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Mit ‘Kürbis’ getaggte Beiträge

Begeistert ihr euch auch manchmal für Ideen, die ihr später dann bereut? Mir geht es gerade so mit einem Aufsatz, den ich vor fast einem Jahr versprochen habe zu schreiben und der dann schön im Gedächtnis nach ganz weit hinten gerutscht ist. War ja noch so lange hin. Jetzt sind es noch knapp vier Wochen bis zur Abgabe und außer der groben Recherche ist noch nicht viel getan. Die nächsten Wochen werde ich wohl täglich meine Nase tief in schlaue Bücher stecken und mir eloquente Dinge zur spanischen Erinnerungskultur aus den Fingern saugen. Abends bleibt dann hoffentlich immer noch genügend Zeit, um beim Schnippeln, Köcheln und Rühren in der Küche zu entspannen und anschließend bei leckerem Essen abschalten zu können.

Salat mit Belugalinsen, Ofenkürbis, Schafskäse und Orangendressing-2

Wie zum Beispiel bei diesem himmlischen Salat, der sich schon nach zweimaliger Zubereitung auf unserer persönlichen Lieblingssalateliste nach ganz oben katapultiert hat. Netterweise ist er auch noch vegetarisch und wahrscheinlich der perfekte Salat, um Fleischliebhaber vergessen zu lassen, dass sie sich eben noch ein Steak zum Abendessen gewünscht hatten. Wen diese deftige Mischung aus würzigen Hülsenfrüchten, süßlichem Kürbis, cremigem Schafskäse und knackigen Nüssen nicht satt und glücklich zurücksinken lässt, dem ist wohl nicht mehr zu helfen. Wir werden uns jedenfalls beeilen, denn eigentlich ist die Kürbiszeit ja schon wieder vorbei und wir müssen den Salat definitiv noch einmal machen, bevor es zu spät ist!

Die Inspiration zu diesem Salat haben wir uns aus dem sehr zu empfehlenden (und wie für uns gemachten) Buch “Tofu küsst Steak” geholt und das Rezept nach unseren Vorlieben abgewandelt.

Salat mit Belugalinsen, Ofenkürbis, Schafskäse und Orangendressing-3

Salat mit Belugalinsen, Ofenkürbis, Schafskäse und Orangendressing (für 2 Personen als Hauptspeise):

150 g Belugalinsen
1 kleiner Hokkaidokürbis
1 EL gehackter Rosmarin
Salz, Pfeffer
¼ TL Chiliflocken
3 EL Olivenöl
100 g Salat (z.B. Feldsalat und Rucola gemischt)
100 g Schafskäse
40 g Walnüsse
2 Schalotten
3 EL Apfelessig
1 EL Honig
Salz, Pfeffer

Für das Dressing
5 EL frisch gepresster Orangensaft
2 EL Balsamicoessig
4 EL starke Gemüsebrühe
1 TL Senf
1 EL Honig
3 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

1. Den Ofen auf 220°C vorheizen. Die Linsen mit 300 ml Wasser in einen Topf geben und 25 Min. bei schwacher Hitze gar köcheln lassen.

2. Den Kürbis waschen, den Strunk entfernen und vierteln. Mit einem Löffel das Kerngehäuse entfernen. Die Viertel in jeweils vier Scheiben schneiden und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Mit Rosmarin, Salz, Pfeffer und Chiliflocken bestreuen und anschließend mit 2 EL Olivenöl bestreichen. Für 20 Min. im oberen Drittel des Ofens backen, bis die Spitzen der Kürbisspalten kross sind.

3. Währenddessen den Salat waschen, trocken schleudern und auf zwei großen Tellern verteilen. Schafskäse in Würfel schneiden und die Walnüsse grob hacken.

4. Für das Dressing Orangensaft, Balsamico, Gemüsebrühe, Senf und Honig gut vermischen, dann das Olivenöl unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

5. Die Schalotten schälen und fein würfeln. Apfelessig mit Honig verrühren. Wenn die Linsen gar sind, abgießen, den Topf kurz auswischen und 1 EL Olivenöl darin erhitzen. Die Schalottenwürfel darin glasig dünsten, dann die gekochten Linsen hinzufügen und alles mit der Balsamico-Honig-Mischung ablöschen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und warm halten. Die Walnusskerne in einer Pfanne ohne Öl anrösten, bis sie zu duften beginnen.

6. Zum Servieren die Kürbisspalten auf dem Salat verteilen, das Dressing darüber träufeln, die Linsen zwischen den Kürbisspalten verteilen und alles mit Schafskäse und Walnüssen garnieren.

Salat mit Belugalinsen, Ofenkürbis, Schafskäse und Orangendressing-1

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Zitronenrisotto mit Ofenkürbis-1

Während wir noch überlegen, welchen unserer Suchbegriffe wir anlässlich unseres Blog-Events in ein Rezept umwandeln (wie fändet ihr “Waffelbingo”? Oder “Minigarten mit Teig”? Oder doch lieber den “ekelhaftesten Burger”?? Seid ihr auch dabei? Alle Infos zum Blog-Event “Blogg den Suchbegriff” findet ihr hier), gibts für euch eines unserer allerliebsten Herbstgerichte. Das Zitronenrisotto mit Ofenkürbis haben wir schon letztes Jahr für uns entdeckt und kein anderes Kürbisgericht kam in dieser Saison öfter aus unserer Küche. Das Ursprungsrezept entstammt dem Buch Rezepte ohne Fleisch, das wir euch hier schon mal ausführlich vorgestellt haben. Mittlerweile ist uns das Rezept aber schon so in Fleisch und Blut übergegangen, dass wir die Kombination aus cremigem, leicht säuerlichem Reis und süßem Kürbis freestyle und mit geschlossenen Augen zaubern können. Damit euch das bald auch so geht (und wir garantieren, ihr werdet das Gericht mehr als einmal kochen!), haben wir das Rezept noch einmal aufgeschrieben.

Zitronenrisotto mit Ofenkürbis-3

Zitronenrisotto mit Ofenkürbis (für 4 Personen):

1 Bio-Zitrone
1 Zwiebel
1 Hokkaido-Kürbis
2 EL + 100 ml Olivenöl
300 g Risottoreis
100 ml Weißwein
750 ml Gemüsebrühe
1 EL Butter
50 g frisch geriebener Parmesan
Salz, Pfeffer
1 EL Thymianblätter
1 EL gehackte Rosmarinnadeln
1 TL Chiliflocken
2 EL glatte Petersilie

1. Die Zitrone waschen, trocknen und die Schale fein abreiben. Die Zitrone halbieren und den Saft auspressen. Die Zwiebel schälen und fein würfeln.

2. Den Kürbis waschen und halbieren. Die Kerne mit einem Löffel herausschaben und den Kürbis in ca. 2 cm breite Spalten schneiden. Den Ofen auf Grillfunktion stellen. Die Spalten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und direkt unter den Grill schieben. Den Kürbis im Ofen 15-20 Min. weich garen lassen, bis die Ecken gebräunt sind.

3. 2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Die Zwiebel darin glasig dünsten. Den Reis dazugeben und kurz mitbraten. Mit dem Weißwein ablöschen und verrühren, bis der Reis den Wein aufgenommen hat. Unter ständigem Rühren immer wieder etwas von der Gemüsebrühe dazuschütten und mit dem Reis verrühren, bis der Reis die Brühe vollständig aufgenommen hat und gar ist (18-20 Min.). Dann Butter und Parmesan unter den Reis rühren, mit Zitronenschale und -saft, Salz und Pfeffer abschmecken.

4. Während das Risotto köchelt, aus 100 ml Olivenöl, Thymian, Rosmarin und Chili ein Würzöl anrühren. Wenn der Kürbis gar ist, mit dem Würzöl einpinseln, salzen und im Ofen warm halten, bis das Risotto fertig ist.

5. Das Risotto auf Tellern anrichten, mit Petersilie bestreuen und zusammen mit den Kürbisspalten servieren.

Zitronenrisotto mit Ofenkürbis-4

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Kürbishappen by feed me up before you go-go-1

Wie nennt man kleine gebackene Teigtaler, die laut Rezept als Kekse gedacht waren, doch im Backofen explosionsartig zu Miniamerikanern expandieren, so fluffig sind, wie kleine Kuchenstücke und sogar ein bisschen nach Lebkuchen schmecken? Keine Ahnung?? Wir auch nicht! Aber auch ohne klare Zuordnung war das, was da aus dem Ofen geholt wurde, ziemlich lecker. Die kleinen süßen Dinger, die kurzerhand Kürbishappen getauft wurden, sind zudem das erste Kürbisrezept, das es in diesem Herbst auf den Blog schafft. Unglaublich eigentlich, jonglieren wir doch seit Anfang September fast wöchentlich in der Küche mit Butternut, Hokkaido und Konsorten. Aber kommt Zeit, kommt Kürbisrezept. Solange bleibt uns nur der Verweis auf unser Archiv und die leckeren Kürbisrezepte vom letzten Herbst, z.B. hier, hier oder hier.

Kürbishappen by feed me up before you go-go-1-2

Kürbishappen (für ca. 25 Stück):

1 EL gemahlener Zimt
½ TL gemahlener Ingwer
½ TL Muskat
1 Msp. Piment
1 Msp. gemahlene Nelken
300 g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Natron
½ TL Salz
115 g Butter (Zimmertemperatur)
220 g Zucker
100 g brauner Zucker
220 g Kürbispüree (eine Anleitung findet ihr in diesem Rezept)
1 Ei
½ TL Vanillearoma
100 ml Milch

Für die Glasur
120 g Puderzucker
1-2 EL Milch
1 EL geschmolzene Butter
1 Msp. Vanillearoma
ggf. Zuckerstreusel zur Deko

1. Den Ofen auf 175°C vorheizen. Zimt, Ingwer, Muskat, Piment und Nelken verrühren und einen ½ TL davon zur Seite stellen. Den Rest zusammen mit Mehl, Backpulver, Natron und Salz in einer Schüssel vermischen.

2. In einer zweiten Schüssel die Butter mit den beiden Zuckersorten cremig schlagen. Das Kürbispüree dazugeben, Ei und Vanillearoma unterrühren. Die Mehlmischung abwechselnd mit der Milch hinzufügen und alles gut miteinander verrühren.

3. Je einen gehäuften EL des Teigs auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und etwas flach drücken. Im Ofen 12-15 Min. goldbraun backen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

4. Für die Glasur den Puderzucker sieben und mit Milch, Butter und Vanillearoma in einer kleinen Schüssel glatt rühren. Den ½ TL der Gewürzmischung unterrühren. Die Kürbishappen mit der Glasur bestreichen und ggf. mit Zuckerstreuseln bestreuen.

Kürbishappen by feed me up before you go-go-3

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Kürbis-Walnuss-Zimt-Cupcakes-2

Ein frohes neues Jahr euch allen! Habt ihr Silvester gut überstanden, oder maunzt der Kater immer noch? Bei uns fiel der letzte Tag des Jahres ziemlich ruhig und entspannt aus, was nach einer turbulenten Weihnachtswoche aber mal ganz angenehm war. Leckeres Essen gab’s natürlich trotzdem (mehr dazu aber in den nächsten Tagen) und eine actionreiche Konfrontation zwischen Böllerkindern, dem Glascontainer und der Feuerwehr noch obendrauf direkt vor der Tür, live und in Farbe. Toll.

Um gleich mal mit den guten Vorsätzen zu brechen, gibt es zu Beginn des neuen Jahres ein paar süße Kalorienbömbchen in Form von Kürbis-Walnuss-Cupcakes mit Zimt-Frosting on top. Danach fällt die Überwindung, endlich mal wieder Sport zu treiben, auch gleich viel leichter. Die Cupcakes sind zugegebenermaßen ein Herbstüberbleibsel, aber solang es noch Kürbis zu kaufen gibt, solltet ihr diese kleinen, sehr saftigen Miniküchlein unbedingt nachmachen! Sie schmecken so richtig schön nach Winter und sind so köstlich, dass sie meinen bisherigen Lieblingscupcakes ziemlich gefährlich werden könnten. Das Basisrezept für den Teig stammt aus dem Buch “Die wunderbare Welt von Fräulein Klein”, ich habe es aber mit ein paar Walnüssen und Gewürzen etwas winterlicher gestaltet und den Cupcakes ein Zimt-Frischkäse-Frosting verpasst, in das man sich wirklich reinlegen kann.

Kürbis-Walnuss-Zimt-Cupcakes-3

Kürbis-Walnuss-Cupcakes mit Zimt-Frosting (für ca. 12 Stück):

Für den Teig
250 g Kürbis
130 g Butter (Zimmertemperatur)
130 g Mehl
2 Eier
2 TL Backpulver
1 Pck. Vanillezucker
80 g brauner Zucker
3 TL Zimt
½ TL Ingwerpulver
1 Msp. Nelkenpulver
¼ TL gemahlener Muskat
50 g Walnüsse

Für das Frosting
100 g Butter (Zimmertemperatur)
100 g Puderzucker
175 g Frischkäse
1 TL Vanillearoma (z. B. Dr. Oetker Finesse Bourbon-Vanillearoma)
3 TL Zimt (ich mag es gerne sehr zimtig – wer nur einen Hauch von Zimt möchte, nimmt nur 1 TL)

1. Den Kürbis schälen, in Stücke schneiden und im Wasser gar kochen. Danach abschütten, pürieren und abkühlen lassen.

2. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Butter mit den Eiern, dem Zucker und dem Vanillezucker cremig rühren. Das Mehl mit Backpulver und den Gewürzen vermischen und nach und nach zur Eiermasse geben. Das Kürbispüree unterrühren. Die Walnüsse grob hacken und kurz unter die Masse heben.

3. Papierförmchen auf einem Muffinblech verteilen und zu ⅔ mit dem Teig befüllen. 20-25 Min. im Ofen auf mittlerer Schiene backen. Dann die Cupcakes komplett auskühlen lassen.

4. Für das Frosting zuerst die Butter mit dem Puderzucker cremig rühren, dann den Frischkäse dazugeben und alles gut verrühren. Zum Schluß das Vanillearoma und den Zimt hinzufügen und alles kurz vermischen. Das Frosting in einen Spritzbeutel füllen und die ausgekühlten Cupcakes damit verzieren.

Kürbis-Walnuss-Zimt-Cupcakes-1

Die tollen Topper und Fähnchen zum Selbstausdrucken gibt es übrigens bei Creature Comforts.

Yvonne Bauer: “Die wunderbare Welt von Fräulein Klein. Backzauber und Dekolust“. Callwey Verlag, München 2012.
€ [D] 19,95 / € [A] 20,60 / sFr. 28.50

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Irgendwie kommen wir von unserem derzeitigen Kürbis-Trip nicht runter. Es ist aber momentan auch schwer, das Thema Kürbis zu umgehen. Wieso auch, wenn’s so lecker ist? Diesmal trifft Kürbis auf Mango und vereint sich zu einem fruchtigen Curry. Das hilft auch gut gegen die aktuelle Stimmungslage. Draußen wird es immer dunkler, ich stehe morgens frierend auf dem Bahnsteig und am Wochenende soll es sogar schneien (hallooo?!). Was kann es also Besseres geben, als mit einem Teller dampfenden Curry auf dem Sofa zu sitzen und sich auftauen zu lassen? Schnell zubereitet ist es ebenfalls, das kriege ich auch beim derzeitigen Stresslevel noch hin. Irgendwie scheint sich zum Ende des Jahres im Büro alles zu stauen. Da will ein internationales Projekt vorbereitet werden, freie Mitarbeiter stehen im Minutentakt mit Fragen in der Tür und in einem Anfall von Übermut habe ich mir letzten Sommer einen Vortrag für Anfang November in den Kalender gepackt. Kein Wunder, dass nur wenig Zeit zum Kochen bleibt und keine filigranen Drei-Gänge-Menüs auf dem Tisch landen. Dafür aber indisch Angehauchtes: schön scharf, mit viel Ingwer und dazu duftender Reis. Die Gewürzangaben sind eher Richtwerte, ich rate zur Experimentierfreude, bis man die eigenen Geschmacksnerven zufriedengestellt hat.

PS: Dies ist zudem die Gelegenheit, einem Freund aus Studienzeiten zu danken, der mir im Sommer 2005, als wir zusammen Konzerte organisierten, gezeigt hat, dass Curry so viel mehr sein kann, als nur Currypulver und Kokosmilch! Vielen Dank, Patrick!

Statt Basilikum passt dazu auch frischer Koriander

Kürbis-Mango-Curry (für 2-3 Personen):

1 reife Mango
600 g Kürbis (ungeschält)
200 ml Gemüsebrühe
150 ml Kokosmilch
1 Zwiebel
2 cm Ingwer
1 Knoblauchzehe
1 TL rote Currypaste
1 TL Currypulver
1 TL Kurkuma
etwas Chili
Salz, Pfeffer, Öl
ca. 20 Blätter Basilikum
250 g Reis

1. Kürbis schälen, von den Kernen befreien und in Würfel schneiden. Mango schälen, Fruchtfleisch vom Kern entfernen und in Würfel schneiden. Zwiebel schälen und ebenfalls würfeln. Ingwer schälen und in kleine Stücke hacken oder fein reiben. Knoblauch schälen und fein hacken oder pressen. Chili fein schneiden.

2. Reis in einem Topf gar kochen.

3. Ordentlich Öl in einem Wok oder einer großen Pfanne erhitzen. Die Zwiebelwürfel glasig anbraten, dann Knoblauch, Ingwer und Chili dazugeben und kurz mitbraten. Currypaste in die Pfanne, Currypulver und Kurkuma einstreuen, alles kurz anrösten.

4. Kürbiswürfel hinzufügen und alles mit Gemüsebrühe und Kokosmilch ablöschen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis der Kürbis gar ist. Basilikum waschen und grob hacken.

5. Mangowürfel und ⅔ vom Basilikum ins Curry einrühren, erhitzen und noch einmal mit Salz, Pfeffer und Currypulver abschmecken.

6. Reis auf einem Teller anrichten, eine Portion Curry draufgeben und mit Basilikum garnieren.

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Puuuh, die Nachwehen einer anstrengenden Buchmessewoche sind noch immer deutlich zu spüren und wirken sich leider auch auf meine Kochlust aus. Zu müde bin ich, um lange in der Küche zu stehen, zu schwach, um den Kochlöffel in der Hand zu halten. Naja, ok, zumindest bin ich ziemlich kaputt. Da braucht es schon hungrigen Besuch und ein leckeres Rezept aus der neuen Deli (wie toll ist eigentlich diese Zeitschrift???), um mich wieder aus der Selbstmitleidssuhle heraus und in die Nähe des Herds zu locken. Wenn dann auch noch Kürbis und Ziegenkäse mit im Spiel sind, ist die Kochunlust schnell verflogen.

Das Rezept für diesen oberleckeren, aber auch ganz schön üppigen Kürbis-Zwiebel-Kuchen habe ich leicht abgeändert. Eigentlich gehört noch frischer Salbei auf den Kuchen, den habe ich meinem Besuch zuliebe weggelassen, stattdessen wurden die Zwiebeln von weiß auf rot gepimpt.

Kürbis-Zwiebel-Kuchen (für 3-4 Personen):

350 g rote Zwiebeln
150 ml Öl
Zucker
500 g Butternutkürbis
200 g Schmand (die Schmandmenge habe ich schon etwas reduziert, 150 g reichen aber auch locker)
150 g Ziegenfrischkäse
Salz, Pfeffer
250 g Magerquark
2 Eier
400 g Mehl
2 TL Backpulver

1. Die Zwiebeln in schmale Streifen schneiden. 3 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin glasig anbraten. Mit einer Prise Zucker bestreuen und bei schwacher Hitze 10 Min. weich schmoren lassen.

2. Den Kürbis schälen und entkernen, danach in dünne Scheiben schneiden. Schmand und Ziegenkäse vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Den Ofen auf 180°C vorheizen.

3. Quark, 100 ml Öl und Eier in einer Schüssel verrühren. Mehl, Backpulver und 2 TL Salz dazugeben und mit den Knethaken des Handrührers oder in der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verarbeiten.

4. Ein Backblech mit dem restlichen Öl einpinseln. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, das Blech damit auslegen und mit den Händen an den Ecken ins Blech einpassen.

5. Den Teig mit der Ziegenkäse-Schmand-Mischung bestreichen und mit dem Kürbis und den Zwiebeln belegen. Im Ofen im unteren Drittel etwa 30 bis 40 Min. backen.

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Der Herbst klopft nicht nur an die Tür, eigentlich hat er sich schon selbst hereingebeten und es sich auf dem Sofa bequem gemacht. Obwohl der September ungewöhnlich warm war, muss ich mich wohl langsam damit abfinden, dass die sonnige Jahreszeit vorbei ist und ich für diesen Herbst leider keine Archivreise nach Spanien geplant habe, die den Sommer verlängern könnte. Die vielen Kürbisrezepte, ohne die im Moment kein Blog auskommt (z.B. in Form von Ravioli, Pesto oder einfach aus dem Ofen), bestätigen diese Erkenntnis. Immerhin lieben wir Kürbis und haben inzwischen schon so einige vernichtet. So hat der Herbst dann doch auch seine guten Seiten. Bisher gab es in der feed me up-Küche Kürbissuppe, -Risotto, -Curry und diesen Auflauf. Gefunden haben wir das Rezept (mal wieder) im goldenen Vegetarisch-Kochbuch von GU! Dieser 500 Seiten schwere Wälzer ist wirklich eine unerschöpfliche Quelle an Rezepten für jeden Tag. Fairerweise muss man allerdings sagen, dass für die gefüllten Cannelloni etwas mehr Zeit eingeplant werden muss. Wer spätabends hungrig und müde nach Hause kommt, sollte sich vielleicht lieber etwas anderes suchen (z.B. diese leckeren Ricotta-Rucola-Nudeln!). Dem Rest sei gesagt, dass sich der Aufwand lohnt! Diese feinen Röllchen werden wir an kalten Winterabenden bestimmt noch öfter aus dem Ofen holen.

Wie steht ihr denn zum Herbst? Freut ihr euch auf tolle Herbstgerichte und fiebert schon seit Wochen Halloween entgegen? Oder würdet ihr ab Oktober am liebsten für sechs Monate in den Süden fliehen?

Wir haben das Rezept minimal verändert, u.a. etwas mehr Gemüsebrühe zum Kürbis hinzugefügt, denn die Füllung hätte ein klein wenig saftiger sein können. Bei der Tomatensoße solltet ihr auch nicht zu sparsam sein, die Nudeln saugen viel Flüssigkeit auf. Für das Befüllen der Cannelloni sucht man sich übrigens besser Unterstützung, das erleichtert die Sache ungemein.

Ricotta-Kürbis-Cannelloni (für 4 Personen):

350 g geschälte Kartoffeln
250 g Ricotta
2 Eier
600 g Kürbis (wir haben Butternut genommen)
Olivenöl, Salz, Pfeffer
500 ml Gemüsebrühe
6 EL gehackte Mandeln
20-25 Cannelloni
1 Zwiebel
1½ Dosen gestückelte Tomaten
ggf. Kräuter für die Tomatensoße
150 g geriebener Käse (z.B. Gouda oder Parmesan)

1. Die Kartoffeln schälen und in grobe Stücke schneiden. In einem Topf mit Salzwasser ca. 20 Min. garen lassen. Abgießen und ausdampfen lassen. Zeitgleich den Kürbis schälen, entkernen und in Würfel schneiden. 2 EL Olivenöl in einem Topf erhitzen und den Kürbis darin zwei Min. scharf anbraten. Salzen und pfeffern und mit 200 ml Brühe ablöschen. Bei halb geschlossenem Topf ca. 15-20 Min. weich kochen. Abgießen und abkühlen lassen.

2. Für die Tomatensoße die Zwiebeln fein würfeln und in Olivenöl glasig dünsten. Die Tomaten und 300 ml Gemüsebrühe dazugeben. Aufkochen und 10-15 Min. bei kleiner Hitze köcheln lassen. Salzen und pfeffern, nach Belieben mit Kräutern würzen.

3. Die Kartoffeln in einer Schüssel zerstampfen und mit dem Ricotta und den Eiern vermischen. Den Kürbis ebenfalls zu Mus zerdrücken und zusammen mit den Mandeln unter die Kartoffelmasse rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

4. Die Masse mit einem Spritzbeutel (oder einem Frischhaltebeutel, von dem man eine Ecke abschneidet) in die Nudeln spritzen. Die gefüllten Cannelloni in eine eingefettete Auflaufform (oder zwei) legen. Die Tomatensoße drüber gießen, mit Käse bestreuen und im Ofen bei 180°C in ca. 30-35 Min. goldbraun überbacken.

Vegetarisch! Das Goldene von GU: Rezepte zum Glänzen und Genießen. München 2011. 20€

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Unsere Affinität zu Spanien dürfte mittlerweile aus verschiedenen Posts herauszulesen sein. Frau Wu und ich haben beide – zumindest im Nebenfach – Spanisch studiert, was im Laufe unseres Studiums und auch danach aufgrund meiner Promotion und unserer anhaltenden Hispanophilie zu zahlreichen Spanienaufenthalten geführt hat. Inzwischen haben wir mehr Zeit zwischen Pyrenäen und Gibraltar verbracht, als in jedem anderem Land (außer Deutschland natürlich). Zuletzt vor gut einem Jahr, als ich zwei Monate für Archivrecherchen in Sevilla war. Ich hatte das Glück, dort in einer sehr netten WG im Herzen der Stadt zu wohnen und in meinen Mitbewohner/innen Rocío und Ugo (der im Übrigen ein unglaublich guter Tierfotograf ist) zwei regelmäßige Kochkolleg/innen gefunden zu haben. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir ein Tag, an dem ich beim Gang durch die Markthalle Lust auf Kürbis verspürt hatte. Irgendwie war Risotto die nächste Assoziation, und da es zu der Zeit überall frische Maronen gab, packte ich auch davon noch eine Tüte ein. Herausgekommen ist am Ende ein himmlisch cremiges Gericht, das durch die im Mund leise knackenden Esskastanien einen besonderen Dreh bekam. Dazu gab es eine Flasche Weißwein und einen unvergesslichen Abend auf der Dachterrasse.

Ohne Dachterrasse, aber dafür mit Federweißer (passt super dazu!)

Gut ein Jahr später ist auch im Deutschland wieder Kürbissaison und endlich kann ich mein Risotto wiederholen. Aber wie das manchmal so ist, zu Hause schmeckt es dann doch nicht so wie im Urlaub. Der Wein, den man literweise am Strand getrunken hat, entpuppt sich als ungenießbares Gesöff und das in der Erinnerung so perfekte Risotto erscheint beim Abschmecken irgendwie ganz schön lasch. Zum Glück hatten wir gerade Ricotta im Kühlschrank, von dem ich spontan einige Löffel untergerührt habe. Genau diesen Kick hatte das Risotto noch benötigt – plötzlich schmeckte alles viel ausgewogener. Der Kürbisgeschmack kam toll zur Geltung, der Käse gab dem Gericht eine intensive Cremigkeit und ich musste mich schwer zurückhalten, mich nicht gleich am Herd über das Risotto herzumachen. Getoppt wurde das Ganze noch durch die in etwas Butter kross angebratenen Maronen – die sind das sprichwörtliche i-Tüpfelchen auf dem goldgelben Reis. Also, nichts wie nachkochen und dann selig zurücksinken. Der Herbst kann doch so schön sein!

Kürbisrisotto mit Ricotta und gerösteten Maronen (für 2-3 Personen):

Für das Kürbismus:
600g Kürbis
250ml Gemüsebrühe
Olivenöl

Für das Risotto:
250g Risottoreis
1 kleine Zwiebel
50-100ml Weißwein
750ml Gemüsebrühe
2-3 EL Ricotta
Olivenöl, Salz, Pfeffer

Für die Maronen:
50g Maronen
etwas Butter

1. Für das Kürbismus den Kürbis schälen, entkernen und in Würfel schneiden. In einem Topf kurz in etwas Öl anbraten, mit der Brühe ablöschen und köcheln lassen, bis der Kürbis sehr gar ist (etwa 15-20 Min.). Mit dem Pürierstab zu einem feinen Mus verarbeiten.

2. Die Zwiebel fein würfeln und in einer Pfanne oder einem Topf in Olivenöl glasig braten. Den Reis dazugeben und einen Moment mitbraten. Mit dem Weißwein ablöschen, kurz köcheln lassen und nach und nach Gemüsebrühe zugießen. Immer wieder umrühren und Brühe nach Bedarf dazugeben.

3. Nach ¾ der Garzeit ca. 10 EL Kürbismus unterrühren. Gegebenenfalls noch einmal Brühe dazugießen und aufpassen, dass nichts anbrennt (das kann mit dem Kürbismus im Risotto sehr schnell passieren).

4. Wenn der Reis gar, aber noch bissfest ist, vom Herd nehmen und den Ricotta einrühren. 5 Min. ruhen lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

5. Die Maronen schälen, grob hacken und in einer Pfanne in etwas Butter anrösten.

6. Das Risotto auf einem Teller anrichten und mit den Kastanien bestreut servieren.

Das Rezept ist gleichzeitig unser Beitrag zu Zorras “8 Jahre Kochtopf Blog Event”, das unter dem schönen Titel “Rezepte für Sieger” steht. Da der Kürbis mit dem Pürierstab bearbeitet werden muss, bevor man ihn zum Reis geben kann, passt dieses Rezept perfekt und vielleicht klappt es ja sogar mit der Küchenmaschine, die man gewinnen kann.

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