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Mit ‘Kuchen’ getaggte Beiträge

Mini Cheesecakes mit Salzkaramell -1

An manchen Tagen habe ich das Gefühl, der Demenz quasi schon auf dem Schoß zu sitzen. Heute ist so einer! Irgendwo auf meiner sehr konfus gekritzelten To-do-Liste steht ein Punkt, der lautet “Cheesecake backen für like a piece of New York Cheesecake“, denn anlässlich ihres Bloggeburtstags feiert Carina gerade eine große “I love New York Cheesecake”-Sause. Beim Anblick meines Zettels vor ein paar Tagen dann der Schock: Mist, nur noch Zeit bis zum Wochenende, also schnell mal backen! Daraufhin wurden Koch- und Backbücher gewälzt, das Internet durchstöbert und eine Einkaufsliste geschrieben. Das ist soweit schön, wären mir nicht bei der Bildbearbeitung zu einem anderen Blogpost zuuufällig diese Bilder in die Hände gefallen. Ich hatte schon gebacken, ich Deppin! Mini-Cheesecakes mit Salzkaramell. Und sie waren äußerst lecker! Über zwei Wochen ist das her, mein armes Siebhirn! Die fertigen Bilder bringen jedoch ein weiteres Problem mit sich. Woher stammte das Rezept doch gleich? Ich habe mir doch bestimmt Notizen dazu gemacht, aber wo sind sie?? Aaargh!

Mini Cheesecakes mit Salzkaramell -4

Panisches den Mann befragen und wildes Rumgewühle bringen zwei handgekritzelte Zettel zum Vorschein, deren kryptische Beschreibungen ich hier mal zu dekodieren versuche.

Mini Cheesecakes mit Salzkaramell -3

Mini-Cheesecakes mit Salzkaramell (für ca. 12 Stück):

Für die Cheesecakes
14 Vollkornbutterkekse
6 EL geschmolzene Butter
eine Prise Salz
180 g Zucker
2 EL Mehl
170 g Doppelrahmfrischkäse
3 Eier
1 TL Vanilleextrakt
80 g Schmand
90 ml Sahne

Für das Salzkaramell
250 g Zucker
80 ml Wasser
4½ EL Butter
90 ml Sahne
¼ TL Salz

1. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Eine Muffinform mit 12 Papierförmchen bestücken. Die Vollkornkekse in einer Schüssel fein zerbröseln. Geschmolzene Butter und eine Prise Salz hinzufügen und alles gut miteinander verrühren. Die Keksmischung auf 12 Förmchen verteilen, sodass der Boden jeweils gut bedeckt ist, dann leicht andrücken. Im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene etwa 5 Min. backen. Dann aus dem Ofen holen und abkühlen lassen.

2. In einer Schüssel Zucker und Mehl verrühren. Den Frischkäse hinzufügen und mit dem Handrührer alles gut miteinander verrühren. Die Eier nacheinander unterrühren. Vanilleextrakt, Schmand und Sahne hinzufügen und alles zu einer glatten Masse rühren. Die Frischkäse-Mischung auf die Förmchen mit den vorgebackenen Keksböden verteilen. Im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene ca. 20-25 Min. backen. Im ausgeschalteten Ofen, bei geöffneter Ofentür 1 Std. abkühlen lassen. Danach im Kühlschrank noch mal mind. 1 Std. kalt stellen.

3. Für das Salzkaramell den Zucker mit dem Wasser in einem Topf bei mittlerer Hitze erhitzen, bis sich der Zucker auflöst. Dabei konstant umrühren. Sobald die Zucker-Wasser-Masse zu blubbern beginnt, mit dem Rühren aufhören und warten, bis sich die Masse karamellbraun verfärbt. Dann sofort die Butter dazugeben, alles gut verrühren, bis eine etwas dickflüssigere Masse entsteht und das Karamell vom Herd nehmen. Mit dem Salz abschmecken und abkühlen lassen.

4. Die Cheesecakes zusammen mit der Karamellsoße servieren und ggf. mit etwas Meersalz bestreuen.

Mini Cheesecakes mit Salzkaramell -5

Orientiert hatte ich mich (offensichtlich) an dem Rezept von Cooking Classy, allerdings einige Sachen abgewandelt. Was die nächsten Rezepte angeht, nehme ich mir vor, alles ganz brav und sofort in einem angelegten Blogpost abzuspeichern und mir so die ewige Zettelsucherei zu ersparen. Ich gelobe Besserung!


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Apple Pie with Cinnamon Ice Cream-1

Als ich vor ein paar Jahren an meiner Magisterarbeit schrieb, hatte ich das Gefühl, ständig hungrig zu sein. Daran war zum einen (natüüürlich) das viele Denken schuld, zum anderen lag es aber auch daran, dass in den Büchern, über die ich schrieb, ständig gegessen (und gesoffen) wurde. Allen voran Jack Kerouacs Road Novel “On the Road“, in der die beiden Protagonisten Sal und Dean mehrmals quer durch die USA und somit auch durch die Küchen des Landes reisen. Immer wieder begegnete mir beim Lesen ein Gericht, das mich an meinem Schreibtisch sitzend danach lechzen ließ: Apple Pie mit Ice Cream. Sal futtert sich auf seiner Reise einmal quer durch die verschiedenen Apfelkuchen Amerikas und erkennt ihren nahrhaften Charakter: “I ate another apple pie and ice cream; that’s practically all I ate all the way across the country, I knew it was nutritious.” Sehr sympathisch, der Herr! Ich konnte mir auch jedes Mal ganz genau ausmalen, wie das große Stück Kuchen auf Sals Teller aussah und wonach es schmeckte, hatte ich doch bereits meine eigene Apple-Pie-Erfahrung in den USA sammeln können und dort den besten Apfelkuchen meines Lebens gegessen. Vor über 15 Jahren, im einzigen Café des südkalifornischen Vier-Seelen-Örtchens Amboy, stand er vor mir: ein monströser Traum von Apple Pie samt einer riesigen Kugel Eiscreme. An ihn kam bisher kein Apfelkuchen heran!

Trotzdem huldige ich anlässlich Bellas Blog-Event “Kulinarischer Roadtrip durch die USA“, das gerade bei Zorra stattfindet, dieser kulinarischen Erinnerung in etwas abgewandelter Form.

Apple Pie with Cinnamon Ice Cream-3

Mini Apple Pies mit Zimteis (für ca. 3 Pies (Ø 11 cm) und 3-4 Portionen Eiscreme):

Für die Pies

Teig
250 g Mehl
2 EL Zucker
1 Prise Salz
125 g kalte Butter
3-4 EL kaltes Wasser

Füllung
2 Äpfel
Saft und Abrieb einer halben Bio-Zitrone
25 g Zucker
25 g brauner Zucker
2 EL Speisestärke
1 TL Zimt
1 Prise Muskat
15 g Butter + etwas mehr zum Einfetten der Förmchen

1. Für den Mürbeteig Mehl in einer Schüssel mit Zucker und Salz vermischen. Die Butter in kleine Stücke schneiden und mit der Mehlmischung gut verkneten. Das kalte Wasser hinzufügen und weiterkneten, bis ein glatter Teig entsteht. Aus dem Teig drei gleich große Kugeln formen und in Frischhaltefolie gewickelt ca. 30 Min. im Kühlschrank lagern.

2. Für die Füllung die Äpfel schälen, entkernen und in Spalten schneiden. Die Apfelspalten in eine Schüssel geben und mit Zitronensaft beträufeln. Zitronenschale, Zucker, Speisestärke, Zimt und Muskat hinzufügen und alles gut mit den Äpfeln vermischen.

3. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Förmchen mit Butter einfetten. Die Teigbälle aus dem Kühlschrank holen, etwa ⅔ jeder Kugel auf einer bemehlten Arbeitsfläche kreisförmig ausrollen, die Förmchen damit auslegen und den Teig am Rand hochziehen. Die Pies auf der untersten Schiene des Ofens ca. 10 Min. blind backen. Dann die Apfelfüllung auf die drei Förmchen verteilen und kleine Butterstücke in die Mitte setzen. Den restlichen Teig ausrollen und pro Pie ca. sechs Gitterstreifen mit einem Teigrad zurechtschneiden. Die Streifen auf die Küchlein legen, miteinander verflechten und am Rand festdrücken. Im Ofen auf mittlerer Schiene ca. 40 Min. backen. Dann am besten lauwarm mit einer großen Kugel Zimteis servieren.

Für das Zimteis
4 TL Zimtpulver
240 ml Milch
160 g Zucker
1 Prise Salz
480 ml Sahne
6 Eigelb

1. Den Zimt unter Rühren in einer Pfanne erhitzen, bis er zu duften beginnt. Die Milch in einem Topf zusammen mit Zucker, Salz, Zimt und der Hälfte der Sahne vermischen und erwärmen.

2. Die restliche Sahne in eine Schüssel über einem Wasserbad mit Eiswasser geben. In einer anderen Schüssel das Eigelb verrühren, dann die warme Milch-Sahne-Mischung unter Rühren in das Eigelb schütten und alles gut miteinander verbinden. Die Ei-Milch-Mischung zurück in den Topf schütten und alles nochmals unter ständigem Rühren erhitzen, bis die Masse dickflüssig wird. Die warme Mischung dann unter die gekühlte Sahne geben und so lange rühren, bis die Masse abgekühlt ist.

3. Die Mischung kühlen und nach Gebrauchsanweisung der Eismaschine weiterverarbeiten oder im Tiefkühlfach in einer Schüssel unter regelmäßigem Umrühren gefrieren lassen.

Apple Pie with Cinnamon Ice Cream-2

Sollte ich noch einmal in die USA kommen und einen Heißhunger auf Apfelkuchen verspüren, zöge es mich wohl nach Iowa, denn was Sal in Kerouacs Roman beschreibt, klingt vielversprechend: “I ate apple pie and ice cream – it was getting better as I got deeper into Iowa, the pie bigger, the ice cream richer.”

Blog-Event XVC - Kulinarischer Roadtrip durch die USA (Einsendeschluss 15. Februar 2014)

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Rosmarin-Vanille-Kuchen-3

Schnee. Überall Schnee. So viel Schnee wie in den letzten fünf Tagen haben wir seit einer Ewigkeit nicht mehr abbekommen. Drei Tage waren wir im Winter Wonderland im Süden Bayerns, sind durch Schneemassen gestapft, haben uns mit Schneebällen beworfen und uns ordentlich auf unsere (zum Glück gut gepolsterten) Hintern gelegt. Und obwohl wir nicht die allergrößten Winter- und Schneefans sind, müssen wir zugeben, dass die weiße Schneedecke, die momentan alles in ein glitzerndes Weiß verwandelt, etwas Magisches und Beruhigendes hat.

Rosmarin-Vanille-Kuchen-1

Wenn in ein paar Tagen dann auch die letzten Schneereste weggeschmolzen sind, gibt es trotzdem eine Möglichkeit, dieses heimelige Schneegefühl noch etwas länger zu erhalten und es um eine kulinarische Komponente zu erweitern. Man backt einfach einen Kuchen, der aussieht, als hätte er sich durch das Schneegestöber im Wald gekämpft, und dabei auch noch vanillig-süß und leicht herb nach Rosmarin schmeckt. Klingt doch nach dem perfekten Begleiter für die kalten Wintermonate, oder?

Rosmarin-Vanille-Kuchen-2

Rosmarin-Vanille-Kuchen (frei nach einem Rezept von Martha Stewart, für eine Kastenform):

Für den Teig
300 g Mehl
¾ TL Backpulver
1 Prise Salz
150 g weiche Butter
300 g Zucker
2 EL gehackter Rosmarin
1 TL Vanillearoma oder das Mark einer Vanilleschote
3 Eier
160 ml Milch

Für die Glasur
250 g Puderzucker
3-4 EL Milch
1 Spritzer Vanillearoma
1 Rosmarinzweig

1. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel vermischen. Eine Kastenform einfetten.

2. In einer zweiten Schüssel Butter und Zucker schaumig rühren. Rosmarin und Vanillearoma unterrühren. Die Eier einzeln mit der Buttermasse verrühren. Danach die Mehlmischung im Wechsel mit der Milch bei niedriger Geschwindigkeit unterrühren.

3. Den Teig in die Kastenform füllen und im Ofen 50-60 Min. backen. Der Kuchen sollte innen noch etwas feucht sein. Etwas abkühlen lassen und aus der Form holen.

4. Währenddessen den Puderzucker sieben, in einer Schüssel mit Milch glatt rühren und das Vanillearoma unterrühren. Den Zuckerguss über den Kuchen gießen und mit einem Rosmarinzweig dekorieren.

Rosmarin-Vanille-Kuchen-4

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And the raven, never flitting, still is sitting, still is sitting
On the pallid bust of Pallas just above my chamber door;
And his eyes have all the seeming of a demon’s that is dreaming,
And the lamp-light o’er him streaming throws his shadow on the floor;
And my soul from out that shadow that lies floating on the floor
Shall be lifted – nevermore!

- “The Raven”, Edgar Allan Poe

Kürbis-Buttermilch-Cupcakes mit Vanille-Frosting by feed me up before you go-go-1

Halloween ist da, und womit könnte man sich besser auf die Gruselnacht einstimmen, als mit den Kurzgeschichten und Gedichten Edgar Allan Poes? Vor ein paar Tagen verspürte ich plötzlich das Bedürfnis, noch einmal all die unheimlich unheimlichen Geschichten zu lesen, die ich während des Studiums fest in mein Literaturherz geschlossen hatte. Ich hatte allerdings gar nicht mehr in Erinnerung, wie gruselig die Geschichten sein können, wenn man sie nachts alleine im Bett liest. Der psychotische Roderick und seine lebendig begrabene Schwester Madeline, das pochende Herz, das einen Mann in den Wahnsinn treibt und der schwarze Kater Pluto, der sein Herrchen nach dem Tod heimsucht – sie alle versetzen einen beim leisesten Knarzen der Bodendielen schon mal in leichte Panik.

Kürbis-Buttermilch-Cupcakes mit Vanille-Frosting by feed me up before you go-go-2

Da Halloween wortwörtlich vor der Tür steht, ist ein bisschen Grusel natürlich durchaus angebracht. Für all die Angsthasen und Nervenschwachen habe ich aber einen Spitzentipp, der garantiert gegen die Angst hilft: ZUCKER! Unmengen davon! Gute Abhilfe leisten zum Beispiel unsere Splatter Cookies und Devil’s Food Cupcakes vom letzten Jahr. Aber auch dieses Halloween soll natürlich nicht rezeptlos auf dem Blog vorübergehen. Etwas weniger blutig, dafür höllisch gut sind die Kürbis-Buttermilch-Cupcakes nach einem Rezept aus diesem Buch. Die kleinen Cupcakes sind so saftig, herbstlich und lecker, dass die ganzen Monster, Vampire und Zombies da draußen mit jedem Bissen etwas mehr in Vergessenheit geraten.

Kürbis-Buttermilch-Cupcakes mit Vanille-Frosting by feed me up before you go-go-4

Kürbis-Buttermilch-Cupcakes mit Vanille-Frosting (für ca. 15 Cupcakes):

Für den Teig
230 g Mehl
30 g Speisestärke
½ TL Natron
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 TL gemahlener Zimt
1 TL gemahlener Ingwer
½ TL gemahlener Muskat
1 Prise gemahlene Nelken
115 g Butter (Zimmertemperatur)
180 g brauner Zucker
2 Eier
140 ml Buttermilch
150 g Kürbispüree

Für das Frosting
75 g Butter (Zimmertemperatur)
110 g Frischkäse
½ TL Vanilleextrakt
160 g Puderzucker

Für die Kürbisse
150 g Marzipan (ergibt ca. 15 Kürbisse)
Orange und grüne Lebensmittelfarbe
Zahnstocher

1. Den Ofen auf 180° C vorheizen. Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. Mehl, Speisestärke, Natron, Backpulver, Salz und Gewürze in einer Schüssel vermischen.

2. In einer zweiten Schüssel Butter und Zucker mit dem Handrührer cremig schlagen. Die Eier nacheinander unterrühren. Die Mehlmischung abwechselnd mit der Buttermilch hinzufügen und gut verrühren. Das Kürbispüree unterrühren.

3. Die Förmchen zu ⅔ mit Teig füllen und 15-18 Min. im Ofen backen, dann abkühlen lassen.

4. Für das Frosting Butter, Frischkäse und Vanilleextrakt mit dem Handrührer in einer Schüssel cremig schlagen. Den Puderzucker durch ein Sieb einrieseln lassen und unterrühren. Die Cupcakes damit bestreichen oder mittels einer Spritztüte damit verzieren.

5. Für die Kürbisse etwa ¾ der Marzipanmasse mit oranger Lebensmittelfarbe, ¼ mit grüner Lebensmittelfarbe mischen und gut verkneten. Aus der orangen Masse 15 kleine Kugeln formen, leicht flach drücken. Mit einem Zahnstocher Rillen in die Kürbisse drücken. Aus der grünen Marzipanmasse 15 kurze Stiele formen, auf die Kürbisse setzen und leicht andrücken.

Kürbis-Buttermilch-Cupcakes mit Vanille-Frosting by feed me up before you go-go-3

Apropos gruseln … eigentlich hatten wir geplant, euch an dieser Stelle etwas ganz anderes zu präsentieren, doch unsere prähalloween’schen Backversuche gingen gehörig in die Hose. Spooky Cake Pops sollten es werden, doch offensichtlich hat mich mein Cake-Pop-Mojo nun endgültig verlassen. Nach mehreren geglückten Versuchen, folgte nun das absolute Cake-Pop-Massaker. Herauskamen jede Menge geplatzte Schokolade, glitschige Glasur und unförmige Knubbel mit mieser Schminke. Zu Halloween ja irgendwie auch ganz passend. Deswegen gibts zur allgemeinen Erheiterung einen kleinen Einblick in unsere “Outtakes” (das Rezept ersparen wir euch lieber) und ein freudiges HAPPY HALLOWEEN!

Halloween Cake Pops-1

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Kürbishappen by feed me up before you go-go-1

Wie nennt man kleine gebackene Teigtaler, die laut Rezept als Kekse gedacht waren, doch im Backofen explosionsartig zu Miniamerikanern expandieren, so fluffig sind, wie kleine Kuchenstücke und sogar ein bisschen nach Lebkuchen schmecken? Keine Ahnung?? Wir auch nicht! Aber auch ohne klare Zuordnung war das, was da aus dem Ofen geholt wurde, ziemlich lecker. Die kleinen süßen Dinger, die kurzerhand Kürbishappen getauft wurden, sind zudem das erste Kürbisrezept, das es in diesem Herbst auf den Blog schafft. Unglaublich eigentlich, jonglieren wir doch seit Anfang September fast wöchentlich in der Küche mit Butternut, Hokkaido und Konsorten. Aber kommt Zeit, kommt Kürbisrezept. Solange bleibt uns nur der Verweis auf unser Archiv und die leckeren Kürbisrezepte vom letzten Herbst, z.B. hier, hier oder hier.

Kürbishappen by feed me up before you go-go-1-2

Kürbishappen (für ca. 25 Stück):

1 EL gemahlener Zimt
½ TL gemahlener Ingwer
½ TL Muskat
1 Msp. Piment
1 Msp. gemahlene Nelken
300 g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Natron
½ TL Salz
115 g Butter (Zimmertemperatur)
220 g Zucker
100 g brauner Zucker
220 g Kürbispüree (eine Anleitung findet ihr in diesem Rezept)
1 Ei
½ TL Vanillearoma
100 ml Milch

Für die Glasur
120 g Puderzucker
1-2 EL Milch
1 EL geschmolzene Butter
1 Msp. Vanillearoma
ggf. Zuckerstreusel zur Deko

1. Den Ofen auf 175°C vorheizen. Zimt, Ingwer, Muskat, Piment und Nelken verrühren und einen ½ TL davon zur Seite stellen. Den Rest zusammen mit Mehl, Backpulver, Natron und Salz in einer Schüssel vermischen.

2. In einer zweiten Schüssel die Butter mit den beiden Zuckersorten cremig schlagen. Das Kürbispüree dazugeben, Ei und Vanillearoma unterrühren. Die Mehlmischung abwechselnd mit der Milch hinzufügen und alles gut miteinander verrühren.

3. Je einen gehäuften EL des Teigs auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und etwas flach drücken. Im Ofen 12-15 Min. goldbraun backen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

4. Für die Glasur den Puderzucker sieben und mit Milch, Butter und Vanillearoma in einer kleinen Schüssel glatt rühren. Den ½ TL der Gewürzmischung unterrühren. Die Kürbishappen mit der Glasur bestreichen und ggf. mit Zuckerstreuseln bestreuen.

Kürbishappen by feed me up before you go-go-3

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Obwohl wir nun schon den vierten Tag in Wien verbringen, haben wir das Gefühl, noch viel zu wenig gesehen zu haben. Alleine wegen der unzähligen Kaffeehäuser könnte man ja eine ganze Woche in dieser schönen Stadt verweilen! Heute Abend geht es leider schon wieder zurück nach München, aber unsere Alpenrepublik-Themenwoche ist glücklicherweise noch nicht zu Ende. Neben Ela von transglobal pan party haben wir auch eine zweite Gastbloggerin überzeugen können, ihr österreichisches Küchenwissen mit uns und euch zu teilen. Silvias wunderschöner Blog Candid Moments ist euch sicher schon ein Begriff. Das Erste, was auf ihrem Blog ins Auge springt, sind die unglaublich schönen Fotos. Nicht nur toll inszenierte Gerichte, sondern auch süße Katzen und wunderschöne Reisefotos lassen sich bei der im Weinviertel lebenden Österreicherin finden, der als Tochter eines Fotografen das Handwerk quasi in die Wiege gelegt wurde. Besonders ans Herz gelegt sei euch hier die Fotostrecke zu New York. Hätten wir uns nicht schon vorher in die Stadt verliebt, wäre es spätestens nach diesen Bildern um uns geschehen gewesen. Heute überrascht sie uns und euch mit einem Rezept ihrer Mutter, der sie für ihren Blog u.a. auch schon das Geheimnis für ein sehr lecker klingendes Nussbrot entlocken konnte. Diesmal gibt es eine Biskuitroulade, mit der sich ratzfatz etwas Österreichfeeling auf die Kaffeetafel zaubern lassen sollte. Mhh, ein Stück davon hätten wir jetzt gerne zum Frühstück!

Biskuitroulade01

Ich habe mich sehr gefreut, als mir Sabrina und Steffen schrieben, dass sie große Fans meines Blogs sind. Da sie im Moment ja ihren Kurzurlaub in Wien genießen, wollten sie auch auf ihrem Blog ein bisschen österreichisches Food-Flair verbreiten. So haben sie mich dazu eingeladen, ein typisch österreichisches Rezept auf ihrem Blog zu veröffentlichen. Danke, Ihr Lieben!

Ein Klassiker der österreichischen Küche ist zweifelsohne die Biskuitroulade. Sie ist schnell und einfach zubereitet – innerhalb von maximal einer halben Stunde auf dem Tisch! Und nach Mamas Rezept kann da auch gar nichts schief gehen. ;-)

Biskuitroulade-Rezept

Zubereitung
Backrohr auf 190°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
7 ganze Eier mit dem Mixer schaumig schlagen, dann 210 g Kristallzucker dazu und weiter mixen. Zum Schluss werden noch 180 g Mehl und ½ Packerl Backpulver untergerührt, bis ein homogener Teig entstanden ist.
Die luftig aufgeschlagene Masse gleichmäßig auf einem Backblech mit Backpapier verteilen und etwa 15 Minuten im Rohr backen.

Biskuitroulade02

Während der Backzeit ein sauberes Geschirrtuch vorbereiten: auflegen und großzügig mit Staubzucker bestreuen.

Biskuitroulade05

Wenn der Teig goldbraun ist und bei der Garprobe kein Teig mehr am Stäbchen kleben bleibt, nimmt man das Biskuit aus dem Ofen und stürzt es samt Backpapier (nach oben!) auf das Tuch. Mit einem nass-kalten Tuch nun einmal übers Backpapier wischen, so löst sich der Teig leichter vom Papier. Rasch abziehen und noch ungefüllt, mit Hilfe des Tuchs möglichst eng aufrollen und etwas ausdampfen lassen. So vermeidet man, dass das Biskuit später reißt. Wieder entrollen, großzügig mit Marillenmarmelade bestreichen und wieder einrollen.

Biskuitroulade07

Die Roulade leicht mit Staubzucker bestreuen, in Scheiben schneiden und genießen.

Gutes Gelingen!

Biskuitroulade04

Danke, Ihr Lieben, für die Präsentation auf Eurem Blog. Ich wünsche Euch einen schönen Kurzurlaub in Wien. Viel Spaß! Und vielleicht schaffen wir ja beim nächsten Besuch (wenn ich nicht auch gerade unterwegs bin) ein Treffen. ;-)

Vielen Dank, liebe Silvia, dass du uns mit einem österreichischem Familienrezept überrascht hast – die Biskuitroulade klingt köstlich und sieht so wahnsinnig fluffig aus – genau nach unserem Geschmack! Und nach vier Tagen Wien können wir sagen, dass dies ganz bestimmt nicht unser letzter Wien-Besuch war – wir kommen sicher zurück und freuen uns auf ein Treffen!

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Mohn-Marzipan-Kuchen_mit_Baiserhaube-2

Urlaub! Ha! Wohlverdient und dringend nötig! Aber bevor wir morgen unseren Kurztrip nach Südtirol antreten (habt ihr Tipps für Meran und Umgebung? Immer her damit!!), lassen wir euch schnell noch ein Sonntagssüß da. Ein Geburtstag und einige Stunden Autofahrt stehen an – also musste ein Kuchen her, ganz klar! Und wenn dieser auch noch mit hübschen Wellen, luftiger Haube und köstlicher Mohnfüllung aufwarten kann, umso besser.

Mohn-Marzipan-Kuchen_mit_Baiserhaube-3

Mohn-Marzipan-Kuchen mit Baiserhaube (für eine Springform mit 26 cm Ø):

Für den Teig
150 g kalte Butter + etwas mehr zum Einfetten
250 g Mehl + etwas mehr zum Bestäuben und Ausrollen
½ Päckchen Backpulver
130 g Zucker
1 Ei

Für die Füllung
200 g Marzipanrohmasse
300 g Mohn
½ l + 100 ml Milch
100 g Butter
90 g Zucker
35 g Grieß
45 g Speisestärke
1 Ei

Für den Baiser
3 Eiweiß
200 g Puderzucker

1. Eine Springform einfetten, mit etwas Mehl ausstäuben und kalt stellen. Für den Teig das Mehl mit Backpulver vermischen. Zucker, Ei und Butter in Stückchen zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Teig auf etwas Mehl rund ausrollen und die Springform damit auslegen. Einen etwa 5 cm hohen Rand formen und andrücken. Springform mind. 1 Std. kalt stellen.

2. Für die Füllung Marzipan in Scheiben schneiden, flach drücken und den gekühlten Boden damit auslegen. Die Form anschließend noch einmal kalt stellen.

3. Mohn, ½ l Milch, Butter in Stücken, Zucker und Grieß in einem Topf unter Rühren erhitzen. Stärke mit der restlichen Milch glatt rühren und in die heiße Mohnmischung einrühren. Weitere 3-5 Min. unter Rühren erhitzen, bis die Masse leicht sämig ist. Vom Herd nehmen, Ei verquirlen und unter die Masse rühren. Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Mohnmasse in die Springform füllen und im heißen Ofen ca. 50 Min. auf der zweiten Schiene von unten backen.

4. Für den Baiser Eiweiß und Puderzucker glatt rühren und auf höchster Stufe mind. 10 Min. zu einer festen Masse schlagen. Den Kuchen aus der Form lösen, die Eischneemasse locker und wellenförmig darauf verteilen. Mit einem Küchengasbrenner leicht flambieren.

Mohn-Marzipan-Kuchen_mit_Baiserhaube-4

Dass man bei den aktuellen Temperaturen nur ungern den Backofen anschmeißt, kann ich gut verstehen. In diesem Fall lohnt es sicher aber ungemein. Falls euch der leckere Mohnkuchen bekannt vorkommen sollte, schaut mal in die letzte Ausgabe der “Lecker Bakery” – beim ersten Durchblättern ist er mir quasi schon in den Backofen gesprungen.

So, und jetzt heißt es Köfferchen packen und Getränke kalt stellen! Wenn ihr uns virtuell nach Südtirol begleiten möchtet, folgt uns doch einfach auf Instagram.

Mohn-Marzipan-Kuchen_mit_Baiserhaube-1

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Raider-Törtchen-1

Achtung, hier kommt ein Nachzügler! Aber ein leckerer. Die letzte PAMK-Runde liegt mittlerweile zwar schon einige Wochen zurück, doch diese kleinen Törtchen warteten noch immer auf ihren großen Auftritt. Könnt ihr euch noch an die Zeit erinnern, als Raiders noch Twix hieß und Muffins noch Törtchen waren? An Cupcakes und Cake Pops war damals selbstverständlich noch längst nicht zu denken. Stattdessen landeten Fantakuchen, kalter Hund und kleine bunte Törtchen auf der 80er-Jahre-Kindergeburstagstafel. Und da ich Lust auf ein Törtchenrevival hatte und schnell auf ein passendes Rezept stieß, wurden fix ein paar Twix, äh … Raider eingekauft und das Flashback-Backen konnte beginnen.

Raider-Törtchen-2

Raider-(nicht-Twix!)-Törtchen (für ca. 12 Stück):

140 g Twix Raider + 1-2 Riegel zur Deko
220 g Mehl
2 TL Backpulver
½ TL Natron
3 EL Kakaopulver
1 Ei
120 g Zucker
110 g Butter
240 ml Milch
etwas Vollmilchkuvertüre

1. Backofen auf 190°C vorheizen. Raider in kleine Stücke schneiden.

2. Mehl, Backpulver, Natron und Kakao in einer Schüssel vermischen. In einer zweiten Schüssel Butter mit Zucker cremig schlagen, das Ei unterrühren und danach die Mehlmischung abwechselnd mit der Milch hinzufügen. Zum Schluss die Raider-Stückchen unterheben.

3. Teig in ein mit Förmchen ausgelegtes Muffinblech füllen und ca. 25 Min. im Ofen backen.

4. Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen, die abgekühlten Törtchen damit bestreichen. 1-2 Riegel Raider in kleine Stücke schneiden und auf die Törtchen setzen. Fertig ist die kulinarische Zeitmaschine!

Raider-Törtchen-3

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Während Steffen gerade Belgrad unsicher macht und sich durch die (offensichtlich sehr fleischlastige) serbische Küche futtert, füttere ich euch mit einer großen Portion Kindheitserinnerungen. Vielen Dank für eure netten Kommentare zu unserem zweiten “Post aus meiner Küche”-Paket, am liebsten würden wir euch allen so ein Päckchen zukommen lassen!

Den Start machen heute dunkle und helle Knallbrause-Schoki – einmal mit Kokos, die zweite Variante mit rosa Pfefferbeeren – und ein paar kalte Welpen, die in Cranberrys und Mandeln sowie Pistazie und Kokos gefallen sind. Volle Schokoladendröhnung also!

PAMK_Überblicksartikel-5

Seid ihr früher auch zum Bäcker gegangen, um euch von eurem lang angesparten Taschengeld eine Tüte Süßkram zusammenzustellen? Saure Zungen & Co. gab es dort für 5 oder 10 Pfennig, und wenn man mal eine ganze Mark zur Verfügung hatte und mit einer prall gefüllten Tüte (zumindest für Kinderhände) nach Hause gehen konnte, war das das Größte. Neben diesen fiesen blauen Gummischlümpfen landete in meiner Tüte auch immer ein Päckchen Knallbrause. Entweder das blaue Tütchen mit dem grünen Marsmännchen, dessen Inhalt sich knallend zu Kaugummi verwandelte, oder das rot-schwarze Päckchen Pop Rocks mit Erdbeergeschmack, das im Mund genauso lustig vor sich hin knisterte. Für die neue PAMK-Runde musste also irgendwie dieses knallende, knisternde Zeug zum Einsatz gebracht werden. Also wurden sämtliche Supermärkte nach Pop Rocks abgesucht, etwas Schokolade geschmolzen und fertig war die Knallbrause-Schoki.

PAMK Knallbrause-Schoki und kalte Welpen-2

Dunkle Knallbrause-Schoki mit Kokos und weiße Knallbrause-Schoki mit rosa Pfefferbeeren:

100 g Vollmilchschokolade
100 g weiße Schokolade
4 Päckchen Pop Rocks
2 EL Kokosraspel
1 EL rosa Pfefferbeeren

1. Die dunkle Schokolade im Wasserbad zum Schmelzen bringen. Vom Herd nehmen, 1 EL Kokosraspel und 2 Päckchen Pop Rocks kurz unterrühren. In eine Silikon-Pralinen- oder Eiswürfelform füllen, mit den restlichen Kokosflocken bestreuen und mind. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

2. Die weiße Schokolade ebenfalls im Wasserbad schmelzen. Vom Herd nehmen, 2 Päckchen Pop Rocks kurz unterrühren. Die Schokolade in eine Silikonform füllen, mit rosa Pfefferbeeren bestreuen und mind. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Wenn die Schokolade vollständig erhärtet ist, vorsichtig aus der Form drücken und mit einem Happs im Mund verschwinden lassen!

PAMK Knallbrause-Schoki und kalte Welpen-4

Schokobombe Nr. 2 durfte auf keinem 80er-Jahre-Kindergeburtstag fehlen: der kalte Hund. Hm, na gut, auf meinen eigenen Geburtstagen fehlte er schon, denn merkwürdigerweise kam er bei uns nie auf die Kinderkaffeetafel. Dort fand man stattdessen bunte Minitörtchen (eigentlich Muffins, aber das ahnte damals ja noch keiner), Rührkuchen mit Schokostückchen und Mandarinen, Schokokusstorte, Miniwindbeutel und Omas Mattekuchen. Umso faszinierter war ich, wenn ich auf anderen Kindergeburtstagen einen kalten Hund entdeckte – ein Stückchen davon landete dann immer auf meinem Teller und löste höchste Glücksgefühle bei mir aus. Deshalb haben wir uns für unser PAMK-Paket für zwei moderne Varianten des kalten Köters bzw. für dessen kleine Geschwister entschieden.

PAMK Knallbrause-Schoki und kalte Welpen-3

Kalte Welpen mit weißer Schokolade, Cranberrys und Mandeln sowie mit Pistazie und Kokos (für ca. 9 Stück):

400 g weiße Schokolade
275 g Kokosfett
2 Eier
25 g Puderzucker
150 g Haferkekse
150 g Oreos
50 g getrocknete Cranberrys
25 g geröstete Mandelsplitter
20 g gehackte Pistazien
20 g Kokosraspel

1. Schokolade und Kokosfett im Wasserbad zum Schmelzen bringen. In einer Schüssel Eier und Puderzucker cremig rühren, dann die Schokolade dazugeben, verrühren und alles noch einmal im Wasserbad erhitzen.

2. Ein Muffinblech mit Frischhaltefolie auslegen. Je einen Löffel der Schokocreme in die Mulden geben, die Hälfte mit Haferkeksen, die andere Hälfte mit Oreos abdecken. Dann wieder einen Klecks Schokocreme darauf verteilen. Die mit Haferkeksen mit Cranberrys und Mandeln bestreuen, die mit Oreos mit Pistazien und Kokos. Dann wieder einen Löffel Schokocreme darauf verteilen, mit einem Keks abdecken und mit einer weiteren Schokocremeschicht abschließen. Mit den restlichen Cranberrys, Mandeln, Pistazien und Kokosraspeln bestreuen und über Nacht in den Kühlschrank stellen, bis die Masse komplett erhärtet ist. Die Minikuchen aus der Form nehmen, die Frischhaltefolie vorsichtig entfernen und freudig in einen kalten Welpen beißen.

Ein paar Kinderfotos von uns konnten wir selbstverständlich auch auftreiben – natürlich gaben wir uns damals schon den kulinarischen Genüssen hin, wie könnte es auch anders sein …

PAMK Knallbrause-Schoki und kalte Welpen-1Während ich mein Faible für Eis am Stiel schon früh entdeckte, plagte sich Steffen noch mit der Entscheidung zwischen Kinderriegel und Rasiercreme

Mit den Rezepten für Piña-Colada-Milchreis und Raider-(nicht Twix!)-Törtchen geht die Vorstellung unseres PAMK-Päckchens dann nächste Woche weiter. Bis dahin wünschen wir euch ein schönes, schokoreiches Wochenende!

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Kurz vor den Feiertagen stand die fünfte Tauschrunde von “Post aus meiner Küche” an. Anstatt es sich einfach zu machen und das naheliegende Thema “Ostern” aufzugreifen, haben sich die drei PAMK-Damen diesmal ein ganz besonderes Motto überlegt: “Kindheitserinnerungen”. Also wurde intensivst in der eigenen kulinarischen Kindheit gewühlt, der Delorean mit leckeren Erinnerungsschnipseln vollgeladen und los ging die Reise in die Vergangenheit – in unserem Fall in die süßen 80er. Da unser Päckchen mittlerweile bei der lieben A. von Restaurant am Ende des Universums angekommen ist, gibt es vorab – wie auch beim letzten Mal – schon mal eine kleine Sneak Peek in unser Paket, dessen Inhalt wir euch in den kommenden Tagen noch etwas ausführlicher vorstellen werden.

PAMK_Überblicksartikel-4Kindheitserinnerungen à la feed me up before you go-go

Mit an Bord waren diesmal:

PAMK_Überblicksartikel-2Kalte Welpen mit weißer Schokolade, Cranberrys und gerösteten Mandeln sowie mit Pistazie und Kokos

PAMK_Überblicksartikel-1Raider-(nicht Twix!)-Törtchen (denn vom Wörtchen Muffins hatte damals noch keiner gehört)

PAMK_Überblicksartikel-5Dunkle Knallbrause-Schoki mit Kokos und weiße Knallbrause-Schoki mit rosa Pfefferbeeren

PAMK_Überblicksartikel-3Piña-Colada-Milchreis

So schön das Thema auch ist, fürchte ich ja, dass viele kulinarische Erinnerungen sehr ähnlich ausfallen und unzählige kalte Hunde in dieser Runde hin und her geschickt wurden, demnächst massenweise Milchreis gelöffelt wird und Raider sicherlich auch ein Comeback in den unterschiedlichsten Formen gefeiert hat. Auf die verschiedenen Varianten und Präsentationsformen bin ich allerdings sehr gespannt! Was war denn euer kulinarisches Highlight aus den 80ern?

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Red Velvet Mini cakes-5

Heute vor drei Jahren hat es fürchterlich geschneit. Im Spitzenkleidchen, mit dünnen Strumpfhosen und in viel zu unbequemen Pumps trippelte ich in die Worth Street. Gefroren habe ich nicht, denn ich war viel zu aufgeregt. Im Schlepptau hatte ich meinen Mann bzw. den, der das werden sollte, und unseren Trauzeugen, der erst kurz zuvor von seinem Glück erfahren hatte.

Heute vor drei Jahren stand ich auch fröstelnd in einer nicht enden wollenden Schlange am Times Square. Das lange Warten wurde am Ende aber mit zwei Theatertickets für das neue Stück des Lieblingsdramatikers belohnt. Yay!

Heute vor drei Jahren habe ich außerdem das erste Mal einen Red Velvet Cake gesehen, probiert und für gut befunden. Das Schicksal trieb uns den Kuchen förmlich in die Arme, denn warum sonst hätten wir gegenüber von Cake Man Raven wohnen sollen, einem Laden, der ausschließlich riesige Stücke Red Velvet Cake verkaufte?! Leider ist der Laden mittlerweile der Gentrifizierung Brooklyns zum Opfer gefallen und musste schließen. Der Geschmack des samtigen Kuchenstücks, von dem wir uns zu zweit fast zwei Tage hätten ernähren können, wird mir wohl immer in Erinnerung bleiben.

Red Velvet Mini cakes-7

Um heute zumindest ein kleines Stückchen New York zu uns nach München zu holen, gibt’s zur Feier des Tages (na, was wohl …) einen Red Velvet Cake bzw. dessen kleine Geschwister, die aber genauso cremig, weich und samtig daherkommen wie das Original. Also, let’s have some cake!

Red Velvet Mini cakes-1

Red Velvet Mini cakes-2

Red Velvet Mini Cakes (für 4 Stück à ∅ 8 cm):

Für den Teig
4 Eier
170 g Zucker
1 EL Sonnenblumenöl
2 EL Buttermilch
1 TL Weißweinessig
1 TL Vanillearoma
2-3 TL rote Lebensmittelfarbe
85 g Mehl
30 g Kakaopulver
1 TL Backpulver
½ TL Salz

Für das Frosting
100 g Butter (Zimmertemperatur)
100 g Puderzucker
175 g Frischkäse
1 TL Vanillearoma

Für die Deko
Puderzucker und Zuckerstreusel

1. Den Ofen auf 175°C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und etwas einölen.

2. Die Eier schaumig schlagen und nach und nach den Zucker und das Öl unterrühren. Die Buttermilch, den Essig, das Vanillearoma und die Lebensmittelfarbe dazugeben und alles gut miteinander verrühren.

3. In einer zweiten Schüssel das Mehl mit dem Kakaopulver, dem Backpulver und dem Salz vermischen und langsam unter die flüssige Masse rühren. Ordentlich mixen, bis ein flüssiger, homogener Teig entsteht.

4. Den Teig auf das Backblech geben und gleichmäßig verteilen, 12-15 Min. im Ofen backen. Dann den Teig auf dem Blech komplett abkühlen lassen.

5. Für das Frosting zuerst die Butter mit dem Puderzucker cremig rühren, dann den Frischkäse dazugeben und alles gut verrühren. Zum Schluss das Vanillearoma hinzufügen und alles kurz vermischen.

6. Mit Dessertringen (∅ 8 cm) 12 Kreise aus dem Teig ausstechen (wenn der Teig gut hochgegangen ist, reichen auch 8 Kreise, dann pro Kuchen nur 2 Kreise schichten). Einen Teigkreis in einen Dessertring geben, etwas von dem Frischkäse-Frosting darauf verteilen (mit einem Löffel oder einem Spritzbeutel), einen weiteren Teigring vorsichtig draufsetzen und leicht andrücken, dann wieder eine Schicht Frosting darauf verteilen und mit einer dritten Teigschicht abschließen. Zum Schluss mit einem Spritzbeutel dem Kuchen ein kleines Häubchen aufspritzen, mit etwas Puderzucker bestäuben und mit ein paar Zuckerstreusel dekorieren. Mit den anderen Küchlein genauso verfahren.

Das Rezept für den Teig habe ich übrigens bei Sprinkle Bakes gefunden, das Frosting ist von mir.

Red Velvet Mini cakes-6

So, nun aber fix los, der Mann wartet im Restaurant. Danach geht’s zwar heute (zur Abwechslung) mal nicht ins Broadway-Theater, dafür aber ins Kino (es kann ja schließlich auch nicht immer New York sein). Auf den samtig-roten Nachtisch, der auf uns im Kühlschrank wartet, freue ich mich jetzt schon. Yum!

Red Velvet Mini cakes-3

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Tchibo-Backwettbewerb die Dritte. Wer keinen Zucker in seinem Essen mag, sollte genau jetzt aufhören zu lesen (wir sehen uns dann nächste Woche wieder). Ich könnte mir vorstellen, dass alleine das Anschauen der Fotos zu einem Zuckerschock führt. Wen das nicht schreckt, der kann sich mit dieser Apfel-Karamell-Tarte die Zeit bis zum Frühlingsanfang versüßen. Gebratene Äpfel mit Zimt und Vanille, dazu eine cremige Karamellsoße und knusprig gebrannte Mandelsplitter – wer jetzt an Bratäpfel denkt, liegt nicht ganz falsch. Dieser Kuchen ist aber noch besser, noch apfeliger, noch süßer: death by caramel!

Apfel-Karamell-Tarte4-1

Bis Montag habt ihr übrigens noch Zeit, um auf der Tchibo-Facebook-Seite für mich und meine Schoko-Kokos-Heart-Pops abzustimmen (1000 Dank, wenn ihr das bereits getan habt – euch winken ewige Dankbarkeit und Kuchen bis zum Abwinken). Natürlich könnt ihr auch für eine der anderen Backkreationen voten, Anna im Backwahn und Alice im kulinarischen Wunderland haben sich z.B. auch mächtig ins Zeug gelegt.

Apfel-Karamell-Tarte-3

Nun zu den Tchibo-Produkten, die ich für meine Tarte verwendet habe: Die Apfelform ist zwar ganz nett anzusehen, gekauft hätte ich sie aber trotzdem nicht. Da erscheint mir eine ganz normale runde oder eckige Form irgendwie praktischer und vielseitiger. Beim Herausheben des Kuchens hat sich auch gezeigt, dass der Stiel des Apfels zum Brechen neigt, an dieser Stelle also ruhig etwas mehr Teig verwenden. Sonst gibt es aber nichts zu meckern, die Verarbeitung ist gut und der herausnehmbare Boden praktisch. Positiv überrascht hat mich dagegen der Apfelspalter (inkl. Schadstellen-Entferner). Eigentlich stehe ich ja tierisch auf vermeintlich unnötige Küchenutensilien (wenn Frau Wu nicht aufpassen würde, würde unsere Küche schon längst im Messie-Chaos versinken), doch bei diesem Gerät war ich zunächst skeptisch. Aber ganz ehrlich: das klappt wirklich! Fix die Schale ab, den Spalter mittig auf den Apfel angesetzt und tataa, ich hatte 20 gleich große Spalten (“normale” Apfelspalter schaffen übrigens gerade einmal acht, zumindest wurde mir das von der Tchibo-Frau versichert) und der Kern wurde auch sauber entfernt. Man braucht allerdings schon ordentlich Kraft, Frau Wu musste im Kampf gegen die harten Granny Smiths auf halber Strecke aufgeben. Für mich war das mit etwas Gedrücke aber machbar, der nächste Apfelkuchen kann also kommen! Da man für diese Form (sie ist etwas kleiner als eine normale Tarteform, also müsst ihr die Mengenangabe ggf. etwas nach oben korrigieren) aber nur zwei Äpfel benötigt, geht das mit dem Messer natürlich auch recht schnell.

Apfel-Karamell-Tarte-2

Apfel-Karamell-Tarte mit gebrannten Mandelsplittern (für eine Tchibo-Apfelform):

Für den Boden
170 g Mehl
80 g Puderzucker
¼ TL Salz
110 g kalte Butter
2 Eigelb

Für die gebrannten Mandeln
50 g ganze Mandeln
50 g Zucker
25 ml Wasser
etwas Sonnenblumenöl
ggf. etwas Vanille und Zimt

Für die Karamellsoße
150 g brauner Zucker
150 ml Sahne
2 EL Butter

Für die Füllung
2 säuerliche Äpfel, z.B. Granny Smith (ca. 40 Spalten)
2 TL Zimt
etwas Vanille (z.B. ein paar Umdrehungen mit der Dr.-Oetker-Vanillemühle oder das Mark einer halbe Schote)
100 g Zucker
2 EL Wasser

1. Für den Boden Mehl, Puderzucker und Salz vermischen. Butter in kleine Stücke schneiden und dazugeben. Im Mixer oder mit dem Händen vermischen, bis ein krümeliger Teig entsteht. Jetzt das Eigelb hinzufügen und vermischen, bis der feuchte Teig sich zu einem Klumpen formen lässt. Wenn der Teig zu trocken ist, vorsichtig etwas Eiswasser hinzufügen. Den Teig zu einer Kugel formen, flachdrücken, mit Mehl bestäuben und in Frischhaltefolie wickeln. Mind. eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

2. Für die gebrannten Mandeln Wasser und Zucker in eine beschichtete Pfanne geben, ggf. etwas Vanille und/oder Zimt hinzufügen, und alles gut vermischen. Sobald alles leicht köchelt, die Mandeln dazugeben, gut verrühren und nun einfach warten, bis das Wasser verkocht ist. Sobald sich die Konsistenz ändert (es wird sandig), rühren was das Zeug hält! Die Masse wird die Konsistenz mehrmals wechseln, also nicht wundern, ihr macht alles richtig (hier gibt es auch eine bebilderte Step-by-Step-Anleitung). Der Zucker schmilzt erneut (das Rühren nicht vergessen!) und die Mandeln werden karamellisiert. Wenn die Mandeln zu glänzen beginnen und sie kurz darauf aussehen wie “echte” gebrannte Mandeln vom Weihnachtsmarkt, die Pfanne vom Herd nehmen und die Mandeln auf zuvor eingeöltem Backpapier verteilen. Dann komplett auskühlen lassen. Zur Weiterverarbeitung die Mandeln in einen Gefrierbeutel geben und zerschlagen oder mit einem Messer hacken (ihr könnt die Mandeln natürlich auch pur snacken oder verschenken – wir hatten sie z.B. in unserem letzten Post-aus-meiner-Küche-Päckchen).

3. Für die Karamellsoße Zucker, Sahne und Butter in einem Topf zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Leicht köcheln lassen, bis sich ein dicklicher Karamellsirup gebildet hat. Das dauert etwa 10-15 Min. Überschüssige Karamellsoße kann übrigens einige Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.

4. Für die Füllung die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in dünne Spalten schneiden (ca. fünf pro Viertel). In einer Schüssel mit Zimt und Vanille mischen. In einer Pfanne den Zucker mit dem Wasser erhitzen und langsam schmelzen lassen. Dann die Äpfel dazugeben, alles unter Rühren karamellisieren und die Äpfel für 3-5 Min. weich kochen. Zur Seite stellen und etwas abkühlen lassen.

5. Ofen auf 190°C vorheizen. Die Tarteform einfetten. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 5-6 cm größer als die Form ausrollen und dann vorsichtig in die Form legen. Den Teig bis oben an den Rand andrücken. Dann mit Backpapier abdecken und mit trockenen Hülsenfrüchten o.ä. beschweren. Im Ofen für 10 Min. blind backen.

6. Den vorgebackenen Teig aus dem Ofen holen und den Boden mit einer dünnen Schicht Karamellsoße bestreichen. Die Äpfel fächerförmig darauf verteilen, bis der ganze Boden bedeckt ist. Die gebrannten Mandelsplitter darüber streuen.

7. Für 20 Min. backen, dann die restliche Karamellsoße über die Äpfel gießen und weitere 10 Min. backen. Aus dem Ofen holen und nur kurz abkühlen lassen. Dann pur oder mit einer Kugel Vanilleeis genießen.

8. Aufs Sofa legen und sich glücklich den Bauch reiben.

Apfel-Karamell-Tarte-1

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Triple-cheesecake Creme brulee Himbeer Banane-Kokos-2Achtung: Der Kuchen in diesem Artikel schmeckt viel besser, als die Fotos es vermuten lassen ;-)

Gehört ihr auch zu den Menschen, die sich vor einer Kuchentheke nie entscheiden können? Wenn alles einfach so lecker aussieht, dass man sich am liebsten durchs ganze Sortiment probieren möchte? Besonders verstörende Beispiele einer solchen Situation waren die beiden Besuche in der Cheesecake Factory während unseres Florida-Urlaubs im letzten Sommer. Himmel, habe ich lange gebraucht, um mich zu entscheiden – hätte ich doch genug Zeit (und Hunger) gehabt, um einfach alle zu probieren.

CheesecakefactoryTheke-1Im Cheesecake-Paradies der Cheesecake Factory

So gesehen kam die neue 3-in-1-Springform von Tchibo, die ich im Rahmen des Backwettbewerbs (hier könnt ihr übrigens noch bis zum 18.02. für mich und meine Schoko-Kokos-Heart-Pops abstimmen) testen durfte, gerade recht. Die Kuchenform kommt nämlich nicht nur inklusive Deckel mit Tragegriff, sondern auch samt eines Einsatzes, mit dem sich das Innere dritteln lässt und der somit die Möglichkeit bietet, gleich drei verschiedene Kuchenvarianten aus dem Ofen zu holen. Das ist bestimmt auch ganz praktisch, wenn man mal keinen ganzen Kuchen backen möchte, aber mit solchem Kinderkram halte ich mich natürlich nicht auf. Da ich (wer hätte es gedacht) ein riesiger New-York-Cheesecake-Fan bin und wir bisher erst einmal einen Käsekuchen selbst gemacht haben, stand für mich schon seit einiger Zeit ein Cheesecake-Revival auf dem Backplan. Beim Anblick der neuen Springform war die Backmission damit sofort klar: ein Käsekuchen-Dreier, der mich auf dem schnellsten Weg ins Cheesecakekoma befördern sollte.

Triple-cheesecake Creme brulee Himbeer Banane-Kokos-5

Aus verschiedenen Rezepten habe ich mir eine Cheesecake-Grundmasse zusammengestellt und diese dann unterschiedlich verfeinert. So hält sich der Aufwand in Grenzen und auch die Backzeit ist für alle drei Ecken dieselbe. Wer möchte, kann selbstverständlich auch nur die Lieblingssorte backen, dazu einfach die Zusatzzutaten des jeweiligen Drittel verdreifachen. Im harten Praxistest hat mich die Tchibo-Springform im Übrigen nicht zu 100% zufriedengestellt. Der Deckel ist super, aber die Blechkonstruktion zum Teilen des Inneren ist irgendwie etwas klein. Soll heißen, die Enden reichen nicht ganz bis an den Rand, man muss sich beim Einfüllen von flüssigen Teigen also beeilen, wenn man verhindern möchte, dass das nächste Kuchendrittel volläuft. Außerdem scheint die Form am Boden nicht perfekt zu schließen, im Wasserbad wurde es trotz Alufolie etwas siffig und die Form leckte noch einen halben Tag lang. Wenn ihr den Kuchen also im Wasserbad zubereiten wollt (= Konsistenz wird cremiger und die Oberfläche reißt nicht so leicht ein), stellt sicher, dass die Form wirklich dicht ist und die Alufolie drumherum ordentlich abschließt.

Allen Widrigkeiten zum Trotz: Der Triple-Cheesecake ist super geworden! Er wird zwar keinen Schönheitswettbewerb gewinnen, aber die inneren Werte sind über allen Zweifel erhaben. Den Cheesecake habe ich am nächsten Tag mit zu den ArbeitskollegInnen genommen und auch dort hat der Kuchen den Praxistest mehr als bestanden. Als ich am Nachmittag noch ein Stück essen wollte, waren auf der Kuchenplatte nur noch Krümel zu finden. Jetzt bin ich wohl gezwungen, bald wieder zu backen.

Triple-cheesecake Creme brulee Himbeer Banane-Kokos-4

Triple Cheesecake à la Crème brûlée, Himbeer-Swirl und Banane-Kokos (für eine 26-cm-Springform):

Für den Boden
180 g Graham Cracker (meine waren selbst gemacht nach diesem Rezept) oder Vollkornbutterkekse
8 EL geschmolzene Butter
170 g Zucker
½ TL Salz

Für das Käsekuchengrundrezept
1500 g Frischkäse (Raumtemperatur)
325 g Zucker
1 TL Vanillearoma
½ TL Salz
4 Eier
200 g Crème fraîche

Banane-Kokos-Drittel
1 sehr reife Banane
30 g Kokosraspel
1 Handvoll Kokoschips (Reformhaus)

Crème-brûlée-Drittel
5 TL Karamellsoße (selbst gemacht oder gekauft)
2-3 EL brauner Zucker

Himbeer-Swirl-Drittel
200 g Himbeeren (fein püriert)
evtl. etwas Puderzucker

1. Ofen auf 190°C vorheizen. Für den Boden zunächst eine 26-cm-Springform mit Butter einfetten. Die Kekse klein häckseln und mit Butter, Zucker und Salz vermischen, bis sich eine formbare Masse bildet. Die Keksmischung auf dem Boden und am unteren Rand der Springform (ca. 2 cm) verteilen und andrücken. Im Ofen für 5-10 Min. vorbacken, dabei aufpassen, dass der Boden nicht zu dunkel wird, ggf. abdecken. Herausholen und abkühlen lassen. Hitze auf 160°C reduzieren.

2. Für die Füllung den Frischkäse mit einem Mixer aufschlagen, bis er schön cremig geworden ist. Zucker nach und nach hinzufügen, rühren bis sich alles gut verbunden hat. Salz und Vanillearoma dazugeben und die Eier einzeln einrühren. Danach die Crème fraîche hinzufügen und alle gut vermischen.

3. Den Grundteig gleichmäßig auf drei Schüsseln aufteilen. Die Banane mit einer Gabel fein zerdrücken oder mit dem Pürierstab zerkleinern. Die Kokosflocken fein mahlen. Beides mit einer der Frischkäseportionen vermischen. Die Karamellsoße in die zweite Schüssel Frischkäse geben und verrühren. Das Himbeerpüree nach Wunsch mit etwas Puderzucker süßen und zur Seite stellen.

4. Die untere Hälfte der Springform von außen sorgsam mit Alufolie umwickeln. 1-2 Liter Wasser zum Kochen bringen. Wer sich nicht sicher ist, ob die eigene Springform dicht genug ist, kann den Kuchen natürlich auch ohne Wasserbad backen.

5. Die Banane-Kokos-Mischung in eine Ecke der Form gießen, ebenso die Karamell-Frischkäse-Masse. Für den Himbeerswirl zunächst nur die Hälfte der Frischkäsemasse eingießen, dann ein Drittel des Himbeerpürees mit einem Löffel draufgeben und mit einer Gabel Muster in den Teig ziehen (Anleitung auch hier). Jetzt die restliche Frischkäsemasse aufschütten und wieder ein Drittel Himbeeren draufgeben und vorsichtig mit einer Gabel in den Teig rühren.

6. Die eingewickelte Springform auf einem tiefen Backblech in der Mitte des Ofens platzieren. Das kochende Wasser eingießen, bis die Springform möglichst zur Hälfte im Wasser steht. Für 95-105 Min. backen, bis die Frischkäsemasse gerade fest geworden ist. 15 Min. vor Ende der Backzeit die Kokoschips auf das Banane-Kokos-Drittel geben, damit diese leicht angebräunt werden.

7. Den Kuchen aus dem Ofen holen und für 30 Min. abkühlen lassen. Dann mit einem Messer vorsichtig an den Rändern entlang schneiden und am besten über Nacht abgedeckt im Kühlschrank ruhen lassen. Vor dem Servieren das Crème-brûlée-Drittel mit braunem Zucker bestreuen und flambieren, bis eine knackige Schicht entstanden ist. Das Himbeer-Drittel mit dem restlichen Himbeerpüree begießen.

8. Von jedem Drittel abwechselnd eine Gabel probieren, bis sich ein riesiges Glücksgefühl einstellt. Dies dann wiederholen, bis sich das Cheesecakekoma ankündigt.

Triple-cheesecake Creme brulee Himbeer Banane-Kokos-3

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Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, nehme ich am Tchibo-Backtalent-Wettbewerb teil. Von heute bis zum 18.02. könnt ihr auf der Tchibo-Facebook-Seite (über den Button Tchibo-Backtalent) für euren Favoriten abstimmen und ich würde mich natürlich riesig freuen, wenn ihr trotz der starken Konkurrenz für mich (Steffen) klickt.

Heart-Pops-Kokos-SchokoladeCakePops-2

Davon abgesehen, war ich ja schon ganz aus dem Häuschen, als ich vor zwei Wochen am Freitagabend plötzlich von einer Tchibo-Mitarbeiterin angerufen wurde und erfuhr, dass ich in der engeren Auswahl gelandet war. Als dann ein paar Tage später ein riesiges Paket mit einer Auswahl der aktuell erhältlichen Backprodukte ankam, war das wie ein verspätetes Weihnachtsfest. Minuten später folgte die Panikattacke: Was soll ich bloß backen? Und muss ich das dann auch verzieren?? Ich??? Unterstützt von Frau Wu wälzte ich also Backbücher, scrollte mich durch zahllose Blogs und zerbrach mir den Kopf darüber, was ich mit den Tchibo-Produkten tolles zaubern könnte. Die drei Ergebnisse werde ich euch im Laufe der Woche vorstellen und auch ein wenig von meinen Erfahrungen mit den verschiedenen Küchenhelfern berichten.

TchiboBackwettebewerbProdukte-1Weihnachten meets Geburtstag beim Öffnen des Tchibo-Backwettbewerb-Pakets.

Den Anfang machen rot-weiße Heart Pops mit leckerer Kokosfüllung und knackigem Schokoladenmantel, die dank der Cake-Pop-Backform von Tchibo ziemlich fix hergestellt werden können. Eigentlich waren mir Cake Pops immer zu aufwendig, das Formen und die filigrane Dekoration haben mich immer abgeschreckt. Das habe ich dann doch lieber Frau Wu überlassen, die ist da weniger grobmotorisch. Dass sich in meinem Paket nun ein Cake-Pop-Backblech befand, habe ich aber als Herausforderung empfunden, und ich muss sagen, dass es sogar richtig Spaß gemacht hat. Außerdem entfallen mit dem Backblech ein paar komplizierte Arbeitsschritte, auch wenn es dadurch eher Küchlein am Stiel werden, als Cake Pops im ursprünglichen Sinne.

Natürlich passen die Herzformen super zum anstehenden Valentinstag, aber auch für Valentinstagsmuffel (wie mich) sind die weißen Schoko-Kokos-Heart-Pops auf jeden Fall einen Bissen wert! Der nächste Hochzeitstag (bei uns schon vier Tage später) oder Geburtstag kommt bestimmt und mit Sicherheit freuen sich eure Liebsten dann über eine herzige Aufmerksamkeit.

Heart-Pops-Kokos-SchokoladeCakePops-5

Weiße Schoko-Kokos-Heart-Pops (für ca. 22-25 Stück in der Tchibo-Backform):

150 g weiche Butter
125 g Zucker
1 EL Kokossirup
Salz
3 Eier
140 g Mehl
25 g Kokosflocken (fein gemahlen)
1 TL Backpulver
Öl für die Backform

Für die Verzierung
400 g weiße Schokolade
rote Lebensmittelfarbe
roter Streuzucker
Zahnstocher
rotes Moosgummi oder Tonpapier

1. Butter und Zucker mit einer Prise Salz mit einem Rührgerät schaumig schlagen. Den Kokossirup dazugeben und die Eier einzeln unterrühren. Mehl, Backpulver und die fein gemahlenen Kokosflocken vermischen und ebenfalls vorsichtig unter die Buttermasse rühren.

2. Backofen auf 175°C vorheizen und beide Teile der Cake-Pop-Backform ordentlich mit Öl bestreichen. Öl auch rund um die äußeren Testlöcher auftragen, so lässt sich ausgetretener Teig leichter wieder entfernen. Den Teig in die Formen füllen (so voll wie möglich). Die obere Platte auflegen, mit den Klammern verschließen und ab in den Ofen. Etwa 18-20 Minuten backen lassen, zwischendurch ruhig mal mit einem Teigtester überprüfen, wie es innen aussieht.

3. Die Form aus dem Ofen holen, kurz abkühlen lassen, den Deckel abheben, noch einmal kurz auskühlen lassen. Die Teiglinge aus der Form heben und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen. Währenddessen die Form neu füllen und die nächste Portion backen.

4. Ggf. nun die entstandenen Teigränder rund um die schön geformten Herzen (bzw. Kugeln und Blumen, denn das Backblech bietet verschieden geformte Mulden) entfernen, so bekommt man später schönere Formen hin.

5. Etwas weiße Schokolade im Wasserbad zum Schmelzen bringen. Die Cake-Pop-Stiele ca. 1 cm in die Schokolade tunken, dann die Teiglinge damit aufspießen. Dann mind. für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen (wer zum Trocknen keine Halterung wie die von Tchibo besitzt, nimmt Styropor oder Blumenschaum), bis die Schokolade hart geworden ist.

6. Für den Überzug die restliche weiße Schokolade (bis auf eine kleine Menge zum Verzieren später) im Wasserbad schmelzen. Die Heart Pops eintauchen, sodass der Teig ganz mit Schokolade überzogen ist, und etwas abtropfen lassen. Wenn ihr die Heart Pops später mit Schokolade verzieren wollt, kommen sie jetzt für etwa eine Stunde in den Kühlschrank, bis die weiße Schoki komplett getrocknet ist. Wenn ihr sie mit Zuckerstreusel & Co. dekorieren möchtet, dann nur für ca. 5 Minuten kühlen, dann ordentlich bestreuseln und bezuckern und wieder ab damit in den Kühlschrank.

7. Für die Verzierung mit bunten Schokosprenkeln die zurückgelegte Schokolade schmelzen (falls sie euch zu zähflüssig ist, könnt ihr z.B. einen halben Würfel Kokosfett dazugeben) und mit etwas Lebensmittelfarbe einfärben. Dann darf gespritzt und gepunktet werden, was das Zeug hält. Danach – wie wahrscheinlich schon vermutet – wieder kurz in den Kühlschrank oder wahlweise direkt in den Mund!

8. Für meine Heart Pops habe ich noch kleine Herzpfeile gebastelt (ja! Gebastelt!! Ich!!! Zugegebenermaßen nach Anleitung meiner persönlichen Cake-Pop-Beraterin). Dazu einfach ein paar Zahnstocher in der Mitte durchbrechen, aus Moosgummi (oder Tonpapier) kleine Herzen und Pfeilenden ausschneiden, die Pfeilenden jeweils noch zweimal schräg von links und rechts einschneiden und an die abgebrochenen Zahnstocherenden kleben. Dann Amor spielen und die Herzen damit durchbohren. Voilà, fertig ist der schokoladige Liebesbeweis und meine allerersten Cake Heart Pops ebenfalls.

Heart-Pops-Kokos-SchokoladeCakePops-4

Also keine Angst vorm Bastelschreck – wenn ich das hinbekommen habe, schafft das wirklich jede/r – und vergesst nicht, hier (klick) für mich und meine Heart Pops abzustimmen! :-)

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Womit macht man einer Person, die Geburtstag hat, eine Freude? Mit Kuchen natürlich! Und wie sieht der aus, wenn sie fünf Tage vor Weihnachten Geburtstag hat? Natürlich stern-, weihnachtsbaum- und eiskristallförmig. Ist doch klar, oder?

Weihnachtsküchlein-2

Wie passend, dass uns Dr. Oetker gerade ein großes Backpaket zugesandt hat (vielen Dank dafür!), das auch das “Winterzauber”-Back-Set von Dr. Oetker verwendet, die ich auch schon für meine Mohn-Vanille- und Haselnuss-Karamell-Küchlein samt weihnachtlicher Silikonform beinhaltete. Und so kamen nicht nur die Form, sondern auch gleich die bunten Zuckerstreusel und ihre winterlichen Kollegen zum Einsatz. Das Geburtstagskind darf sich also über Weihnachtsküchlein in zweierlei Variation freuen: Mohn-Vanille & Haselnuss-Karamell. Happy Birthday, Mama Wu – ich hoffe, es schmeckt!

Mohn-Vanille-Küchlein (für 15 Mini-Küchlein):

60 g Mehl
1 TL Backpulver
40 g Zucker
60 g Butter (Zimmertemperatur)
1 Ei
2 EL Mohnsamen
1 TL Vanillesirup (Vanillearoma geht natürlich auch)
Pflanzenöl für die Form
ggf. Zuckerguss (Rezept hier), Zuckerperlen, Lebensmittelfarbe & Co. zum Verzieren

1. Den Backofen (Elektro) auf 160°C vorheizen. Butter und Zucker mit dem Mixer cremig rühren und mit dem Ei verrühren. Mehl und Backpulver vermischen und zusammen mit der Buttermasse mindestens 3 Min. verrühren.

2. Mohn und Vanillesirup dazugeben und noch einmal kurz verrühren.

3. Den Teig mit einem kleinen Löffel (oder mit einem Spritzbeutel) in die geölte Form geben und im Backofen ca. 15-20 Min. backen. Die Form etwas abkühlen lassen, dann die Küchlein vorsichtig aus der Form lösen und nach dem Auskühlen nach Belieben verzieren.

Haselnuss-Karamell-Küchlein (für 15 Mini-Küchlein):

60 g Mehl
1 TL Backpulver
40 g Zucker
60 g Butter (Zimmertemperatur)
1 Ei
3 EL gemahlene Haselnüsse
1 TL Karamellsirup
Pflanzenöl für die Form
ggf. Zuckerguss (Rezept hier), Zuckerperlen, Lebensmittelfarbe & Co. zum Verzieren

1. Siehe Schritt 1 der Mohn-Vanille-Küchlein. Wenn man ohnehin beide Sorten backen möchte, einfach die doppelte Menge des Basisteigs machen und den Teig für Schritt 2 teilen.

2. Haselnüsse und Karamellsirup dazugeben und noch einmal kurz verrühren.

3. Siehe Schritt 3 der Mohn-Vanille-Küchlein.

Weihnachtsküchlein-1

Das Basisrezept entstammt dem kleinen Rezeptheft aus dem Dr. Oetker Weihnachts-Back-Set, wurde dann aber etwas abgeändert. Während ich von der Silikonform sehr begeistert bin (die Küchlein lassen sich wirklich gut herausnehmen, die Form lässt sich sogar in der Spülmaschine reinigen), überzeugt mich das Booklet weniger. Zu unkreativ erscheint die Auswahl, zu ungenau die Backanleitung. Außerdem irritiert es, dass sich gerade einmal 4 der insgesamt 14 Rezepte für die beiliegende Silikonform eignen. Der Rest ist ein bunter Mix aus der Weihnachtsbäckerei. Aber wegen des Booklets wird ohnehin keiner das Set kaufen und beim Befüllen der Backform kann man ja auch einfach mal seiner eigenen Kreativität freien Lauf lassen. Bei uns ist sie gerade schon wieder für die nächsten Küchengeschenke in Action.
Weihnachtsküchlein-3

Jetzt muss nur noch DHL mitspielen und entgegen aller Erwartungen doch noch heute ausliefern. Also bitte mal feste die Däumchen drücken, dass das Päckchen heute noch das Geburtstagskind erreicht und der DHL-Fahrer mit dem Inhalt nicht gerade seine eigene Weihnachtsküchleinfeier in seinem Fahrzeug veranstaltet!

Weihnachts-Backset “Winterzauber“. Dr. Oetker Verlag, Bielefeld 2012.
€ 14,99 / ISBN 978-3767009257

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