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Archive for Dezember 2012

Puh, schon wieder ein Jahr vorbei? Dabei ist der Sommer doch gerade erst vorüber, wir sind doch erst kürzlich aus Florida zurückgekehrt, haben vor nicht allzu langer Zeit noch in der Abendsonne auf dem Balkon gesessen … Dass die letzten zwölf Monate wie ein Blitz an uns vorüberzogen, hat bestimmt auch mit diesem Blog zu tun, und so scheint es angemessen, so kurz vor dem Jahreswechsel noch einen Blick zurückzuwerfen – gewissermaßen für einen kulinarischen Jahresrückblick. Denn dank des Blogs haben wir 2012 so viel gekocht, gebacken und (leider auch) gegessen, wie noch nie!

Jahresrückblick-2Salzburger Touri-Food, aber lecker: Mozarttorte im Café Mozart // Salzburg vom Mönchsberg // Kaiserschmarren im Alten Fuchs

Neben den Verwüstungen, die wir in der heimischen Küche angerichtet haben, standen 2012 mehrere Ausflüge auf dem Programm, die wir gefühlt fast nur essend verbracht haben. So z. B. nach Salzburg, wo es die schlechtesten Cupcakes ever, aber auch köstliche Mozarttorte und fluffigen Kaiserschmarren zu entdecken gab, nach Florida, wo wir in Miamis kulinarische Geheimnisse eintauchten und uns auf die Suche nach dem perfekten Burger begaben, und zuletzt nach Berlin, wo wir auch mal wieder mehr Zeit in Restaurants, Geschäften und Cafés als in Museen verbracht haben.

Jahresrückblick-3Die besten Waffeln zwischen Miami und Key West gibt es im Wooden Spoon in Marathon // Burger Nr. 1 im Shake Shack // Baywatch Miami // Perverse Leckereien // Miami nights // Bei Whole Foods gibt es wirklich ALLES, was das (vegane) Herz begehrt // Oops, im Eisregal vergriffen und die Potato Chip Clusters überlesen. War … äh … interessant! // Neue Freundschaften geknüpft

Jahresrückblick-4Bei Ritter Sport in Berlin eine eigene Schoki kreiert // Red Velvet Cupcakes bei Cupcake Berlin // Völlige Shopping-Überforderung im CakeVille

Daneben war es auch das Jahr des Backens. So viele Cupcakes, Brownies, Kuchen oder Focaccias wie noch nie haben wir in der Küche zusammengerührt und den Ofen dauerhaft zum Glühen gebracht. Frau Wu hat sich zum ersten Mal (und zu Weihnachten auch ein weiteres Mal) an Cake Pops gewagt und mit unseren Cupcakekreationen konnten wir sämtliche ArbeitskollegInnen bestechen. Anlässlich Frau Wus Geburtstag ging es im August sogar zu einem Cupcake-Workshop bei den Meistern von Wir machen Cupcakes, wo man uns in die Geheimnisse von Spritztüllen, Buttercremes und Fondants einweihte.

Jahresrückblick-5Im Backrausch: White Chocolate Cheesecake mit Beerenhaube // Carrot Cupcakes // Der erste Cake-Pop-Versuch // Versuch Nr. 2 im Rudi-Look // Cupcake-Workshop

Frau Wu ist 2012 voll und ganz der Pinterest-Sucht verfallen (bitte hier und hier folgen), wir  haben einjähriges Blogjubiläum gefeiert und zum ersten Mal etwas verlost. Dank Zorra und ihrem Kochtopf haben es unsere Linguine mit Paprika-Mandel-Soße in ein echtes Kochbuch geschafft und wir durften bei ihrem kulinarischen Adventskalender auch gleich noch unser erstes Türchen befüllen (bis zum 6. Januar 2013 kann man hier übrigens noch wahnsinnig tolle “Gschänkli” abstauben).

Jahresrückblick-6Feierei zum Einjährigen mit Kürbis-Zimt-Cupcakes // Im Braun Rezepte für Sieger-Kochbuch auf Seite 32 zu finden: Linguine mit Paprika-Mandel-Soße // Advent, Advent, eine Mandelmousse brennt, äh … ist angerichtet

Wie es sich für einen ordentlichen Jahresrückblick gehört, haben wir uns natürlich auch Gedanken über weitere persönliche Highlights gemacht und ein paar Top-3-Listen zusammengestellt:

Unsere liebsten Kochbücher, die 2012 ständig zum Einsatz kamen:

1. Bettina Matthaei: Vegetarisch vom Feinsten. GU, München 2011
2. Yvette van Boven: Winter. Home Made. DuMont Verlag, Köln 2012. (Rezension hier)
3. Martha Stewart: Martha Stewart’s Cupcakes: 175 Inspired Ideas for Everyone’s Favorite Treat. Clarkson Potter, New York 2009

Top 3-Restaurantbesuche 2012 (beide):

1. Butterzarte Rippchen, ausgefallene Getränke und das herrliche Südstaatenambiente im Red Light Little River, Miami
2. Die mexikanischen Geschmacksexplosionen im Milagros, München
3. Die spanischsten Tapas außerhalb Spaniens in der Bar Raval, Berlin

Jahresrückblick-7Äuglein offen halten, im Red Light Little River schwimmt beim Spareribsessen auch schon mal ein Manatee vorbei // Mexikanische Wunder aus der Milagros-Küche // Tapas à la Daniel Brühl in der Bar Raval

Die besten Food-Erlebnisse (beide):

1. Unsere Food Tour: 3 Stunden durch Miami geführt werden und dabei nicht nur die Geschichte der Stadt, sondern auch ihre kulinarischen Hightlights kennenlernen!
2. Vor der Theke der Cheesecake Factory stehen und aus 30 verschiedenen Sorten auswählen können!
3. Beim Cupcake-Workshop die Törtchen 10x neu mit Buttercreme bespritzen, bis das Ergebnis stimmt!

Jahresrückblick-8Kelly von Miami Food Tours zeigt, wo es das koscherste Eis Miamis gibt // Totale Reizüberflutung in der Cheesecake Factory // Auf die Zuckerperlen, fertig, los!

Am häufigsten gekocht:

Jahresrückblick-1Definitiv diesen Salat mit gebratenen Thymian-Pfirsichen und Halloumi. Unfassbar, dass er noch nicht auf dem Blog ist – das wird auf jeden Fall bald geändert!

Die besten 2012 gesehenen Filme:

Steffen
1. Expendables 2
2. Schlacht um Algier
3. Midnight in Paris

Kitty Wu
1. Gott des Gemetzels
2. Midnight in Paris
3. Submarine

Die besten 2012 geschauten Serien (beide):

1. Homeland
2. Big Bang Theory
3. Flight of the Conchords (immer und immer wieder)

Beste Platten 2012:

Steffen
1. Sharon van Etten – Tramp
2. Apologies, I Have None – London
3. Messer – Im Schwindel

Kitty Wu
1. The xx – Coexist
2. Maximo Park – The National Health
3. Santigold – Master Of My Make-Believe

Die besten 2012 gelesenen Bücher:

Steffen
1. Maja Haderlap – Engel des Vergessens
2. Chad Harbach – Die Kunst des Feldspiels
3. Judith Schalansky – Der Hals der Giraffe und Sönke Neitzel/Harald Welzer – Soldaten. Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben

Kitty Wu
1. Julian Barnes – The Sense of an Ending
2. David Vann – Im Schatten des Vaters
3. Julie Otsuka – Wovon wir träumten

Zum Schluss dann noch der obligatorische Blick nach vorn. Wenn 2013 blogmäßig nur halb so toll wird wie 2012, dann können wir eigentlich schon völlig zufrieden sein, auch wenn wir uns natürlich über jede/n weitere/n LeserIn freuen! Obwohl gute Vorsätze ja eigentlich sooo 2012 sind und man sie ohnehin nicht einhält, gibt es dennoch ein paar Dinge, die wir uns vorgenommen haben. Wir sprechen einfach mal von Plänen, klingt irgendwie realistischer.

1. Endlich mal die About-Seite erneuern
2. Viel gesünder essen
3. Das Spätzleschaben perfektionieren
4. In ungefähr 500 Restaurants (natürlich nur gesund!) essen gehen dank des zu Weihnachten bekommenen Gutscheinbuchs Barometer München 2013

Wir sagen DANKE für ein aufregendes 2012 und wünschen euch einen schönen letzten Tag in diesem Jahr! Wir sehen und lesen uns hoffentlich 2013. Bis dahin lasst es krachen!

Alles Liebe,

Steffen & Kitty

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Spiralkekse_neu-1

Endlich sind wir aus unserem dreitägigen Fresskoma erwacht – ziemlich übermüdet und mit gefühlten 15 Kilo mehr auf den Hüften. Damit der Übergang aus der Post-Weihnachtsmüdigkeit in die Umsetzung der guten Vorsätze fürs nächste Jahr nicht ganz so schwer fällt, werden in den nächsten Tagen noch ein paar bunte Keksreste vertilgt, die gleichzeitig auch die 361 Tage bis zum nächsten Weihnachtsfest etwas verkürzen: knallig rote Spiralkekse im Weihnachtsmäntelchen. Inspiriert durch die Vielzahl an spiral cookies auf Pinterest, habe ich mich auch an diese lustigen Röllchen gewagt und konnte dabei endlich mal die Dr. Oetker-Bourbon-Vanillemühle zum Einsatz bringen.

Beim Backen hatte ich sofort Willy Wonka und seine Oompa Loompas vor Augen, die singend in ihrer Fabrik riesige Teigrollen zu bunten Plätzchen verarbeiten. Leider hatte ich keine kleinen Helferlein zur Hand und musste die verschiedenfarbigen Teigplatten selbst aufeinanderschichten und zum Bedauern sämtlicher Anwesenden auch selbst singen.

Spiralkekse-5

Spiralkekse (für ca. 2 Bleche):

115 g Butter
220 g Zucker
1 Ei
etwas Vanille aus der Dr. Oetker-Bourbon-Vanillemühle (oder 1 TL Vanillearoma)
1 Prise Salz
240 g Mehl
½ TL Backpulver
1 TL rote Lebensmittelfarbe
kleine bunte Zuckerperlen (z.B. Christmas-Nonpareilles von FunCakes oder Dr. Oetker-Gebäckschmuck)

1. In einer Schüssel Butter und Zucker cremig rühren. Ei und Vanille dazugeben und alles gut verrühren. Backpulver und Salz mit dem Mehl vermischen und nach und nach unter die Eimasse rühren.

2. Den Teig in zwei Hälften teilen und eine Hälfte mit Lebensmittelfarbe einfärben. Beide Teige jeweils zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie gewickelt 30 Min. im Kühlschrank lagern.

3. Beide Teigkugeln jeweils zwischen Backpapier etwa gleich groß ausrollen. Dann eine Teigplatte auf die andere setzen und gemeinsam vorsichtig zu einer Rolle aufrollen. Zur besseren Verarbeitung die Teigrolle halbieren. Die Zuckerperlen auf einen Teller oder in eine große Schale geben und die Teigrollen darin einige Male hin- und herrollen, bis sie gleichmäßig beperlt sind. Die Teigrollen dann in Frischhaltefolie noch einmal für 45 Min. in den Kühlschrank packen.

4. Den Backofen auf 170°C vorheizen. Die gekühlten Rollen in gleichmäßige Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Etwa 8 bis 10 Min. backen, bis die Ränder leicht gebräunt sind. Auf einem Gitter komplett abkühlen lassen.

Spiralkekse-1-2

Und was passiert jetzt? Bei uns zumindest nicht viel. Der Elan reicht gerade mal dazu aus, aufs Sofa zu krabbeln und die Beine hochzulegen. Dann nur noch einen Film einschalten (z. B. diesen) und beim Vanillekekseknabbern vom Familientrubel der letzten Tage erholen! Sieht euer Post-Weihnachtsprogramm ähnlich “aktiv” aus, oder habt ihr euch schon wieder vollständig regeneriert?

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Mandelmousse-2

Knapp ein Jahr nachdem unser Blog das Licht der Onlinewelt erblickt hat, dürfen wir zum ersten Mal bei Zorras kulinarischem Adventskalender (mit tollem Geschänkli-Gewinnspiel) mitmachen und freuen uns sehr, das vorletzte Türchen zu befüllen. Während also vielerorts die allerletzten Vorbereitungen für Heiligabend getroffen werden, die Küche schon nach dem Weihnachtsmenü duftet und passende Musik die Luft erfüllt (wem klassische Weihnachtlieder nicht zusagen, der sollte unbedingt mal in die Weihnachtsalben von Sufjan Stevens oder Low reinhören), erklingen bei uns allerdings ganz und gar unfeierliche Geräusche. Schon vor drei Wochen hatten wir einen Wasserschaden entdeckt und in der vergangenen Woche wurde nun endlich das Bad neu verfugt und Geräte zur Trocknung aufgestellt. Nun steht im Badezimmer also ein riesiges Gebläse und arbeitet daran, unseren Fußboden und die Wände wieder zu trocknen. Das ist ja grundsätzlich sehr nett von ihm, aber muss er denn dabei so laut sein? Man hat das Gefühl, eine defekte Dunstabzugshaube würde mit der Waschmaschine im Wettstreit liegen, wer es zuerst schafft, uns in den Wahnsinn zu treiben. Was bleibt uns also anderes übrig, als die echte Dunstabzugshaube einzuschalten, die Spülmaschine wieder und wieder mit dreckigem Geschirr zu füllen und uns quer durch die Welt der Weihnachtsaromen zu kochen.

Kulinarischer Adventskalender 2012 - Türchen 23

Für unser Türchen im virtuellen Adventskalender haben wir uns diese köstliche Mandelmousse ausgedacht, die sich auf dem Teller mit glühweinseligen Früchten trifft und im Mund für wohlige Winterstimmung sorgt. Sie lässt sich sehr gut vorbereiten und ist somit auch als Bestandteil eines Menüs perfekt geeignet. Wer keine Gelatine verwenden mag, nimmt einfach Agar-Agar. Wir haben für den fruchtigen Glühweinspiel jahreszeitenbedingt Obst aus dem Glas genommen, frisches schmeckt dazu aber bestimmt noch besser.

Mandelmousse-3

Mandelmousse auf Glühweinspiegel (für 4 Personen):

Für die Mousse
150 g blanchierte und gemahlene Mandeln
400 ml Milch
1 Vanilleschote
4 Blätter Gelatine
3 Eigelb
120 g Zucker
2 EL Amaretto
200 g Sahne

1. Am Vortrag die Mandeln in einer Pfanne kurz anrösten, dann die Milch hinzugießen. Die Vanilleschote auskratzen, das Mark und die leere Schote dazugeben und die Mischung unter Rühren aufkochen lassen (aufpassen, dass nichts anbrennt!). Die Mandelmilch in eine Schüssel geben, abkühlen lassen und über Nacht im Kühlschrank lagern.

2. Am Tag der Zubereitung die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die Mandelmilch durch ein feines Sieb oder ein Küchentuch abseihen und die Flüssigkeit aus den Mandeln rausdrücken.

3. Eine Schüssel ins Wasserbad stellen. Zucker und Eigelb darin schaumig schlagen. Die abgeseihte Mandelmilch dazugeben und schlagen, bis die Masse cremig-weiß ist. Die Gelatineblätter ausdrücken und in der Schüssel unter Rühren auflösen. Den Amaretto unterrühren und die Masse kalt stellen. Dabei regelmäßig umrühren, damit die Masse schaumig bleibt.

4. Die Sahne schlagen und sobald die Mandelmasse zu gelieren beginnt, die Sahne unterheben. Während die Masse fest wird, ab und zu mal kontrollieren, dass sich die Sahne nicht oben absetzt und ggf. wieder unterrühren. Mindestens 5 Stunden kalt stellen.

Glühweinfrüchte
100 g Kirschen
100 g Cranberrys oder Himbeeren
50 + 20 ml Glühwein
1 Päckchen Vanillezucker
1 Zimtstange
1 EL Speisestärke

1. In einem Topf die Früchte zusammen mit etwas Saft aus dem Glas und 50 ml Glühwein, dem Vanillezucker und der Zimtstange aufkochen. Ca. 20 Min. auf niedriger Stufe köcheln lassen.

2. Den restlichen Glühwein in einer kleinen Schüssel mit der Speisestärke verrühren. Nun die Mischung teelöffelweise zu den Früchten geben, bis die gewünschte Festigkeit erreicht ist.

3. Die Früchtemischung mit einem Pürierstab fein pürieren und ggf. mit etwas Puderzucker nachsüßen.

4. Die pürierten Früchte auf kleinen Tellern anrichten. Aus der Mousse mithilfe von zwei nassen Esslöffeln Nocken formen und auf den Fruchtspiegel setzen.

Mandelmousse-1

Wir wünschen euch allen schöne Feiertage, leckeres Essen, knusprige Kekse, dampfenden Weihnachtspunsch und nicht zuletzt einen guten Start ins neue Jahr! Ihr solltet aber unbedingt noch bei Zorras Adventskalendergewinnspiel mitmachen, denn so eine KitchenAid (und auch die anderen tollen Preise) macht sich sicher gut unterm Weihnachtsbaum!

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Frage-Foto-Freitag #3

Wow, ich bin ein bisschen stolz auf mich. Mitten in die Very-last-minute-Weihnachtsgeschenkevorbereitungen konnte ich noch die Beantwortung der fünf Fragen quetschen, die sich Steffi von Ohhh… Mhhh… jede Woche ausdenkt. Bäm! Was sachste, Christkind? Nicht schlecht, oder??

1. Was willst du 2012 noch sagen?

FFF3-5

Liebes 2012, genau daran erinnerst du mich! Zumindest in den letzten Tagen. Einen Wasserschaden so kurz vorm Weltuntergang hätte doch echt keiner mehr gebraucht!

2. Wie geht’s dir?

FFF3-1Noch Fragen??

3. Hast du dir schon mal selbst geschenkt?

FFF3-4

An diesem tollen Platzteller von Remember konnte ich in Berlin einfach nicht vorbeigehen. Merry Xmas to me! :-)

4. Was isst du die nächsten Tage?

FFF3-2Hoffentlich nicht zu viele davon, denn sonst bleiben keine mehr zum Verschenken übrig.

5. Und jetzt?

FFF3-3… werden noch ein paar Geschenkeanhänger gebastelt. Und Geschenke verpackt. Und gebastelt. Und verpackt. Und …

Und wie seht ihr dem letzten Adventswochenende entgegen? Ganz relaxt oder mit vorweihnachtlicher Hysterie? Ich wünsche euch jedenfalls ersteres!

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Womit macht man einer Person, die Geburtstag hat, eine Freude? Mit Kuchen natürlich! Und wie sieht der aus, wenn sie fünf Tage vor Weihnachten Geburtstag hat? Natürlich stern-, weihnachtsbaum- und eiskristallförmig. Ist doch klar, oder?

Weihnachtsküchlein-2

Wie passend, dass uns Dr. Oetker gerade ein großes Backpaket zugesandt hat (vielen Dank dafür!), das auch das “Winterzauber”-Back-Set von Dr. Oetker verwendet, die ich auch schon für meine Mohn-Vanille- und Haselnuss-Karamell-Küchlein samt weihnachtlicher Silikonform beinhaltete. Und so kamen nicht nur die Form, sondern auch gleich die bunten Zuckerstreusel und ihre winterlichen Kollegen zum Einsatz. Das Geburtstagskind darf sich also über Weihnachtsküchlein in zweierlei Variation freuen: Mohn-Vanille & Haselnuss-Karamell. Happy Birthday, Mama Wu – ich hoffe, es schmeckt!

Mohn-Vanille-Küchlein (für 15 Mini-Küchlein):

60 g Mehl
1 TL Backpulver
40 g Zucker
60 g Butter (Zimmertemperatur)
1 Ei
2 EL Mohnsamen
1 TL Vanillesirup (Vanillearoma geht natürlich auch)
Pflanzenöl für die Form
ggf. Zuckerguss (Rezept hier), Zuckerperlen, Lebensmittelfarbe & Co. zum Verzieren

1. Den Backofen (Elektro) auf 160°C vorheizen. Butter und Zucker mit dem Mixer cremig rühren und mit dem Ei verrühren. Mehl und Backpulver vermischen und zusammen mit der Buttermasse mindestens 3 Min. verrühren.

2. Mohn und Vanillesirup dazugeben und noch einmal kurz verrühren.

3. Den Teig mit einem kleinen Löffel (oder mit einem Spritzbeutel) in die geölte Form geben und im Backofen ca. 15-20 Min. backen. Die Form etwas abkühlen lassen, dann die Küchlein vorsichtig aus der Form lösen und nach dem Auskühlen nach Belieben verzieren.

Haselnuss-Karamell-Küchlein (für 15 Mini-Küchlein):

60 g Mehl
1 TL Backpulver
40 g Zucker
60 g Butter (Zimmertemperatur)
1 Ei
3 EL gemahlene Haselnüsse
1 TL Karamellsirup
Pflanzenöl für die Form
ggf. Zuckerguss (Rezept hier), Zuckerperlen, Lebensmittelfarbe & Co. zum Verzieren

1. Siehe Schritt 1 der Mohn-Vanille-Küchlein. Wenn man ohnehin beide Sorten backen möchte, einfach die doppelte Menge des Basisteigs machen und den Teig für Schritt 2 teilen.

2. Haselnüsse und Karamellsirup dazugeben und noch einmal kurz verrühren.

3. Siehe Schritt 3 der Mohn-Vanille-Küchlein.

Weihnachtsküchlein-1

Das Basisrezept entstammt dem kleinen Rezeptheft aus dem Dr. Oetker Weihnachts-Back-Set, wurde dann aber etwas abgeändert. Während ich von der Silikonform sehr begeistert bin (die Küchlein lassen sich wirklich gut herausnehmen, die Form lässt sich sogar in der Spülmaschine reinigen), überzeugt mich das Booklet weniger. Zu unkreativ erscheint die Auswahl, zu ungenau die Backanleitung. Außerdem irritiert es, dass sich gerade einmal 4 der insgesamt 14 Rezepte für die beiliegende Silikonform eignen. Der Rest ist ein bunter Mix aus der Weihnachtsbäckerei. Aber wegen des Booklets wird ohnehin keiner das Set kaufen und beim Befüllen der Backform kann man ja auch einfach mal seiner eigenen Kreativität freien Lauf lassen. Bei uns ist sie gerade schon wieder für die nächsten Küchengeschenke in Action.
Weihnachtsküchlein-3

Jetzt muss nur noch DHL mitspielen und entgegen aller Erwartungen doch noch heute ausliefern. Also bitte mal feste die Däumchen drücken, dass das Päckchen heute noch das Geburtstagskind erreicht und der DHL-Fahrer mit dem Inhalt nicht gerade seine eigene Weihnachtsküchleinfeier in seinem Fahrzeug veranstaltet!

Weihnachts-Backset “Winterzauber“. Dr. Oetker Verlag, Bielefeld 2012.
€ 14,99 / ISBN 978-3767009257

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Seitdem wir vor Kurzem das Öl- und Essigfach in der Küche aufgeräumt haben, ist dort wieder eine Menge Platz. Das darf natürlich nicht sein – ungenutzter Platz in der Küche? Wo kommen wir denn da hin?! Dementsprechend willensschwach waren wir also in der Schrannenhalle, als wir uns am Stand von Oliviers & Co. durch deren Sortiment an Ölen und Essigen probiert haben. Wer wie wir von der riesigen Auswahl überfordert ist (Mango? Basilikum?? Feige??? Oder doch lieber Minze????), für den ist vielleicht eines der Geschenksets die richtige Alternative. Damit erhält man eine Auswahl an kleinen Fläschchen mit verschiedenen Ölen, Essigen und Condiments, und kann sich in Ruhe entscheiden, welche Flaschen man später tütenweise nach Hause schleppen möchte. Natürlich eignen sich die hübschen Pakete auch perfekt als Weihnachtsgeschenk. Also schnell Familie und Freunde anfixen und ab damit auf den Wunschzettel. Oder einfach selbst verschenken (bzw. sich selbst beschenken!), wenn man bisher noch keine Idee hatte, womit man seinem kochverrückten Vater eine Freude bereiten soll (und ein handgeschmiedetes Messer irgendwie das Budget sprengt).

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Netterweise hat uns Salih Demir, der den Münchner Laden der französischen Feinkostfirma betreibt, ein solches Geschenkset zur Verfügung gestellt, mit dem wir diese Woche zunächst ein italienisch angehauchtes Abendessen gezaubert haben. Zum Glück sind die Fläschchen aber noch nicht leer und so werden wir auch in Zukunft öfter mal unser Essen mit den nicht ganz alltäglichen Kreationen verfeinern.

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Wie der Name schon vermuten lässt, geht es bei Oliviers & Co. erst einmal um Olivenöl. Aber natürlich nicht um ganz gewöhnliches, sondern da darf es schon mal eine auf 1000 Liter limitierte Abfüllung sein, und die Beschreibungen im Katalog lesen sich wie der Begleittext einer Weinverkostung. So enthält unser Set z.B. Olivenölmischungen mit Zitrone bzw. Basilikum (es gibt auch noch ausgefallenere wie eine Piment- oder Bergamottemischung). Dazu kam ein sehr guter Balsamico di Modena und je eine Flasche Condiment Balsamico di Modena mit Feigenaroma und Condiment weißer Balsamico di Modena mit Honig & Ingwer.

Pur kommen sowohl der Basilikum als auch der Zitronengeschmack der Öle gut zur Geltung. Allerdings sind beide Öle im Abgang ziemlich scharf, was später im Essen aber nicht mehr auffällt. Das Basilikumöl stelle ich mir toll zu Tomaten vor, aber auch Pasta lässt sich damit sicherlich aufwerten. Grundsätzlich sind die Öle aber auch dazu gedacht, mit den Balsamico-Condiments gemischt zu werden. Basilikumöl mit Feigen-Condiment beispielsweise oder Honig-Ingwer mit Zitronenöl. In den verschiedenen Kombinationen entfalten die einzelnen Geschmacksnoten ihr volles Aroma, was uns schon beim ausführlichen Probieren am Stand ständig zu neuen “oh-ist-das-lecker”-Ausrufen verleitete. Die Essigmischungen sind zudem so verdammt süß und schmackhaft, dass man sie auch einfach pur löffeln, oder den Nachtisch (hat da jemand Panna Cotta gesagt??) damit beträufeln könnte.

Oliviers & Co. hat außer Essig & Öl natürlich noch viel mehr zu bieten: Die Palette reicht von Olivenpasten über ausgewählte Pastasoßen bis hin zu von internationalen Spitzenköch/innen kreierte Soßen, Cremes oder Suppen. Wer mal in München ist, sollte also unbedingt den kleinen Stand in der Schrannenhalle aufsuchen und sich von Salih Demir das Sortiment erklären lassen. Da er selber gerne kocht, gibt es die passenden Rezeptvorschläge zu Öl und Essig gleich gratis dazu. Leider kann man die ganzen leckeren Sachen in Deutschland nicht online bestellen, sondern muss in einen der Läden gehen (neben München auch in Hamburg und Berlin). Da haben es die Franzosen besser.

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Zubereitet haben wir mit der Auswahl aus dem Geschenkset ein Carpaccio aus gegrilltem Gemüse und eine Rosmarin-Knoblauch-Focaccia. Dazu haben wir am Tisch noch ein bisschen mit Öl und Essig herumexperimentiert und das Brot in verschiedene Mischungen getunkt. Da hatte uns Salih auch gleich ein paar Tipps gegeben, aber es lohnt sich auch zu schauen, was man sonst noch so in der Küche findet (der Holunderessig meiner Mutter eignet sich bestimmt auch vorzüglich zum Mischen).

Focaccia_Gemüse-Carpaccio-3

Carpaccio aus gegrilltem Gemüse (für 2 Personen):

1 mittelgroße Zucchini
1 mittelgroße Aubergine
Oliviers & Co. Basilikumöl
Oliviers & Co. Zitronenöl
Oliviers & Co. Condiment Balsamico di Modena mit Feigenaroma
Oliviers & Co. Condiment weißer Balsamico di Modena mit Honig & Ingwer
2 Handvoll Rucola
Parmesan
Salz, Pfeffer

1. Das Gemüse in sehr dünne Scheiben schneiden oder hobeln und in einer Pfanne ohne Öl scharf anbraten. Alternativ im Ofen unter dem Grill garen.

2. Das Gemüse auf zwei großen Tellern anrichten, sodass sich alles etwas überlappt und der Teller quasi nicht mehr zu sehen ist. Mit Salz und Pfeffer würzen.

3. Einen Teller mit ordentlich Basilikumöl und Feigen-Condiment beträufeln, den anderen mit Zitronenöl und Honig & Ingwer-Condiment. 15-20 Min. marinieren lassen.

4. Parmesam grob hobeln, den Rucola waschen und beides über das gegrillte Gemüse geben. Noch einmal etwas Condiment über den Salat geben und servieren.

Focaccia_Gemüse-Carpaccio-4

Rosmarin-Knoblauch-Focaccia à la Jamie Oliver:

500 g Weizenmehl (Typ 1050)
300 ml lauwarmes Wasser
1 ½ Päckchen Trockenhefe (ca. 10 g)
1 EL Zucker
grobes Meersalz, Pfeffer
Oliviers & Co. Basilikumöl
8-12 Knoblauchzehen
frischer Rosmarin

1. Das Mehl in einer großen Schüssel oder auf der Arbeitsfläche zu einem Hügel anhäufen und in die Mitte eine Vertiefung drücken. Die Hälfte des Wassers und die Trockenhefe hinzufügen. Den Zucker und 1 EL Salz dazu geben. Die Mischung in der Mitte des Mehlbergs mit einer Gabel vorsichtig vermischen und langsam Mehl von außen unterrühren. Dann das restliche Wasser zuschütten und alles so lange verkneten (mind. 5 Min.), bis daraus ein geschmeidiger Teig geworden ist. In einer mit einem Tuch bedeckten Schüssel an einem warmen Ort für 1 Stunde, oder bis sich das Volumen verdoppelt hat, gehen lassen.

3. Die Knoblauchzehen ungeschält mit der flachen Seite oder dem Griff eines Messer eindrücken, die Blätter von den Rosmarinzweigen abziehen. In einer Schüssel beides mit etwas Basilikumöl, Salz und Pfeffer vermischen.

4. Mit der Faust die Luft aus dem Teig schlagen und noch einmal durchkneten. In eine geölte und bemehlte Auflaufform (ca. 20 x 30 cm) legen und an den Rändern drücken, bis die Form ganz ausgefüllt ist.

5. Die Knoblauchmischung auf dem Teig verteilen und mit den Fingern einmassieren, sodass die focacciatypischen Dellen entstehen. Mit noch etwas Basilikumöl beträufeln und nochmals zugedeckt für 40-60 Min. gehen lassen. Den Ofen auf 220°C vorheizen.

6. Den Teig noch einmal mit den Fingern eindellen und mit etwas Meersalz und Pfeffer bestreuen. Ab in den Ofen und ca. 20-25 Min. backen, bis sich eine gebräunte Kruste gebildet hat.

Bei Jamie Oliver findet man auch noch eine (englische) Anleitung mit vielen Stepfotos.

Zu unserem italienisch angehauchten Dinner passten die Öle und Essige ganz hervorragend. Als nächstes Must-try steht bei uns ein orientalisches Couscous mit Minzöl an, daran konnten wir nämlich auch nicht vorbeigehen.

oliviers&co-2Das Geschenkset kostet 37€

Kennt ihr schon die Öle, Essige und Condiments von Oliviers & Co.? Würdet ihr euch freuen, so ein Geschenkset unterm Weihnachtsbaum zu finden?

Oliviers & Co.
Schrannenhalle
Viktualienmarkt 15
80331 München
Tel: +49 (0)89 2323 0600
www.oliviersundco.de
www.facebook.com/oliviersundco.de
 
 

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Guten Morgen Winter Wonderland! So eingeschneit wie wir momentan sind, könnte man meinen, der Dezember versucht mit allen Mitteln darauf aufmerksam zu machen, dass Weihnachten vor der Tür steht. Unterschwellig schwingt der Appell ans schlechte Gewissen mit, doch langsam mal geschenkemäßig in die Gänge zu kommen. Jaja, ich hab’s verstanden! Was Geschenke aus der Küche betrifft, war ich – dank PAMK – sogar schon sehr fleißig, daher gibt’s heute Produkt Nr. 3 aus unserem Post-aus-meiner-Küche-Päckchen: eine winterlich-fruchtige Christmas Punch Jam – denn ein bisschen Glühwein zum Frühstück kann ja nie schaden! Ach ja, und die Gewinner unserer Nikolausverlosung werden natürlich auch verkündet.

Christmas_Punch_Jam-1

Christmas Punch Jam (das Basisrezept stammt von hier, wurde aber von uns etwas aufpoliert):

550 ml Rotwein
150 ml frisch gepresster Orangensaft
2-3 TL Schuhbecks Glühweingewürz (alternativ gehen auch 2 Beutel “normales” Glühweingewürz, die man ca. 10 Min. im heißen Wein ziehen lässt)
8-10 Tropfen Bittermandelaroma
2 Zimtstangen
10 Nelken
1 Beutel Gelfix Classic (Dr. Oetker)
800 g brauner Zucker

1. Wein in einem Kochtopf erhitzen, dann Glühweingewürz einrühren sowie Zimt und Nelken hinzufügen. Orangen auspressen und den Saft zum Glühweingemisch geben. Bittermandelaroma hinzufügen. Alles bei kleiner Hitze ca. 10 Min. ziehen lassen, dann durch ein Sieb in ein Gefäß abschütten, sodass Zimt, Nelken und Fruchtfleisch herausgefiltert werden. Den Glühwein wieder zurück in den Topf schütten.

2. Gelfix Classic mit 2 EL des Zuckers mischen, dann in das Glühweingemisch geben und unter ständigem Rühren bei starker Hitze zum Kochen bringen. Sobald es kocht, den restlichen Zucker hinzufügen und die Masse erneut unter ständigem Rühren zum Kochen bringen, dann mindestens 3 Min. sprudelnd kochen und rühren, rühren, rühren.

3. Das Gelee in verschließbare Gläser füllen und für ca. 5 Min. auf dem Kopf stehen lassen.

Das geht wirklich fix und bringt etwas Weihnachtsmarktfeeling aufs Brötchen!

PiepEi_Weihnachten_v01

Über noch mehr Stimmung am Frühstückstisch können sich die folgenden Gewinnerinnen freuen, denn ihr habt bei unserer Nikolausverlosung jeweils ein Weihnachts-PiepEi von Brainstream gewonnen und dürft beim Eierkochen ab sofort lauthals Weihnachtslieder mitträllern:

Margit (ohne Blog)

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinnerinnen – bitte sendet uns per E-Mail eure Adressdaten zu, dann erhaltet ihr in Kürze Post von Brainstream. Allen anderen vielen Dank, dass ihr mitgemacht habt! Die Gewinnerinnen wurden anhand durchnummerierter Kommentare mit random.org ermittelt. Doppelte Kommentare sowie unsere eigenen wurden natürlich nicht gezählt.

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Baileys3-2

Darüber, wie toll Yvette van Bovens Buch “Winter. Home Made” ist, haben wir uns hier ja schon reichlich ausgelassen. Eines der Rezepte, das beim ersten Durchblättern sofort auf meine mentale To-do-Liste wanderte, war Baileys Irish Cream. Ich LIEBE Baileys – pur, mit Eis, über Eis, im Kaffee, undundund. Steffen glaubt offensichtlich auch, dass Baileys bei mir Wunderkräfte auslöst, denn wieso sonst hätte er mir am Morgen meiner mündlichen Magisterprüfung heimlich einen ordentlichen Schuss in den Kaffee kippen sollen??!!. Geklappt hat die Prüfung übrigens trotzdem gerade deswegen.

Auf die Idee, die süße Irish Cream selbst zu machen, war ich bisher merkwürdigerweise nicht gekommen. Da brauchte es schon die Inspiration von Frau van Boven und PAMK als Anlass, um selbst zur Whiskymixerin zu werden. Hätte ich gewusst, dass das Ganze gerade mal 10 Minuten dauern würde, hätte ich den Whisky sicherlich schon viel früher vom Schrank geholt.

Baileys-1Und das ist schon alles, was man dafür braucht.

Baileys mit Karamellnote (ergibt ca. 1 Liter):

200 g Schlagsahne
1 Dose (400 ml) gesüßte Kondensmilch
300 ml irischer Whisky
1 EL Espressopulver
2 EL Karamellsirup (laut Originalrezept 1 EL Schokosirup)

1. Alle Zutaten in einen Standmixer oder eine Küchenmaschine geben. Kurz mixen, bis alles gut vermischt ist.

2. In saubere Flaschen füllen und verschließen. Der Baileys hält sich im Kühlschrank mindestens 2 Monate.

Baileys2-1

Ganz easy, oder? Die Mischung ist nicht ganz ohne – wer es nicht ganz so hart mag, nimmt einfach etwas weniger Whisky. Und dann schön eisgekühlt genießen oder mit Vanilleeis aufpimpen. YUM!

PS: Bis zum 10.12.2012 könnt ihr übrigens noch bei unserem Nikolaus-Gewinnspiel mitmachen!

Yvette van Boven: Winter. Home Made DuMont Verlag, Köln 2012.
€ 29,95 / ISBN 978-3-8321-9460-4

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PiepEiGolden-1

Es soll ja Leute geben, die zur richtigen Härte des Frühstückeis eine Grundsatzdebatte vom Zaun brechen können. Da muss das Eiweiß die genau richtige Schwabbeligkeit haben und das Eigelb in der exakt gewünschten Sämigkeit aus der Schale fließen. Frau Wu und ich sind da nicht so penibel. Grundsätzlich mögen wir es aber lieber härter, als weich – so siffige Eierpampe kommt uns nicht in den Becher. Naja, auf jeden Fall gibt es für solche Luxusprobleme Abhilfe in Form des PiepEi, dessen 24-Karat-vergoldete Variante uns Brainstream netterweise zum Testen zur Verfügung gestellt hat. Da wir bisher immer nur nach der “Wird schon”-Methode unsere Eier gekocht hatten, waren wir auf das kleine Wunderei sehr gespannt.

Aber was genau ist das denn nun, das da so golden aus dem Päckchen gekullert ist?

PiepEi_PanoramaboxFoto: Brainstream GmbH

Laut Waschzettel ist “PiepEi® [...] eine präzise Eieruhr, die zusammen mit den Frühstückseiern gekocht wird. Haben Eiweiß und Eigelb die gewünschte Festigkeit erreicht, spielt PiepEi® eine Melodie.”

Also verschwand das güldene Ei im Kühlschrank und wanderte beim nächsten Frühstück zusammen mit seinen tierischen Gefährten in den Topf. Nacheinander spielt das Goldene PiepEi drei verschiedene Lieder ab, die den jeweiligen Härtegrad des Eis ankündigen: Killing me softly für Weicheier, Ich wollt ich wär ein Huhn für mittelweiche Eier und den Triumphmarsch für die ganz Harten. Ausprobiert wurden der mittlere Härtegrad und die letzte Stufe – beides hat wunderbar geklappt. Wir waren vollauf zufrieden, die Eier hatten genau die richtige Konsistenz und verschwanden ratzfatz im Mund.

PiepEiGoldenCollage-1

Das wirklich Tolle am PiepEi ist, dass es so unkompliziert zu handhaben ist. Man lagert es einfach im Kühlschrank zusammen mit den anderen Eiern und packt es zum Kochen gemeinsam in den Topf. Nach dem Abschrecken kann es dann wieder in den Kühlschrank wandern. Man hat also keine zusätzliche Arbeit, muss keinen Wecker stellen, nicht überlegen, wie viele Minuten ein mittelhartes Ei benötigt. Wir sind sehr begeistert von unserem neuen goldenen Mitbewohner, der sicher noch oft zum Einsatz kommen wird. Besonders toll wäre es, wenn man die Melodien des Eis noch individuell auswählen könnte. Aber wer weiß, vielleicht arbeitet man ja schon daran …

Wer jetzt neugierig geworden ist, darf sich (vielleicht bald) freuen. Denn Brainstream hat für unsere Leser/innen passend zur Jahreszeit 3 WeihnachtsPiepEier zur Verfügung gestellt, die ihr hier bis Montag, 10.12.2012, gewinnen könnt. Gepiepst wird in folgenden weihnachtlichen Melodien: Ei du fröhliche, Jingle Bells und Oh Tannenbaum.

PiepEi_klarsicht_Weihnachten_DFoto: Brainstream GmbH

Was ihr tun müsst, um bei der Verlosung teilzunehmen:

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, hinterlasst einfach bis Montag, 10.12.2012, 23:59 Uhr einen Kommentar unter diesem Artikel und sagt uns, welches Lied idealerweise aus eurem Ei ertönen sollte. Was aus unserem Ei dudeln würde, ist klar, oder? Natürlich Feed … äh, Wake me up before you go-go! :-D

Mitmachen kann jede/r (mit oder ohne Blog) mit einer Adresse in Deutschland. Bitte hinterlasst im entsprechenden Feld eure E-Mailadresse und einen Namen, damit wir euch kontaktieren können, falls ihr gewonnen habt. Die Gewinner/innen werden wir über random.org auslosen und hier am 11.12.2012 verkünden. Der Rechtsweg ist selbstverständlich ausgeschlossen. Der Versand erfolgt direkt über Brainstream, eure Adresse wird natürlich nur für diesen Zweck verwendet und nicht gespeichert.

Kaufen kann man das Goldene PiepEi (25,90€) und das WeihnachtsPiepEi (19,80€) übrigens hier.

Viel Glück und happy Nikolaus!

 

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Während unseres Berlintrips in der letzten Woche bekam Frau Wu plötzlich Heißhunger auf Baklava. Daraufhin sind wir nach dem Sushiessen noch eine Weile durch Friedrichshain spaziert und haben in gefühlt ein Dutzend Dönerbuden reingeschaut, aber nirgends eine Spur von Blätterteig, Honig und Pistazien. Als wir dann beschlossen hatten, die Suche aufzugeben und zur U-Bahn zu laufen, sind wir tataaa … an einem kleinen Laden für Nüsse und arabische Süßigkeiten vorbeigekommen. Da gab es nicht nur Baklava, sondern auch noch unzählige andere klebrige, süße Köstlichkeiten voll mit Honig, Walnüssen und Sesam. Warum ich euch das erzähle? Nun, in dem schönen arabischen Kochbuch von Chef Ramzi habe ich im Kapitel “Süßspeisen und Gebäck” nicht nur ein Rezept für Baklava gefunden, sondern auch für jede Menge andere Gebäckteilchen, die wir auch in diesem kleinen Laden in der Warschauer Straße gesehen haben. Wenn Frau Wu also das nächste Mal wieder einen Baklava-Jieper bekommt, kann ich in die Küche stürzen und die Herdplatten glühen lassen. Danke, Chef Ramzi!

Ich bin mir allerdings sicher, dass ich nicht der Einzige bin, der dank diesem Kochbuch in die Geheimnisse der arabischen bzw. libanesischen Küche eingetaucht ist. Laut des Vorworts hat sich das Buch nämlich bis heute über 150.000 Mal verkauft und 2003 auch einen Preis als das “beste arabische Kochbuch der Welt” erhalten. Die Erwartungen waren also hoch.

Chef_Ramzi_Arabisches_Kochbuch-2Chef Ramzi hat gut lachen – bei 150.000 verkauften Exemplaren …

Beim ersten Blättern gab es gleich eine Überraschung. Die Rezepte sind nicht nur auf Deutsch abgedruckt, sondern gleichzeitig auch auf Arabisch. Da sich meine Arabischkentnisse in Grenzen halten, muss ich mich an die deutsche Übersetzung halten und habe im einführenden Text gleich einiges über die libanesische Küche gelernt. Dank der guten klimatischen Bedingungen, gibt es dort traditionell viel Fleisch und Gemüse sowie Fisch aus dem Mittelmeer. Kombiniert mit der Gewürztradition der östlichen Mittelmeerregion also beste Voraussetzungen für eine abwechslungsreiche Küche. Natürlich findet man in den Kapiteln zu Vorspeisen, Hackfleischgerichten, Hauptspeisen und Nachspeisen die zu erwartenden Klassiker: Baba Ghanoush, Humus, Falafel, Couscous und eben Baklava. Aber man stolpert auch über Hähnchen mit Esskastanien oder vegetarische Kibbeh (dahinter verbergen sich kleine Bällchen aus Bulgur, die mit Zwiebeln und Pinienkernen gefüllt werden).

Chef_Ramzi_Arabisches_Kochbuch-3Im Uhrzeigersinn: Kibbeh Shish Barak (libanesische Ravioli mit Koriander und Joghurtsoße), Taktiaa (Dattelküchlein) & Awamat (Krapfen in Zuckersirup)

Die Zutaten sind zwar in den meisten Fällen für die traditionelle mitteleuropäische Küche ungewohnt, aber wer einen halbwegs gut sortierten Asialaden in der Stadt hat, sollte auch mit Zutaten wie Sumachpulver (ein säuerliches Gewürz, lässt sich zur Not durch Zitronensaft ersetzen) klarkommen. Wir selbst haben inzwischen ein ganz gut sortiertes Gewürzfach im Schrank, das für 90% der Rezepte im Buch ausreicht. Man muss als Leser/in also keine Angst haben, hier auf unüberwindbare Hürden zu stoßen.

Optisch kommt das Buch mit dem fuchsiafarbenen Einband und dem goldenen Vor- und Nachsatz sehr edel daher und passt zumindest zu meinen orientalistischen Bildern. Außerdem finden sich darin viele stimmungsvolle Fotos aus dem Libanon, die sowohl die moderne, als auch die traditionelle Seite des Landes einfangen. Dann aber kommen die Rezeptfotos und plötzlich ist es, als ob mich eine Zeitmaschine in die 80er Jahre verfrachtet hätte. Modern Talking dröhnen aus dem Kassettendeck, meine  ausgebleichte Jeansjacke hat magischerweise Schulterpolster bekommen und Gerichte werden wieder mit Petersilienbüscheln, Zitronenscheiben und Tomatenrosen garniert. Die Rezeptfotos sind definitiv nicht die Stärke dieses Buches, da sind meine Ansprüche irgendwie höher.

Fazit: Arabisch lernen und dabei lecker Essen kochen? Mit Chef Ramzi kein Problem, insbesondere wenn man Lust auf die Klassiker der libanesischen/arabischen Küche hat. Die Foodfotos könnten zeitgemäßer sein, aber sonst ein schönes Buch, das in unserem Regal seinen Platz neben Schuhbecks Gewürzbänden finden wird. 4 von 5 Falafelbällchen.

http://www.olms.de/dzo/artikel/111/022/22641_111.jpg

Ramzi Choueiry, “Chef Ramzis Arabisches Kochbuch“. Text Bo Masser, Fotos Bruno Ehrs. Georg Olms Verlag, Hildesheim 2012. 168 Seiten.

€ 29,80 / ISBN: 978-3-487-08517-3

Dies ist eine “Blogg dein Buch”-Rezension: http://www.bloggdeinbuch.de/

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Huch, nichts ahnend bin ich heute morgen aufgewacht und ein Blick aufs Handy verriet, dass schon Dezember ist. Uaaaah, wann ist das denn passiert? Hatte der November nicht mal 31 Tage?? Und dabei ist der Adventskalender für den Mann nicht mal annähernd fertig gebastelt. Ich schiebe mein lahmendes Hirn jetzt einfach mal auf die fiese Erkältung, die mich gerade heimsucht, und gelobe Besserung! Morgen bin ich sicherlich mit prall gefüllten und hübsch verpackten Adventskalenderpäckchen am Start. Bis dahin gibt es Keeekse! Und nicht einfach irgendwelche, sondern diese oberleckeren, knatschig süßen White Chocolate Almond Cookies, die ich bei Shutterbean entdeckt habe, und die auch in unserem PAMK-Päckchen gelandet sind. YUM!

WhiteChocolateAlmondCookies-2

White Chocolate Almond Cookies (für ca. 12 große Cookies):

115 g Butter (Zimmertemperatur)
110 g Zucker
55 g brauner Zucker
1 Ei
½ TL Vanillearoma
85 g Haferflocken
120 g Mehl
½ TL Backpulver
½ TL Natron
1 Prise Salz
1 Tafel weiße Schokolade
100 g ganze Mandeln

1. Ofen auf 190°C vorheizen. Butter und Zucker cremig rühren, Ei und Vanillearoma dazugeben. Die Haferflocken in einem Mixer klein mahlen und zusammen mit Mehl, Backpulver, Natron und Salz zur Butter-Zucker-Ei-Masse geben und gut miteinander vermischen.

2. Die Schokolade und die Mandeln in grobe Stückchen hacken und ebenfalls in die Keksmasse einrühren.

3. Mit einem Eisportionierer jeweils 1 große Kugel des Teigs auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und mit der Handfläche etwas andrücken. Cookies ca. 10-12 Min. backen, bis die Ränder leicht gebräunt sind, nach der Hälfte der Backzeit das Blech umdrehen. Komplett abkühlen lassen und dann zum Cookie Monster werden!

WhiteChocolateAlmondCookies-1

Ach ja, hinter meinem ersten Adventskalendertürchen verbarg sich die interessante Gewürzmischung “Bayrisch Habibi“. Und was war bei euch bisher im Päckchen?

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