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Archive for Dezember 2011

Camemburger!

Heute auf der Karte: Rindfleischburger mit Camembert und Preiselbeer-Chillisoße & Vegetarischer Burger mit Pilzen und karamellisierten Zwiebeln

Rindfleischburger (für 2 Hamburger):

240 g Rinderhack
Eine Packung Camembert
2 Handvoll Rucula
4 EL Preiselbeeren
Etwas Chili
Eine Messerspitze Ingwer
Salz
Pfeffer

2 Hamburgerbrötchen
Eventuell Ketchup, BBQ-Soße, Hamburgersoße, Senf etc.

1. Für die Soße zunächst die Preiselbeeren aus dem Glas (die mit Gelee) in einen kleinen Topf geben und erhitzen. Wenn das Gelee flüssig wird, Chili (ich benutze so ein kleines Glas eingelegter und gehackter roter Chilis) und ganz wenig Ingwer (auch aus dem Glas, bekommt man im Asia-Laden) hinzufügen und bis zum gewünschten Schärfegrad nachwürzen. Kurz köcheln lassen und bis zur Zubereitung des Burgers zur Seite stellen. Bis dahin wird die Masse auch wieder fest. Den Rucola waschen und vom Camembert ca. 1 cm dicke Scheiben abschneiden. Den Grill im Backofen vorheizen.

2. Bei der Zubereitung des Burgers habe ich mich teilweise an die Grundsätze von A Hamburger Today gehalten. Das bedeutete in diesem Fall: Fleisch kaltstellen und erst kurz vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank holen, NUR Fleisch verwenden (keine Eier, Semmelbrösel, Zwiebeln etc.), Fleischmenge wiegen, erst die fertigen Patties salzen und pfeffern und die Temperatur des Fleisches mit dem Thermometer kontrollieren. Bisher habe ich meine Burger eher wie deutsche Frikadellen zubereitet, aber mit gutem Fleisch ist der ganze Schnickschnack gar nicht nötig. Die Rohlinge habe ich mit meiner neuen Hamburgerpresse (danke an meine Geschwister!) hergestellt, was ganz gut funktionierte, aber ich glaube ich muss die Form in Zukunft fetten, damit sich das Fleisch leichter lösen lässt.

120g sind eine gute Menge zum befüllen der Hamburgerpresse. Das Wiegen garantiert, dass alle Burger die gleiche Garzeit haben

Die fertigen Patties. 100% Rind, nur mit Salz und Peffer gewürzt

Das Fleisch in einer Pfanne (oder noch besser auf dem Grill) in Öl oder z.B. Schweineschmalz anbraten. Dabei häufiger wenden und mit dem Thermometer die Temperatur im Burger kontrollieren. Die Temperatur sollte 55°C nicht übersteigen, besser schon bei 50°C aus der Pfanne nehmen und mit dem Käse belegt in den Ofen unter den Grill schieben. Wenn der Käse bis zum gewünschten Punkt geschmolzen ist, sollte das Fleisch für mich innen noch leicht rosa (medium-rare) sein.

Ich habe die Burgerbrötchen getoastet und mit einer Mischung aus Hamburgersoße und Hunts BBQ Soße bestrichen. Danach Burger mit Käse, Preiselbeersoße, Rucola und wieder Brötchen. Beim zweiten Durchgang kamen noch die restlichen karamellisierten Zwiebeln von Frau Wu mit drauf.

Das fertige Meisterwerk

FAZIT: Hamharjamharrrrr…..5 von 5 Burgerpatties. Viel besser als die aktuelle McDonalds-Variante und nicht ganz so fies wie der Elvisburger, zum Glück sind noch Fleisch, Käse und Brötchen für morgen übrig.

Vegetarische Hamburger (Zutaten für vier Hamburger)

Burgermasse
100g Haferflocken
75g Hartweizengries
Eine Möhre
Eine Zwiebel
Eine Knoblauchzehe
Ein Schuss Weißwein
150-200ml Gemüsebrühe
Olivenöl

Belag
2 große Zwiebeln
Honig
6-7 Champignons
Rucola
Käse

4 Hamburgerbrötchen
Eventuell Ketchup, BBQ-Soße, Senf etc.

Für die Burgermasse zunächst eine sehr kräftige Zwiebelsuppe kochen. Dazu die Zwiebeln und den Knoblauch kleinschneiden und in einem Topf mit Olivenöl kräftig anbräunen. Mit Weißwein ablöschen und kurz einköcheln lassen. Mit Gemüsebrühe aufgießen und 20 min. vor sich hin kochen lassen, bis die Zwiebeln weich sind. Mit Salz und Pfeffer würzen, dabei ruhig großzügig sein, das wird schließlich die Geschmacksgrundlage für die Burgerrohlinge. Während die Suppe köchelt, die Möhre klein raspeln. Gries und Haferflocken in einer Schüssel mischen und mit der Zwiebelsuppe und einem Schuss Olivenöl verrühren. Nicht sofort die ganze Suppe dazu geben, sondern nach und nach, bis die passende Konsistenz erreicht ist. Die Masse sollte sich gut formen lassen und nicht zu sehr an den Händen kleben. Die Möhren dazu und gut untermischen. Abschmecken und bis zum Anbraten kaltstellen. Die Masse kann natürlich nach Belieben erweitert werden, z.B. mit Gewürzen oder Gemüse.

Für die Hamburgerpresse war die vegetarische Masse leider zu klebrig

Als nächstes die Zwiebeln in Ringe schneiden und in einer Pfanne weich und braun braten. Währenddessen die Pilze in Scheiben schneiden. Wenn die Zwiebeln fertig geschmort sind, etwas Honig in die Pfanne geben und alles kurz karamellisieren lassen. Die Zwiebeln im Ofen warm halten und die Champignons ebenfalls anbraten, würzen und in den Ofen stellen.

Aus der Masse vier flache Bratlinge formen und in einer Pfanne in reichlich Öl von beiden Seiten knusprig anbraten. Wenn gewünscht noch mit Käse belegen und direkt in der Pfanne oder im Ofen unter dem Grill schmelzen lassen. Dann die Brötchen mit Soße bestreichen und mit Bratling, Zwiebeln, Pilzen, Tomaten und Salat belegen.

Die Masse hat eine perfekte Konsistenz und wird in der Pfanne super knusprig!

Das ist nicht etwa Schimmel, sondern türkiser Trabi-Senf von der Schwiegermutter

Ich habe nur eine kleine Ecke vom vegetarischen Burger bekommen, aber Frau Wu war begeistert (und gleichzeitig neidisch auf meine zartschmelzende Camemburgerkreation).

Frau Wus FAZIT: Kann man schon machen (lassen), nächstes Mal aber doch mit Camembert…

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Ho ho ho!

Was nach einer tollen Idee von Frau Wu klang, bedeutete ein ganzes Wochenende in der Küche stehen: Pralinen selber machen und zu Weihnachten verschenken. Nach diversen Anlaufschwierigkeiten (u.a. kam das Paket mit den Hohlkugeln nicht an) konnten wir irgendwann Samstags loslegen und hatten Montagabend endlich knapp 180 Pralinen in vier verschiedenen Varianten (Kokos, Baileys, Zimttrüffel und Marzipan-Haselnuss-Krokant) fertig. Die Rückmeldungen von KollegInnen, Familie und Freunden waren zwar durchweg positiv, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich mir den Stress noch einmal geben möchte. Alleine das ganze Schokoladeschmelzen (immer mit Thermometer!) verursacht mir jetzt noch Albträume!  Und solche Schmerzen in den Beinen wie ich sie Samstagnacht (das Ganze hat sich immerhin bis 1 Uhr hingezogen!) vom stundenlangen am Herd stehen hatte, kannte ich eigentlich nur vom Wandern…

FAZIT: Kompliziert ist das Pralinenmachen eigentlich nicht, aber es ist scheißviel Arbeit. Deswegen sind die Dinger bei Dallmayr wohl auch immer so teuer!

Auf dem Weg zum Haselnusskrokant

Fertiger Haselnusskrokant

Marzipan-Krokant-Pralinen beim Baden

Befüllen der Hohlkörper mit Baileys-Ganache

Baileys-Pralinen nach dem Bad in der Kuvertüre

Step 1 der Zimttrüffel

Fertige Zimttrüffel mit Kakaohülle

Etwas zu flüssig geratene Kokos-Ganache

Kokos-Pralinen

Zum Nachlesen der Rezepte:

Kokos-Pralinen aus Trendkochbuch Schokolade (Zabert Sandmann Verlag)

Baileys-Pralinen, Zimttrüffel und Marzipan-Haselnuss-Krokant aus Pralinen & Konfekt (GU)

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Es donutet sehr

Münchens bester Donutshop und gleichzeitig mein Lieblingsladen – Boogie Donuts – hat wieder Donuts mit Winter- und Weihnachtsfüllungen im Angebot. Ich hatte am Samstag einen “Adventsdonut” mit Zimtschokoladenüberzug und Pflaumenmusfüllung. Die Schokolade war super, schön dick und knackig und nicht so eine billige Fettglasur wie bei Supermarktdonuts. Allerdings passte das nicht so richtig mit dem Pflaumenmus zusammen. Also nicht falsch verstehen: Das war natürlich immer noch besser als 99% von dem, was man sonst so als Süßspeise konsumiert, aber so richtig überzeugt war ich nicht. Der zweite Donut mit Erdnussbutterfüllung war dafür umso besser, das leicht Salzige der Füllung harmonierte perfekt mit der Süße von Überzug und Teig…

FAZIT: 8 von 10 Donutringen und beim nächsten Mal probiere ich die Bratapfelfüllung!

Boogie Donuts
Blumenstraße 1
80331 München
 

Der Adventsdonut mit Pflaumenmusfüllung

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Alles auf koscher!

Letzte Woche hatte ich das Glück, an ein kostenloses Mittagessen zu kommen, das wir eigentlich für eine Zeitzeugin bestellt hatten und für sie aber viel zu viel war. So kamen meine Kolleginnen und ich in den Genuss der Kochkünste des Einstein, eines koscheren Restaurants am Jakobsplatz. Eigentlich war es auch kein Mittagessen, sondern ein Abendessen und zweimal Frühstück für jeweils zwei Personen. Ich habe bisher nur einmal koscher gegessen (glaube ich), bei einem Imbiss in New York, sonst immer nur kosher-style oder israelisch. Hier gab es zum einen Hähnchen mit Gemüse und Kartoffeln – hört sich unspektakulär an, war aber äußerst lecker und trotz des langen Transports im Warmhaltebehälter nicht zu trocken. Die Frühstücke bestanden u.a. aus einer kalten Vorspeisenplatte mit Humus, Rote Bete und Lachs – nicht unbedingt das, was ich mir morgens direkt nach dem Aufstehen geben könnte. Aber als Mittagessen perfekt. Zum Nachtisch gab es unglaublichen Schokoladenkuchen – mehr Schokolade als Kuchen – davon hätte ich locker fünf Stücke essen können wollen!

FAZIT: Kosher-to-go ist lecker, besonders wenn es dann auch noch umsonst ist. Außerdem muss ich endlich mal wieder selber Humus machen!

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