Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for Oktober 2012

Huch, vor lauter beruflichem Veränderungsstress habe ich doch fast Halloween verpasst. Zum Glück blieb noch Zeit für eine very-last-minute-Backrunde. Herausgekommen sind unschuldige Vanille-Zitronen-Kekse, die ein Blutbad durchlebt haben, und teuflisch gute Schoko-Cupcakes à la Martha Stewart.

Die Splatter-Cookies, die ich bei Annie entdeckt habe, erweckten sofort den Patrick Bateman in mir! Zack wurde in der Küche eine blutspritzsichere Splatter-Zone errichtet und mit debilem Grinsen im Gesicht und einer Gabel in der Hand losgemordet.

DIY-Splatter-Zone

Splatter-Cookies (für ca. 2 Bleche):

Für den Keksteig:
115 g Butter (Raumtemperatur)
110 g Puderzucker
1 kleines Ei
2 TL Vanillearoma
Die abgehobelte Schale einer halben Zitrone
170 g Mehl
1 Prise Salz

Für das Royal Icing:
1 Eiweiß
1 + 2 TL Zitronensaft
170 g + 50 g Puderzucker (gesiebt)
rote Lebensmittelfarbe

1. Für den Keksteig die Butter mit dem Puderzucker cremig rühren. Das Ei unterrühren und Vanillearoma und Zitronenschale hinzufügen.

2. Das Mehl mit dem Salz vermischen, in die Buttermasse einrühren und alles gut verkneten, bis eine formbare Masse entsteht. Falls der Teig zu klebrig ist, noch etwas Mehl dazugeben. Eine große Kugel formen und in Frischhaltefolie verpackt ca. 1 Std. im Kühlschrank lagern.

3. Den Backofen auf 190°C vorheizen. Den gekühlten Teig auf einer bemehlten Oberfläche ausrollen und nach Belieben mit Förmchen ausstechen. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech im Backofen auf mittlerer Schiene 8 bis 10 Min. backen; die Kekse sollten dabei nicht braun werden. Die Cookies auskühlen lassen.

4. Für die verschiedenen Icing-Schritte werden drei unterschiedliche Konsistenzen benötigt, die alle leicht aus dem Basisrezept angemischt werden können. Dafür das Eiweiß mit 1 TL Zitronensaft kurz verrühren. 170 g Puderzucker nach und nach auf niedriger Stufe unterrühren. Von der Puderzuckermasse ⅔ zur Seite stellen und mit Folie abdecken.

5. Das übrige Icing weiter zu einer dickflüssigeren Masse verarbeiten, die für die Umrandung der Kekse eine feste Konsistenz benötigt. Dazu noch einmal 50 g Puderzucker unterrühren, ggf. noch etwas mehr, falls die Masse noch zu flüssig wirkt.

6. Das Icing für die Umrandung in einen Spritzbeutel mit kleiner Öffnung füllen. Die Kekse dünn umranden und ca. 30 Min. trocknen lassen. Die Umrandung soll als Damm dienen und verhindern, dass das flüssige Icing aus dem nächsten Schritt über den Rand hinausläuft.

7. Mit einem kleinen Löffel die Kekse mit dem Icing, das zuvor zur Seite gestellt wurde, ausfüllen und am besten über Nacht trocknen lassen. Das übrige Icing abgedeckt für die Weiterverarbeitung zur Seite stellen.

8. Let the splatter begin: Zum “Splattern” das Icing mit roter Lebensmittelfarbe und 2 TL Zitronensaft verrühren, bis eine recht flüssige Konsistenz erreicht ist (ggf. noch etwas Zitronensaft oder Wasser hinzufügen). Jetzt selbst zum Massenmörder werden und die Kekse mit einer Gabel oder einem Pinsel rot bespritzen (am besten vorher die Küche gut abdecken, sonst sieht es tatsächlich aus, als würde man gerade den neuesten “Saw”-Teil drehen). Trocknen lassen und zum Krümelmonster werden!

Ob Dexter wohl analysieren könnte, dass die Mordwaffe eine Gabel war?

Und weil’s so schön war, wurde gleich die zweite Backrunde eingeläutet: Devil’s Food Cupcakes.

Devil’s Food Cupcakes (ca. 15 Stück):

Teig:
45 g ungesüßtes Kakaopulver
100 ml heißes Wasser
170 g Mehl
½ TL Backpulver
½ TL Natron
½ TL Salz
170 g Butter
225 g Zucker
2 große Eier
1 TL Vanillearoma
110 g Schmand

Frosting:
100 g Butter (Raumtemperatur)
100 g Puderzucker
175 g Frischkäse
1 TL Vanillearoma
rote Lebensmittelfarbe

1. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Kakaopulver mit heißem Wasser verrühren. In einer anderen Schüssel Mehl, Backpulver, Natron und Salz vermischen.

2. Die Butter mit dem Zucker in einem Topf zum Schmelzen bringen. In eine andere Schüssel geben und mit dem Handrührer so lange rühren, bis die Butter abgekühlt ist (ca. 5 Min.). Die Eier nacheinander zur die Buttermasse geben und verrühren. Vanillearoma, dann Kakaomasse dazugeben und verrühren. Auf niedriger Stufe das Mehl abwechselnd mit dem Schmand unterrühren.

3. Cupcake-Förmchen zu ⅔ mit dem Teig befüllen und auf mittlerer Schiene ca. 20 Min. im Ofen backen, dann abkühlen lassen.

4. Für das Frosting die zimmerwarme Butter mit dem Puderzucker cremig rühren. Den Frischkäse und das Vanillearoma dazugeben und alles gut vermischen. Zum Schluß die rote Lebensmittelfarbe einrühren und die Masse mit einem Spritzbeutel auf den Cupcakes verzieren.

Mit Gebäck bewaffnet lauere ich jetzt an der Tür und warte, bis sich ein paar Kinder trauen, auf die Klingel zu drücken … muahahaha! Happy Halloween!

Read Full Post »

Lieber Herbst,

was ist los mit Dir? Bist Du verwirrt? Nimmst Du Drogen?? Oder was soll der ganze Schnee vor meiner Tür??? Du bist kaum zwei Minuten da, schon gibst Du auf und lässt den Winter ran. Falls Du vergessen hast, was typisch für Dich ist, kann ich Dir etwas auf die Sprünge helfen: Du erweckst bei mir urplötzlich gewisse Gelüste – ich habe Heißhunger auf Kürbis, die Kombination aus Apfel und Zimt findet sich auf einmal in sämtlichen Speisen und ich werde von einer ansonsten nicht so ausgeprägten Bastellaune überrumpelt.

Genau zur richtigen Zeit landete ein Buch in meinem Briefkasten, mit dem ich meine Herbstlaune voll ausleben kann: “Die wunderbare Welt von Fräulein Klein” (Callwey). Als fleißige Leserin von Fräulein Kleins (aka Yvonne Bauers) Blog freue ich mich besonders, dass ihre tollen, kreativen Ideen und Rezepte jetzt auch in Form eines Buchs erhältlich sind. Und ich muss sagen, das Buch schafft es auf 160 Seiten, die Atmosphäre des Blogs mithilfe der liebevollen Gestaltung (angefangen beim farblich auf die Kuchendeko des Covermotivs abgestimmten Lesebändchen, bis hin zum DIY-Charme der Innenseiten), der Vielzahl an Bildern sowie der (teilweise bereits bekannten) Deko- und Backideen wirklich gut wiederzugeben. Schön ist auch die Unterteilung in Jahreszeitenkapitel, sodass zur jeweiligen Stimmung die entsprechenden Rezepte und Dekovorschläge schnell gefunden werden können. Gerade die Herbstseiten haben es mir angetan – das passt natürlich prima und so wurden meine Herbstgelüste schnell in Apfel-Karamell-Cupcakes und in fruchtigen Serviettendruck umgesetzt.

Beim Backen der kleinen Törtchen kam es aber zu leichten Irritationen: Leider fehlt in der Zutatenliste das Mehl und somit auch die komplette Grammangabe. Im Rezepttext taucht das Mehl dann plötzlich auf, aber leider auch hier ohne konkrete Angabe. Grmpf! Das ist natürlich ziemlich ärgerlich! Das Mehl habe ich dann einfach nach Gefühl dazugegeben. Blöd, dachte ich, da hatte ich mir wohl gerade das Rezept ausgesucht, bei dem die Mengenangabe fehlt. Doch bei einem genaueren Blick ins Buch fällt leider immer wieder auf, dass die Zutatenliste mit dem Rezepttext nicht übereinstimmt. Wirklich schade, hier wäre etwas mehr Gründlichkeit nötig gewesen. Geschmeckt haben die Cupcakes natürlich trotzdem – sie sind ratzfatz zubereitet und besitzen eine sehr saftige Konsistenz.

Apfel-Karamell-Cupcakes à la Fräulein Klein (für 12 Stück):

Teig:
125 g Butter
70 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
2 Eier
110 g Mehl (im Originalrezept nicht angegeben, mit dieser Menge hat es aber gut geklappt)
1 Pck. Backpulver
50 g gemahlene Mandeln
1 EL Kakao
2 TL Zimt (da ich Zimt so sehr mag, habe ich die Menge etwas erhöht)
1 Msp. gemahlene Nelken
2 Äpfel

Frosting:
200 g Sahne (das Originalrezept sieht 400 g vor, die halbe Menge war aber auch völlig ausreichend)
1 Pck. Vanillezucker
1 TL Zimt (auch hier habe ich die Menge etwas an meinen Geschmack angepasst)

Karamellsoße:
100 g Zucker
50 g Sahne
1 EL Butter

1. Für die Karamellsoße den Zucker in einem Topf zum Schmelzen bringen (nicht umrühren!). Wenn der Zucker anfängt zu karamellisieren, die Butter einrühren und den Topf vom Herd ziehen. Die Sahne einrühren. Falls die Masse hart und klumpig ist, noch mal kurz erwärmen, bis sich der Karamell löst. Auskühlen lassen.

2. Butter mit Zucker, Vanillezucker und Eiern cremig schlagen. Mehl mit Backpulver, Mandeln, Kakao und Gewürzen mischen und unter die Eimasse heben. Äpfel schälen und grob reiben, dann ebenfalls unterheben. In Förmchen füllen und bei 180°C 20 bis 25 Min. backen, danach auskühlen lassen.

3. Für das Frosting die Sahne mit dem Zucker und dem Zimt steif schlagen und mit einem Spritzbeutel oder einem Spachtel auf den Cupcakes verteilen und mit Karamellsoße beträufeln.

Neben einigen schönen Rezepten bietet das Buch auch gleich die dazu passenden Dekorationsideen, die auch fast alle schnell und unkompliziert nachzumachen sind. Ich habe mich sofort in die Servietten mit Birnendruck verliebt und bin gleich zum Bastelladen gerannt.

Viel braucht man dafür nicht: ein paar Stoffservietten, Stoffmalfarbe, einen Pinsel, eine Birne oder einen Apfel (auch Blätter eignen sich gut). Für den Druck das Obst einfach halbieren (den Stiel nicht abschneiden!), etwas trocken tupfen, die Stoffmalfarbe mit einem Pinsel auftragen und feste auf die Servierte pressen. Danach einige Zeit trocknen lassen und zum Abschluss mit dem Bügeleisen fixieren. Voilà, fertig ist die Herbst-Serviette!

Da ich gerade so schön in Drucklaune war, habe ich noch schnell ein paar Geschenkanhänger mit Blättern bedruckt.

Jedes Mal, wenn ich das Buch zur Hand nehme, fallen mir neue, schöne Dinge auf, die ich unbedingt mal ausprobieren muss. Hier ein paar Impressionen aus dem Buch (die schönen weiß besprühten Flaschen werden demnächst in Angriff genommen!!):

Fazit: Ein schön gestaltetes Buch, das die Welt des Blogs gut eingefangen hat und sich bestens zum Verschenken oder Selbstbeschenken eignet. Kleine Abzüge gibt es für die Ungenauigkeit der Rezepte – wer etwas mitdenkt, wird aber auch daran Spaß haben! 4 von 5 Apfel-Cupcakes.

Yvonne Bauer: “Die wunderbare Welt von Fräulein Klein. Backzauber und Dekolust“. Callwey Verlag, München 2012.
€ [D] 19,95 / € [A] 20,60 / sFr. 28.50
ISBN: 978-3-7667-1981-2

Read Full Post »

Irgendwie kommen wir von unserem derzeitigen Kürbis-Trip nicht runter. Es ist aber momentan auch schwer, das Thema Kürbis zu umgehen. Wieso auch, wenn’s so lecker ist? Diesmal trifft Kürbis auf Mango und vereint sich zu einem fruchtigen Curry. Das hilft auch gut gegen die aktuelle Stimmungslage. Draußen wird es immer dunkler, ich stehe morgens frierend auf dem Bahnsteig und am Wochenende soll es sogar schneien (hallooo?!). Was kann es also Besseres geben, als mit einem Teller dampfenden Curry auf dem Sofa zu sitzen und sich auftauen zu lassen? Schnell zubereitet ist es ebenfalls, das kriege ich auch beim derzeitigen Stresslevel noch hin. Irgendwie scheint sich zum Ende des Jahres im Büro alles zu stauen. Da will ein internationales Projekt vorbereitet werden, freie Mitarbeiter stehen im Minutentakt mit Fragen in der Tür und in einem Anfall von Übermut habe ich mir letzten Sommer einen Vortrag für Anfang November in den Kalender gepackt. Kein Wunder, dass nur wenig Zeit zum Kochen bleibt und keine filigranen Drei-Gänge-Menüs auf dem Tisch landen. Dafür aber indisch Angehauchtes: schön scharf, mit viel Ingwer und dazu duftender Reis. Die Gewürzangaben sind eher Richtwerte, ich rate zur Experimentierfreude, bis man die eigenen Geschmacksnerven zufriedengestellt hat.

PS: Dies ist zudem die Gelegenheit, einem Freund aus Studienzeiten zu danken, der mir im Sommer 2005, als wir zusammen Konzerte organisierten, gezeigt hat, dass Curry so viel mehr sein kann, als nur Currypulver und Kokosmilch! Vielen Dank, Patrick!

Statt Basilikum passt dazu auch frischer Koriander

Kürbis-Mango-Curry (für 2-3 Personen):

1 reife Mango
600 g Kürbis (ungeschält)
200 ml Gemüsebrühe
150 ml Kokosmilch
1 Zwiebel
2 cm Ingwer
1 Knoblauchzehe
1 TL rote Currypaste
1 TL Currypulver
1 TL Kurkuma
etwas Chili
Salz, Pfeffer, Öl
ca. 20 Blätter Basilikum
250 g Reis

1. Kürbis schälen, von den Kernen befreien und in Würfel schneiden. Mango schälen, Fruchtfleisch vom Kern entfernen und in Würfel schneiden. Zwiebel schälen und ebenfalls würfeln. Ingwer schälen und in kleine Stücke hacken oder fein reiben. Knoblauch schälen und fein hacken oder pressen. Chili fein schneiden.

2. Reis in einem Topf gar kochen.

3. Ordentlich Öl in einem Wok oder einer großen Pfanne erhitzen. Die Zwiebelwürfel glasig anbraten, dann Knoblauch, Ingwer und Chili dazugeben und kurz mitbraten. Currypaste in die Pfanne, Currypulver und Kurkuma einstreuen, alles kurz anrösten.

4. Kürbiswürfel hinzufügen und alles mit Gemüsebrühe und Kokosmilch ablöschen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis der Kürbis gar ist. Basilikum waschen und grob hacken.

5. Mangowürfel und ⅔ vom Basilikum ins Curry einrühren, erhitzen und noch einmal mit Salz, Pfeffer und Currypulver abschmecken.

6. Reis auf einem Teller anrichten, eine Portion Curry draufgeben und mit Basilikum garnieren.

Read Full Post »

Puuuh, die Nachwehen einer anstrengenden Buchmessewoche sind noch immer deutlich zu spüren und wirken sich leider auch auf meine Kochlust aus. Zu müde bin ich, um lange in der Küche zu stehen, zu schwach, um den Kochlöffel in der Hand zu halten. Naja, ok, zumindest bin ich ziemlich kaputt. Da braucht es schon hungrigen Besuch und ein leckeres Rezept aus der neuen Deli (wie toll ist eigentlich diese Zeitschrift???), um mich wieder aus der Selbstmitleidssuhle heraus und in die Nähe des Herds zu locken. Wenn dann auch noch Kürbis und Ziegenkäse mit im Spiel sind, ist die Kochunlust schnell verflogen.

Das Rezept für diesen oberleckeren, aber auch ganz schön üppigen Kürbis-Zwiebel-Kuchen habe ich leicht abgeändert. Eigentlich gehört noch frischer Salbei auf den Kuchen, den habe ich meinem Besuch zuliebe weggelassen, stattdessen wurden die Zwiebeln von weiß auf rot gepimpt.

Kürbis-Zwiebel-Kuchen (für 3-4 Personen):

350 g rote Zwiebeln
150 ml Öl
Zucker
500 g Butternutkürbis
200 g Schmand (die Schmandmenge habe ich schon etwas reduziert, 150 g reichen aber auch locker)
150 g Ziegenfrischkäse
Salz, Pfeffer
250 g Magerquark
2 Eier
400 g Mehl
2 TL Backpulver

1. Die Zwiebeln in schmale Streifen schneiden. 3 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin glasig anbraten. Mit einer Prise Zucker bestreuen und bei schwacher Hitze 10 Min. weich schmoren lassen.

2. Den Kürbis schälen und entkernen, danach in dünne Scheiben schneiden. Schmand und Ziegenkäse vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Den Ofen auf 180°C vorheizen.

3. Quark, 100 ml Öl und Eier in einer Schüssel verrühren. Mehl, Backpulver und 2 TL Salz dazugeben und mit den Knethaken des Handrührers oder in der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verarbeiten.

4. Ein Backblech mit dem restlichen Öl einpinseln. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, das Blech damit auslegen und mit den Händen an den Ecken ins Blech einpassen.

5. Den Teig mit der Ziegenkäse-Schmand-Mischung bestreichen und mit dem Kürbis und den Zwiebeln belegen. Im Ofen im unteren Drittel etwa 30 bis 40 Min. backen.

Read Full Post »

Die neuen Mitbewohner

Ein “Hurra” und “Herzlich Willkommen” an die neuen Mitbewohner! Hübsch sind sie, schön bunt und elegant, mal animalisch, mal gepunktet. In den letzten zwei Wochen haben wir ganz schön zugeschlagen. Neues Geschirr musste her, immer nur die gleichen Teller, Schüsseln, Tassen ist ja langweilig. Also ging es zu Ikea, Zara Home (juhuuu, hier in München hat gerade einer eröffnet!!!), Butlers, Kare und Nostalgie im Kinderzimmer.

Wie findet ihr unsere Ausbeute? Sind wir irre, oder kauft ihr auch extra Geschirr für eure Fotos?

Read Full Post »

Der Herbst klopft nicht nur an die Tür, eigentlich hat er sich schon selbst hereingebeten und es sich auf dem Sofa bequem gemacht. Obwohl der September ungewöhnlich warm war, muss ich mich wohl langsam damit abfinden, dass die sonnige Jahreszeit vorbei ist und ich für diesen Herbst leider keine Archivreise nach Spanien geplant habe, die den Sommer verlängern könnte. Die vielen Kürbisrezepte, ohne die im Moment kein Blog auskommt (z.B. in Form von Ravioli, Pesto oder einfach aus dem Ofen), bestätigen diese Erkenntnis. Immerhin lieben wir Kürbis und haben inzwischen schon so einige vernichtet. So hat der Herbst dann doch auch seine guten Seiten. Bisher gab es in der feed me up-Küche Kürbissuppe, -Risotto, -Curry und diesen Auflauf. Gefunden haben wir das Rezept (mal wieder) im goldenen Vegetarisch-Kochbuch von GU! Dieser 500 Seiten schwere Wälzer ist wirklich eine unerschöpfliche Quelle an Rezepten für jeden Tag. Fairerweise muss man allerdings sagen, dass für die gefüllten Cannelloni etwas mehr Zeit eingeplant werden muss. Wer spätabends hungrig und müde nach Hause kommt, sollte sich vielleicht lieber etwas anderes suchen (z.B. diese leckeren Ricotta-Rucola-Nudeln!). Dem Rest sei gesagt, dass sich der Aufwand lohnt! Diese feinen Röllchen werden wir an kalten Winterabenden bestimmt noch öfter aus dem Ofen holen.

Wie steht ihr denn zum Herbst? Freut ihr euch auf tolle Herbstgerichte und fiebert schon seit Wochen Halloween entgegen? Oder würdet ihr ab Oktober am liebsten für sechs Monate in den Süden fliehen?

Wir haben das Rezept minimal verändert, u.a. etwas mehr Gemüsebrühe zum Kürbis hinzugefügt, denn die Füllung hätte ein klein wenig saftiger sein können. Bei der Tomatensoße solltet ihr auch nicht zu sparsam sein, die Nudeln saugen viel Flüssigkeit auf. Für das Befüllen der Cannelloni sucht man sich übrigens besser Unterstützung, das erleichtert die Sache ungemein.

Ricotta-Kürbis-Cannelloni (für 4 Personen):

350 g geschälte Kartoffeln
250 g Ricotta
2 Eier
600 g Kürbis (wir haben Butternut genommen)
Olivenöl, Salz, Pfeffer
500 ml Gemüsebrühe
6 EL gehackte Mandeln
20-25 Cannelloni
1 Zwiebel
1½ Dosen gestückelte Tomaten
ggf. Kräuter für die Tomatensoße
150 g geriebener Käse (z.B. Gouda oder Parmesan)

1. Die Kartoffeln schälen und in grobe Stücke schneiden. In einem Topf mit Salzwasser ca. 20 Min. garen lassen. Abgießen und ausdampfen lassen. Zeitgleich den Kürbis schälen, entkernen und in Würfel schneiden. 2 EL Olivenöl in einem Topf erhitzen und den Kürbis darin zwei Min. scharf anbraten. Salzen und pfeffern und mit 200 ml Brühe ablöschen. Bei halb geschlossenem Topf ca. 15-20 Min. weich kochen. Abgießen und abkühlen lassen.

2. Für die Tomatensoße die Zwiebeln fein würfeln und in Olivenöl glasig dünsten. Die Tomaten und 300 ml Gemüsebrühe dazugeben. Aufkochen und 10-15 Min. bei kleiner Hitze köcheln lassen. Salzen und pfeffern, nach Belieben mit Kräutern würzen.

3. Die Kartoffeln in einer Schüssel zerstampfen und mit dem Ricotta und den Eiern vermischen. Den Kürbis ebenfalls zu Mus zerdrücken und zusammen mit den Mandeln unter die Kartoffelmasse rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

4. Die Masse mit einem Spritzbeutel (oder einem Frischhaltebeutel, von dem man eine Ecke abschneidet) in die Nudeln spritzen. Die gefüllten Cannelloni in eine eingefettete Auflaufform (oder zwei) legen. Die Tomatensoße drüber gießen, mit Käse bestreuen und im Ofen bei 180°C in ca. 30-35 Min. goldbraun überbacken.

Vegetarisch! Das Goldene von GU: Rezepte zum Glänzen und Genießen. München 2011. 20€

Read Full Post »

Heute gibt’s erneut einen “Klassiker” aus dem Hause feed me up … äh, ok, aus dem Hause Jamie Oliver. So oft haben wir dieses Rezept bereits nachgebacken, dass es sich schon anfühlt, als wäre es unser eigenes. Diesmal kam die schokoladig-luftige Kalorienbombe (kein Wunder, dass Jamie im Laufe der Jahre so zugelegt hat) für den sonntäglichen Last-Minute-Besuch, der sich spontan zum Kaffee angekündigt hat, auf den Tisch. Zum Glück hat die Tanke um die Ecke Butter und Eier im Programm, sodass wir unsere Gäste standesgemäß mit selbst gebackenem Kuchen versorgen können. Diese easy-peasy Schoko-Walnuss-Brownies sind auch ratzfatz zusammengerührt und in den Ofen geschoben und das Ergebnis schmeckt so bombig gut, dass schon unzählige Familienmitglieder, FreundInnen und KollegInnen zum Nachbacken animiert wurden.

Der (unglaublich leckere) flüssige Schokoladenkern der Brownies wird einem allerdings beim Fotografieren zum Verhängnis. Viel zu flüssig ist das Innere, die Schokolade fließt in alle Richtungen, überzieht alles mit einem klebrigen Guss. Mit zwei Stücken vom Rand haben wir es trotzdem versucht, das Ergebnis ist so lala. Aber hey, der Kuchen ist ja schließlich auch zum Essen da, und nach dem ersten Bissen ist das etwas unglückliche Äußere ohnehin schon längst vergessen.

Schoko-Walnuss-Brownies à la Jamie Oliver (für eine quadratische Brownie-Backform ca. 20×20 cm):

50g Vollmilchschokolade
50g Zartbitterschokolade
125g Butter
4 große Eier
300g Zucker
100g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
125g Walnusskerne
etwas Puderzucker zum Bestäuben
evtl. etwas Vanilleeis

1. Schokolade in kleine Stücke brechen und mit der Butter im heißen Wasserbad schmelzen. Etwas abkühlen lassen.

2. Backofen auf 200°C (Elektro) vorheizen. Die Backform fetten bzw. den Boden mit Backpapier auslegen.

3. Die Walnüsse grob hacken und zur Seite stellen. Eier, Zucker, Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel verrühren. Schokoladenmischung kurz unterrühren. Walnüsse unterheben.

4. Gleichmäßig in der Backform verteilen und im Ofen auf der mittleren Schiene ca. 15-20 Min. backen, bis sich eine Kruste gebildet hat. Innen sollten die Brownies aber noch weich sein, also nicht ganz durchgebacken. Auskühlen lassen, in kleine Stücke schneiden und mit Puderzucker bestäuben. Wenn man das Abkühlen nicht abwarten kann und will (ist bei uns meist der Fall!), lässt eine Kugel Vanilleeis zu den ofenwarmen Brownies einen in den siebten Schokoladenhimmel schweben.

P.S.: Die hübschen Milchflaschen gibt’s bei Blueboxtree; die gepunkteten Strohhalme bei meincupcake.

Read Full Post »

Heute gibt es mal einen “Klassiker” aus unserem Rezeptefundus. Diese Nudeln kochen wir schon seit unserer Studienzeit und wollen sie euch natürlich nicht vorenthalten. Die Zubereitung geht ganz schnell, das Rezept eignet sich also auch prima für Wochentage, an denen man erst spät nach Hause kommt. Die Soße ist schön cremig, durch die Mandeln auch etwas knackig und der Schmand sorgt für eine leichte Säure. Wer es gerne scharf mag, kann noch ein bisschen Chili oder Tabasco hinzufügen. Für eine winterlich-deftige Variante lassen sich Pasta und Soße übrigens auch in einer Auflaufform schichten und im Ofen mit Käse überbacken.

Linguine mit Paprika-Mandel-Soße (für zwei Personen):

250 g Linguine
2 Paprika
1 kleine Zwiebel
3 EL gestiftete Mandeln (oder Pinienkerne)
200 ml Gemüsebrühe
100 g Schmand
Paprikapulver
Olivenöl, Salz, Pfeffer
etwas Schnittlauch

1. Die Zwiebel schälen, Paprika entkernen und beides würfeln. In einer Pfanne gemeinsam mit den Mandeln kurz in Öl anbraten, bis die Mandeln leicht gebräunt und die Zwiebeln glasig sind.

2. 5 EL der Gemüse-Mandel-Mischung aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen. Den Rest mit der Gemüsebrühe aufgießen und 10 Min. weich kochen lassen. Alles in einen hohen Becher geben und zusammen mit dem Schmand fein pürieren. Die pürierte Masse wieder in die Pfanne geben und die restlichen Gemüse-Mandel-Stücke untermischen. Mit Paprikapulver, Salz und Peffer abschmecken.

3. Die Nudeln in Salzwasser gar kochen und gemeinsam mit der Soße servieren. Mit etwas Schnittlauch garnieren.

Dies ist unser zweiter Beitrag zu Zorras Geburtstagsblogevent. Als Gewinn winken neben tollen Küchengeräten und einem Kochkurs auch die Möglichkeit, mit seinem Rezept in ein Kochbuch zu kommen. Wenn das mal kein Anreiz ist!

Read Full Post »

Unsere Affinität zu Spanien dürfte mittlerweile aus verschiedenen Posts herauszulesen sein. Frau Wu und ich haben beide – zumindest im Nebenfach – Spanisch studiert, was im Laufe unseres Studiums und auch danach aufgrund meiner Promotion und unserer anhaltenden Hispanophilie zu zahlreichen Spanienaufenthalten geführt hat. Inzwischen haben wir mehr Zeit zwischen Pyrenäen und Gibraltar verbracht, als in jedem anderem Land (außer Deutschland natürlich). Zuletzt vor gut einem Jahr, als ich zwei Monate für Archivrecherchen in Sevilla war. Ich hatte das Glück, dort in einer sehr netten WG im Herzen der Stadt zu wohnen und in meinen Mitbewohner/innen Rocío und Ugo (der im Übrigen ein unglaublich guter Tierfotograf ist) zwei regelmäßige Kochkolleg/innen gefunden zu haben. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir ein Tag, an dem ich beim Gang durch die Markthalle Lust auf Kürbis verspürt hatte. Irgendwie war Risotto die nächste Assoziation, und da es zu der Zeit überall frische Maronen gab, packte ich auch davon noch eine Tüte ein. Herausgekommen ist am Ende ein himmlisch cremiges Gericht, das durch die im Mund leise knackenden Esskastanien einen besonderen Dreh bekam. Dazu gab es eine Flasche Weißwein und einen unvergesslichen Abend auf der Dachterrasse.

Ohne Dachterrasse, aber dafür mit Federweißer (passt super dazu!)

Gut ein Jahr später ist auch im Deutschland wieder Kürbissaison und endlich kann ich mein Risotto wiederholen. Aber wie das manchmal so ist, zu Hause schmeckt es dann doch nicht so wie im Urlaub. Der Wein, den man literweise am Strand getrunken hat, entpuppt sich als ungenießbares Gesöff und das in der Erinnerung so perfekte Risotto erscheint beim Abschmecken irgendwie ganz schön lasch. Zum Glück hatten wir gerade Ricotta im Kühlschrank, von dem ich spontan einige Löffel untergerührt habe. Genau diesen Kick hatte das Risotto noch benötigt – plötzlich schmeckte alles viel ausgewogener. Der Kürbisgeschmack kam toll zur Geltung, der Käse gab dem Gericht eine intensive Cremigkeit und ich musste mich schwer zurückhalten, mich nicht gleich am Herd über das Risotto herzumachen. Getoppt wurde das Ganze noch durch die in etwas Butter kross angebratenen Maronen – die sind das sprichwörtliche i-Tüpfelchen auf dem goldgelben Reis. Also, nichts wie nachkochen und dann selig zurücksinken. Der Herbst kann doch so schön sein!

Kürbisrisotto mit Ricotta und gerösteten Maronen (für 2-3 Personen):

Für das Kürbismus:
600g Kürbis
250ml Gemüsebrühe
Olivenöl

Für das Risotto:
250g Risottoreis
1 kleine Zwiebel
50-100ml Weißwein
750ml Gemüsebrühe
2-3 EL Ricotta
Olivenöl, Salz, Pfeffer

Für die Maronen:
50g Maronen
etwas Butter

1. Für das Kürbismus den Kürbis schälen, entkernen und in Würfel schneiden. In einem Topf kurz in etwas Öl anbraten, mit der Brühe ablöschen und köcheln lassen, bis der Kürbis sehr gar ist (etwa 15-20 Min.). Mit dem Pürierstab zu einem feinen Mus verarbeiten.

2. Die Zwiebel fein würfeln und in einer Pfanne oder einem Topf in Olivenöl glasig braten. Den Reis dazugeben und einen Moment mitbraten. Mit dem Weißwein ablöschen, kurz köcheln lassen und nach und nach Gemüsebrühe zugießen. Immer wieder umrühren und Brühe nach Bedarf dazugeben.

3. Nach ¾ der Garzeit ca. 10 EL Kürbismus unterrühren. Gegebenenfalls noch einmal Brühe dazugießen und aufpassen, dass nichts anbrennt (das kann mit dem Kürbismus im Risotto sehr schnell passieren).

4. Wenn der Reis gar, aber noch bissfest ist, vom Herd nehmen und den Ricotta einrühren. 5 Min. ruhen lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

5. Die Maronen schälen, grob hacken und in einer Pfanne in etwas Butter anrösten.

6. Das Risotto auf einem Teller anrichten und mit den Kastanien bestreut servieren.

Das Rezept ist gleichzeitig unser Beitrag zu Zorras “8 Jahre Kochtopf Blog Event”, das unter dem schönen Titel “Rezepte für Sieger” steht. Da der Kürbis mit dem Pürierstab bearbeitet werden muss, bevor man ihn zum Reis geben kann, passt dieses Rezept perfekt und vielleicht klappt es ja sogar mit der Küchenmaschine, die man gewinnen kann.

Read Full Post »

Brandnooz Box September

Da die Lieferung der Brandnooz August-Box sich etwas nach hinten verschoben hatte, klingelte der Hermes-Postmann diesen Monat gleich zweimal an der Tür. Auch die September Box wurde ihm – wie nach den beiden vorherigen Boxen schon zu erwarten – freudig aus den Händen gerissen. Mein Wunsch nach etwas ausgefalleneren Produkten wurde diesmal sogar erhört. Dafür sind gleich zwei der Produkte bereits 2011 erschienen und als “Tipp” in der Box gelandet. Da ich beide noch nicht kannte, finde ich das aber nicht weiter schlimm.

Und das war drin:

Je eine Flasche “Krombacher’s [sic!] Fassbrause” der Sorten “Zitrone” und “Holunder” (UVP 0,59€ / Launchtermin April): Vorab hatte ich bereits gelesen, dass Krombacher mit der “Fassbrause” eine alkoholfreie Alternative zum Radler auf den Markt bringen will. Da ich bei dem Wort “Brause” hellhörig werde, hatte ich das neue Produkt gedanklich schon auf meine “To-try”-Liste gesetzt. Umso schöner, dass die Box die beiden Sorten beinhaltet. Die Zitronenbrause finde ich wirklich lecker, frisch zitronig und leicht herb. Unterschwellig kommt dennoch (ist ja wohl auch beabsichtigt) ein leichter Biergeschmack durch, den ich persönlich nicht brauche, wenn ich Lust auf alkoholfreie Limo habe! Die Sorte “Holunder” geht für mich gar nicht – Holunder kann ich irgendwie nur in dezent dosierten Mengen vertragen, wenn’s zu holundrig schmeckt, rebellieren meine Geschmacksnerven. Die zwei Schlückchen, die ich gerade so zu mir nehmen konnte, waren sehr süß und mit einer starken Holundernote. Ich war raus, mein Mittrinker fand die Brause aber lecker, doch auch er sprach sich eindeutig für die zitronige Variante aus.

Eine 0,25l-Flasche “Freixenet Mia Tinto” (UVP 1,39€ / Launchtermin April 2011): Ein halbtrockener spanischer Rotwein der Rebsorte Tempranillo, der ein vollmundig-fruchtiges Aroma verspricht? Klingt vielversprechend! Fruchtig ist der Wein auf jeden Fall, insgesamt im Geschmack aber etwas flach, fast schon wässrig und ziemlich trocken. Ein ganzes Glas war für mich schon zu viel und ich musste es an meinen Mittrinker abtreten. Ein Rabattcoupon von 0,75€ für den nächsten Weinkauf wurde ebenfalls mitgeliefert, für den Tinto werde ich ihn wohl eher nicht einsetzen, der Blanco klingt dagegen schon mehr nach meinem Geschmack.

“Seeberger Blanchierte Mandeln Honig & Salz” (UVP 1,89€ / Launchtermin Juli 2011): Ein kleines Tütchen mit noch kleinerem Inhalt (80g sind ganz schön übersichtlich). Mandeln mit Honig gehen immer, in Kombination mit Salz finde ich sie aber nicht immer gut, meist dominiert mir das Salz zu stark. Die blanchierten und gerösteten Mandeln von Seeberger finde ich dagegen super – hier hat man es geschafft, eine gute, ausgewogene Kombination von süß & salzig zu schaffen, die Mandeln sind frisch, knackig und passen prima zum oben genannten Rotwein.

“Starbucks Frappuccino Coffee” (UVP 1,89€ / Launchtermin Juli): Kaffeeee!! Endlich!! Der Starbucks Frappuccino kommt mir gerade recht. Unsere Kaffeemaschine ist seit fast einer Woche kaputt und musste eingeschickt werden (uuäääh!), seitdem herrscht akuter Koffeinmangel im Hause feed me up. Sonntagmorgen wurde sich also zu zweit auf das kleine Kaffeefläschen gestürzt. So richtig Abhilfe konnte uns der Frappuccino aber nicht verschaffen – bei einem Kaffeeateil von 18,8% und zugefügtem Kaffeearoma ja eigentlich auch kein Wunder! Geschmacklich zwar in Ordnung – cremig, süß (etwas zu süß!) und leicht karamellig -, an einen echten Starbucks Frappuccino kommt die Supermarktversion aber nicht heran.

“Schneekoppe Pasta” der Sorte “Tomate Basilikum” (UVP 2,99€ / Launchtermin September): Ich bin so gar nicht mehr auf solche Fertigprodukte eingestellt. Das höchste der Convenience-Gefühle, das sich mal in unserer Speisekammer verirrt, sind die Fertigspaghetti von Mama Miraculi. Daher war ich sehr gespannt auf die Schneekoppe Pasta. Beim Aufkochen des Tütchens wird schnell klar, dass sich die Nudelsorte nicht so richtig für eine Fertigpackung eignet, da sie sehr lange braucht, um gar zu werden. In der Zeit hätte man sich das Gericht auch locker frisch zubereiten können. Die große Menge an Soße, die auch nach dem Einkochen übrig bleibt, schmeckt zwar tomatig, aber sehr säuerlich. Ich bleibe zukünftig bei der frischen Variante, mich hat das Gericht nicht überzeugt.

“Erasco Nudeltopf mit Geflügel-Klößchen” (UVP 2,49€ / Launchtermin Oktober): Uhh, klingt fies (für mich als Vegetarierin ohnehin). Steffen hat sie sich aber gestern Abend warm gemacht und ohne mit der Wimper zu zucken aufgegessen. O-Ton: “Schmeckt ganz ok, wenn man sowieso Hunger hat, aber ich weiß auch, warum ich seit meiner Schulzeit keine Suppe aus der Dose mehr gegessen habe. Da koche ich mir lieber selber eine.”

Je eine Packung “Chio Mikrowellen Popcorn” der Sorten “Süß” und “Salzig” (UVP 0,99€ / Launchtermin  September): Och nöö, schon wieder?? An sich liebe ich Popcorn und würde mich tierisch über die beiden Packungen freuen, da wir aber keine Mikrowelle besitzen und ich schon mit der Juli-Box vor dem gleichen Problem stand, werde ich bis zum nächsten Mikrowellenasyl vor mich hin schmollen.

“GoMo Instant Energy” (UVP 3,49€ / Launchtermin September): Hinter dieser geballten Ladung Anglizismen verbirgt sich eine Mischung aus Taurin, Guaraná, Cola, Mate und Kokain Koffein. Es handelt sich also um einen Energydrink in Pulverform, den man mit Wasser aufgießen muss. Eigentlich eine ganz gute Idee, so ein Wachmachschub für die Handtasche. Beim Aufgießen fällt einem zunächst der typische Red Bull-Geruch auf und auch die rosa Farbe lässt an einen Energydrink denken. Das Ganze sprudelt leicht und schmeckt zum Glück nicht so stark und ist damit, zumindest für mich, deutlich genießbarer.

Mein dreimonatiges Schnupperabo der Brandnooz Box endet leider mit der September-Box. Obwohl die bisherigen Boxen immer einige Produkte beinhalteten, die gar nicht sooo neu waren, wie vorab angepriesen, finde ich die Idee immer noch gut und würde das monatliche Geburtstags-/Weihnachts-/Osterfeeling beim Auspacken der Kiste schon etwas vermissen. Daher teste ich die Box noch eine Weile zum regulären Preis von 9,99€ weiter, immerhin ist sie ja monatlich kündbar.

Read Full Post »

Follow

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 582 Followern an