erdbeere” (0,99€ / Launchtermin Mai): Über ein Jahr ist es her, dass ich mich schon mal an einen Beutel N.A! Nature Addicts herangewagt hatte. Damals war ich davon eher semibegeistert. Diese Sorte finde ich zwar deutlich besser, aber die geleeartige Konsistenz stört mich nach wie vor.

Aoste “Kordelsalami” (3,99€ / Launchtermin Mai): Nix für mich, der Mann schien aber durchaus interessiert. Probiert hat er sie allerdings noch nicht. Er knabbert sich gerade noch durch den Speck, den wir aus Südtirol mitgebracht haben.

Jive “Holunderblüte” (1,19€ / Launchtermin Juni): ein “Cocktail” aus Holunderaroma und entalkoholisiertem Wein (wieso um Himmels willen tut man Wein das an??) für die autofahrende Prosecco-Fraktion. Nichts für mich – zu süß, zu künstlich, zu holundrig, und auch Steffen hat nach einem Schluck dankend abgelehnt.

funny-frisch Natürlich “Honig & Senf” (1,59€ / Launchtermin Februar): Die Chips hatten wir schon vorher gekauft, da sich die Sorte so interessant anhörte. Geschmacklich konnten sie mit unseren Erwartungen allerdings nicht mithalten. Zu viel Senf, der eher nach Wasabi schmeckt, zu wenig Honiggeschmack. Kann man schon mal knabbern, aber noch mal kaufen würden wir sie nicht.

Maggi “So saftig braten im Papyrus Würzpapier” (0,99€ / Launchtermin Juli): Äh, bitte waaas? Ich bin völlig perplex vom Erfindungsreichtum (oder besser dem Drang nach unnötigen Innovationen) der Lebensmittelindustrie. Damit soll man Hähnchenfilets einwickeln und in der Pfanne braten. Äh ja, ist klar. Und wer bitte kauft sowas??

Warsteiner “Premium Herb” (12,49€ pro Kasten / Launchtermin Januar): Ich bin kein Fan von herbem Bier. Der Mann aber umso mehr, und so nahm er sich der Flasche aufopferungsvoll an. Scheint wohl geschmeckt zu haben, denn gemeckert hat er nicht.

Vom absoluten Lowlight der Box (hallo Maggi!) mal abgesehen, fand ich die Mischung eigentlich ganz nett. Oder was meint ihr?

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Gerade recht zur anhaltenden Hitzewelle erreichte uns die volle Dröhnung Abkühlung per Post: ein prall gefülltes Päckchen von Ti – einer neuen Serie von Tee-Erfrischungsgetränken. Und das Beste daran ist: Ihr bekommt von der Erfrischungsbombe auch etwas ab! Aber dazu gleich mehr.

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Das Paket enthielt neben den drei erhältlichen Sorten auch noch die Teemischungen, welche die Grundlage für den Mix aus Tee und Fruchtsaft darstellen, ein Teesieb und einen hübschen USB-Stick aus Holz. Ihr denkt euch jetzt mit Sicherheit “häh, Eistee? Was soll denn daran innovativ sein? Gibt es den nicht schon tausendfach?” Haben wir, ehrlich gesagt, auch gedacht und uns dann aber trotzdem ganz objektiv an die Verkostung gemacht. Bevor wir unsere Eindrücke mit euch teilen, aber zuerst noch ein paar Fakten.

Es handelt sich bei Ti natürlich nicht um schnöden Eistee, sondern um einen Erfrischungstee. Naja, irgendwie muss man sich ja von den Mitbewerbern absetzen. Der Unterschied ist aber wirklich zu schmecken, denn hier steht der Tee tatsächlich im Vordergrund. 95% Tee wird versprochen, dazu frischer Fruchtsaft und etwas Rohrzucker. Hört sich auf jeden Fall deutlich gesünder und schmackhafter an, als das Zuckerwasser, das man vornehmlich in 2-L-Tetrapaks im Supermarktregal findet. Der Tee wird zudem besonders schonend verarbeitet, Wassertemperatur und Ziehzeit sind genau auf die jeweilige Teesorte abgestimmt. Natürlich alles Bio und – was ich persönlich ja noch wichtiger finde – aus sozialem und nachhaltigem Anbau, auch ethisch gibt es also nichts zu meckern.

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Aber natürlich nützt das alles nichts, wenn der Tee nicht schmeckt. Also die erste Flasche aufgedreht und die whiskygestählte Nase reingehalten: Der Geruch ist, wenig überraschend, sehr teelastig, sehr intensiv, etwas herb, aber nicht unangenehm.

1) Die Sorte Pfefferminztee & Brombeere schrie regelrecht nach Frau Wu. Nach dem ersten Schluck macht sich sofort ein minzig-fruchtiger Geschmack im Mund breit. Nicht zu süß, die Minzteebasis tritt deutlich hervor, der Brombeergeschmack ist uns dagegen etwas zu schwach ausgeprägt (wir sind uns nicht sicher, ob man ihn im Blindtest wirklich herausschmecken würde). Ansonsten dominiert ein intensiver, sehr natürlicher Teegeschmack. Gefällt und wird bestimmt auch zukünftig ab und an im Kühlschrank landen.

2) Die Sorte Grüner Tee & Mango hat uns beide auch sofort angesprochen und war von den drei Getränken unser Favorit – zum Glück fand sich davon eine große Flasche im Paket. Der Tee kommt etwas süßer und fruchtiger als die Minz-Brombeer-Sorte daher und erinnert insgesamt mehr an nicht so süßen Eistee als an puren Tee. Dazu kommt durch die Grünteebasis ein leicht herber Unterton, und so ergibt sich im Ganzen eine sehr ausgewogene, sanfte und erfrischende Kombination. Diese Flasche würden wir definitiv einpacken, wenn sie uns im Supermarkt über den Weg läuft.

3) Die letzte Flasche, Weißer Tee & Cranberry-Acai, war für uns die schwächste Sorte im Test. Hier ist uns der Geschmack zu wässrig und die Beerensorten kommen leider nicht genug zur Geltung. Dafür dominiert das eigentliche Teearoma hier stärker als beim Mango-Tee-Mix. Wieder hält sich die Süße angenehm im Hintergrund und neben der leicht herben Note des weißen Tees tritt ein dezenter Beerengeschmack. Nicht schlecht, aber etwas zu langweilig für unseren Geschmack.

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Fazit: Natürlich sind die einzelnen Sorten Geschmackssache, aber für uns treten Grüner Tee & Mango sowie Pfefferminztee & Brombeere als klare Sieger hervor – und die sind einfach lecker! Wer Lust auf eine natürliche und erfrischende Abkühlung ohne Zusatzstoffe und mit wenig Zucker hat, kann hier beherzt zugreifen.

Leider waren die Flaschen viel zu schnell leer geschlürft, davon hätten wir uns gerne mehr in den Kühlschrank gestellt. Doch ihr habt Glück, denn für euch spendiert Ti noch eine Runde Erfrischung. Wenn ihr jetzt also neugierig geworden seid und Ti auch mal selbst probieren möchtet, kommt hier eure Chance, ein komplettes Ti-Paket mit dem oben genannten Inhalt zu gewinnen.

Was ihr tun müsst, um ein “Ti-Paket” zu gewinnen:

Hinterlasst einfach bis Mittwoch, 24.07.2013, 23:59 Uhr einen Kommentar unter diesem Artikel, in dem ihr uns eure Lieblingsteesorte verratet.

Mitmachen kann jede/r (mit oder ohne Blog) mit einer Adresse in Deutschland. Bitte hinterlasst im entsprechenden Feld eure E-Mail-Adresse (die ist natürlich nur für uns sichtbar) und einen Namen, damit wir euch kontaktieren können, falls ihr gewonnen habt. Den und die GewinnerIn werden wir über random.org auslosen und hier am 26.07.2013 verkünden. Mit der Teilnahme gebt ihr euer OK, dass wir Namen und Adresse im Falle des Gewinns an die Teeküche GmbH weitergeben, damit sie euch die Box schicken können. Der Rechtsweg ist selbstverständlich ausgeschlossen.

Wir drücken euch die Daumen!!!

Vielen Dank an Ti, die uns das Testpaket zur Verfügung gestellt haben. Unsere Meinung bleibt davon natürlich unberührt.

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Minze-Zitrone-Sorbet-1

Nach zwei mehr oder weniger erfolgreichen Testläufen mit der Tchibo-Eismaschine (hier geht es zu Teil 1 und Teil 2), war es nun an der Zeit, sich manuell an einem Sorbet zu versuchen. Hier kamen dann auch endlich die 4 Wassereisförmchen aus Silikon zum Einsatz. Diese lösten bei uns spontan einen wilden Flashback in kindliche Freibadzeiten aus, erinnern sie doch frappierend an das klebrige Lutscheis Calippo. Da im Kühlschrank noch ein Fläschchen selbst gemachter Minzsirup lungerte, war die Eissorte schnell vorgegeben: ein frisches Minz-Zitronen-Sorbet sollte es werden. Dank der vorbildlich geleisteten Vorarbeit von Frau Wu dauerte es auch keine läppischen zwei Minuten, bis die sirupartige Masse zuerst in die bunten Silikonförmchen und dann ins Eisfach ziehen durfte. Nach einem Tag und etlichen “ich-schau-mal-eben,-ob’s-schon-fest-ist”-Rufen konnten wir uns dann ans erste Probeschlecken machen. Und siehe da, das Zeug schmeckt sogar! Es hat seine sorbetartige Konsistenz behalten und ist dank etwas zu viel Zucker auch mindestens genauso süß, wie sein Vorbild aus den 80er Jahren.

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Da die Formen aus Silikon sind, steht einer Wiederverwendung natürlich nichts im Wege und spülmaschinenfest sind sie zum Glück auch noch. Beim Befüllen muss man etwas aufpassen, denn die mitgelieferten Deckel sind etwas labbrig, und man sollte die Formen nicht ganz bis zum Rand füllen, wenn man eine Überschwemmung im Eisfach vermeiden will. Bei uns haute aber alles ohne Probleme hin und inzwischen sind die Formen auch komplett leer geschlürft und warten auf den nächsten Einsatz.

Minz-Zitronen-Sorbet:

1 Bund Minze
150 g Zucker
500 ml Wasser
Saft von einer Zitrone

1. Wasser mit Zucker zum Kochen bringen, bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat. Vom Herd nehmen. Die Minze waschen, grob hacken, zum Zuckerwasser geben und ca. 3 Std. ziehen lassen. Die Flüssigkeit pürieren und durch ein feines Sieb gießen. Bis zur Weiterverwendung im Kühlschrank abkühlen lassen.

2. Den Minzsirup mit dem Zitronensaft mischen. Falls die Mischung zu süß ist, kann sie mit Wasser gestreckt werden. Entweder in eine flache Schüssel oder in Wassereisförmchen füllen. Im Eisfach 5-6 Std. gefrieren lassen.

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Das Sorbet eignet sich im Übrigen auch ganz vorzüglich für den von uns spontan in einem hellen Moment kreierten Drink “Mint Tonic”.

Mint Tonic (für 1 Glas):

2 cl Gin
1 EL Minz-Zitronen-Sorbet
6 cl Tonic Water
Eiswürfel
1 Scheibe Zitrone

Gin, Sorbet und Eiswürfel in ein Glas geben, mit Tonic Water auffüllen und mit einer Zitronenscheibe garnieren. Und dann ruckzuck ins Gin-Minz-Glück schlürfen. Cheers!

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Habt ihr denn auch schon was von der aktuellen Tchibo-Themenwelt gekauft und ausprobiert?

Vielen Dank an Tchibo, die uns die Produkte zum Testen zur Verfügung gestellt haben. Unsere Meinung bleibt davon, wie immer, unberührt.

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Nach dem eher verunglückten ersten Testlauf mit der Tchibo-Eismaschine, packte uns der Ehrgeiz. Irgendwie sollte es doch möglich sein, aus dieser Eismaschine auch tatsächlich Eis herauszubekommen! An Rezeptideen mangelte es dank des mitgelieferten Buchs nicht, und an der Lust auf noch mehr Eis erst recht nicht. Also alles noch mal auf Anfang, die Gefrierschüssel vorab ins Kühlfach gepackt, die Masse für die Eisbasis fix zusammengerührt und dann erwartungsvoll wieder vor’s Maschinchen gestellt.

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Und tataaa – 40 Minuten später (die 20 Minuten, die in der Anleitung angegeben werden, passten wieder hinten und vorne nicht) durften wir ein unglaublich leckeres und cremiges Quark-Honig-Eis aus der Maschine lassen. Ok, so richtig fest geworden ist das Eis auch diesmal nicht. Allerdings wurde die Masse deutlich kompakter als beim ersten Versuch und erreichte zumindest Softeiskonsistenz. Trotzdem kam das Eis noch einmal kurz ins Gefrierfach, bevor wir uns darauf stürzten. Nach etwa 30 Minuten war die Konsistenz schließlich perfekt.

Quark-Honig-Eis mit Vanille (für 4 Portionen):

200 g Akazienhonig
350 ml Milch
1 Vanilleschote
250 g Quark

1. Honig und Milch in einen Topf gießen. Die Vanilleschote auskratzen und zusammen mit dem Mark zur Milch-Honig-Mischung geben. Alles kurz aufkochen und abschließend abkühlen lassen (wenn es schnell gehen muss: einfach im Eiswasserbad runterkühlen).

2. Die Schote entfernen und die Mischung mit dem Quark glatt rühren. In eine flache Schüssel füllen und im Gefrierfach 5-6 Std. gefrieren lassen (mehrmals durchrühren) bzw. mit der Eismaschine verarbeiten.

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Und da Eis nun mal am besten aus der Waffel schmeckt, wurde gleich eine Waffelkörbchen-Backrunde hinterhergeschoben. Ein passendes Rezept für die bunten Silikonförmchen wurde netterweise gleich in der Anleitung mitgeliefert, sodass wir ohne Umwege loslegen konnten. Lediglich das Rumaroma haben wir durch Vanillearoma ersetzt, ansonsten hat das Rezept aber einwandfrei funktioniert, auch wenn die grundsätzliche Fertigung der Waffeln etwas umständlich ist. Man muss zuerst Teigkreise auf Backpapier vorbacken, dann fix in die Silikonförmchen legen und dann noch einmal im Ofen nachbacken. Auch wenn das alles gut geklappt hat, sind wir uns nicht ganz sicher, ob wir das in Zukunft so oft machen werden. Aber die Förmchen kann man ja zum Glück auch für andere Kuchen benutzen und Sandra von From Snuggs Kitchen hat die Schalen einfach mit Schokolade ausgestrichen und damit auch sehr schöne Ergebnisse erzielt.

Quark-Honig-Eis-2

Waffelkörbchen (für 6 Stück):

100 g Puderzucker
100 g Mehl
100 g Schlagsahne
½ TL Vanillearoma (statt Rumaroma)

1. Mehl und Puderzucker in eine Rührschüssel geben. Sahne und Vanillearoma hinzufügen und mit dem Schneebesen zu einem glatten Teig verrühren.

2. Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Auf der Rückseite eines Bogens Backpapier 2-3 Kreise à 15 cm-Durchmesser aufzeichnen. Das Backpapier umdrehen.

3. Einen Klecks Teig in die Mitte jedes Kreises geben und dünn ausstreichen. Nicht mehr als 2-3 Teiglinge auf einmal backen, weil diese schnell erkalten und sich dann nicht mehr in die Formen pressen lassen.

4. Auf der mittleren Schiene des Ofens für 3-4 Min. backen, bis der Teig durch, aber noch nicht braun ist. Herausnehmen, mit einem Schaber vom Backpapier lösen und sofort in die Silikonformen geben und vorsichtig andrücken.

5. Die gefüllten Silikonformen noch einmal 2-4 Min. backen, bis der Teig leicht gebräunt ist. Aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen, aus den Formen stürzen und auf einem Kuchengitter vollständig erkalten lassen.

Die Eisschälchen lassen sich gut in einer luftdichten Dose aufbewahren.

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Fazit: Die Maschine hat sich beim zweiten Durchgang deutlich besser geschlagen, aber fester als Softeis oder Frozen Yogurt ist die Masse trotzdem nicht geworden. Wem das ausreicht und wer genügend Platz in der Tiefkühltruhe hat, um den Kühlbehälter immer einsatzbereit zu halten, für den könnte die Tchibo-Maschine eine preiswerte Alternative zu teuren Geräten sein. Wir aber hoffen einfach mal, dass unsere nächste Küche doppelt (nein, dreimal!) so groß sein wird, wie unsere jetzige und somit genügend Platz für eine Eismaschine mit Kompressor bietet. Die Handhabung der Silikonförmchen war dagegen unproblematisch. Der Teig ließ sich kinderleicht lösen und sie sind zudem als kleine Kuchenformen verwendbar.

Vielen Dank an Tchibo, die uns die Produkte zum Testen zur Verfügung gestellt haben. Unsere Meinung bleibt davon, wie immer, unberührt.

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Habt ihr auch eine bucket list mit Dingen, die ihr schon längst mal backen, kochen oder zubereiten wolltet? Wir haben so eine Liste, und die ist mittlerweile ganz schön lang. Neben ganz profanen Zimtschnecken (die wir unfassbarerweise noch nie gebacken haben, obwohl wir allergrößte Fans sind) finden sich darauf mit irgendwas Leckerem gefüllte Ravioli, fruchtig-knusprige Frühstücks-Granola, irgendwas mit Lakritze und natürlich die Backherausforderung schlechthin – Macarons. Anstatt diese Liste peu à peu abzuarbeiten, wird sie aus unerfindlichen Gründen immer länger. Doch letztes Wochenende wurde kräftig in der Küche gewerkelt und experimentiert, und siehe da – gleich zwei Sachen konnten wir von unserer Liste streichen. Ha! Nach ewigem Drumherumschleichen wurden die Themen Eis und Sorbet endlich in Angriff genommen.

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Wieso wir uns da nicht früher herangewagt hatten? 1. fehlte bislang das rotierende Eismaschinchen und 2. möchte man als FoodbloggerIn seine Kreationen auch ablichten. Doch allein der Gedanke, in Windeseile das gerade vor einem zerfließende Eis mit der Kamera einfangen zu müssen, ließ bereits Schweißperlen von unserer Stirn tropfen. Da brauchte es schon eine Extraportion Motivation, um sich dieser Herausforderung zu stellen. Wie passend, dass gerade Tchibo an die Tür klopfte und fragte, ob wir nicht Lust hätten, ein paar Produkte der neuen Eis-Themenwelt vorab zu testen. Mit Eismaschine, Wassereisbereitern, Waffel-Backförmchen, Eisbecher und Kochbuch bewaffnet konnte die Eis-Mission also beginnen.

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Zuerst wurde das “Eis – Endlich Sommer”-Buch ausgiebig nach geeigneten Rezepten durchforstet. Ich muss ja zugeben, dass ich zunächst skeptisch war und mir von diesem Büchlein nicht allzu viel erhofft hatte. Aaaber … von der Auswahl der Rezepte bin ich wirklich positiv überrascht – abwechslungsreich, kreativ und lecker klingend. Nachdem der nicht enden wollende Entscheidungsprozess für ein Rezept fast eine Ehekrise ausgelöst hatte, beschlossen wir einfach, gleich drei Eissorten auszuprobieren. Bei der Hitze kann man ja schließlich auch mal eine größere Portion Abkühlung gebrauchen! Die Wahl fiel auf Aprikose-Rosmarin, Quark-Honig und ein Minze-Zitronen-Sorbet. Also Eismaschine ausgepackt, kurz über die monströsen Ausmaße, den hohen Plastikanteil und den noch nicht gefundenen Abstellplatz gestöhnt, und losgelegt. Äh, ach nee. Ganz so schnell ging’s doch nicht, denn die herausnehmbare Gefrierschüssel muss 12 Stunden vor Gebrauch im Eisfach gekühlt werden. Einen halben Tag später standen wir also wieder erwartungsvoll vor dem Maschinchen. Die Zutaten für das Aprikose-Rosmarin-Eis waren verrührt, gut gekühlt und ready to go. Da nicht die ganze Masse in die Maschine passte (sie fasst übrigens 400-500 ml), wurde der Rest in eine Schüssel gefüllt und ins Eisfach geschoben. Super, dachten wir, so hat man gleich die Möglichkeit, das von der Maschine fabrizierte Eis mit der manuellen Variante zu vergleichen. 20-30 Minuten sollte es nach Anleitung dauern, bis die eingefüllte Flüssigkeit die richtige Konsistenz erreicht hat. Doch leider war auch nach 40 Minuten ständigem Getöse der Eismaschine nicht die Spur von Eis erkennbar und nicht mal annähernd Softeiskonsistenz erreicht. Da sich der Motorblock bereits stark erhitzt hatte und mittlerweile selbst die übrige Mischung, die ohne Zwischenstopp in der Eismaschine ins Kühlfach gewandert war, deutlich fester wurde, beschlossen wir, die Masse abzulassen und noch mal in den Gefrierschrank zu stellen. Ob diese misslungene Premiere nun der Maschine, dem Rezept oder dem Aufeinandertreffen von beidem zuzuschreiben war – wir wissen es nicht.

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Nach zusätzlichen vier Stunden im Eisfach passte dann zum Glück alles und geschmacklich war das Eis wirklich top – schön fruchtig und nicht zu süß. Also wurde nichtsdestotrotz fleißig geschlemmt. Und da das Rezept ja offensichtlich auch ganz ohne Eismaschine funktioniert und richtig lecker ist, teilen wir es mit euch.

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Aprikose-Rosmarin-Eis (für 6 Portionen):

400 ml Sahne
100 ml Milch
4 Eigelbe
125 g Zucker
500 g Aprikosen
1 EL Zitronensaft
½ Vanilleschote
1 TL fein gehackter Rosmarin

1. Sahne und Milch in einem Topf kurz erhitzen und vom Herd nehmen. Eigelbe mit 100 g Zucker schaumig schlagen und in der heißen Milch cremig rühren. Dann die Masse abkühlen lassen.

2. Die Aprikosen schälen, entkernen und mit dem Zitronensaft, dem restlichen Zucker und dem ausgekratzten Vanillemark pürieren. Den Rosmarin unterrühren. Die Sahnecreme mit der Fruchtmasse mischen, in eine flache Schüssel füllen und im Gefrierfach 5-6 Std. gefrieren lassen (mehrmals durchrühren) bzw. mit der Eismaschine verarbeiten.

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Zwischenfazit: dicke Minuspunkte gibt es für die Festigkeit der Eismasse. Eine Eismaschine, die es nicht schafft (aus den mitgelieferten Rezepten), Eis zu erzeugen, hat in unserer Küche leider keine Berechtigung. Dafür konnte der Ablasshebel punkten – die Ausgabe klappte überraschend gut, sodass fast nichts mehr in der Schüssel blieb. Nützt aber leider auch wenig, wenn der Rest nicht stimmt.

Umso gespannter waren wir, ob die Maschine auch an unserer zweiten Eissorte Quark-Honig scheitern würde. So viel sei schon mal verraten: es war leeecker und die Maschine hat sich auch etwas besser geschlagen! Ausführlicheres folgt hier in den nächsten Tagen.

Vielen Dank an Tchibo, die uns die Produkte zum Testen zur Verfügung gestellt haben. Unsere Meinung bleibt davon, wie immer, unberührt.

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Vor einiger Zeit habe ich hier schon vom Kochzauber-Kochabend berichtet, an dem ich gemeinsam mit ein paar anderen BloggerInnen hinter die Kulissen des Berliner Start-ups schauen durfte. Im Anschluss hatten Frau Wu und ich dann die Gelegenheit, die Kochzauber-Box unter realen Bedingungen zu testen. Bisher standen wir diesen Boxen ja etwas skeptisch gegenüber, aber nach dem netten Abend in München waren wir schon ziemlich gespannt, was uns da erwarten würde. Und sich mal drei Tage keine Gedanken machen zu müssen, was gekocht werden soll, klang auch nicht ganz unattraktiv. Wir haben uns für die vegetarische “Du & Ich”-Box entschieden, die drei fleischfreie Gerichte für zwei Personen enthält. Kochzauber hält aber auch passende Angebote für Familien, sowohl mit großen als auch kleineren (1-8 Jahre) Kindern, oder fleischfressende Duos bereit. Alle Boxen gibt es zusätzlich als vegetarische, laktosefreie oder glutenfreie Variante – da sollte wirklich für (fast) alle was dabei sein. Unsere Variante ist für 39€ pro Woche erhältlich, inklusive bundesweiter Lieferung. Besonders günstig erscheint der Service auf den ersten Blick also nicht gerade, aber wir mussten feststellen, dass es durchaus seinen Reiz hat, einmal in der Woche den Einkauf direkt an die Tür geliefert zu bekommen!

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Leider wurde der Lieferzeitraum bei unserer Box nicht eingehalten, sie kam also am Abend statt wie vereinbart vormittags an. Trotzdem war der Inhalt noch gut gekühlt und abgesehen von etwas angestoßenen Frühlingszwiebeln war alles gut verpackt und sah frisch und lecker aus. (Bio-)Milchprodukte, wie Sahne oder Joghurt, oder auch besondere Nudeln werden in den Originalverpackungen geliefert, ansonsten wird einiges extra für die Box abgewogen und in kleine Plastikbeutel verschweißt. Sogar Gewürzmischungen werden liebevoll grammweise verpackt und beschriftet. Das hat auch den Vorteil, dass quasi keine Reste entstehen, fast alle Zutaten landen vollständig in Pfannen und Töpfen.

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Die drei enthaltenen Gerichte werden auf übersichtlich gestalteten Rezeptkarten präsentiert. Für besondere Zubereitungsmethoden gibt es ab und zu noch eine extra Karte mit Step-Fotos und ausführlichen Erklärungen. Auf den Karten finden sich leider hin und wieder kleine Fehler (Zutaten tauchen im Text nicht mehr auf, widersprüchliche Angaben zur Zubereitung etc.), aber nichts wirklich Gravierendes, was man als logisch denkender Mensch nicht umgehen könnte. Die Mengen erschienen uns zunächst recht klein, es zeigte sich aber, dass die Portionen für zwei Personen völlig ausreichend bemessen sind. Gerade auch, weil die Gerichte nicht unbedingt mit Sahne, Schmand und ähnlichen Sattmachern geizen.

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Unsere Box enthielt folgende Rezepte:

Salat aus Ofenpfannkuchen und Halloumi: Das Rezept mussten wir aufgrund von spontanem Besuch auf drei Portionen strecken, daher ist der Ofenpfannkuchen wegen der größeren Teigmenge leider nicht so fluffig geworden wie geplant. Geschmeckt hat uns die ungewöhnliche Kombi aus gebratenem Halloumi-Käse, frischem Spinat und unkompliziertem Pfannkuchen aber trotzdem sehr gut. Unser Besuch war sogar so begeistert, dass wir ihm das Rezept mitgeben mussten. Ein besseres Kompliment kann es eigentlich nicht geben, oder?

Zitroniges Frühlingsrisotto mit Kohlrabi und Petersilie: Hier passte die Kochzeit nicht zu 100% und wir mussten auch etwas mehr Brühe zugießen, als im Rezept angegeben. Solche Kleinigkeiten sollten allerdings nur völlige Kochlegastheniker vor echte Probleme stellen. Am Ende war es auf jeden Fall ziemlich lecker, wenn auch mit Sahne und Schmand recht mächtig für ein Risotto. Der Kohlrabi passte prima zum Reis und war eine nette Abwechslung zu den Pilz-, Fenchel- und Tomaten-Risottos, die sonst auf unseren Tellern landen.

Lasagnette mit buntem Frühlingszauber: Hinter Lasagnetten verbarg sich eine für uns bislang unbekannte Nudelsorte, die – wie der Name schon vermuten lässt – besonders breit daherkommt. Die Ränder sind gewellt, so können sie schön viel Soße aufnehmen. Das Rezept war, wie die anderen Gerichte auch, schnell und unkompliziert, und konnte zudem mit feinen Kräuterseitlingen aufwarten. Dazu eine leckere Würzmischung, etwas Schmand und fertig ist ein Pastateller, den man auch unter der Woche problemlos hingerührt bekommt. Für uns war das Gericht der klare Favorit der Kochzauber-Box, deswegen gibt es das Rezept hier auch gleich noch zum Nachkochen:

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Lasagnette mit buntem Frühlingszauber und Kräuterseitlingen (für 2 Personen):

250 g Lasagnette (oder andere Bandnudeln)
1 Möhre
150 g Kräuterseitlinge
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 Handvoll Petersilie
½ Becher Schmand
200 ml Gemüsebrühe
Olivenöl
Thymian, Paprikapulver, Muskat
Salz, Pfeffer

1. Salzwasser in einem Topf zum Kochen bringen. Währenddessen 1 Möhre schälen und in dünne Scheiben schneiden oder hobeln. Die Kräuterseitlinge mit einem Küchentuch vorsichtig säubern und in etwa 2 cm große Stücke schneiden. Die Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in feine Ringe schneiden. Den Knoblauch schälen und fein hacken. Die Petersilie waschen, trocken schütteln und grob hacken.

2. Die Nudeln im Salzwasser gar kochen.

3. In einer Pfanne die Möhren in heißem Olivenöl für 4 Min. anbraten, Pilze und Knoblauch dazugeben und ebenfalls 4 Min. anbraten. Zum Schluss die Frühlingszwiebeln für 1 Min. dazugeben und mit Salz, Pfeffer, Thymian, Paprikapulver und Muskat würzen. Danach mit Schmand und Brühe ablöschen und kurz aufköcheln lassen. Die Petersilie untermischen, noch einmal abschmecken und zusammen mit den Nudeln servieren.

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Fazit:

Wir sind von der Kochzauber-Box wirklich positiv überrascht. Es ist schon äußerst bequem, sich einfach mal drei Tage lang keine Gedanken darüber machen zu müssen, was man kochen und einkaufen soll. Die Auswahl der Gerichte ist kreativ und abwechslungsreich, und alles ließ sich so schnell und unkompliziert nachkochen, wie es das Konzept von Kochzauber vorsieht. Länger als 30 Minuten standen wir tatsächlich nie in der Küche.

Werden wir die Box jetzt abonnieren? Ich gebe zu, ein wöchentliches Abo kommt für uns nicht infrage – dazu toben wir uns doch zu gerne selbst kreativ in der Küche aus. Auf Dauer wäre uns außerdem der Kostenfaktor zu hoch. Dennoch sollte man bedenken, welcher Aufwand (zudem noch von einem sehr sympathischen Team, dessen Leidenschaft fürs Kochen und Liebe zum Detail deutlich spürbar sind) dahintersteckt und wie viel Arbeit einem dadurch abgenommen wird. Kein langes Überlegen, was man kochen soll, kein stressiges Einkaufen nach Feierabend, kein Rezepte raussuchen etc. – gerade wenn man beruflich sehr eingespannt ist, sich aber dennoch ausgewogen und abwechslungsreich ernähren möchte, ist die Box schon eine tolle Idee! Ihr seht, wir sind grundsätzlich vom Kochzauber-Konzept ziemlich begeistert, sodass wir beschlossen haben, die Box etwa einmal im Monat zu bestellen.

Habt ihr auch schon Erfahrungen mit solchen Boxen gesammelt? Oder habt ihr sogar zur Zeit eine im Abo?

Vielen Dank an Kochzauber, die uns die Box zum Testen zur Verfügung gestellt haben. Unsere Meinung bleibt davon, wie immer, unberührt.

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