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Apfel-Zucchini-Schoko-Gugelhupf Rezept Feed me up before you go-go-1

… macht die Seele frisch und frei. Kürzlich sagte mir jemand, dass 2015 sicher das große Jahr der Veränderungen sei. Kann schon sein, zumindest gibt sich der Mai jetzt schon alle Mühe, beginnt er doch für mich mit einem neuen Job und endet mit einer langen Reise. Doch so schön und aufregend Veränderungen auch sind und so gern ich mich kopfüber in sie hineinstürzen würde, pikst mich beim Gedanken an das Neue, Unbekannte und Unkalkulierbare auch immer etwas Mulmiges in den Magen, das Unsicherheiten offenlegt und Zweifel schürt. Mich nach Vertrautem und Bewährtem sehnen lässt, wie einem Kuchen, von dem man weiß, dass er ganz sicher gelingt und ganz sicher schmeckt. Ganz banal und doch so wirksam.

Apfel-Zucchini-Schoko-Gugelhupf Rezept Feed me up before you go-go-5

Apfel-Zucchini-Gugelhupf mit Minzzucker (für eine Gugelhupfform):

Für den Teig
200 g weiche Butter + etwas mehr zum Einfetten
250 g Zucchini
1 Apfel
250 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
Salz
5 Eier
300 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
2 EL Backkakao

Für den Kuchenguss
200 g Puderzucker
2 EL Zitronensaft
1-2 EL Milch
Die Blätter von ca. 3 Stielen Minze
1 EL Zucker

1. Eine Gugelhupfform mit etwas Butter (oder Öl) einfetten. Den Backofen auf 175°C vorheizen. Zucchini und Apfel waschen und raspeln. 200 g Butter, Zucker, Vanillezucker und eine Prise Salz in einer Schüssel mit dem Handrührer cremig rühren. Die Eier trennen. Eigelb nacheinander unterrühren. Mehl, Backpulver und Kakao mischen und unterrühren. Zucchini und Apfel hinzufügen. In einer zweiten Schüssel das Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter die Kuchenmasse heben.

2. Den Teig in die Gugelhupfform füllen. Im Ofen auf mittlerer Schiene ca. 80 Min. backen, bis bei der Stäbchenprobe kein Teig mehr kleben bleibt. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und in der Form ca. 30 Min. abkühlen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig auskühlen lassen.

3. Für den Guss Puderzucker, Zitronensaft und Milch zu einer dickflüssigen Glasur anrühren. Für den Minzzucker die Minzblätter zusammen mit dem Zucker in einem Mörser zerstoßen. Den Guss mit einem Löffel oder einem Pinsel auf dem Kuchen verteilen. Den Minzzucker sofort darüberstreuen und den Guss trocknen lassen.

Tipp: Falls der Kuchen im Ofen zu schnell braun wird, mit Alufolie abdecken und fertig backen.

Nach einem Rezept aus der Lecker Bakery. Und keine Angst – der Kuchen schmeckt nicht nach Gemüse! Die Zucchini verleiht dem Gugelhupf nur eine ordentliche Portion Saftigkeit.

Apfel-Zucchini-Schoko-Gugelhupf Rezept Feed me up before you go-go-3

Apfel-Zucchini-Schoko-Gugelhupf Rezept Feed me up before you go-go-4

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Birnen-Haselnuss-Kuchen Nigel Slater-1

Schon wieder zieht ein dicker Wälzer bei uns ein. Nach seinen beiden Grundlagenwerken zu Gemüse und Obst legt der britische Koch, Journalist und Fernsehstar Nigel Slater mit einem neuen 544-seitigen Schwergewicht nach. Ein “Küchentagebuch”, mit dem er uns in 250 Rezepten und zahlreichen Anekdoten einmal quer durchs Jahr begleitet. Das in England bereits 2012 veröffentlichte Werk basiert auf seinen Notizbüchern, die er über Jahre hinweg führte und in denen er seine täglichen Experimente in der Küche festgehalten hat. Und das Beste ist: Ihr könnt noch bis Mittwoch ein Exemplar von Nigel Slaters “Küchentagebuch” bei unserer Bloggeburtstagsverlosung gewinnen! Was ihr dafür tun müsst, erfahrt ihr hier.

Nigel Slater Küchentagebuch Rezension-1-2

Inhalt & Optik

Wie schon bei den Vorgängerbänden, die auch im DuMont Verlag erschienen sind, ist der erste Eindruck des Buchs hervorragend. Ein stabiler Einband, Halbleinen, ein Leseband und nicht zu dünnes Papier. Das Layout ist in gewohnter Manier eher schlicht gehalten, Bilder gibt im “Küchentagebuch” allerdings deutlich weniger als in den beiden Tender-Bänden. Die Fotos kommen in gedeckten Farben daher, sind angenehm unprätentiös, konzentrieren sich auf das Wesentliche und passen sich damit gut ins Gesamtkonzept ein. Ein paar schöne Stimmungsfotos aus dem Garten oder von einzelnen Zutaten ergänzen die Rezeptaufnahmen. Im Mittelpunkt steht jedoch eindeutig der Text, aber es ist ja schließlich auch ein Tagebuch. Wir begleiten Nigel Slater chronologisch durch das Jahr, starten am 1. Januar mit einem Cidre-Brot (das unbedingt probiert werden muss!) sowie einer Suppe aus Speck und Sellerie und verabschieden uns aus seiner Küche mit einem Tamarinden-Fischcurry in der Silvesternacht. Geschmückt werden die Rezepte mit persönlichen Anekdoten und Gedanken. So erfährt man z.B., woher die Inspirationen zu den Rezepten stammen, was gerade in Nigels Slaters Garten Saison hat oder welcher Geschmack ihn an eine bestimmte Situation erinnert.

Nigel Slater Küchentagebuch Rezension-2

Die Rezepte

Anlässlich unseres Bloggeburtstags musste natürlich ein Kuchen her. Die Auswahl fiel auf Nigel Slaters Birnen-Haselnuss-Kuchen. Im seinen Tagebucheintrag zum 18. November verrät der Food-Journalist, dass zwei Birnbäume seinen Garten zieren, deren herbstlicher Anblick ihn dazu verleitete, einen haselnussduftenden Birnenkuchen zu backen. Das Rezept haben wir ein wenig abgewandelt, da die verschiedenen Zuckersorten auf die Schnelle nicht zu besorgen waren. Geklappt hat alles dennoch wunderbar. Neben dem herbstlichen Birnenkuchen haben wir bisher noch zwei weitere Rezepte ausprobiert: eine Auberginen-Blätterteig-Tarte und ein Linsen-Curry mit Minzjoghurt. Die Blätterteigtarte war etwas aufwendiger als gedacht, für ein relativ simples Gericht mit wenigen Zutaten waren viele verschiedene Arbeitsschritte notwendig, bis das Essen auf dem Teller landete. Geschmeckt hat die Kombination aus im Ofen weich gegarten und dann zerdrückten Auberginen und in der Pfanne gebratenen Auberginenscheiben allerdings hervorragend und vielleicht kriegen wir in Zukunft noch eine etwas vereinfachte Variante hin. Das Linsencurry war dagegen ziemlich fix fertig und hat dank der Gewürzauswahl – die so ähnlich auch in unseren sonstigen Currys landet – genau unseren Geschmack getroffen. Mit den Resten habe ich noch meine Kolleginnen verköstigt, die ebenfalls begeistert waren. Im Gegensatz zu Juliane von Schöner Tag noch hatten wir wohl etwas mehr Glück bei der Rezeptauswahl, denn geklappt hat alles ganz problemlos und geschmacklich konnten uns alle ausprobierten Gerichte überzeugen. Aber wie schon bei “Tender|Gemüse” habe ich den Eindruck, dass gewisse Grundkenntnisse in der Küche hilfreich sind. Dann bieten die Rezepte genügend Spielraum für eigene Ideen und Varianten der Gerichte.

Wie der Titel schon andeutet und die drei getesteten Rezepte zeigen, handelt es sich hier wirklich um das, was bei Nigel Slater an einem ganz gewöhnlichen Tag auf dem Tisch kommt. Wer selbst viel kocht, weiß, dass nicht alles preisverdächtig ist und genauso ist es auch bei dem sympathischen Briten. Versammelt sind hier, wie er selbst sagt, “ehrliche, unaufdringliche Rezepte”. Manches Gericht gerät dann auch mal etwas zu simpel (Würstchen-Eier-Pfanne , Ibérico-Schinken mit dicken Bohnen), eignet sich aber somit auch für die schnelle Mahlzeit nach einem anstrengenden Tag.

Birnen-Haselnuss-Kuchen Nigel Slater-2

Birnen-Haselnuss-Kuchen (für eine quadratische Backform von ca. 22 cm):

Für die Birnen:
1 große Zitrone
750 g Birnen
3 EL brauner Zucker
2 gute Prisen Zimt

Für den Teig:
175 g weiche Butter + etwas mehr zum Einfetten der Form
160 g brauner Zucker
60 g gehäutete Haselnüsse
2 Eier
165 g Mehl
7 g Backpulver
½ TL Zimt
Ein paar Tropfen Vanilleextrakt

Für die Streusel:
100 g Mehl
75 g Butter
2 EL brauner Zucker
Etwas Zimt und brauner Zucker für die Kruste

1. Den Backofen auf 160°C vorheizen. Den Boden der Backform mit Backpapier auslegen, die Ränder mit etwas Butter einfetten.

2. Für die Birnen die Zitrone in eine Schüssel auspressen. Die Birnen schälen, das Kerngehäuse entfernen, in kleine Stücke schneiden und diese sofort in den Zitronensaft geben. Birnen und Zitronensaft in einen Topf geben, kurz aufkochen, dann die Temperatur herunterdrehen. Den Zucker und 2 gute Prisen Zimt darüberstreuen. Unter Rühren kochen, bis die Birnen glasig und weich (jedoch nicht zerkocht) sind. Birnen im ausgetretenen Saft zur Seite stellen.

3. Für den Teig Butter und Zucker in eine Schüssel geben und mit dem Handrührer ca. 5 Min. luftig schlagen. Die Haselnüsse in einer Pfanne goldbraun rösten und fein hacken. Eier in einer zweiten Schüssel verquirlen, dann unter die Buttermischung rühren. Haselnüsse, Mehl, Backpulver, Zimt und Vanilleextrakt unterziehen. Teig in der Backform verteilen und glatt streichen. Birnen mit einem Schaumlöffel aus dem Topf heben und auf dem Teig verteilen.

4. Für die Streusel Mehl und Butter in einer Schüssel verkneten. Zucker dazugeben und leicht vermischen. Die Streusel leicht zerbröselt über dem Teig verteilen, am Ende noch etwas Zimt und braunen Zucker darüberstreuen.

5. Den Kuchen im Ofen ca. 1 Std. backen. Wenn er gar ist, aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Den aufbewahrten Birnensaft kurz etwas einkochen lasssen und über den Kuchen träufeln.

Nigel Slater Küchentagebuch Rezension-1

Fazit: Wer den persönlichen, literarischen Stil Nigel Slaters schätzt und auch die beiden Tender-Bände begeistert verschlungen hat, kann hier ohne Bedenken zugreifen. Die chronologische Struktur und die Verwendung von saisonalen Zutaten machen das Buch zu einem perfekten Begleiter durch das Küchenjahr. 4,5 von 5 Birnen.

Cover Nigel Slater KüchentagebuchNigel Slater

“Das Küchentagebuch”

DuMont Buchverlag, Köln 2014.

39,99 € / ISBN: 978-3-8321-9477-2

Vielen Dank an den DuMont Verlag, der uns ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

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Bloggeburtstag feed me up before you go-go-1-2

Als Kind (und eigentlich heute auch noch) fand ich es immer toll, im Sommer Geburtstag zu haben. Denn das bedeutete eine Geburtstagsfeier in der schulfreien Zeit, Kindergeburtstage im Garten oder im Schwimmbad und eine Kuchentafel im Freien. Fast bemitleidete ich die Kinder, die an kalten, regnerischen Herbst- oder Wintertagen ihre Geburtstage drinnen feiern mussten. Dass ein Herbstgeburtstag jedoch gar nicht wehtut und auch viel Schönes bereithalten kann, weiß ich nun seit zwei Jahren. 265 Beiträge ist es auf den Tag genau her, dass feed me up before you go-go das Licht der Welt erblickte. Warum wir ausgerechnet an einem Novembertag den Drang verspürten, einen Foodblog ins Leben zu rufen, wissen wir nicht mehr. Vermutlich war es ein grauer, ungemütlicher Tag, der uns an den Schreibtisch oder einfach ein knurrender Magen, der uns an den Herd trieb. Wir freuen uns jedenfalls, dass uns der November schon zum dritten Mal Anlass zum Feiern bietet, zum Zurückblicken und zum Dankesagen. Wir sind nach wie vor sprachlos, dass so viele von euch hier regelmäßig mitlesen, kommentieren, uns E-Mails schreiben, unsere Rezepte nachkochen (und tatsächlich auch für gut befinden), an unseren Blog-Events teilnehmen, uns Inspirationen liefern oder uns in anderer Form begleiten. Dafür ein dickes DANKE!

Den besten LeserInnen gebührt neben Dankesworten und Konfetti natürlich auch ein kleines Geschenk. Deshalb werfen wir alle Geburtstagsregeln über Bord und beschenken zur Abwechslung mal die Gäste anstatt das Geburtstagskind! Der DuMont Verlag hat uns freundlicherweise ein ganz wunderbares Buch zur Verfügung gestellt, das einen kulinarisch durch die Jahreszeiten begleitet und die Zeit bis zum nächsten Geburtstag auf angenehmste Weise verkürzt. In seinem Küchentagebuch gewährt der britische Food-Journalist Nigel Slater Monat für Monat Einblicke in seine Küchennotizen, schwelgt mit Blick auf seinen Garten in kulinarischen Erinnerungen und lässt uns teilhaben an heiteren und manchmal melancholischen Anekdoten zu seinen Rezepten. Dass wir große Fans von Nigel Slater sind, ist wohl seit unserer letzten Buchvorstellung kein Geheimnis mehr. Deshalb freuen wir uns, dass bald eine/r von euch ein Exemplar des “Küchentagebuchs” in den Händen halten darf. Eine ausführlichere Buchrezension mit Rezept folgt hier in den nächsten Tagen. Nur so viel sei verraten: So ein Herbstgeburtstag bietet auch einen hervorragenden Vorwand, um Nigel Slaters köstlichen Birnen-Haselnuss-Kuchen zu backen!

Cover Nigel Slater Küchentagebuch

Und so könnt ihr ein Exemplar von Nigel Slaters “Küchentagebuch” gewinnen:

Edit 27.11.2014: We have a winner! Ein Exemplar vom “Küchentagebuch” geht an Nele Büsing vom Blog Leibgericht, die folgenden Kommentar hinterlassen hat:
Na zu einem Geburtstag gibt es natürlich Kuchen – Kürbiskuchen! Und weil ich den nicht mag: Kürbisbrot. Mit schön viel Salbei und Rosmarin. ;)
Alles Gute zum Bloggeburtstag, bleibt so wie ihr seid. :)
LG Nele

Herzlichen Glückwunsch, liebe Nele! Wir wünschen dir viel Freude mit dem Buch (und dein Kürbisbrot kling übrigens herrlich! :) ). Lass uns doch einfach per Mail deine Adresse zukommen, dann flattert das Buch schon bald zu dir!

Allen TeilnehmerInnen viiiielen Dank fürs Mitmachen, eure lieben Glückwünsche und die vielen köstlichen Ideen!

Hinterlasst einfach bis Mittwoch, 26.11.2014, 23.59 Uhr einen Kommentar unter diesem Beitrag, in dem ihr uns verratet, mit welcher kulinarischen Köstlichkeit ihr einen Herbstgeburtstag feiern würdet.

Mitmachen kann jede/r (mit oder ohne Blog) mit einer Adresse in Deutschland, Österreich oder in der Schweiz. Bitte hinterlasst im entsprechenden Feld eure E-Mail-Adresse (die ist natürlich nur für uns sichtbar) und einen Namen, damit wir euch kontaktieren können, falls ihr gewonnen habt. Den oder die Gewinner/in werden wir über random.org auslosen und hier am 27.11.2014 verkünden. Der Rechtsweg ist selbstverständlich ausgeschlossen. Mit der Teilnahme erklärt ihr euch damit einverstanden, dass eure Adresse im Falle des Gewinns an den DuMont Verlag weitergegeben wird, damit euer Buchgewinn auch zugestellt werden kann.

Wir sind gespannt, bei wem Nigel Slater demnächst einziehen darf und wünschen euch viel Glück! In der Zwischenzeit feiern wir ein bisschen weiter und schmatzen genüsslich ein Stück Birnen-Haselnuss-Kuchen.

Herzlichen Dank an den DuMont Verlag, der uns ein Verlosungsexemplar von Nigel Slaters “Küchentagebuch” zur Verfügung gestellt hat.

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Key Lime Tarte Rezept Feed me up before you go-go-1-4

Kaum zu glauben, aber vor drei Wochen sind wir noch bei über 30°C durch New York geschlendert, haben in kleinen Läden unter der Manhattan Bridge gestöbert, mit Blick auf die Skyline Manhattans Limonade geschlürft und sind über die Brooklyn Bridge gelaufen. Irgendwie geht so ein Urlaub immer viel zu schnell vorbei, und am Ende hätten wir unsere Rundreise entlang der Ostküste der USA am liebsten wieder von vorne begonnen. Ja, wir sind immer noch große Fans der Vereinigten Staaten (auch wenn man dort oftmals aus dem Kopfschütteln nicht mehr herauskommt) und es wird sicherlich auch einige Posts zu den kulinarischen Entdeckungen geben, die wir dort gemacht haben. Während des Urlaubs wurden wir hier glücklicherweise ganz fabelhaft vertreten und drei wunderbare Bloggerinnen haben ihre ganz persönliche Sicht auf die amerikanische Küche mit uns und euch geteilt. Wenn ihr es noch nicht getan habt, schaut euch gleich an, was sich Carina, Ylva und Maja Leckeres ausgedacht haben!

Zum Abschluss unserer USA-Themenwochen spendieren wir noch einen amerikanischen Klassiker, den wir bereits vor zwei Jahren in Florida lieben gelernt haben: die Key Lime Pie. Wie der Name schon vermuten lässt, stammt das Rezept von den Florida Keys, ist uns aber auch überall an der Ostküste begegnet. Key Lime Cupcakes, Key Lime Cream Cheese, Key Lime Milkshake – der Fantasie der KöchInnen sind da offensichtlich keine Grenzen gesetzt. Wir präsentieren euch aber eine ganz vorsichtig veränderte Version des ursprünglichen Rezepts, für die wir unsere neue rechteckige Tarteform eingeweiht und die Eiweißmenge für die Baiserhaube stark reduziert haben. Schmeckt ganz herrlich und passt perfekt zu den letzten Sonnenstrahlen, die uns hier in München derzeit noch ab und zu beglücken und den Übergang vom Urlaub zum Alltag etwas erleichtern.

Key Lime Tarte Rezept Feed me up before you go-go-3-4

Key Lime Tarte (für eine 35 x 12 cm Tarteform):

160 g Vollkornkekse
2 EL Zucker
6 EL geschmolzene Butter
300 g gezuckerte Kondensmilch
3 Eier
140 ml Limettensaft
1 Eiweiß
1 TL Zucker

1. Den Backofen auf 190°C vorheizen. Die Kekse fein mahlen und in einer Schüssel mit dem Zucker und der Butter vermischen. Die Masse in die Tarteform geben, verteilen und am Boden und den Seiten fest andrücken. Im Ofen für ca. 12-15 Min. backen, bis der Boden leicht gebräunt ist. Abkühlen lassen und zur Seite stellen.

2. Den Ofen auf 160°C vorheizen bzw. runterstellen. Kondensmilch, Eier und Limettensaft in einer Schüssel verrühren. Die Masse in die Tarteform mit dem vorgebackenen Boden geben und im Ofen auf mittlerer Schiene ca. 14-17 Min. backen. Die Mitte der Tartefüllung sollte gerade fest sein. Aus dem Ofen holen und abkühlen lassen.

3. Eiweiß und Zucker verrühren und anschließend über einem Wasserbad so lange rühren, bis die Masse lauwarm und der Zucker geschmolzen ist. Anschließend mit einem elektrischen Rührer bei hoher Geschwindigkeit schlagen, bis die Masse steif wird und sich kleine Bergspitzen bilden. Das kann bis zu 5 Min. dauern.

4. Die Masse in eine Spritztüte mit beliebiger Tülle füllen und damit die Tarte dekorieren.

Key Lime Tarte Rezept Feed me up before you go-go-2-4

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Kaum zu glauben, unser Urlaub nähert sich langsam dem Ende – die letzten beiden Wochen sind nur so verflogen und am liebsten würden wir einfach hier bleiben, noch etwas weiter die Ostküste hoch- und runterfahren, denn es gibt noch so unglaublich viel zu entdecken! Morgen ist schon unser letzter Tag in Washington, dann geht es zurück nach New York und gleich darauf wieder nach München. Damit ihr uns in der Zwischenzeit nicht vom Fleisch fallt, haben hier in den letzten Wochen Carina und Ylva die Stellung gehalten. Und wir freuen uns sehr, heute noch eine weitere USA-Expertin begrüßen zu dürfen: die liebe Maja von Moey’s kitchen. Auf ihrem wunderbaren Blog präsentiert Maja ihren LeserInnen nicht nur köstliche saisonale Gerichte und die schöne Reihe mit dem Titel “Müsli der Woche“, sondern auch ihre Liebe zu amerikanischem Kleingebäck und zur USA im Allgemeinen wird immer wieder thematisiert. Klar, dass sie bei unserem kleinen “USA kulinarisch”-Special nicht fehlen darf!

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Hallo, ich bin Maja und ich mach hier heute mal aushilfsweise die Blog-Vertretung für Sabrina und Steffen. Die beiden lassen es sich mal so richtig gut gehen und wir Vertretungen sorgen dafür, dass der Laden hier weiter läuft.

Ich erzähl jetzt auch nicht, dass ich ein klitzekleines bisschen neidisch auf die beiden bin. Nein, gar nicht. Ich hoffe nur natürlich wie alle auf einen super Bericht, viele Bilder und tolle Tipps.

Und so lange wir hier sind, holen wir uns einfach ein bisschen amerikanisches Flair ins Haus.

Ich bin ein großer USA-Fan und durch amerikanisches Gebäck bin ich überhaupt erst zum Bloggen gekommen. Damals waren es Cupcakes, die mich meinen Blog „moey’s kitchen“ starten ließen. Eigentlich wollte ich nichts anderes als Cupcakes backen, zum Glück hat sich mein Horizont aber schnell erweitert. Cheesecakes, Bundt Cakes, Brownies und opulente Torten – die USA sind für Süßschnäbel und Zuckerbäcker das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Sabrina kann da auch ein Lied von singen!

Ursprünglich sollte es an dieser Stelle einen regionalen Bezug mit einem echten Klassiker, dem Boston Cream Pie geben. Doch auch ich hab mal schlechte Tage in der Küche und mein Backversuch endete in einem Desaster, das ich dann in einem Trifle retten konnte. Das war dann aber nicht wirklich hübsch, deswegen verschone ich euch an dieser Stelle mit dem Anblick.

Deswegen habe ich euch heute eine andere leckere Kleinigkeit mitgebracht – was könnte amerikanischer sein als die gute alte Erdnussbutter?! Verpackt in einen Gugelhupf entsteht mit ihr ein wunderbar lockerer und saftiger Kuchen. Und was wäre so ein Kuchen ohne Glasur? Nix! Und deswegen kommt noch eine cremige Schokohülle oben drauf. Perfekt!

Damit könnt ihr euch ein Stück Amerika auf den eigenen Teller holen. Guten Appetit!

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Erdnussbutter-Gugelhupf | Peanut Butter Bundt Cake (für eine kleine Gugelhupfform mit 16 cm Durchmesser):

Für den Kuchen:
90 g weiche Butter + etwas für die Form
150 g Zucker
1 TL Vanilleextrakt
70 g Erdnussbutter mit Stückchen
2 Eier
165 g Mehl + etwas für die Form
1 TL (Weinstein-)Backpulver
80 g Buttermilch

Für die Schokoladen-Glasur:
60 g dunkle Zartbitterschokolade
40 g Sahne

Zubereitung:

Den Backofen auf 175°C Ober und Unterhitze vorheizen. Eine Gugelhupf- oder Kranzform mit weicher Butter einpinseln und mit Mehl ausstäuben.

Butter, Zucker, Vanillezucker und Erdnussbutter in eine große Rührschüssel oder die Schüssel der Küchenmaschine geben und mit Hilfe eines Handmixers oder des Ballonbesens einige Minuten lang zu einer dickcremigen Masse verrühren.

Die beiden Eier einzeln und gründlich unterrühren.

Mehl und Backpulver in einer kleinen Schüssel vermischen und zusammen über die Buttermischung sieben. Die Buttermilch dazugeben und alles kurz und kräftig verrühren, bis ein glatter Teig entstanden ist.

Den Teig in die Form gießen und glatt streichen. Den Kuchen im vorgeheizten Ofen im unteren Drittel etwa 45-50 Minuten backen, ggf. eine Stäbchenprobe machen.

Danach aus dem Ofen nehmen und in der Form auf einem Kuchengitter etwa 30 Minuten auskühlen lassen. Danach aus der Form stürzen und vollständig auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Schokoladenglasur machen: Dazu die Schokolade in Stückchen brechen und zusammen mit der Sahne in einen kleinen Topf geben. Langsam bei niedriger Temperatur erwärmen, bis die Schokolade geschmolzen ist. Alles gründlich verrühren, bis eine geschmeidige Creme entstanden ist. Vom Herd nehmen und etwa 30 Minuten auskühlen lassen.

Die Glasur über den abgekühlten Kuchen gießen und den Kuchen servieren.

Er hält sich luftdicht verpackt ein paar Tage.

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Danke, liebe Maja, für deinen schönen Beitrag! Mit deinem Erdnussbutter-Gugel triffst du genau unseren Geschmack! Und dein Boston Cream Trifle hat sicher auch grandios geschmeckt, ob ansehnlich oder nicht. ;-) Wir bestellen uns dir zu Ehren jedenfalls gleich ein Stückchen Boston Cream Pie und senden viele Grüße aus Washington!

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Hallo und guten Morgen aus New York City! Tag 3 im Big Apple bricht gerade an, höchste Zeit also, um in unser vor ein paar Tagen bereits angekündigtes kleines Themen-Special “USA kulinarisch” einzusteigen. Während wir uns die nächsten Wochen (jaaa, fast drei – wir könnens immer noch nicht fassen!) an der amerikanischen Ostküste vergnügen, übernehmen hier drei liebe Bloggerinnen, die sich ganz fantastische Rezepte zum Thema USA haben einfallen lassen. Und wer könnte uns hier, während wir gerade in New York weilen, besser vertreten als Carina von … like a piece of New York Cheesecake? Der Name ist bei ihr Programm. Auf ihrem wunderbaren Blog lässt sie nicht nur Cheesecake-AnhängerInnen das Wasser im Mund zusammenlaufen, sondern präsentiert darüber hinaus tolle Gerichte und Snacks und berichtet regelmäßig über ihre zweite Leidenschaft, das Reisen. Dass New York bei ihr einen ganz besonderen Stellenwert einnimmt, wird bei einem Besuch auf ihrem Blog schnell deutlich. Eigentlich nicht verwunderlich, dass hinter dem Blog auch eine rundum sympathische Person steckt!

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Mit anderen Foodbloggern hat man in der Regel die Liebe zu gutem Essen gemeinsam. Mit Sabrina und Steffen verbindet mich aber noch mehr: wir haben beide in der wunderbarsten Stadt der Welt geheiratet. Ich spreche natürlich von New York – wer würde sich nicht in die Stadt verlieben?

Gerade jetzt machen die beiden wieder die Ostküste der USA unsicher und statten auch New York wieder einen kleinen Besuch ab – hach, ich würde gerne mit ihnen tauschen! Nein, ich halte tapfer zuhause die Stellung, hoffe auf einen Indian Summer in Deutschland und schwinge währenddessen mal wieder den Kochlöffel/Schneebesen.

Ich freue mich, dass ich Sabrina und Steffen mit einem kleinen Beitrag vertreten darf und was würde besser passen als ein New York Cheesecake? Damit es auch wirklich richtig amerikanisch wird, habe ich mich an der allertollsten amerikanischen Süßigkeit orientiert: den Reese’s Peanut Butter Cups. Wer das nicht kennt: ein mit Schokolade umhüllter Erdnussbutterkern (oder wie mein Chef sagen würde: kann ich nochmal so einen Arterienverstopfer?). Zusammen mit cremigem Frischkäse wird daraus ein umwerfender New York Cheesecake, der im Miniformat daher kommt, damit sich das schlechte Gewissen in Grenzen hält.

Ich wünsch Sabrina und Steffen eine wunderschöne Zeit und esse einen Mini-New-York-Cheesecake auf ihr Wohl!

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Mini-New-York-Cheesecake mit Erdnussbutter und Schokolade (für 6 Stück):

70 g Hobbits-Kekse von Brandt oder Vollkorn-Butterkekse
2 EL Erdnüsse, geröstet und gesalzen plus etwas mehr zum Servieren
40 g geschmolzene Butter
175 g Doppelrahmfrischkäse
2 EL Erdnussbutter
50 g Zucker
1 Ei
ein bisschen gehackte Zartbitterschokolade zum Servieren

Zubereitung:

Die Butter in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle schmelzen. Die Kekse zusammen mit den Erdnüssen in die Küchenmaschine geben und fein mahlen. Anschließend mit der geschmolzenen Butter vermischen.

6 Muffinförmchen in ein Muffinblech geben. Die Keks-Butter-Mischung in die Förmchen füllen und mit einem Löffel etwas andrücken. Dann die Form für mind. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 130°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein kleines, ofenfestes Schälchen mit Wasser füllen und in den Backofen stellen (der Sauna-Effekt macht den Kuchen wunderbar cremig).

Den Frischkäse mit der Erdnussbutter und dem Zucker glatt rühren. Am Ende das Ei hinzugeben und nochmal kurz rühren.

Die Füllung auf den Keksboden geben und die Törtchen 20-25 Minuten backen. Durch die Erdnussbutter sind die Törtchen etwas dunkel, deshalb sollte man beim Backen ein Auge drauf haben. Der Cheesecake ist fertig, wenn die Frischkäsemischung beim Schütteln des Blechs noch leicht wackelt.

Die kleinen Kuchen abkühlen lassen und dann am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen. Dann schmecken sie am besten! Vor dem Servieren mit gehackten Erdnüssen und Schokolade bestreuen.

Vielen Dank, liebe Carina, für deinen köstlichen Beitrag! Wir werden an dich denken, wenn wir cheesecakemampfend vor der Brooklyn Bridge stehen und auf die New Yorker Skyline blicken! Aber jetzt müssen wir los, ein paar Packungen Peanut Butter Cups kaufen! ;-)

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Kokos-Ingwer-Limetten-Kuchen-2

Wenn KollegInnen panische E-Mails schreiben und Anrufe von verzweifelten Tanten kommen, weil sie ein Rezept nicht auf dem Blog finden – das EINE Rezept! – dann sollte klar sein, dass etwas passieren muss. Eigentlich ist es unverständlich, warum es dieser Kuchen bisher noch nicht auf den Blog geschafft hat, denn diese Neuerfindung des langweiligen Rührkuchens war in den letzten zwei Jahren unsere Geheimwaffe. Geburtstage im Büro? Einladung bei den Verwandten? 17 Stunden Busfahrt nach Serbien? Kein Problem, der Kokos-Ingwer-Limetten-Kuchen wirds schon richten!

Und falls es mal dazu kommen sollte, dass der Kuchen nicht innerhalb weniger Stunden aufgefuttert wird (möglich, aber seeehr unwahrscheinlich), ist das auch gar kein Problem. Denn der Kuchen ist so saftig und fluffig, dass er auch nach zwei Tagen noch genauso hervorragend schmeckt, wie am ersten Tag!

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Ingwer-Limetten-Kuchen mit gerösteten Kokoschips (für eine Kastenform):

Für den Teig
1 Bio-Limette
60 g Ingwer
200 g weiche Butter + etwas mehr zum Einfetten der Form
250 g Zucker
1 Prise Salz
4 Eier
250 g Mehl
2 TL Backpulver
50 g Kokosflocken
8 EL Kokosmilch
50 g Zucker

Für die Glasur
2 gute Handvoll Kokoschips
200 g Puderzucker
3-4 EL Kokosmilch

1. Den Ofen auf 160°C vorheizen. Für den Teig die Limette heiß abwaschen. Die Schale abreiben und den Saft auspressen. Den Ingwer schälen und fein reiben. Butter, Zucker, Salz, Ingwer, Limettenschale und -saft in einer Schüssel miteinander cremig verrühren. Eier nacheinander unterrühren. Mehl, Backpulver und Kokosflocken miteinander vermischen und im Wechsel mit der Kokosmilch unter den Teig geben und alles gut verrühren.

2. Eine Kastenform gut mit Butter einfetten. Den Teig in die Form füllen und auf der mittleren Schiene des Ofens ca. 1,10 Std. backen. Nach dem Backen, den Kuchen 10 Min. in der Form auskühlen lassen, dann auf ein Kuchenrost stürzen und komplett abkühlen lassen.

3. In der Zwischenzeit die Kokoschips im Backofen bei 100°C ca. 15 Min. backen, bis sie leicht gebräunt sind. Für die Glasur Puderzucker mit Kokosmilch glatt rühren und den ausgekühlten Kuchen damit bestreichen. Dann sofort mit Kokoschips bestreuen.

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Die Inspiration zu diesem Kuchen fanden wir übrigens in der allerersten Ausgabe der Zeitschrift Deli. Lustigerweise liefert der Kuchen auch noch das Rezept, das einem Beitrag zur aktuellen (und auf dem Blog bewusst ignorierten) WM wohl am nächsten käme. Immerhin sind Limetten und Kokos ja ein wesentlicher Bestandteil des Kuchens und der (natüüüürlich stets journalistisch fundierten) TV-Berichterstattung zufolge, wird in Brasilien schließlich den ganzen Tag nichts anderes gegessen, oder?

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Mini Cheesecakes mit Salzkaramell -1

An manchen Tagen habe ich das Gefühl, der Demenz quasi schon auf dem Schoß zu sitzen. Heute ist so einer! Irgendwo auf meiner sehr konfus gekritzelten To-do-Liste steht ein Punkt, der lautet “Cheesecake backen für like a piece of New York Cheesecake“, denn anlässlich ihres Bloggeburtstags feiert Carina gerade eine große “I love New York Cheesecake”-Sause. Beim Anblick meines Zettels vor ein paar Tagen dann der Schock: Mist, nur noch Zeit bis zum Wochenende, also schnell mal backen! Daraufhin wurden Koch- und Backbücher gewälzt, das Internet durchstöbert und eine Einkaufsliste geschrieben. Das ist soweit schön, wären mir nicht bei der Bildbearbeitung zu einem anderen Blogpost zuuufällig diese Bilder in die Hände gefallen. Ich hatte schon gebacken, ich Deppin! Mini-Cheesecakes mit Salzkaramell. Und sie waren äußerst lecker! Über zwei Wochen ist das her, mein armes Siebhirn! Die fertigen Bilder bringen jedoch ein weiteres Problem mit sich. Woher stammte das Rezept doch gleich? Ich habe mir doch bestimmt Notizen dazu gemacht, aber wo sind sie?? Aaargh!

Mini Cheesecakes mit Salzkaramell -4

Panisches den Mann befragen und wildes Rumgewühle bringen zwei handgekritzelte Zettel zum Vorschein, deren kryptische Beschreibungen ich hier mal zu dekodieren versuche.

Mini Cheesecakes mit Salzkaramell -3

Mini-Cheesecakes mit Salzkaramell (für ca. 12 Stück):

Für die Cheesecakes
14 Vollkornbutterkekse
6 EL geschmolzene Butter
eine Prise Salz
180 g Zucker
2 EL Mehl
170 g Doppelrahmfrischkäse
3 Eier
1 TL Vanilleextrakt
80 g Schmand
90 ml Sahne

Für das Salzkaramell
250 g Zucker
80 ml Wasser
4½ EL Butter
90 ml Sahne
¼ TL Salz

1. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Eine Muffinform mit 12 Papierförmchen bestücken. Die Vollkornkekse in einer Schüssel fein zerbröseln. Geschmolzene Butter und eine Prise Salz hinzufügen und alles gut miteinander verrühren. Die Keksmischung auf 12 Förmchen verteilen, sodass der Boden jeweils gut bedeckt ist, dann leicht andrücken. Im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene etwa 5 Min. backen. Dann aus dem Ofen holen und abkühlen lassen.

2. In einer Schüssel Zucker und Mehl verrühren. Den Frischkäse hinzufügen und mit dem Handrührer alles gut miteinander verrühren. Die Eier nacheinander unterrühren. Vanilleextrakt, Schmand und Sahne hinzufügen und alles zu einer glatten Masse rühren. Die Frischkäse-Mischung auf die Förmchen mit den vorgebackenen Keksböden verteilen. Im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene ca. 20-25 Min. backen. Im ausgeschalteten Ofen, bei geöffneter Ofentür 1 Std. abkühlen lassen. Danach im Kühlschrank noch mal mind. 1 Std. kalt stellen.

3. Für das Salzkaramell den Zucker mit dem Wasser in einem Topf bei mittlerer Hitze erhitzen, bis sich der Zucker auflöst. Dabei konstant umrühren. Sobald die Zucker-Wasser-Masse zu blubbern beginnt, mit dem Rühren aufhören und warten, bis sich die Masse karamellbraun verfärbt. Dann sofort die Butter dazugeben, alles gut verrühren, bis eine etwas dickflüssigere Masse entsteht und das Karamell vom Herd nehmen. Mit dem Salz abschmecken und abkühlen lassen.

4. Die Cheesecakes zusammen mit der Karamellsoße servieren und ggf. mit etwas Meersalz bestreuen.

Mini Cheesecakes mit Salzkaramell -5

Orientiert hatte ich mich (offensichtlich) an dem Rezept von Cooking Classy, allerdings einige Sachen abgewandelt. Was die nächsten Rezepte angeht, nehme ich mir vor, alles ganz brav und sofort in einem angelegten Blogpost abzuspeichern und mir so die ewige Zettelsucherei zu ersparen. Ich gelobe Besserung!


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Apple Pie with Cinnamon Ice Cream-1

Als ich vor ein paar Jahren an meiner Magisterarbeit schrieb, hatte ich das Gefühl, ständig hungrig zu sein. Daran war zum einen (natüüürlich) das viele Denken schuld, zum anderen lag es aber auch daran, dass in den Büchern, über die ich schrieb, ständig gegessen (und gesoffen) wurde. Allen voran Jack Kerouacs Road Novel “On the Road“, in der die beiden Protagonisten Sal und Dean mehrmals quer durch die USA und somit auch durch die Küchen des Landes reisen. Immer wieder begegnete mir beim Lesen ein Gericht, das mich an meinem Schreibtisch sitzend danach lechzen ließ: Apple Pie mit Ice Cream. Sal futtert sich auf seiner Reise einmal quer durch die verschiedenen Apfelkuchen Amerikas und erkennt ihren nahrhaften Charakter: “I ate another apple pie and ice cream; that’s practically all I ate all the way across the country, I knew it was nutritious.” Sehr sympathisch, der Herr! Ich konnte mir auch jedes Mal ganz genau ausmalen, wie das große Stück Kuchen auf Sals Teller aussah und wonach es schmeckte, hatte ich doch bereits meine eigene Apple-Pie-Erfahrung in den USA sammeln können und dort den besten Apfelkuchen meines Lebens gegessen. Vor über 15 Jahren, im einzigen Café des südkalifornischen Vier-Seelen-Örtchens Amboy, stand er vor mir: ein monströser Traum von Apple Pie samt einer riesigen Kugel Eiscreme. An ihn kam bisher kein Apfelkuchen heran!

Trotzdem huldige ich anlässlich Bellas Blog-Event “Kulinarischer Roadtrip durch die USA“, das gerade bei Zorra stattfindet, dieser kulinarischen Erinnerung in etwas abgewandelter Form.

Apple Pie with Cinnamon Ice Cream-3

Mini Apple Pies mit Zimteis (für ca. 3 Pies (Ø 11 cm) und 3-4 Portionen Eiscreme):

Für die Pies

Teig
250 g Mehl
2 EL Zucker
1 Prise Salz
125 g kalte Butter
3-4 EL kaltes Wasser

Füllung
2 Äpfel
Saft und Abrieb einer halben Bio-Zitrone
25 g Zucker
25 g brauner Zucker
2 EL Speisestärke
1 TL Zimt
1 Prise Muskat
15 g Butter + etwas mehr zum Einfetten der Förmchen

1. Für den Mürbeteig Mehl in einer Schüssel mit Zucker und Salz vermischen. Die Butter in kleine Stücke schneiden und mit der Mehlmischung gut verkneten. Das kalte Wasser hinzufügen und weiterkneten, bis ein glatter Teig entsteht. Aus dem Teig drei gleich große Kugeln formen und in Frischhaltefolie gewickelt ca. 30 Min. im Kühlschrank lagern.

2. Für die Füllung die Äpfel schälen, entkernen und in Spalten schneiden. Die Apfelspalten in eine Schüssel geben und mit Zitronensaft beträufeln. Zitronenschale, Zucker, Speisestärke, Zimt und Muskat hinzufügen und alles gut mit den Äpfeln vermischen.

3. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Förmchen mit Butter einfetten. Die Teigbälle aus dem Kühlschrank holen, etwa ⅔ jeder Kugel auf einer bemehlten Arbeitsfläche kreisförmig ausrollen, die Förmchen damit auslegen und den Teig am Rand hochziehen. Die Pies auf der untersten Schiene des Ofens ca. 10 Min. blind backen. Dann die Apfelfüllung auf die drei Förmchen verteilen und kleine Butterstücke in die Mitte setzen. Den restlichen Teig ausrollen und pro Pie ca. sechs Gitterstreifen mit einem Teigrad zurechtschneiden. Die Streifen auf die Küchlein legen, miteinander verflechten und am Rand festdrücken. Im Ofen auf mittlerer Schiene ca. 40 Min. backen. Dann am besten lauwarm mit einer großen Kugel Zimteis servieren.

Für das Zimteis
4 TL Zimtpulver
240 ml Milch
160 g Zucker
1 Prise Salz
480 ml Sahne
6 Eigelb

1. Den Zimt unter Rühren in einer Pfanne erhitzen, bis er zu duften beginnt. Die Milch in einem Topf zusammen mit Zucker, Salz, Zimt und der Hälfte der Sahne vermischen und erwärmen.

2. Die restliche Sahne in eine Schüssel über einem Wasserbad mit Eiswasser geben. In einer anderen Schüssel das Eigelb verrühren, dann die warme Milch-Sahne-Mischung unter Rühren in das Eigelb schütten und alles gut miteinander verbinden. Die Ei-Milch-Mischung zurück in den Topf schütten und alles nochmals unter ständigem Rühren erhitzen, bis die Masse dickflüssig wird. Die warme Mischung dann unter die gekühlte Sahne geben und so lange rühren, bis die Masse abgekühlt ist.

3. Die Mischung kühlen und nach Gebrauchsanweisung der Eismaschine weiterverarbeiten oder im Tiefkühlfach in einer Schüssel unter regelmäßigem Umrühren gefrieren lassen.

Apple Pie with Cinnamon Ice Cream-2

Sollte ich noch einmal in die USA kommen und einen Heißhunger auf Apfelkuchen verspüren, zöge es mich wohl nach Iowa, denn was Sal in Kerouacs Roman beschreibt, klingt vielversprechend: “I ate apple pie and ice cream – it was getting better as I got deeper into Iowa, the pie bigger, the ice cream richer.”

Blog-Event XVC - Kulinarischer Roadtrip durch die USA (Einsendeschluss 15. Februar 2014)

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Rosmarin-Vanille-Kuchen-3

Schnee. Überall Schnee. So viel Schnee wie in den letzten fünf Tagen haben wir seit einer Ewigkeit nicht mehr abbekommen. Drei Tage waren wir im Winter Wonderland im Süden Bayerns, sind durch Schneemassen gestapft, haben uns mit Schneebällen beworfen und uns ordentlich auf unsere (zum Glück gut gepolsterten) Hintern gelegt. Und obwohl wir nicht die allergrößten Winter- und Schneefans sind, müssen wir zugeben, dass die weiße Schneedecke, die momentan alles in ein glitzerndes Weiß verwandelt, etwas Magisches und Beruhigendes hat.

Rosmarin-Vanille-Kuchen-1

Wenn in ein paar Tagen dann auch die letzten Schneereste weggeschmolzen sind, gibt es trotzdem eine Möglichkeit, dieses heimelige Schneegefühl noch etwas länger zu erhalten und es um eine kulinarische Komponente zu erweitern. Man backt einfach einen Kuchen, der aussieht, als hätte er sich durch das Schneegestöber im Wald gekämpft, und dabei auch noch vanillig-süß und leicht herb nach Rosmarin schmeckt. Klingt doch nach dem perfekten Begleiter für die kalten Wintermonate, oder?

Rosmarin-Vanille-Kuchen-2

Rosmarin-Vanille-Kuchen (frei nach einem Rezept von Martha Stewart, für eine Kastenform):

Für den Teig
300 g Mehl
¾ TL Backpulver
1 Prise Salz
150 g weiche Butter
300 g Zucker
2 EL gehackter Rosmarin
1 TL Vanillearoma oder das Mark einer Vanilleschote
3 Eier
160 ml Milch

Für die Glasur
250 g Puderzucker
3-4 EL Milch
1 Spritzer Vanillearoma
1 Rosmarinzweig

1. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel vermischen. Eine Kastenform einfetten.

2. In einer zweiten Schüssel Butter und Zucker schaumig rühren. Rosmarin und Vanillearoma unterrühren. Die Eier einzeln mit der Buttermasse verrühren. Danach die Mehlmischung im Wechsel mit der Milch bei niedriger Geschwindigkeit unterrühren.

3. Den Teig in die Kastenform füllen und im Ofen 50-60 Min. backen. Der Kuchen sollte innen noch etwas feucht sein. Etwas abkühlen lassen und aus der Form holen.

4. Währenddessen den Puderzucker sieben, in einer Schüssel mit Milch glatt rühren und das Vanillearoma unterrühren. Den Zuckerguss über den Kuchen gießen und mit einem Rosmarinzweig dekorieren.

Rosmarin-Vanille-Kuchen-4

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And the raven, never flitting, still is sitting, still is sitting
On the pallid bust of Pallas just above my chamber door;
And his eyes have all the seeming of a demon’s that is dreaming,
And the lamp-light o’er him streaming throws his shadow on the floor;
And my soul from out that shadow that lies floating on the floor
Shall be lifted – nevermore!

– “The Raven”, Edgar Allan Poe

Kürbis-Buttermilch-Cupcakes mit Vanille-Frosting by feed me up before you go-go-1

Halloween ist da, und womit könnte man sich besser auf die Gruselnacht einstimmen, als mit den Kurzgeschichten und Gedichten Edgar Allan Poes? Vor ein paar Tagen verspürte ich plötzlich das Bedürfnis, noch einmal all die unheimlich unheimlichen Geschichten zu lesen, die ich während des Studiums fest in mein Literaturherz geschlossen hatte. Ich hatte allerdings gar nicht mehr in Erinnerung, wie gruselig die Geschichten sein können, wenn man sie nachts alleine im Bett liest. Der psychotische Roderick und seine lebendig begrabene Schwester Madeline, das pochende Herz, das einen Mann in den Wahnsinn treibt und der schwarze Kater Pluto, der sein Herrchen nach dem Tod heimsucht – sie alle versetzen einen beim leisesten Knarzen der Bodendielen schon mal in leichte Panik.

Kürbis-Buttermilch-Cupcakes mit Vanille-Frosting by feed me up before you go-go-2

Da Halloween wortwörtlich vor der Tür steht, ist ein bisschen Grusel natürlich durchaus angebracht. Für all die Angsthasen und Nervenschwachen habe ich aber einen Spitzentipp, der garantiert gegen die Angst hilft: ZUCKER! Unmengen davon! Gute Abhilfe leisten zum Beispiel unsere Splatter Cookies und Devil’s Food Cupcakes vom letzten Jahr. Aber auch dieses Halloween soll natürlich nicht rezeptlos auf dem Blog vorübergehen. Etwas weniger blutig, dafür höllisch gut sind die Kürbis-Buttermilch-Cupcakes nach einem Rezept aus diesem Buch. Die kleinen Cupcakes sind so saftig, herbstlich und lecker, dass die ganzen Monster, Vampire und Zombies da draußen mit jedem Bissen etwas mehr in Vergessenheit geraten.

Kürbis-Buttermilch-Cupcakes mit Vanille-Frosting by feed me up before you go-go-4

Kürbis-Buttermilch-Cupcakes mit Vanille-Frosting (für ca. 15 Cupcakes):

Für den Teig
230 g Mehl
30 g Speisestärke
½ TL Natron
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 TL gemahlener Zimt
1 TL gemahlener Ingwer
½ TL gemahlener Muskat
1 Prise gemahlene Nelken
115 g Butter (Zimmertemperatur)
180 g brauner Zucker
2 Eier
140 ml Buttermilch
150 g Kürbispüree

Für das Frosting
75 g Butter (Zimmertemperatur)
110 g Frischkäse
½ TL Vanilleextrakt
160 g Puderzucker

Für die Kürbisse
150 g Marzipan (ergibt ca. 15 Kürbisse)
Orange und grüne Lebensmittelfarbe
Zahnstocher

1. Den Ofen auf 180° C vorheizen. Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. Mehl, Speisestärke, Natron, Backpulver, Salz und Gewürze in einer Schüssel vermischen.

2. In einer zweiten Schüssel Butter und Zucker mit dem Handrührer cremig schlagen. Die Eier nacheinander unterrühren. Die Mehlmischung abwechselnd mit der Buttermilch hinzufügen und gut verrühren. Das Kürbispüree unterrühren.

3. Die Förmchen zu ⅔ mit Teig füllen und 15-18 Min. im Ofen backen, dann abkühlen lassen.

4. Für das Frosting Butter, Frischkäse und Vanilleextrakt mit dem Handrührer in einer Schüssel cremig schlagen. Den Puderzucker durch ein Sieb einrieseln lassen und unterrühren. Die Cupcakes damit bestreichen oder mittels einer Spritztüte damit verzieren.

5. Für die Kürbisse etwa ¾ der Marzipanmasse mit oranger Lebensmittelfarbe, ¼ mit grüner Lebensmittelfarbe mischen und gut verkneten. Aus der orangen Masse 15 kleine Kugeln formen, leicht flach drücken. Mit einem Zahnstocher Rillen in die Kürbisse drücken. Aus der grünen Marzipanmasse 15 kurze Stiele formen, auf die Kürbisse setzen und leicht andrücken.

Kürbis-Buttermilch-Cupcakes mit Vanille-Frosting by feed me up before you go-go-3

Apropos gruseln … eigentlich hatten wir geplant, euch an dieser Stelle etwas ganz anderes zu präsentieren, doch unsere prähalloween’schen Backversuche gingen gehörig in die Hose. Spooky Cake Pops sollten es werden, doch offensichtlich hat mich mein Cake-Pop-Mojo nun endgültig verlassen. Nach mehreren geglückten Versuchen, folgte nun das absolute Cake-Pop-Massaker. Herauskamen jede Menge geplatzte Schokolade, glitschige Glasur und unförmige Knubbel mit mieser Schminke. Zu Halloween ja irgendwie auch ganz passend. Deswegen gibts zur allgemeinen Erheiterung einen kleinen Einblick in unsere “Outtakes” (das Rezept ersparen wir euch lieber) und ein freudiges HAPPY HALLOWEEN!

Halloween Cake Pops-1

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Kürbishappen by feed me up before you go-go-1

Wie nennt man kleine gebackene Teigtaler, die laut Rezept als Kekse gedacht waren, doch im Backofen explosionsartig zu Miniamerikanern expandieren, so fluffig sind, wie kleine Kuchenstücke und sogar ein bisschen nach Lebkuchen schmecken? Keine Ahnung?? Wir auch nicht! Aber auch ohne klare Zuordnung war das, was da aus dem Ofen geholt wurde, ziemlich lecker. Die kleinen süßen Dinger, die kurzerhand Kürbishappen getauft wurden, sind zudem das erste Kürbisrezept, das es in diesem Herbst auf den Blog schafft. Unglaublich eigentlich, jonglieren wir doch seit Anfang September fast wöchentlich in der Küche mit Butternut, Hokkaido und Konsorten. Aber kommt Zeit, kommt Kürbisrezept. Solange bleibt uns nur der Verweis auf unser Archiv und die leckeren Kürbisrezepte vom letzten Herbst, z.B. hier, hier oder hier.

Kürbishappen by feed me up before you go-go-1-2

Kürbishappen (für ca. 25 Stück):

1 EL gemahlener Zimt
½ TL gemahlener Ingwer
½ TL Muskat
1 Msp. Piment
1 Msp. gemahlene Nelken
300 g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Natron
½ TL Salz
115 g Butter (Zimmertemperatur)
220 g Zucker
100 g brauner Zucker
220 g Kürbispüree (eine Anleitung findet ihr in diesem Rezept)
1 Ei
½ TL Vanillearoma
100 ml Milch

Für die Glasur
120 g Puderzucker
1-2 EL Milch
1 EL geschmolzene Butter
1 Msp. Vanillearoma
ggf. Zuckerstreusel zur Deko

1. Den Ofen auf 175°C vorheizen. Zimt, Ingwer, Muskat, Piment und Nelken verrühren und einen ½ TL davon zur Seite stellen. Den Rest zusammen mit Mehl, Backpulver, Natron und Salz in einer Schüssel vermischen.

2. In einer zweiten Schüssel die Butter mit den beiden Zuckersorten cremig schlagen. Das Kürbispüree dazugeben, Ei und Vanillearoma unterrühren. Die Mehlmischung abwechselnd mit der Milch hinzufügen und alles gut miteinander verrühren.

3. Je einen gehäuften EL des Teigs auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und etwas flach drücken. Im Ofen 12-15 Min. goldbraun backen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

4. Für die Glasur den Puderzucker sieben und mit Milch, Butter und Vanillearoma in einer kleinen Schüssel glatt rühren. Den ½ TL der Gewürzmischung unterrühren. Die Kürbishappen mit der Glasur bestreichen und ggf. mit Zuckerstreuseln bestreuen.

Kürbishappen by feed me up before you go-go-3

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Obwohl wir nun schon den vierten Tag in Wien verbringen, haben wir das Gefühl, noch viel zu wenig gesehen zu haben. Alleine wegen der unzähligen Kaffeehäuser könnte man ja eine ganze Woche in dieser schönen Stadt verweilen! Heute Abend geht es leider schon wieder zurück nach München, aber unsere Alpenrepublik-Themenwoche ist glücklicherweise noch nicht zu Ende. Neben Ela von transglobal pan party haben wir auch eine zweite Gastbloggerin überzeugen können, ihr österreichisches Küchenwissen mit uns und euch zu teilen. Silvias wunderschöner Blog Candid Moments ist euch sicher schon ein Begriff. Das Erste, was auf ihrem Blog ins Auge springt, sind die unglaublich schönen Fotos. Nicht nur toll inszenierte Gerichte, sondern auch süße Katzen und wunderschöne Reisefotos lassen sich bei der im Weinviertel lebenden Österreicherin finden, der als Tochter eines Fotografen das Handwerk quasi in die Wiege gelegt wurde. Besonders ans Herz gelegt sei euch hier die Fotostrecke zu New York. Hätten wir uns nicht schon vorher in die Stadt verliebt, wäre es spätestens nach diesen Bildern um uns geschehen gewesen. Heute überrascht sie uns und euch mit einem Rezept ihrer Mutter, der sie für ihren Blog u.a. auch schon das Geheimnis für ein sehr lecker klingendes Nussbrot entlocken konnte. Diesmal gibt es eine Biskuitroulade, mit der sich ratzfatz etwas Österreichfeeling auf die Kaffeetafel zaubern lassen sollte. Mhh, ein Stück davon hätten wir jetzt gerne zum Frühstück!

Biskuitroulade01

Ich habe mich sehr gefreut, als mir Sabrina und Steffen schrieben, dass sie große Fans meines Blogs sind. Da sie im Moment ja ihren Kurzurlaub in Wien genießen, wollten sie auch auf ihrem Blog ein bisschen österreichisches Food-Flair verbreiten. So haben sie mich dazu eingeladen, ein typisch österreichisches Rezept auf ihrem Blog zu veröffentlichen. Danke, Ihr Lieben!

Ein Klassiker der österreichischen Küche ist zweifelsohne die Biskuitroulade. Sie ist schnell und einfach zubereitet – innerhalb von maximal einer halben Stunde auf dem Tisch! Und nach Mamas Rezept kann da auch gar nichts schief gehen. ;-)

Biskuitroulade-Rezept

Zubereitung
Backrohr auf 190°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
7 ganze Eier mit dem Mixer schaumig schlagen, dann 210 g Kristallzucker dazu und weiter mixen. Zum Schluss werden noch 180 g Mehl und ½ Packerl Backpulver untergerührt, bis ein homogener Teig entstanden ist.
Die luftig aufgeschlagene Masse gleichmäßig auf einem Backblech mit Backpapier verteilen und etwa 15 Minuten im Rohr backen.

Biskuitroulade02

Während der Backzeit ein sauberes Geschirrtuch vorbereiten: auflegen und großzügig mit Staubzucker bestreuen.

Biskuitroulade05

Wenn der Teig goldbraun ist und bei der Garprobe kein Teig mehr am Stäbchen kleben bleibt, nimmt man das Biskuit aus dem Ofen und stürzt es samt Backpapier (nach oben!) auf das Tuch. Mit einem nass-kalten Tuch nun einmal übers Backpapier wischen, so löst sich der Teig leichter vom Papier. Rasch abziehen und noch ungefüllt, mit Hilfe des Tuchs möglichst eng aufrollen und etwas ausdampfen lassen. So vermeidet man, dass das Biskuit später reißt. Wieder entrollen, großzügig mit Marillenmarmelade bestreichen und wieder einrollen.

Biskuitroulade07

Die Roulade leicht mit Staubzucker bestreuen, in Scheiben schneiden und genießen.

Gutes Gelingen!

Biskuitroulade04

Danke, Ihr Lieben, für die Präsentation auf Eurem Blog. Ich wünsche Euch einen schönen Kurzurlaub in Wien. Viel Spaß! Und vielleicht schaffen wir ja beim nächsten Besuch (wenn ich nicht auch gerade unterwegs bin) ein Treffen. ;-)

Vielen Dank, liebe Silvia, dass du uns mit einem österreichischem Familienrezept überrascht hast – die Biskuitroulade klingt köstlich und sieht so wahnsinnig fluffig aus – genau nach unserem Geschmack! Und nach vier Tagen Wien können wir sagen, dass dies ganz bestimmt nicht unser letzter Wien-Besuch war – wir kommen sicher zurück und freuen uns auf ein Treffen!

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Mohn-Marzipan-Kuchen_mit_Baiserhaube-2

Urlaub! Ha! Wohlverdient und dringend nötig! Aber bevor wir morgen unseren Kurztrip nach Südtirol antreten (habt ihr Tipps für Meran und Umgebung? Immer her damit!!), lassen wir euch schnell noch ein Sonntagssüß da. Ein Geburtstag und einige Stunden Autofahrt stehen an – also musste ein Kuchen her, ganz klar! Und wenn dieser auch noch mit hübschen Wellen, luftiger Haube und köstlicher Mohnfüllung aufwarten kann, umso besser.

Mohn-Marzipan-Kuchen_mit_Baiserhaube-3

Mohn-Marzipan-Kuchen mit Baiserhaube (für eine Springform mit 26 cm Ø):

Für den Teig
150 g kalte Butter + etwas mehr zum Einfetten
250 g Mehl + etwas mehr zum Bestäuben und Ausrollen
½ Päckchen Backpulver
130 g Zucker
1 Ei

Für die Füllung
200 g Marzipanrohmasse
300 g Mohn
½ l + 100 ml Milch
100 g Butter
90 g Zucker
35 g Grieß
45 g Speisestärke
1 Ei

Für den Baiser
3 Eiweiß
200 g Puderzucker

1. Eine Springform einfetten, mit etwas Mehl ausstäuben und kalt stellen. Für den Teig das Mehl mit Backpulver vermischen. Zucker, Ei und Butter in Stückchen zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Teig auf etwas Mehl rund ausrollen und die Springform damit auslegen. Einen etwa 5 cm hohen Rand formen und andrücken. Springform mind. 1 Std. kalt stellen.

2. Für die Füllung Marzipan in Scheiben schneiden, flach drücken und den gekühlten Boden damit auslegen. Die Form anschließend noch einmal kalt stellen.

3. Mohn, ½ l Milch, Butter in Stücken, Zucker und Grieß in einem Topf unter Rühren erhitzen. Stärke mit der restlichen Milch glatt rühren und in die heiße Mohnmischung einrühren. Weitere 3-5 Min. unter Rühren erhitzen, bis die Masse leicht sämig ist. Vom Herd nehmen, Ei verquirlen und unter die Masse rühren. Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Mohnmasse in die Springform füllen und im heißen Ofen ca. 50 Min. auf der zweiten Schiene von unten backen.

4. Für den Baiser Eiweiß und Puderzucker glatt rühren und auf höchster Stufe mind. 10 Min. zu einer festen Masse schlagen. Den Kuchen aus der Form lösen, die Eischneemasse locker und wellenförmig darauf verteilen. Mit einem Küchengasbrenner leicht flambieren.

Mohn-Marzipan-Kuchen_mit_Baiserhaube-4

Dass man bei den aktuellen Temperaturen nur ungern den Backofen anschmeißt, kann ich gut verstehen. In diesem Fall lohnt es sicher aber ungemein. Falls euch der leckere Mohnkuchen bekannt vorkommen sollte, schaut mal in die letzte Ausgabe der “Lecker Bakery” – beim ersten Durchblättern ist er mir quasi schon in den Backofen gesprungen.

So, und jetzt heißt es Köfferchen packen und Getränke kalt stellen! Wenn ihr uns virtuell nach Südtirol begleiten möchtet, folgt uns doch einfach auf Instagram.

Mohn-Marzipan-Kuchen_mit_Baiserhaube-1

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Raider-Törtchen-1

Achtung, hier kommt ein Nachzügler! Aber ein leckerer. Die letzte PAMK-Runde liegt mittlerweile zwar schon einige Wochen zurück, doch diese kleinen Törtchen warteten noch immer auf ihren großen Auftritt. Könnt ihr euch noch an die Zeit erinnern, als Raiders noch Twix hieß und Muffins noch Törtchen waren? An Cupcakes und Cake Pops war damals selbstverständlich noch längst nicht zu denken. Stattdessen landeten Fantakuchen, kalter Hund und kleine bunte Törtchen auf der 80er-Jahre-Kindergeburstagstafel. Und da ich Lust auf ein Törtchenrevival hatte und schnell auf ein passendes Rezept stieß, wurden fix ein paar Twix, äh … Raider eingekauft und das Flashback-Backen konnte beginnen.

Raider-Törtchen-2

Raider-(nicht-Twix!)-Törtchen (für ca. 12 Stück):

140 g Twix Raider + 1-2 Riegel zur Deko
220 g Mehl
2 TL Backpulver
½ TL Natron
3 EL Kakaopulver
1 Ei
120 g Zucker
110 g Butter
240 ml Milch
etwas Vollmilchkuvertüre

1. Backofen auf 190°C vorheizen. Raider in kleine Stücke schneiden.

2. Mehl, Backpulver, Natron und Kakao in einer Schüssel vermischen. In einer zweiten Schüssel Butter mit Zucker cremig schlagen, das Ei unterrühren und danach die Mehlmischung abwechselnd mit der Milch hinzufügen. Zum Schluss die Raider-Stückchen unterheben.

3. Teig in ein mit Förmchen ausgelegtes Muffinblech füllen und ca. 25 Min. im Ofen backen.

4. Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen, die abgekühlten Törtchen damit bestreichen. 1-2 Riegel Raider in kleine Stücke schneiden und auf die Törtchen setzen. Fertig ist die kulinarische Zeitmaschine!

Raider-Törtchen-3

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